Werders Schwäche bei Defensivstandards nutzen (BVB)
Die Diskussion um die Schwäche bei Defensivstandards ist bei Werder in vollem Gange. Dabei fehlt nicht der Verweis auf den BVB, der in der Rückrunde der letzten Saison von den 26 Gegentoren 12 nach ruhenden Bällen kassierte, was ein entscheidender Grund für das Verspielen des Punktevorsprungs gewesen sei.
5 Spieltage, 6 Gegentore nach Standards. So die bisherige Bilanz bei Werder in dieser noch jungen Saison. Ein direkter Freistoß und ein Elfmeter bei der Analyse einmal außen vor gelassen, bleiben 4 Gegentoren nach Ecken, die Werder auch Punkte gekostet haben. Und immer waren es verlorene Kopfballduelle, die zu diesen Gegentoren führten. Die verletzungsbedingten Ausfälle in der Innenverteidigung will man als Grund nicht gelten lassen, da man auch mit Moisander, Langkamp oder Veljković entsprechend anfällig ist. Die Verpflichtung Topraks erfolgte weniger aufgrund der aktuellen Verletztensituation, vielmehr war die Abstellung der Kopfballschwäche einer der wesentlichen Gründe.
Die Gründe für diese Anfälligkeit werden bei Werder kontrovers diskutiert. Spieler wie M. Eggestein sehen das Problem, dass der Mix aus Raum- und Manndeckung bei Ecken des Gegners immer wieder zu Abstimmungsproblemen führe. Ein weiteres Thema ist die Besetzung der Pfosten. Kohfeldt präferiert zwei zusätzliche Spieler zur Verteidigung im Sechzehnmeterraum, aus dem Kreis der Spieler wird darauf verwiesen, dass eine Besetzung der Pfosten zwei oder drei der betreffenden Gegentore verhindert hätte. Ob sich diesbezüglich etwas ändern wird, hängt von Pavlenka ab, der als Keeper in dieser Sache immer das letzte Wort hat. Interessanterweise hat Werder zu Saisonbeginn mit I. Gruew einen Co-Trainer speziell für das Training von Standardsituationen verpflichtet. Bislang hat dieses Training offensichtlich noch nicht viel bewirkt; es bleibt abzuwarten, wieviel es über die Saison gesehen tatsächlich fruchtet.
Da Toprak nun doch nicht am Samstag wird auflaufen können, dürfte Werders Kopfballschwäche bei Defensivstandards weiterhin bestehen. An anderer Stelle schrieb ich, dass ich daher vom ersten Kopfballtreffer von Hummels nach einer Ecke für uns ausgehe. Wenn, ja wenn Hummels spielen sollte. Ansonsten müssen halt Akanji und/oder Zagadou oder Weigl den Part von Hummels bei eigenen Eckbällen übernehmen. Hakimi, Delaney, eventuell Witsel kämen vielleicht auch infrage. Einen angestrebten Sieg kann man nicht in der Planung auf Tore nach Standards aufbauen. Aber außer acht lassen darf man es mMn auch nicht, wenn sich eine solche Schwachstelle des Gegners auftut.
Antworten auf diesen Eintrag:
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Will Kane,
26.09.2019, 23:22
- Werders Schwäche bei Defensivstandards nutzen -
Arel,
27.09.2019, 19:24
- Werders Schwäche bei Defensivstandards nutzen - Will Kane, 28.09.2019, 00:47
- Werders Schwäche bei Defensivstandards nutzen -
hanno29,
27.09.2019, 19:35
- Werders Schwäche bei Defensivstandards nutzen - Knolli, 27.09.2019, 22:28
- Werders Schwäche bei Defensivstandards nutzen - pine59, 27.09.2019, 21:28
- Werders Schwäche bei Defensivstandards nutzen -
Arel,
27.09.2019, 19:24
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- Neu auf schwatzgelb.de: "Ich sehe uns keinesfalls chancenlos in Dortmund" -
Redaktion schwatzgelb.de,
26.09.2019, 16:18
- Neu auf schwatzgelb.de: "Ich sehe uns keinesfalls chancenlos in Dortmund" - guy_incognito, 27.09.2019, 14:21
- Werders Schwäche bei Defensivstandards nutzen -
Will Kane,
26.09.2019, 23:22
- Werders Schwäche bei Defensivstandards nutzen -
Arel,
27.09.2019, 19:24
- Werders Schwäche bei Defensivstandards nutzen - Will Kane, 28.09.2019, 00:47
- Werders Schwäche bei Defensivstandards nutzen -
hanno29,
27.09.2019, 19:35
- Werders Schwäche bei Defensivstandards nutzen - Knolli, 27.09.2019, 22:28
- Werders Schwäche bei Defensivstandards nutzen - pine59, 27.09.2019, 21:28
- Werders Schwäche bei Defensivstandards nutzen -
Arel,
27.09.2019, 19:24