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...und Ajax düpiert Feyenoord (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 28.10.2019, 19:44 (vor 2265 Tagen) @ Liberogrande

Kennste einen, kennste alle, oder?


Sehe ich nicht so. Dafür gibt es doch schon ziemliche Unterschiede zwischen Bosz und ten Hag. Genauso wie zwischen Rangnick und Klopp, die beide für Pressing-/Gegenpressing-Fußball stehen. Dass Ajax dabei nicht für Defensivfußball steht, ist klar. Aber man spielt eben nicht unter ten Hag dieses typische 4-3-3. Und erst recht nicht die Kamikaze-Variante von Bosz zu seiner Zeit dort.

Trainer von anderen niederländischen Clubs wie van Bommel lassen ohnehin einen anderen Fußball spielen.


Das war meinerseits eine sarkastische Reaktion auf den Bosz-Verweis. Der Post ist nur versehentlich direkt unter deinem gelandet. Dass Ten Hag hier scheitern würde, weil schon Bosz gescheitert ist, ist selbstverständlich ein ganz schwaches Argument (das hast du ja auch treffend und ausführlich dargelegt). Ich könnte mir ihn hier gut vorstellen.


Das Problem bei Ten Hag dürfte eher sein, dass er sich selbst schon bei den Bayern ins Spiel gebracht hat und offenbar unbedingt nach München möchte.


In München wird der Name schon seit einiger Zeit ‚gehandelt‘, lange vor diesem Interview. Dass ten Hag selbst mit München liebäugelt, ist mMn verständlich. Er war dort einige Zeit tätig und Cheftrainer bei einem europäischen Spitzenclub zu werden, dürfte für jeden ambitionierten Trainer ein Ziel sein. Nur ist er bei Bayern einer von mehreren Kandidaten, die infrage kommen. Kovac dürfte nur noch bis maximal zum Saisonende Trainer der Bayern bleiben und Rummenigge ist wohl schon länger dabei, hinsichtlich eines Nachfolgers zu sondieren. Gut möglich, dass er und die Gremien einen ‚großen Namen‘ präferieren. Dann wären wir im Spiel.

Wenn man attraktiven, erfolgreichen und dabei nicht eindimensionalen Offensivfußball sehen möchte, muss man sich mMn auch mit einem Trainer ten Hag befassen. Länger als bis maximal zum Saisonende wird Favre bei uns auch nicht mehr Trainer sein.


Absolut. Wie schon gesagt, ich finde ihn auch gut. Allerdings könnte ein Trainer, der sich öffentlich bei den Bayern ins Gespräch bringt hier auch Vorbehalten begegnen. Andererseits fällt mir (außer Klopp vielleicht) auch kein Trainer ein, der 2019 beim BVB auf Zustimmung von allen Seiten hoffen könnte.

Wenn man alle ‚Kriterien‘, die man so in der Anhängerschaft von einem (neuen) Trainer als zu erfüllen ansieht, als Maßstab anlegt, dann wird es außer Klopp keinen geben können. Wobei ich mich hier ganz klar ausnehme, und wahrscheinlich noch den einen oder anderen Borussenfan. Ich möchte Klopp auf gar keinen Fall hier wieder als Trainer sehen. Vielleicht in zwanzig Jahren noch einmal, wenn er ein weiter gereifter Klopp sein könnte. Aber das werde ich vielleicht nicht mehr erleben. Nicht weil Klopp nicht weiter reifen könnte. Aber weil ich mir dann vielleicht schon die Radieschen von unten anschaue...;-)

Und wenn Klopp Fußballnostalgiker sein sollte ( was ich bezweifle), dann würde er irgendwann zu seinen Herzensverein zurückgehen, und der heißt Mainz 05.

Solange wie wir Klopp nicht als schöne Erinnerung im Gedächtnis bewahren, sondern genau ihn oder zumindest einen passgenauen Klon hier als Trainer haben wollen, werden wir immer weiter in die Abwärtsspirale geraten. Oder zumindest den Anschluss weiter verpassen. Weil jeder andersgeartete Trainer mit vielleicht sogar etwas anderen Vorstellungen von Fußball hier keinen wirklichen Kredit bekommen wird.


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