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Corona Fälle Valencia und Hertha (Fußball und Sport allgemein)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 18.03.2020, 11:27 (vor 2116 Tagen) @ BukausmTal

Das Problem ist, bisher können Tests auf SARS-CoV-2 nur in spezialisierten Labors durchgeführt werden, und dort sind die Kapazitäten beschränkt. Mittlerweile sind Schnelltests in der Entwicklung, siehe z.B. ingenieur.de/technik/fachbereiche/medizin/wie-funktionieren-corona-schnelltests/. Die Frage ist aber, wann stehen sie in großen Stückzahlen zur Verfügung? Ideal wäre es, wenn man größere Bevölkerungsgruppen regelmäßig durchtesten und unerkannt Infizierte frühzeitig in Quarantäne schicken könnte.


Ja, man müsste alles Menschenmögliche unternehmen, um diese Schnelltests in ausreichender Zahl herstellen zu können und dann auch die Kapazitäten für die Durchführung bereitzustellen.

Ähnliche Anstrengungen müssten bei der (Weiter-) Entwicklung und späteren Produktion wirksamer Medikamente unternommen werden, durch die man zumindest bei einem Teil der schwerer Erkrankten die Heilungschancen und Heilungsgeschwindigkeit verbessert. Hier könnte es recht schnell gehen, weil ja schon Medikamente getestet werden, die ihre Unbedenklichkeit bereits bei anderen Anwendungen erwiesen haben.

Gleiches gilt natürlich auch für Impfstoffe, wobei diese nun mal noch etwas länger auf sich warten lassen werden, denn hier muss man nun mal Tests zur Wirksamkeit und Verträglichkeit abwarten und darf einfach nichts überstürzen.

In diesen Bereichen muss man angesichts der Dramatik der Situation auch mal gewohnte Wege verlassen. Also angefangen von den Vorgaben für die Zulassung bis hin zur Frage, inwieweit man es einzelnen Unternehmen bzw. Marktteilnehmern überlassen will, diese Produkte exklusiv herzustellen und zu vertreiben oder den Preis festzusetzen.


Vollste Zustimmung. Ich hoffe sehr, dass es da bei den Entscheidungsträgern Mut gibt, im Zweifelsfall bürokratische Hürden zu überwinden. Der ist bei Beamten in Deutschlandnicht nicht immer gegeben.

Da macht Euch mal die wenigsten Sorgen. Wenn alles so schnell, unbürokratisch, sicher und präzise laufen würde wie in diesem Bereich, hätten wir weitaus weniger Probleme. Es wir rund um die Uhr weltweit mit absoluten Hochdruck daran gearbeitet. Dass dabei auch Fehlschläge und Irrtümer passieren können, muss einkalkuliert werden.

Beispiele:

Es gibt den Weg der Notfallzulassung, auf dem z.B. die FDA einem neuen Testverfahren von Roche die vorzeitige Zulassung erteilt hat. Die Voraussetzungen für einen schnellstmöglichen Einsatz auch in der EU sind dabei berücksichtigt worden.

Das Bundesgesundheitsministerium hat bereits vor einigen Wochen auf dem Anordnungsweg den Weg frei gemacht für Studien zur Anwendung auch von noch nicht zugelassener Substanzen in off label use. Solche Studien laufen bereits in diversen Staaten mit Ramdesivir, auch in zwei Kliniken in Deutschland. Valide Ergebnisse erwartet man im April. Wenn diese positiv sein sollten, wird der Einsatz in Kürze möglich sein.

Im Bereich der Impfstoffe sind die ersten Erprobungen am Menschen angelaufen. Jeder Impfstoffhersteller hat bereits signalisiert, Kapazitäten zur Herstellung zur Verfügung zu stellen, sobald eine Zulassung erteilt ist. In Deutschland und Westeuropa verfügen wir weltweit über die größten entsprechenden Kapazitäten.

Es hakt in anderen Bereichen.


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