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Der PSG - BVB - Analysethread (BVB)

docity, Dortmund, Donnerstag, 12.03.2020, 08:43 (vor 2376 Tagen) @ CHS

Ich bin kein Favre-Freund, da ich auch glaube, dass man mit seiner vorsichtigen Herangehensweise keine Titel gewinnen wird.
Ich sehe ihn aber nicht als Hauptverantwortlichen der gestrigen Niederlage. Mann kann gegen so eine gute Offensive nicht ins offene Messer laufen. es hätte evtl. mehr Pressing sein müssen bzw. Haaland war zu sehr allein in vorderster Front. Die Mannschaft war durchaus so auf dem Feld positioniert, dass gelungene Offensivaktionen möglich gewesen wären. Ich habe letzte Woche 2 Minuten vom Pokalspiel Schalke-Bayern gesehen. Da standen sechs Schalker auf der Strafraumlinie und warteten auf die Bayern. Das war eine hoffnungslose Taktik.

Paris hatte im ganzen Spiel nicht sehr viele Chancen, das will schon was heißen bei deren Offensivkraft. Das Problem war einfach, dass die Qualität des Offensivspiels sehr bescheiden war. Es gab kaum gut ausgespielte Spielzüge,alles wurde schon im Ansatz durch eigene Fehlpässe und Unkonzentriertheiten im Keim erstickt.

Sehr negativ aufgefallen ist mir gestern Sancho. Schon im Hinspiel hatte ich das Gefühl, er spielt sehr eigensinnig, um auf der internationalen Bühne zu glänzen. Das war gestern wieder so. Hinzu kamen noch eine Menge Unkonzentriertheiten. Ein weiterer Kandidat, der extrem unter seinen Möglichkeiten blieb, war Hakimi.

Als Brandt kam, wurde das BVB Spiel ein wenig besser, was daran lag, dass Brandt ein Spieler ist, dessen Spiel darauf ausgelegt ist, das Spiel schnell zu machen. Witsel hat das Tempo zuvor viel zu sehr verschleppt.


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