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Ansteckung - Verzicht (BVB)

HollyB, Montag, 09.03.2020, 19:12 (vor 2379 Tagen) @ markus

warum fängt man mit dem nicht an, diesen zu stoppen?

Das ist doch eine deutliche höhere Ansteckungsgefahr als der einmalige Stadionbesuch

5 Mal die Woche hin und zurück im völlig überfüllten ÖPNV kann gar nicht ungefährlicher sein


Ist es auch nicht. Aber man muss abwägen. Der Fußballfan kann nicht ins Stadion gehen und muss das Spiel im schlimmsten Fall im TV oder im Radio verfolgen. Legst du den ÖPNV lahm, gehen Millionen Menschen nicht mehr zur Arbeit was eine Wirtschaftskrise zur Folge hat. Dinge die leichter verzichtbar sind, werden zuerst umgesetzt.

geht es aber nicht in erster Instanz darum und so schnell wie möglich, dass man sich nicht ansteckt?

Dann gehen die Menschen halt 14 Tage mal nicht zur Arbeit - bei vollem Gehalt (Finanziert von der Bundesregierung, die sowieso laut Spahn die Steuern erhöhen will)

Da muss es doch dann völlig egal sein, was eingestellt wird und wenn es eine Wirtschaftskrise gibt und das Virus wird früher bekämpft?

Diese Abwägung darf doch nicht lauten "Auf was kann ich mehr verzichten, ganz egal wie hoch die Ansteckungsgefahr ist, oder nicht"

Es muss doch logisch lauten "Wo ist die Ansteckungsgefahr am höchsten, dann muss sofort unterbunden werden" Da zählt ÖPNV an erster Stelle, Großraumbüro, Schulen Kitas etc sekundär. Fußball ist da doch ganz weit hinten


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