BVB-Newsthread vom 02.03.2018 (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 06:38 (vor 2863 Tagen)
Aktuelle News rund um den BVB bitte in diesen Thread posten.
Mit Maxi Philipp, aber ohne Sancho
hanno29, Berlin, Freitag, 02.03.2018, 18:31 (vor 2862 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
ging es nach Leipzig
Die Jungs sind jf gut drauf https://twitter.com/BVB/status/969619354076794880
Mit Maxi Philipp, aber ohne Sancho
Intertanked, Berlin, Freitag, 02.03.2018, 21:46 (vor 2862 Tagen) @ hanno29
ging es nach Leipzig
Die Jungs sind jf gut drauf https://twitter.com/BVB/status/969619354076794880
Hat Michy die Palmenfarbe schon wieder gewechselt?
Die jungen Leute...
Mit Maxi Philipp, aber ohne Sancho
Lakrizza, Castrop-Rauxel, Freitag, 02.03.2018, 21:52 (vor 2862 Tagen) @ Intertanked
ging es nach Leipzig
Die Jungs sind jf gut drauf https://twitter.com/BVB/status/969619354076794880
Hat Michy die Palmenfarbe schon wieder gewechselt?
Die jungen Leute...
Er meinte auf Twitter, nach dem Spiel gegen Augsburg, tatsächlich dass er das Blond wieder weg macht weil er nicht getroffen hat.
Mit Maxi Philipp, aber ohne Sancho
Wickiborusse, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 22:05 (vor 2862 Tagen) @ Lakrizza
Vernünftige, rationale Entscheidung.
Gute Nachricht
Jones, Lippstadt, Freitag, 02.03.2018, 19:28 (vor 2862 Tagen) @ hanno29
Milli wird uns mit seiner Torgefahr und Zug zum Tor sehr sehr gut tun!
Gute Nachricht
Wickiborusse, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 19:35 (vor 2862 Tagen) @ Jones
Jepp. Wenn Marco nach 60 oder 70 Minuten geht, wird Milli uns eher helfen können als Dahoud oder Pulisic.
Dahoud und Pulisic sind beide momentan in einer Formkrise. Bei Milli habe ich die Hoffnung, dass es für 20-30 Minuten für einen guten Auftritt reichen wird. Wir werden sehen.
Gute Nachricht
hanno29, Berlin, Freitag, 02.03.2018, 19:40 (vor 2862 Tagen) @ Wickiborusse
Dahoud hat leider nur Formkrise zu bieten, fing schon bei Gladbach an.
Was mit Pulisic los ist, k.A. Zu viel gespielt? Dembele hat letzte Saison noch mehr gespielt, und der hatte keine Formkrise in diesem Ausmaß, wenn man jetzt unbedingt argumentieren möchte, Pulisic sei überspielt. Nicht jeder ist gleich, aber bei Christian dürfte es nicht daran liegen, dass er zu viel gespielt hat, ich "vermute mal", dass das nicht der Grund ist.
Dembele > Pulisic
McMisch, Freitag, 02.03.2018, 21:52 (vor 2862 Tagen) @ hanno29
Was mit Pulisic los ist, k.A. Zu viel gespielt? Dembele hat letzte Saison noch mehr gespielt, und der hatte keine Formkrise in diesem Ausmaß, wenn man jetzt unbedingt argumentieren möchte, Pulisic sei überspielt. Nicht jeder ist gleich, aber bei Christian dürfte es nicht daran liegen, dass er zu viel gespielt hat, ich "vermute mal", dass das nicht der Grund ist.
Dembele ist halt durchaus mindestens eine Klasse höher anzusiedeln als Pulisic mit seinen Möglichkeiten. Mehr Qualität, weniger Schwankungen und Anfälligkeit.
