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Favre will Balotelli mit zum BVB holen (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Samstag, 12.05.2018, 13:18 (vor 2803 Tagen) @ FullHD

Also wenn man nach dem Uefa-Ranking geht, dann müsste man eher von einer drittklassigen League 1 reden. Denn danach wäre Spanien die 1 (106.426), gefolgt von den zweitklassigen Ligen aus England (79.605), Italien (76.249) und Deutschland (71.427) und dann kommt die drittklassige französische Liga (56.415) knapp vor Russland (53.382).

Das ist wohl die Fünfjahreswertung.

In der letzten Saison lagen D und F gleichauf. In dieser Saison liegt F vor D. Der aktuelle Trend zeigt also etwas anderes als es die mittelfristige Betrachtung tut.

In dieser Saison liegt übrigens Russland deutlich vor Deutschland in der Wertung. D liegt auf dem Niveau von Portugal und (wenn ich es richtig in Erinnerung habe) Österreich. Was einerseits für die anderen Ligen, nicht unbedingt aber für die Bundesliga spricht. Über eine Klasseneinteilung würde ich da eher das Mäntelchen des Schweigens decken aus deutscher Sicht.

Man sollte bei einem genaueren Blick auf den französischen Fußball auch nicht die Vielzahl von Talenten übersehen, die quasi Jahr für Jahr andere Topligen Europas mit begehrtem Nachwuchs speisen. Auch die Bundesliga, auch den BVB. Wenn ich allein sehe, was eine Fahrstuhlmannschaft wie Metz hier auf die Beine stellt, dann kann sich so manche Top-Mannschaft der Bundesliga eine Scheibe von abschneiden. Denn viele dieser Talente finden ihren Weg in den Profibereich, was in Dnicht unbedingt der Fall ist. Die Auslese ist dabei schon ziemlich brutal, das muss man schon auch dazu sagen.

Die französische Nationalmannschaft dürfte wohl niemand mit dem Begriff ‚zweit- oder drittklassig‘ in Verbindung bringen. Da steckt nicht nur aktuell ein klug agierender Trainer dahinter, sondern auch ein Ausbildungs- und Nachwuchssystem (auch der Clubs), was nach wie vor Vorbildcharakter hat. Bis auf ganz wenige Ausnahmen wie Griezmann stammen die aktuellen Spieler sämtlich aus diesem System und das heißt aus Clubs der Ligue 1. Dass die besten dann sehr schnell bei besser zahlenden Clubs Europas sind, ist wieder eine andere Sache. PSG und mit großen Abstrichen auch AS Monaco bilden absolute Ausnahmen in Frankreich. OL, OM, dann kommt da nicht mehr viel. Was Nizza oder St. Étienne da gerade zeigen, ist in Relation zu den Ressourcen schon Klasse. Was für Clubs wie Rennes noch mehr gilt.


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