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Handelsblatt: Shortseller wetten gegen die Aktie von Borussia Dortmund (BVB)

Annika, Luzern, Mittwoch, 21.10.2020, 21:23 (vor 2189 Tagen) @ quincy123

Ich will ja nicht die moralische Keule schwingen, aber der Grundsatz des Aktienhandels war einst einmal, an florierenden Unternehmen zu partizipieren, die wachsen und steigende Gewinne erwirtschaften. Auf den Niedergang von Unternehmen - und damit Arbeitsplätzen - zu wetten, widerstrebt mir persönlich zumindest.

Und nun kommt mir nicht, mit "Stell Dich nicht so an!" - das Forum ist voll von Leuten, die ein Problem mit Menschen haben die viel zu viel Geld verdienen - es sei denn, sie spielen (mehr oder weniger) gut Fußball.

Du wettest nicht auf den Untergang eines Unternehmens, sondern nur auf einen fallenden Aktienkurs. Deine Aktienbeteiligung zu verkaufen ist nach der Logik dann auch nichts anderes, als "auf den Niedergang" zu wetten.
In Verbindung mit leverage tradingerhält das Ganze natürlich nochmal ein anderes Geschmäckle, aber long-Positionen mit sehr viel leverage können für eine Aktie genauso katastrophale Abwärtsspiralen auslösen wie shorts. Eine Aktie, bzw. ein Unternehmen wird nicht untergehen, nur weil Leerverkäufe möglich sind.


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