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Fussball wird immer relevanter in den USA. Zahlen lügen nicht (BVB)

Voomy, Berlin, Mittwoch, 23.05.2018, 20:10 (vor 2991 Tagen) @ Alex

Das verändert sich in den letzten zwei, drei Jahren. Auch die Oberen der MLS haben gemerkt, dass die Zuschauer keine Retirement-Liga wollen. Zwar wechseln immer noch Leute wie Ibrahimovic oder Schweinsteiger dahin, aber das sind längst nicht mehr die einzigen Zugpferde der U.S. Liga. Atlanta hat sich gerade zum Beispiel ein neues Stadion hingesetzt und dort die ersten Spiele über 70.000 Zuschauer bekommen können. Und Atlanta kommt ganz ohne Altstars aus.

Fußball profitiert in den USA vor allem vom Boom unter den eingewanderten bzw. immigrierten Südamerikanern. Daher sind Mexikaner auch durchaus als Stars in der Liga angesehen.

Was sich dort aufbaut ist gut, man darf nur nicht den Fehler machen jetzt schon europäische Maßstäbe anzusetzen oder dauernd darauf hinzuweisen, dass man die Liga ohne ein Abstiegs-System nicht ernst nehmen kann.

Dass die USA für die WM nicht qualifiziert sind ist aber vermutlich ein empfindlicher Schlag für das Interesse am "Soccer" dort. Dürfte die Entwicklung deutlich bremsen, die gerade so gut angelaufen ist.


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