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Haaland Deal - was man sich beim Querlesen denken könnte (BVB)

Chappi1991, Montag, 30.12.2019, 13:29 (vor 2442 Tagen) @ Kaiser23

Da steht genau überhaupt nichts davon, dass Haaland eine Ausstiegsklausel im Vertrag hat. Wie man sich nur selbst so quälen kann, hypothetische Wermutstropfen ausfindig machen zu wollen. Werde ich nie verstehen.

Dass es zumindest Anteile beim Weiterverkauf für Spieler und Berater geben wird, davon sollte man so oder so ausgehen.


Danke. Der BVB wird den deal schon so gemacht haben das wir so er denn einschlägt auch genug Einnehmen werden bei einem Verkauf.

Gut möglich, dass man in Manchester eine Ausstiegsklausel gefordert hat. Erstens wäre Manchester ein anderes Pflaster gewesen, was einen Weiterverkauf angeht. Dort wäre der Spieler wahrscheinlich nicht mehr so leicht weggekommen, wie er es beim BVB im Falle eines Falles könnte. Das ist Raiola auf jeden Fall wichtig.

Dann muss man auch davon ausgehen, dass United wohl sowieso nicht das Ziel der Wahl gewesen wäre. Da verhandelt es sich schon leichter. Da kann man aggressiver sein. Da kann man alles ausreizen. Und zudem heißt es auch noch nichts, wenn man eine Ausstiegsklausel fordert. Das kann man auch machen, um sie sich am Ende gegen mehr Geld wieder "wegverhandeln" zu lassen. Da man nicht bis zum Ende verhandelt hat, kann keiner wissen, ob nicht das der Plan war.

Wer auf Twitter etc. die letzten Wochen verfolgt hat, was der ein oder andere geschrieben hat (und wenn man das schon eine Weile verfolgt, hat man ein Gefühl dafür, wer was wissen könnte und wer nur Schaum schlägt), dann könnte man schon seit einer Weile ahnen, dass es auf den BVB zuläuft. Das hatte ich vor ein, zwei Wochen hier auch geschrieben. Da es sich bewahrheitet hat, werden auch die Details plausibler, die man in dem Zusammenhang lesen konnte. Und da hieß es, dass sich Haaland schon auf den BVB festgelegt hätte. Raiola habe den Spieler überredet, auch nach Leipzig zu fliegen und sich das mal anzuhören, weil er dort eine Ausstiegsklausel bekommen könnte, die er in Dortmund nicht bekommt.

Für mich ist das - neben dem Gehalt - schon ein valider Punkt, der gegen die Existenz einer Ausstiegsklausel spricht. Denke sowieso, dass das Raiola nicht so wichtig war, weil der BVB einen Spieler auch gehen lässt und Raiola so oder so einen Weg findet, viel Geld bei einem Transfer mitzunehmen. Der lebt ja schon fast von der Aura, dass es bei ihm besonders teuer wird. Die ganz großen Klubs scheinen da auch geil darauf zu sein. Ablösebeteiligung beim BVB halte ich praktisch für eine ausgemachte Sache. Er und der Spieler verdienen möglicherweise sogar besser ohne Ausstiegsklausel als mit.


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