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Finale US Open Zverev vs Thiem, wem drückt ihr die Daumen? (Sonstiges)

bobschulz @, MS, Montag, 14. September 2020, 07:51 (vor 10 Tagen) @ Nolte

Naja, Erfolg bringt dir sicherlich Respekt. Um aber einen neuen Boom auszulösen, sind Sympathie und die Fähigkeit, viele Leute wirklich zu begeistern, schon nicht ganz unwichtig.


Hm, war Becker wirklich mal sympathisch? Ist Thomas Müller sympathisch? Lewa?


Zu Becker gab's zwei Unterschiede:
1.) Becker war 17, als er Wimbledon gewann. Das war im Grunde eine sportliche Sensation, er war der jüngste männliche GS-Sieger im Einzel zu der Zeit. Zverev wird, auch wenn er ein paar GS-Turniere gewinnt, wohl eher keine Rekorde mehr brechen.
2.) Becker war nicht alleine. Kurz nach seinem Sieg in Wimbledon kam Steffi Graf hinzu, Anfang der Neunziger dann noch Michael Stich und Anke Huber. Die waren allesamt Weltklasse.

Thomas Müller wird übrigens gemeinhin wirklich als sehr sympathisch wahrgenommen. Die Leute mögen seine unkonventionelle Art in Interviews, wo er immer mal wieder einen flapsigen Spruch auf den Lippen hat. Außerdem gefällt vielen wohl, dass er eher nicht wie ein Modellathlet aussieht, sondern mit seinen dünnen Armen und Beinen eher wie ein Stubenhocker. Lewandowski dagegen bestätigt eher meine These: Jeder sieht, dass er ein fantastischer Spieler ist, aber seine fußballerische Qualität ist auch das Einzige, was den Leuten von ihm in Erinnerung bleiben wird. Lewa ist keine "Persönlichkeit", die Menschen begeistert.

Müller ist die Verkörperung Bayerns, also des Vereins und des Freistaates.
Und damit gefällt er den Dödeln, die die Bajuwarisierung Deutschlands feiern, indem sie auf jedem kleinsten Acker irgendwo in Norddeutschland ein Oktoberfest feiern. Mich kotzt es an, dass Deutschland v.A. auch im Ausland auf dieses mich abstoßende Bayern reduziert wird. Ich respektiere ihn als Sportler für seinen gelebten Siegeswillen, aber Sympathie hege ich keine.
Dieser "lustige Mensch" den er in der Barilla-Werbung darstellt ist genauso authentisch wie Jürgen Klopp, der seinen Seat gegen einen Opel tauscht, sein Warsteiner gegen Erdinger, seinen Ausrüster entgegen dem seines Vereins wählt.

 

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