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Neu auf schwatzgelb.de: Der Zerfall des Leuchtturms (BVB)

PatBorm, Mittwoch, 09.05.2018, 13:52 (vor 2806 Tagen) @ Rupo

Hi,
Du bist aber fleißig, zwei Artikel hintereinander...sind die anderen im Urlaub ;-)?

Nein andersherum: Ich war im Urlaub und bin nun gut erholt und motiviert ^^

Zum Thema:
1. Zur Beschreibung der Ursache: Finde ich viel richtig geschrieben. Eine Sache widerspricht sich allerdings. Du bemerkst korrekterweise:
Als Jürgen Klopp 2015 zurücktrat, sprach er vergleichsweise offen an, dass er mit seiner Entscheidung verhindern wolle, dass sich an anderer Stelle sehr viel verändern müsse. Über diese Bemerkung wurde zumindest öffentlich erstaunlich wenig diskutiert, und der sportliche Erfolg in der ersten Tuchel-Saison ließ sie dann vollends in Vergessenheit geraten. Heute wüsste man gerne mehr darüber, was Klopp damals meinte und was es vielleicht mit unseren Problemen von heute zu tun hat.

Und monierst dann meiner Meinung fälschlicherweise:
Offenkundig wollte Tuchel eine neue Mannschaft mit eigener Handschrift aufbauen, vermutlich weil er der Ansicht war, dass sich eben doch mehr ändern musste als nur der Trainer. Ein sauberer Schnitt bei seinem Amtsantritt wäre wohl die bessere Wahl gewesen, mit der gewählten Strategie hingegen hat er so viel Porzellan zerschlagen, dass der Schaden am Ende größer war als der Nutzen.

Ich sehe den Widerspruch nicht, eventuell verstehen wir uns miss? Ich denke, dass Tuchel glaubte, 2015 keine großen Transferforderungen stellen zu dürfen, obwohl seine Wunschmannschaft ganz anders aussah, als die aus dem letzten Kloppjahr. Das führte dann dazu, dass zu viele Spieler im Kader waren, mit denen er eigentlich nicht arbeiten wollte, was dann mittelfristig zu Verwerfungen führte.

Du hast auch recht, dass mit Schürrle nur ein expliziter Wunschspieler kam, aber auch Spieler wie Weigl, Bürki oder auch Castro im ersten Jahr oder Guerreiro im zweiten dürften seiner Vorstellung entsprochen haben. Es gab also schon einen personellen Austausch, mit dem er dann arbeitete. Nur glaube ich, dass es besser gewesen wäre, er hätte das Ziel von Anfang an offener kommuniziert und gleich im ersten Sommer konsequent umgesetzt. Er hätte sich sozusagen den Petric/Zidan-Wechsel von Klopp zum Vorbild nehmen sollen, als er noch den nötigen Kredit hatte, solche Maßnahmen durchzuziehen. Aber es fehlte ihm an offener Konfrontationsfähigkeit.


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