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Medizincheck absolviert oder erfunden? (BVB)

Ulrich, Dienstag, 31.07.2018, 14:20 (vor 2926 Tagen) @ Blarry

Das mit der "unklaren Rechtslage" ist mir ja suspekt. Was hat Tianjin eigentlich bei Vertragsinhalten eines seiner Spieler groß anzuzweifeln? Die Klausel steht entweder drin, oder eben nicht. Und wenn sie vertraglich festgehalten ist, dann ganz sicher nicht im Wortlaut "der Spieler kann eventuell, vielleicht, möglicherweise gegen eine Ablösesumme von 20 Millionen (oder mehr (oder weniger)) den Verein verlassen".

Sie wären vermutlich zumindest in der Lage einen Transfer so lange zu verzögern bis die Sache (sport-)gerichtlich geklärt wäre. Und so etwas dauert. Es sei denn der neue Verein legt noch ein paar Schippen auf die 20 Millionen drauf.

Auf Rügen hat es nach der Wende etwas ähnliches gegeben. Im Kaiserreich waren große Teile der Flächen auf der Insel im Eigentum einer Adelsfamilie. Der Eigentümer hat das ganze aber dann über Jahrzehnte zu Geld gemacht, er war wohl ein großer Zocker vor dem Herrn. Aber in der Endphase des zweiten Weltkriegs sind die Grundbücher dort verbrannt. Die Nachfahren der Familie haben dann in der Schweiz eine Firma gegründet und über die gerichtlich Anspruch auf quasi ganz Rügen angemeldet. Dies wurde auch in den (neuen) Grundbüchern vermerkt und führte dazu dass Flächen nicht mehr belastet werden könnten weil das Eigentum an ihnen strittig war. Allerdings war es für die Grundeigentümer möglich sich durch eine Art "Ablasszahlung" frei zu kaufen, dann wurden die jeweiligen Forderungen zurückgezogen und das Grundbuch war für die Fläche "sauber".


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