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Gedankenspiele (BVB)

Liberogrande, Montag, 01.04.2019, 20:25 (vor 2586 Tagen) @ hanno29

Möglich wäre ja erstmal die Variante, die wir Samstag am Ende gespielt haben, also:

Guerreiro - Zagadou - Akanji - Wolf.

Klar ist Guerreiro nicht die defensivstärkste Alternative. Mit dem richtigen Coaching im richtigen System traue ich ihm da eine solide Leistung zu. Er hat meines Wissens zuletzt auch bei Portugal wieder als Außenverteidiger gespielt, fremd dürfte ihm die Position also nicht sein. Und schwächer als Hakimi sich in der Rückrunde defensiv präsentiert hat, wird er auch nicht sein. Nur langsamer, aber das wäre jede unserer Optionen.

Eine weitere Variante wäre:

Schmelle - Zagadou - Akanji - Wolf.

Ich fand Schmelle zu Saisonbeginn stark und im Gegensatz zu vielen anderen schätze ich grundsätzlich auch seine sportlichen Qualitäten. Eine Sache muss man aber auch als Schmelle-Fürsprecher eingestehen: fehlende Spielpraxis hat man ihm immer angemerkt. Ganz im Gegensatz zu Reus hat Schmelle nach seinen doch häufigeren Verletzungspausen immer einige Spiele gebraucht, um wieder in Schwung zu kommen. Anfangs haben ihm häufig das Selbstvertrauen und auch teilweise die defensive Orientierung sowie die Automatismen in seinem Spiel gefehlt. Nun ist Schmelle zwar schon etwas länger wieder fit, Spielpraxis durfte er in den letzten Monaten aber so gut wie keine sammeln. Das Risiko bei dieser Variante dürfte recht hoch sein.

Schließlich wäre in einer Viererkette noch

Akanji - Zagadou - Weigl - Wolf

denkbar. Akanji hat unter Stöger ja erfolgreich als Linksverteidiger gespielt und bringt sicher auch die nötige Athletik für die Position mit. Er dürfte da sicher geeigneter als Zagadou sein. Allerdings weiß ich nicht, ob Favre seinen Abwehrchef aus dem Zentrum ziehen möchte.

Zuletzt käme noch die schon angesprochene Fünferkette

Guerreiro - Zagadou - Weigl - Akanji - Wolf

in Betracht. Sicher könnte in der Fünferkette eine etwaige defensive Schwäche von Guerreiro besser aufgefangen werden, bzw. dieser eine etwas offensivere Rolle bekleiden, die ihm wohl besser liegt. Allerdings fehlt uns so entweder in zentraler Mittelfeldspieler (wenn man das ganze als 3-4-3 bzw. 5-2-3 anlegt, wie häufiger unter Tuchel zu sehen) oder ein Offensivspieler in einem 5-3-2 und damit Kontrolle im Mittelfeld oder offensive Durchschlagskraft. Ausschlaggebend gegen die Variante dürfte allerdings sein, dass Favre ungern mit Formationen experimentiert. Er favorisiert in dieser Saison klar ein 4-2-3-1. In der Rückrunde haben wir auch einige Spiele in einem 4-3-3 bestritten. Aber die Änderungen zu einer Fünferkette hin wären deutlich größer. Die Mannschaft ist solche größeren Umstellungen nicht gewohnt und hat über die Saison ihre Automatismen gebildet. Diese scheinen Favre auch deutlich wichtiger zu sein als beispielsweise Tuchel, der gerade in seiner zweiten Saison häufig umstellte. Favre setzt auf Kontinuität und Stabilität. Im Zweifel wählt er eher die konservativere Variante. Zwar ist eine Fünferkette theoretisch defensiver, aber eben nicht eingespielt. Ich glaube nicht, dass Favre im wichtigsten und schwierigsten Saisonspiel zu so großen Änderungen greift. Mein Tipp wäre, dass Guerreiro als Linksverteidiger beginnt. Akanji könnte ich mir auch noch vorstellen. Andere Varianten fände ich eher überraschend.


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