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Bayern holt Kouassi (PSG, 18) (Fußball und Sport allgemein)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Samstag, 27.06.2020, 00:48 (vor 2025 Tagen) @ micha87

Irgendwie seltsam das PSG reihenweise die Talente abgibt und es nicht schafft diese zu integrieren bzw. schafft von sich zu überzeugen.

Die Nachwuchsarbeit beim PSG ist ausgezeichnet, das muss man diesem Club lassen. Sicherlich gilt diese im französischen Fußballausbildungssystem für viele Clubs und der PSG zieht mit seinem Geld und seinem Namen unter den vielen Talenten in Frankreich noch einmal die qualitativ besseren an. Aber man arbeitet dort auch tatsächlich auf hohem Niveau.

Das führt fast zwangsläufig dazu, dass jedes Jahr neue hervorragend ausgebildete Toptalente reif für den Profikader werden. Der ist allerdings trotz seiner Größe von der Anzahl her auch limitiert. So schafft nur ein relativ kleiner Teil dieser jungen Spieler den Sprung. Und diejenigen, die es schaffen, haben wenig Aussicht auf Spielpraxis. Es sei denn, es handele sich um einen spektakulären Spieler Marke Mbappé et al. Aber so einen findet man selbst im PSG- Nachwuchs halt nicht einfach so. Und Innenverteidiger neigen ohnehin nicht dazu, spektakulär zu spielen.

Tuchel ist schon ein Trainer, der junge Talente einbaut und auf diese setzt. Aber der PSG ist nicht Mainz 05 und auch nicht der BVB. Trotz aller Rotation in den diversen nationalen Wettbewerben, Meisterschaft und Pokalsieg (weniger der Ligapokal) sind absolute Pflicht und sollen nicht durch den übermäßigen Einsatz junger Talente gefährdet werden. Und einige Stars wollen halt ohnehin immer spielen. Und über allem thront das Ziel, für das der Ölstaat vom Golf überhaupt den Club übernommen hat: Der Triumph in der CL. Und den meint man mit Stars und nicht mit Starlets erringen zu können.

Dass es unter diesen Bedingungen viele dieser Toptalente zu anderen Clubs zieht, bei denen sie sich Spielpraxis im Scheinwerfer der internationalen Fußballöffentlichkeit erhoffen, ist klar. Und dass sind nicht mehr nur Clubs wie der BVB mit seinem spezifischen Geschäftsmodell, sondern mittlerweile auch Clubs der ersten Reihe wie eben Bayern, die solche Spieler auch langfristig binden können, sollten sie sich wie erhofft entwickeln.

Und bei Kouassi war Bayern schneller als wir am Ball, wie stark unser Interesse auch immer gewesen sein mag.


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