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Zahlen im Einzelnen (Quelle) (BVB)

Jurist81, Mittwoch, 29.05.2019, 18:00 (vor 2538 Tagen) @ Chappi1991

Ich freue mich schon auf deine Ausführungen. Anhand der Zahlen kann man mE sehr gut sehen, wie weit die Schere in der Bundesliage auseinander liegt. Es wird ja immer behauptet, wir hätten eine Zwei-bis-Drei-Klassengesellschaft in der Bundesliga (einerseits die abgehobenen Bayern, dann der BVB und dann der Rest). Schaut man sich jetzt die Bilanzen an, sehen wir dass wir mE eine noch sehr viel größere Zerstückelung haben.

Ich konzentriere mich mal auf den Personalaufwand, denn dort werden in erster Linie die Gehälter des Spielerkaders der ersten Mannschaft enthalten sein.

Unter Außerachtlassung der Vereine, die 2017/2018 in der zweiten Liga gespielt haben (Union, Fortuna und Paderborn) haben wir

3 Vereine mit Personalkosten von weniger als 50 Mio EUR (Augsburg, Freiburg und Mainz)

6 Vereine mit Personalkosten zwischen 50 und 100 Mio EUR (Hertha, Werder, SGE, Hopp, Köln, BMG)

4 Vereine mit Personalkosten zwischen 100 und 130 Mio EUR (RB, Bayer, die Blauen und WOB)

einen Verein mit Personalkosten in Höhe von 186,7 Mio EUR (BVB)

und einen Verein mit Personalkosten von über 315 Mio EUR.

Hieraus ergeben sich meines Erachtens eher 5 Gesellschaften. Klar können gut wirtschaftende Vereine wie Augsburg, Mainz und Freiburg Spiele gegen Mannschaften gewinnen, deren Kader das doppelte von ihnen verdienen und solche Mannschaften hinter sich lassen, aber der Abstand ist mE immens. Die Plastikclubs ex Hopp plus die Blauen haben aber schon Kader, die dreimal so teuer sind. Unser Kader ist viermal so teuer und die Bayern sind 8 bis 9 mal so teuer.

Kein Wunder, dass die Bayern in den letzten Jahren einen Punkterekord nach dem anderen eingespielt haben. Das ist als träte man mit einem Porsche 911 Turbo gegen einen BMW M2, 4 Golf GTI, 6 Corsa 1.4 Turbo und 3 Smarts an. Wie das Rennen in 9 von 10 Fällen ausgeht, wissen wir.


Auch interessant: Hertha hat einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von fast 63 Mio EUR zum 30.06.2018 und einen Jahresfehlbetrag von 3,357 Mio EUR. Die hängen massiv am Fliegenfänger.


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