schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
A- A+
schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
Startseite | FAQ | schwatzgelb.de unterstützen
Login | Registrieren

Erschreckende Naivität (Sonstiges)

Philipp54, Montag, 16.11.2020, 13:10 (vor 1964 Tagen) @ Franke

Der Heimatschutzminister und die Wahlleiter aller 50 Bundesstaaten haben erklärt, es war die sicherste Wahl ever. Da sind mutmaßlich dutzendweise Republikaner dabei.

Wenn ich mich vor Wahlbetrug fürchte, dann, dass an Wahlcomputern manipuliert wird. Deswegen bin ich da sehr konservativ. Papier, Stift, Wahlurne, nach der Wahl gleich vor Ort auszählen. Wenn dann noch die Mitglieder und Anhänger aller relevanten Parteien als Wahlhelfer aktiv sind und gemischte Teams gebildet werden, muss man nicht mehr streiten über die Rechte von Wahlbeobachtern.

Natürlich kann bei Briefwahl mal einer den Stimmzettel von Oma ausfüllen, die nicht mehr viel mitbekommt. Die Möglichkeit besteht immer schon, in allen Ländern, zum Vor- oder Nachteil jeder Partei, jedes Kandidaten. Ein mühsames Geschäft, wenn es eine gewisse Größenordnung erreichen soll, mit vielen Mitwissern und einem entsprechenden Risiko der Aufdeckung. In einem Altersheim könnte vielleicht einer 100 Stimmen einsammeln, aber das kann auffallen, wenn die auf einmal alle demokratisch wählen.

"Früher" - so ewig ist das auch noch nicht her, haben "Leute" Ausfüllhilfe" geleistet. Meist, wo bekannt war, wie der Wähler denkt und ihn unterstützt, dass auch nichts schief geht...,..

Nur am Rande.
"Früher" auch noch gar nicht lange her, vielleicht noch immer so.
Der örtliche Wahlkandidat (auch für Landeswahlen) besucht die Wähler, hört sich dessen Sorgen und Wünsche an und macht Versprechungen. Das kann sein, sich für eine bessere Rente einzusetzen, von allen seinen geschiedenen Ehepartnern Renten zu erhalten, die Strasse vor seinem Restaurant auszubauen, oder bspw. Investitionen in seinem Interesse zu subventionieren. Je nachdem was es dem Wahlmann wert ist und bereit ist zu geben, nimmt er den Wahlzettel mit und wirft die gesammelten Stimmen selbst in die Wahlurne.
Das Preis-Leistungsverhältnis muß für den Wähler stimmen.
Entweder gabs nach der Wahl bspw eine gute Rentenerhöhung, weil die Stimmen im Parlament überwiegend dafür waren, oder eine Menge regionalen Ärger mit den Wahlmännern.


Antworten auf diesen Eintrag:



gesamter Thread:


schwatzgelb.de unterstützen

1557533 Einträge in 16711 Threads, 14369 registrierte Benutzer Forumszeit: 03.04.2026, 06:19
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Forumsregeln