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BVB findet keinen passenden Stürmer auf dem Transfermarkt (BVB)

CorranHorn, Freitag, 06.07.2018, 11:33 (vor 2951 Tagen) @ Blarry

Huh? So eine Einschränkung kam aber noch nie aus dem Munde eines unserer leitenden Angestellten. Ergibt auch überhaupt keinen Sinn, Transfers als singulärem Posten innerhalb der Bilanz eine derartig überhöhte Bedeutung zukommen zu lassen. Dafür hat ein Fußballunternehmen zu viele unterschiedliche Ein- und Ausgaben.

Wenn man sich die Bilanzen ansieht ist es aktuell anscheinend tatsächlich so, dass wir aus dem operativen Geschäft kein Geld erwirtschaften.
Oder anders ausgedrückt: Wenn wir Spieler einkaufen wollen müssen wir Verkaufserlöse erzielen.
Oder Schulden machen.

Das ist wohl hauptsächlich unseren extrem hohen Personalkosten geschuldet. (Also sprich Gehälter + Handgelder oder wie auch immer man das bezeichnen will.)

Dabei gehen wir gar nicht mal komplett über die Gehaltsstruktur, ein recht großer Teil sind dabei Handgelder und Co die nicht direkt unter Personalkosten geführt werden.

Ich schreibe hier bewusst teilweise etwas wage, da die Bilanz des BVB in den letzten Jahren immer unübersichtlicher geworden ist.
Extrem hohe Beträge laufen inzwischen ohne nähere Benennung unter sonstige Aufwendungen.
Auch auf der Einnahmenseite wird es unübersichtlicher.
Das hängt teilweise sicherlich auch mit Transfers zusammen, die in Zukunft erst gezahlt werden, Boni und dergleichen (Dembele da nur als bestes Beispiel.)

Aber ich vermute auch ganz stark, dass da eben auch eine Verschleierung der hohen Personalkosten stattfindet. Nicht im Sinne von juristisch verschleiert, selbstverständlich ist das völlig legal.
Aber falls der BVB Interesse hätte, die Bilanz transparenter zu machen, könnte er das tun.

So kann Aki aber schön auf "Gehälter" verweisen - und ignoriert dabei, dass auch Einmalzahlungen, Handgelder und wie man es alles nennt Aufwendungen für das Personal sind.
Natürlich hat er formal recht - aber unterm Strich spielt es keine Rolle ob ich für 4 Jahre jeweils 6 Millionen Gehalt bezahle oder jeweils 3 Mio Gehalt + 12 Mio Einmalzahlung (da kann man ja nen Passus einbauen: Rückzahlung anteilsweise bei vorzeitiger Vertragsauflösung)
Unterm Strich sind das (Zinsen mal außen vor gelassen, würde halt abdiskontiert werden) eben jeweils 24 Mio.

Aber natürlich ist es rein formal korrekt, dass die Gehaltszahlungen in dem einen Fall 6 Mio / Jahr sind, in dem anderen Fall 3 Mio.


Ich fürchte die wirtschaftliche Situation ist lange nicht so rosig wie viele glauben.
Da waren wir vor 3-4 Jahren deutlich besser aufgestellt.

Ja, es kann sein dass meine Interpretationen falsch sind. Wie gesagt, die Bilanz wird immer unübersichtlicher.
Aber da der BVB kein INteresse hat das übersichtlicher zu machen (die Möglichkeiten dafür hat er ja problemlos) denke ich, dass meine Befürchtungen leider sehr begründet sind.
Ich sehe die Unübersichtlichkeit da leider eher als Beleg an dass ich wohl recht habe.

Und das Transferverhalten des BVB in den letzten 1-2 Saisons passt zumindest auch sehr gut zu meinen Vermutungen.


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