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RN | Stöger-Nachfolger auserkoren (BVB)

Schleicheisen, Anner Rur ohne "h", Donnerstag, 03.05.2018, 14:01 (vor 2811 Tagen) @ Eventfan

Kann ich mir kaum vorstellen, alledrings rücken sie ein wenig aus dem Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung was ja schon schlimm genug ist.

Man muss ja mal ein wenig unterscheiden zwischen Nachricht, Bericht und zusätzlich noch Kommentar und Interview, die früher das gesamte Spektrum des Journalismus abbildeten.

Davon in der Onlinewelt übrig geblieben ist ja fast ausschliesslich die Nachricht und die zumeist als Kurzmeldung und am Besten noch in irgendeiner blödsinnigen Frageform um nur ja den Klick zu erhaschen.

Find ich peinlich.

Die "eigentlich" oder "früher mal" ordentlichen Zeitungen hatten natürlich die Nachrichtenseiten, das Wichtige waren aber ja die Berichte und Kommentare, egal ob nun Tagesaktuell in FAZ/ Süddeutsche etc. oder eben als Wochenzeitung a la Zeit oder Spiegel.

Die Werbewirtschaft hat sich recht schnell umorientiert und auch auf die vergleichsweise preiswerte Internetwerbung gesetzt, die ja immer weiter verfeindert wird um so die geschätzte Zielgruppe immer trefflicher zu treffen wohingegen durch den Auflagenschwund der Printmedien die ohnehin recht teure und streuende Werbung dort unattraktiver wurde- was dann aufgrund steigenden Kostendrucks dann natürlich auch die Qualität beeinflusste.

Hab noch ein paar alte Zeitausgaben zu seinerzeit bewegenden Themen "archiviert" und nehme sie gerne zwischendurch mal wieder zur Hand, immer noch nett die Analysen zB kurz nach der Wiedervereinigung zu lesen- da waren Leute am Werk die wirklich was wussten und konnten.

Scheint auch der Grund zu sein weshalb sie ihre Auflage einigermassen stabil halten konnten.

Die ohnehin simpel strukturierten regionalen Tageszeitungen sind eben heute nur noch ein Mickymaus-Abklatsch von dem was man früher mal "Zeitung" genannt hat.

Durch besondere Analyse ist mir aber zB die "Westdeutsche Zeitung", früher mal "General Anzeiger" auch in den 80ern nie aufgefallen.

Von daher hat sich nach meiner Einschätzung nur "am unteren Ende" der (Qualitäts-) skala was geändert, für Menschen, die Qualitätsjournalismus zu schätzen wussten und wissen haben sich nicht viel geändert.

Also könnte die Frage sein: hat sich am Qualitätsanspruch (des Durchschnittskonsumenten) etwas geändert :-) ?

Ich glaube da "ja"...


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