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Neu auf schwatzgelb.de: Karl-Heinz Rummenigge feiert seinen Abschied (BVB)

Djerun, Montag, 26.03.2018, 13:22 (vor 2840 Tagen) @ Kayldall

Die Abschaffung von 50+1 würde aber nicht dazu führen, dass andere Vereine näher an Bayern herankommen sondern im Gegenteil dazu, dass Bayern sich noch weiter entfernen kann vom Rest. Das haben wir hier aber bereits ausdiskutiert vor einiger Zeit.

Die Meinung kann man ja haben, nur stimmen muss sie nicht... Viel größer als der Abstand seit 5 Jahren ist, geht es doch gar nicht mehr. Wenn der Wettbewerb stärker wäre, dann bin ich schon der Meinung, dass der Abstand der Buyern nicht mehr 17, sondern vielleicht 6 oder 8 Punkte betragen würde.

Ob Rummenigge der Einzige ist, der da was tut, keine Ahnung, aber findest du das denn nicht scheinheilig? Bayern könnte ja genau so gute Spieler im Ausland kaufen, tut dies aber nicht und schwächt lieber die anderen Bundesligavereine und das seit Jahrzehnten. Klose geholt von Bremen als die gut waren, Gomez geholt von Stuttgart als die gut waren und Lewandowski, Götze und Hummels vom BVB geholt als wir noch gut waren. Dazu holt Bayern fast jeden deutschen Nationalspieler und auch fast alle ablösefreien Spieler der Bundesliga mit entsprechendem sportlichen Niveau. Selbst Leute wie Petersen oder Rode für die Bayern keine Verwendung oder Bedarf hat, werden geholt und somit verbaut man anderen schwächeren Vereinen die Chance auch mal einen guten Spieler günstig zu bekommen, was diese Vereine auch wirtschaftlich schwächt. Hector ist das neueste und beste Beispiel, der BVB hätte Bedarf noch einen guten LV zu kaufen, könnte das billig tun mit Hector falls Köln absteigt, aber jetzt grätscht Bayern wieder rein, obwohl dort Alaba unumstritten sein dürfte als LV und eigentlich null Bedarf besteht auf der Position etwas zu tun.

Das Argument lässt sich durchaus anführen als es für die Buyern darum ging, national stärker zu werden - auch durch Schwächung der direkten Konkurrenz. Dass sie vorzugsweise Spieler aus der Bundesliga holen bzw. die besten deutschen Spieler verpflichten wollen (+ internationale Transfers!), finde ich total stimmig. Das handhaben die Topvereine in Spanien (Hernandez bei Real), England (Drinkwater bei Chelsea, Walker bei ManCity) oder Italien (Bernardeschi bei Juve) auch nicht anders. Nur gibt es in diesen Ligen auch einen Wettbewerb, in der Bundesliga nicht...

Klar, im internationalen Vergleich würde man vielleicht etwas aufholen finanziell gesehen aber würde das etwas nützen? Ich glaube nicht, dass dadurch Köln oder Freiburg in der EL besser abschneiden würden und die nationale Liga würde noch langweiliger, weil wieder nur der FC Bayern richtig profitiert und sich so noch mehr vom Rest absetzen kann als ohnehin schon. International würde das auch nur Bayern helfen etwas heranzukommen an andere Vereine. Trotzdem würden Real Madrid, FC Barcelona, Manchester United, Manchester City und PSG immer noch mehr Geld haben.

Ich denke, dass es Rummenigge mehr um die Grundsätzlichkeit der Regelung 50+1 geht als um das Wischiwaschi der derzeitigen Situation, an der sich nichts geändert hat nach der letzten Abstimmung. Eine insgesamt stärkere Bundesliga, die dann mehr Interesse hervorruft und mehr Qualität als heute hätte, würde dann die Wirtschaftskraft der Vereine stärken, bessere Spieler bedeuten usw. Ich mein: ich kann das irgendwo schon nachvollziehen. Yarmolemko war (neben Tolisso) der Toptransfer der Bundesliga in dieser Saison. Mehr muss man da wohl nicht sagen, was die Qualität der Spitzenstransfers angeht denke ich...


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