Überspieltheit und damit einhergehende nicht geplante Verantwortung kann man durchaus geltend machen bei Pulisic. Hätte er die ganze Saison mit Reus gespielt und regelmäßig Pausen gehabt, wäre er sicher auf nem höheren Niveau jetzt. Dazu der Druck und die Enttäuschung im Nationalteam... ich sehe genügend gute Gründe warum es bei Pulisic in dieser Saison nicht bergauf ging.
Bestenfalls macht es ihn stärker, schärft den Fokus und er explodiert nächste Saison mit kleinem Nicht-WM-Vorteil. Superbestenfalls explodiert er in dieser Saison noch und spielt uns in die CL und weit in der EL. Stay positive!
Gute Nachricht
Wickiborusse, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 19:44 (vor 2862 Tagen) @ hanno29
Du vermutest netto gleich brutto-Gründe? :-)
Gute Nachricht
hanno29, Freitag, 02.03.2018, 19:43 (vor 2862 Tagen) @ hanno29
Was mich bei Dahoud wundert: er ist mit in Gladbach immer mit seiner Schusstechnik und Weitschusstoren aufgefallen, oder irre ich mich?
Hier sehe ich ihn fast nie schießen (auch wenn wir ja eh im allgemeinen ein schussverbot außerhalb des Sechzehners zu haben scheinen)
Gute Nachricht
hanno29, Berlin, Freitag, 02.03.2018, 19:50 (vor 2862 Tagen) @ Tsubasa09
Was mich bei Dahoud wundert: er ist mit in Gladbach immer mit seiner Schusstechnik und Weitschusstoren aufgefallen, oder irre ich mich?
Da hab ich mich auch drauf gefreut, endlich mal einer der schießt und zumindestens das Tor nicht verfehlt nicht verfehlt. Stand jetzt Pustekuchen
Hier sehe ich ihn fast nie schießen (auch wenn wir ja eh im allgemeinen ein schussverbot außerhalb des Sechzehners zu haben scheinen)
Der hat es schon des Öfteren mal versucht, aber eben nur versucht.
Ich hoffe nicht, dass das einer wie Mor ist, der unheimlich viel Potential hat, aber die an ihn gestellten Anforderungen nicht gänzlich umsetzen kann, dem irgendwie (klingt zwar hart) die Spielintelligenz fehlt.
Es ist ja auch nicht verwunderlich, dass er schon bei Gladbach zwischen Platz und Tribüne, unter 3 Trainern, rotierte.
Gute Nachricht
mulcohol, Freitag, 02.03.2018, 19:47 (vor 2862 Tagen) @ Tsubasa09
Was mich bei Dahoud wundert: er ist mit in Gladbach immer mit seiner Schusstechnik und Weitschusstoren aufgefallen, oder irre ich mich?
Hier sehe ich ihn fast nie schießen (auch wenn wir ja eh im allgemeinen ein schussverbot außerhalb des Sechzehners zu haben scheinen)
Wobei er am Montag nach dem 1:1 die beiden besten Chancen hatte. Eine davon mit einem klasse Weitschuss, der halt gut pariert wurde.
Gute Nachricht
Wickiborusse, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 19:52 (vor 2862 Tagen) @ mulcohol
Deshalb hege ich die Hoffnung, das es mit Dahoud in der nächsten Saison was wird, wenn er eine vernünftige Vorbereitung mitmacht. Aktuell würde ich ihn lieber auf der Bank sehen.
DFL-Terminierung
Diabolus, BRV / Block 38, Freitag, 02.03.2018, 11:36 (vor 2863 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Soo, nun stehen auch die letzten Spieltage fest, der Kelch Montagsspiel ist an uns vorbeigegangen, aber warum spielen Mainz und Freiburg da? EL-Teilnehmer?!
