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Moderne Großstadt Dortmund - Marketingfilm von 1964 (BVB)

tzuio09, Donnerstag, 08.03.2018, 09:53 (vor 2857 Tagen) @ Ravenga

Mittlerweile sind ja auch schon viele Nachnutzer der alten Bergwerksgelände abgewandert, wie beispielsweise Opel in Bochum. Andererseits kriegt z.B. Dortmund es ja nur mäßig gut gebacken, die riesigen Industrieflächen innerhalb der Stadt vernünftig nachzunutzen, z.B. Phoenix-West oder die Westfalenhütte. Und am Phoenixsee beschweren sich die Eigentümer der sündhaft teuren Häuser und Wohnungen über die Kiddies vom Clarenberg, die es wagen, dort ihre Freizeit zu verbringen...

Ich würde mal behaupten, dass Dortmund das von allen Ruhrgebietsstädten am Besten gelungen ist. Wenn man sieht welch riesengroßer Erfolg der Phoenix See ist und was dieser inzwischen für Auswirkungen auf den Stadtteil Hörde hat (man muss nur mal Remberg langfahren), dann könnte ich mir vorstellen, dass da einige von außen neidisch rüberschauen.

Aufer Westfalenhütte hat man innerhalb von ein paar Jahren riesengroße Logistikzentren für Decathlon, Amazon, Rewe und Co. ausm Boden gestampft.
Phoenix West lebt einfach noch etwas im Schatten von wilo.

Was man besonders der Stadtspitze um den kautzigen Sierau vorwerfen muss, ist der Umgang mit der Tradition der Stadt Dortmund sowie mangelnde Visionen. Auf Phoenix West hat man n spektakulären Skywalk gebaut, der Zugang ist aber nur selten möglich und es gibt auch drumherum kein Museum oder irgendetwas, das einen ins Thema Stahl/Kohle/Industralisierung eintauchen lässt. Architektonische Highlights vermisst man genau so gut - wie man sich vom DFB z.B. mit einem 0815 Bau hat abspeisen lassen und wie unfassbar stumm und kleinlaut man den Umgang der DB mit dem Dortmunder HBF hinnimmt, ist für die Spitze einer Stadt von der Größe Dortmunds absolut unwürdig.

Auch der Umgang mit anderen Traditionen, wie der Bierkultur, scheint man im Tourismusbüro und in der Stadt völlig vergessen zu haben. Das Festival der Bierkultur zum Beispiel ist ne private Initiative, von der Stadt passiert dahingehend gar nichts.


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