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Das kann man sich alles sparen... (BVB)

uwelito, Wambel forever, Freitag, 04.10.2019, 13:17 (vor 2428 Tagen) @ Alones

Grundsätzlich ist es aber auch so, dass Watzke ja im Grunde sagen kann was er will, am Ende ist es für eine ausreichend große Menge an BVB Fans immer falsch. Ein Geschäftsführer, der nach einem Titelgewinn ausgepfiffen wird, hat halt offenbar eine prinzipielle Situation, in der er immer Kritik ernten wird.


Grundsätzlich sollte es Watzke mal zu denken geben, dass ihn ein nicht gerade kleiner Anteil der Fanbase kritisch sieht. Die ganze Geschichte mit Aubameyang ist ja mal wieder ein gutes Beispiel dafür. Völlig ohne Not wird hier ein Nebenkriegsschauplatz eröffnet. Das ist Methode Hoeneß "Bernat & Scheißdreck". Sowas braucht kein Mensch, zumal wir im Moment genug eigene Probleme haben. Auch ansonsten ist man ja mittlerweile froh, wenn Watzke besser gar nix sagt. Er verteidigt öffentlich Rassisten wie Palmer oder Tönnies. Ich sage es mal ganz klar: wenn der BVB seine eigenen Kampagnen gegen Nazis ernst nehmen würde, müsste Watzke längst Geschichte sein. Das ist mittlerweile nur noch unter aller Sau, was er öffentlich abliefert. Sein neuster Aussetzer gegenüber Aubameyang ist da sogar noch relativ harmlos.

Die gesamte Stimmungslage ist einfach irritierend, aber dann auch bezeichnend, wenn solch ein Interview - und die Antwort eine Spielers, der es hier vogelwild trieb (aber sportlich natürlich enormes ablieferte in der Regel) - dann so viel Aufregung erzeugt.


Die ganze Geschichte ist einfach nur komplett unnötig. Was soll das mit Aubameyang? Der Spieler ist Geschichte. Fertig. Anstatt sich auf ehemalige Spieler zu konzentrieren, sollte man lieber mal fragen, warum ein Julian Brandt z.B. meint, hier Standfußball spielen zu dürfen. Oder, oder, oder. Einfach nur peinlich. Und daran ist ganz allein Watzke schuld. Sonst niemand.

Ich glaube nicht, dass Aki Watzke ein so abgehobener Typ ist, dass er sich nicht mit seiner Verantwortung und Außenwirkung auseinandersetzt. Es gibt sicherlich immer wieder mal Grund, Aussagen und Aktionen von ihm kritisch zu durchleuchten. Die Generalabrechnung, die Du hier ablieferst ist aber in meinen Augen alles andere als gerechtfertigt. Grundsätzlich muss man ihm eine ziemliche Zurückhaltung bescheinigen, für meinen Geschmack könnte er bezogen auf den sportlichen Bereich sogar ab und an mal mehr anbieten, um die Leute mitzunehmen (das gilt übrigens auch für Zorc). Die Aussage Auba gegenüber hätte man sich natürlich sparen können, ich persönlich finde sie allerdings in Ordnung. Seine Aussage mit der von Hoeneß gleichzusetzen geht deutlich am Ziel vorbei. Ich werde ihn weiterhin kritisieren, wenn ich das für angebracht halte. Das ändert nichts daran, dass ich immer noch froh bin, dass wir ihn haben.


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