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Verrückte Idee: Sancho-Verbleib?! (BVB)

Chappi1991, Dienstag, 18.02.2020, 15:09 (vor 2397 Tagen) @ Elmar

Ich vermute, wir würden so ziemlich jede Summe ablehnen, um Sancho noch eine weiteres Jahr bewundern zu dürfen.
Aber ich befürchte, das Sancho kein Jahr mehr für den Mindestlohn bei einem Kategorie B Verein spielen möchte.

Ich bin da beim kompletten Gegenteil. Ohne Vertragsverlängerung wird der BVB eher verkaufen wollen. Zwei Jahre Restlaufzeit ist ein gutes Polster für Ablöseverhandlungen. Ein Jahr nicht mehr so unbedingt. Das könnte - nicht muss, bei so einem Kaliber - den Preis deutlich senken.

Und auch der Spieler wird gerne noch einmal Geld sehen wollen, bei einem Verbleib. Denkbar wäre es schon, dass man den Vertrag um ein Jahr verlängert und dem Spieler ein Handgeld von 20 Millionen zahlt. Dann würde er hier 2020/21 inklusive Gehalt bei rund 30 Millionen für das eine Jahr liegen. Das wäre eine Summe, wie er sie wohl auch woanders bekäme.

In der Ergebnisrechnung und bei den Gehaltskosten würde das dann nur mit 6,6 Millionen in 2020/21 zu Buche schlagen und das genauso in den Folgejahren, wenn er bliebe. Wenn er dann 2021 ginge, würde er dann immer noch eine Megaablöse bringen (2 Jahre Restvertrag) und die ARAP-Abschreibung würde den Gewinn aus der Ablöse dann buchmäßig auch noch mindern.

Das wäre der modus operandi, der für den BVB typisch ist und dem Spieler hier ein weiteres Jahr zu seinem Marktwert ermöglichen würde. Zwei offen Fragen gäbe es dann. Hat der Spieler generell Interesse daran? Ich würde das bei Sancho nicht ausschließen, aber man darf eben aus der Erfahrung heraus nicht damit rechnen. Und die andere Seite der Medaille ist, ob der BVB dann noch frische Liquidität bräuchte. Man müsste das Handgeld finanzieren und will ja auch noch den Kader umbauen. Mit einer Sancho-Ablöse kein Problem. Ohne sähe das schon anders aus.


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