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Berater-Honorare (BVB)

Micawber, Sauerland, Donnerstag, 30.05.2019, 10:37 (vor 2538 Tagen) @ micha87

Ich sehe das völlig entspannt, die Berater vermitteln die Spieler und finden auch Lösungen die Spieler von den Vereinen "wegzubekommen" wenn sie nicht mehr benötigt werden. Bei den Vertragsverlängerungen von Topspielern fließen auch andere Summen als für Regionalliga & Zweitliga Profis, zudem wird in Deutschland davon gewiss auch einiges versteuert werden. Das sind alles so Faktoren die nicht vergessen werden sollten und ich finde das eine seltsame Neid-Debatte. Am Ende entscheiden die Konsumenten mit ob sie die Saisontickets oder Abos, Trikots usw. haben möchten. Es setzen sich auch nur die Berater durch die knallhart verhandeln und ein Raiola bekommt nicht umsonst immer wieder Top-Spieler unter Vertrag. Er weiß genau welche Gangart er wählen muss um mehr Gehalt & höhere Ablösesummen rauszuschlagen. Die Vereine können sich dann überlegen ob sie den Spieler haben möchten oder nicht.


Ich sehe nicht, weshalb eine Kritik an den meiner Meinung völlig überzogenen Berater-Gehältern etwas mit Neid zu tun hat. Es geht dabei ja nicht um die ohnehin schon absurden Beträge, die für Ablösen oder Spielergehälter etc. fließen. Da kann man sicher mit dem Marktargument kommen und der Bereitschaft der "Konsumenten" (bzw. von Investoren) dies durch ihre Ausgaben letztlich zu finanzieren.

Die Berater haben natürlich eine Berechtigung und sollen ja für ihre Tätigkeit durchaus gut bezahlt werden, allerdings sind solche Summen meiner Meinung nach nun mal völlig unverhältnismäßig. Wenn man so will, wird durch die Berater bzw. die Macht der Top-Berater, der Zugang zu einer knappen Ressource (den Top-Spielern) für die Nachfragseite (Vereine) hier noch weiter verteuert.

Ich sehe nicht, was z.B. gegen eine Deckelung spräche, wie sie ja auch bei anderen Makler-Provisionen üblich ist. Wenn ein Berater dann mehr Geld verlangt, sollte er dies von seinen Klienten verlangen und nicht von den Vereinen.


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