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Neu auf schwatzgelb.de: Glorreiche Champions-League (BVB)

istar, Donnerstag, 09.05.2019, 22:32 (vor 2555 Tagen) @ mulcohol

Grundsätzlich stimme ich der Analyse zu. Nur was soll man dagegen machen? Im Endeffekt müsste man dafür sorgen, dass die TV-Einnahmen der CL-Teilnehmer auf alle Bundesliga-Vereine gleichmäßig verteilt werden. Nur werden wohl nicht nur die Bayern etwas dagegen haben, sondern auch Aki.


Du hast doch vorgestern auf Saschas Belastungs-Auswertungen ausgeführt, dass eigentlich das Problem tiefer liegt und dem Verein die Visionen fehlen. Genau der Artikel hier spielt da doch mit rein.

Wir spielen nächste Saison zum zehnten mal hintereinander international. Achtmal CL, zweimal 'nur' EL.
Das ist einmalig und kann eigentlich nicht hoch genug gewürdigt werden. Selbst den einen Absacker 2014/2015 haben wir ja noch durch die EL-Quali gerade gebogen. Welcher andere Verein außer Bayern hat das je über eine Dekade so geschafft? Kein Rückfall wie die Blauen aktuell, oder VW (Durchmarsch vom Vizemeister und Pokalsieger in die Relegation), oder die Pillen dauernd.
Umgekehrt führt das aber dazu, dass die Ziele nicht darin liegen, ganz nach oben zu schauen und immer alles gewinnen zu wollen, sondern sich primär immer möglichst sicher für die Geldtöpfe zu qualifizieren. Wird ja auch so immer kommuniziert. Falls Favre nach der letzten Saison die Vorgabe hatte, möglichst sicher die CL klarzumachen, hat er doch übererfüllt. Und er würde in den nächsten Jahren wahrscheinlich der ideale Trainer dafür sein, uns dauerhaft in den Plätzen 2-4 zu stabilisieren, wie es mit der Ausnahme 2015 ja auch sonst immer geklappt hat (dumm nur, das wir jetzt diesen Ausrutscher nach oben hatten, der passte gar nicht in die Planung).
Die Frage ist halt, wem das reicht und wem nicht. Ich denke, unsere Vereinsführung würde in einer Konstellation, in der man sich entscheiden müsste zwischen 'nach ganz oben angreifen, aber auf die Gefahr hin, mal die CL-Qualifikation zu verpassen', die sicherere Variante mit den kontinuierlich planbaren Einnahmen wählen, womit wir wieder bei Deinem Post von Dienstag zum Thema Visionen wären. Oder hatte ich Dich falsch verstanden?

Unsere Vereinsführung zeichnet sich dadurch aus, seriös zu wirtschaften. Das ist eine Lehre aus der Vergangenheit und vollkommen richtig.
Wir müssen unseren Etat selbst verdienen, wir haben keinen Mateschitz in der Hinterhand oder einen Autokonzern.
Dieses "ganz oben antreifen" ist entweder substanzloses Gerede, weil es Fakten ausblendet oder es ist die Forderung nach finanziellem Harakiri.

Die finanziellen Gegebenheiten sind wie sie sind, damit meine ich nicht Bayern, sondern England, PSG etc.,dahin gehen nämlich unsere Spieler, bevor sie bei uns den zweiten Schritt in ihrer Karriere gemacht haben.Sie gehen aber nicht mehr zwangsläufig nach München, das ist auch schon mal was.

Davon abgesehen ist es echt amüsant, einerseits den Kommerz bzw. die Entwicklung des Fußballs zu kritisieren einschließlich des geäußerten Herzenswunsches,Kaiserslautern oder Union Solingen mögen mal wieder Meister werden, andererseits aber schon steil zu gehen, wenn der eigene Club nur Zweiter wird und daraus die Forderung abzuleiten, unsere GF müsste jetz mal all in gehen.


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