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Das kann man sich alles sparen... (BVB)

Alones, Freitag, 04.10.2019, 14:21 (vor 2425 Tagen) @ Phil

Du schreibst doch: "Dies ist allein Watzkes Schuld"... Suchst aber keine Schuldigen?

Natürlich ist ganz allein Watzke für seine Aussagen verantwortlich. Ich mache ihn aber keineswegs für alle unsere Probleme verantwortllich. Wie gesagt, ihn jetzt hier irgendwie als Opfer darzustellen, trifft die Sache einfach nicht.

Aber klar ist doch, und in jeder Zeile herauszulesen, dass du im Grunde Watzke durchweg negativ beurteilst und daher im Grunde fast jede Handlung auch so bewertest. Insofern kann er ja machen was er will, es würde wohl falsch sein.

Das stimmt doch nicht. Ich halte Watzke für einen hochgradig kompetenten Geschäftsmann. Was er aus dem BVB gemacht hat, verdient allerhöchsten Respekt. Es gab in der Vergangenheit auch durchaus schon mal Interviews, die ich gut fand. Meinetwegen erhält die Arbeit von Watzke auch nicht genug Wertschätzung, bzw. seine Verdienste aus der Vergangenheit werden nicht ausreichend gewürdigt. Ich persönlich finde ja eher nicht. Aber das Fußball-Business ist eben nun einmal auch maximal undankbar. Nichts ist so alt wie der Erfolg von gestern.

Nun kann man sagen, dass ist ein Millionen verdienender Geschäftsführer dann halt selbst Schuld. Oder man kann sagen, dass das Umfeld, in welchem er seit 15 Jahren arbeitet, zunehmend so giftig ist, dass fast jeder der in diesem arbeitet, zwangsläufig in die Schusslinie gerät.

Ich kann mit dem Wort "giftig" ehrlich gesagt wenig anfangen. Ich würde eher sagen man ist maximal ambitioniert und es ist nun ja auch nicht gerade so, dass hier jeder völlig ohne Grund in der Luft zerfetzt wird. Man hat vor der Saison hohe Ziele und Ansprüche formuliert. An diesen muss man sich jetzt messen lassen. Das hat jetzt aber trotzdem eher wenig mit solchen Interviews zu tun. Ja, ich finde seine öffentlichen Auftritte mehr als unglücklich. Wenn er z.B. meint, die rassistischen Aussagen von Tönnies verteidigen zu müssen, dann ist für mich persönlich eine Grenze überschritten. Das sind ja alles auch keine unglücklichen Ausrutscher mehr. Tuchel, Palmer, Tönnies, Seehofer, jetzt der Kleinkrieg mit Aubameyang. Irgendwann reicht es auch mal.


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