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Das war schon ein böses Gebolze. (BVB)

BukausmTal, Wuppertal, Samstag, 01.09.2018, 09:42 (vor 2898 Tagen) @ Hawkwind

Ohne Kreativität und Tempo im Mittelfeld geht es nicht. Ich würde da mal nicht auf den Mo setzen. Klassische Zehner sind für mich Kagawa und Götze, aber die haben halt beide nicht in Gladbach gespielt.

2.Spieltag, neuer Trainer, neue Innenverteidigung, neues defensives Mittelfeld - das benötigt Zeit.


Das Spiel war nicht besser und nicht schlechter als das gegen Leipzig, nur etwas weniger Glück gehabt. Wenn der Kommentator da immer vom furiosen Auftritt des BVB letzte Woche gesabbelt hat, das war reine Interpretation des Ergebnisses.>


Vielleicht täuschen mich ja die Augen vor dem unscharfen Eurosportbild,
aber vom Fußball her fand ich das Spiel gestern furchtbar anzuschauen.
Dass die Passquote bei uns gestern schlechter als bei Hannover war, war deutlich zu sehen. Anfreunden kann ich mich auch nicht damit, dem Gegner so viel den Ball zu überlasssen, wenn er nicht Real oder Bayern heißt.
Zu Klopps Zeiten war das zwar auch oft Wahl der Mittel, aber immer in Verbindung mit Pressing und überfallartigem Konterfußball, wenn der Ball erobert wurde. Davon sind wir zur Zeit (noch) recht weit entfernt.
Sobald wir das Spiel versuchen schnell zu machen, wird es hektisch und ungenau.
Ich kann mich im Mittelfeld auch noch nicht mit dem magischen Dreieck anfreunden.
Delaneys defensive Qualitäten sind stark, aber nach vorne macht sich seine fehlende Technik bemerkbar. Das im Verbund mit Dahoud, der selten mal einen Pass in die Schnittstellen spielt, sondern sich gefühlt wahlweise festdribbelt oder den Ball wieder ganz nach hinten spielt, ist mir spielerisch zu schwach.
Ich denke schon, dass mit Shinji oder Götze da spielstarke Spieler mit Auge vorhanden sind, die genau solche Schnittstellenpässe im Repertoire haben, fernab von allen Diskussionen um ihre taktischen Positionen.
Selbst in einem 433 kann ich mir Shinji z.B. neben Witsel und vielleicht sogar Dahoud vorstellen.
Reiner Ergebnisfußball ist nicht das, was den Fußball so geil machen kann.
Ich hoffe, dass die Mehrheit hier Recht bekommt, dass des Team nach dem Umbruch einfach noch Zeit für die Verinnerlichung der Abläufe und Automatismen braucht.
Ich bin aber sehr gespannt, ob zu der erkennbaren defensiven Stabilisierung
bald schon Spielwitz und offensive Kreativität dazukommen.
Wenn nicht, wäre das schon sehr schade bei den Qualitäten des Kaders.


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