Sa 31.03. 18:30 Bayern - Dortmund
So 08.04. 15:30 Dortmund - Stuttgart
So 15.04. 15:30 Schalke - Dortmund
Sa 21.04. 18:30 Dortmund - Leverkusen
So 29.04. 18:00 Bremen - Dortmund
Die Montagsspiele:
Mo 09.04. 20:30 Leipzig - Leverkusen
und
Mo 16.04. 20:30 Mainz - Freiburg
DFL-Terminierung
Tom Frost, Freitag, 02.03.2018, 17:20 (vor 2862 Tagen) @ Diabolus
Auf Kicker gibt es eine „Übersicht“, wer an welchen Wochentagen wie häufig ran musste.
Leider als Bilderstrecke...
Einige Vereine ohne Samstagabendspiel z.B., überrascht mich.
DFL-Terminierung
baxterbln
, Duisburg, Freitag, 02.03.2018, 16:17 (vor 2862 Tagen) @ Diabolus
Was mich ein wenig wundert, auch bei dem bisherigen Thread, ist das sich jeder über den Montag aufregt, aber es scheinbar allen egal ist das es ein Spiel am Samstag den 31.03. um 20:30 gibt. (auch wenn es uns nicht betrifft)
Eigentlich müsste da doch, rein logisch, der gleiche Aufschrei durch die Runde gehen, da bei den meisten eines der Hauptargument ist, die Spieltage werden wegen der Kommerzialisierung des Fußballs getreckt...
Und ich bin mir fast sicher, wenn es da keinen Protest gibt, wird es in der nächsten Saison noch mehr Abende mit 20:30 am Samstag geben.
Das sehe dann wie folgt aus:
1. Spiel: Freitag um 20:30
3. Spiele: Samstag um 15:30
1. Spiel: Samstag um 18:30
1. Spiel: Samstag um 20:30
1. Spiel: Sonntag um 15:30
1. Spiel: Sonntag um 18:00
1. Spiel: Montag um 20:30
Der Logik folgend ist es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit bis es dann auch am Sonntag um 13:00 und 20:30 je ein Spiel gibt. So das es eigentlich nur noch Einzelspiele gibt.
Um das nicht falsch zu verstehen, ich habe sowohl meine Probleme mit Montag wie viele andere. Aber genauso meine Probleme mit Freitags- und Sonntagsspielen oder jetzt Samstagabend.
DFL-Terminierung
Flemm, Freitag, 02.03.2018, 20:39 (vor 2862 Tagen) @ baxterbln
Problem ist nur, dass die DFL sogar geschrieben hat, dass das Spiel von Freitag (Karfreitag) auf Samstag verlegt wurde. Donnerstag ging wegen der Länderspielpause nicht.
Man braucht also nicht immer überall gleich eine Verschwörung oder sonstwas herbeireden. Nachdenken und informieren hilft manchmal. Aber ist halt einfacher sofort draufzuhauen.
DFL-Terminierung
Minzurion, OWL, Freitag, 02.03.2018, 22:12 (vor 2862 Tagen) @ Flemm
Nur die letzten Jahre wurde am Osterwochenende nicht um 20:30 Uhr angepfiffen am Samstag, sondern nur um 15:30 Uhr. Und das "Topspiel" um 18:30.
DFL-Terminierung
Flemm, Freitag, 02.03.2018, 22:30 (vor 2862 Tagen) @ Minzurion
Nur die letzten Jahre wurde am Osterwochenende nicht um 20:30 Uhr angepfiffen am Samstag, sondern nur um 15:30 Uhr. Und das "Topspiel" um 18:30.
Da besaß eurosport auch nicht die Rechte für das Freitagsspiel.
DFL-Terminierung
stfn84, Köln, Freitag, 02.03.2018, 20:21 (vor 2862 Tagen) @ baxterbln
Man wird es nicht mehr aufhalten können.
Und obwohl man das Rattenrennen mitgemacht hat, wird die Bundesliga in einigen Jahren zur Eredivisie II mutiert sein. Zumindest, wenn man sich nicht komplett für windige Investoren geöffnet hat, mit denen man in erster Linie auch Probleme bekommen dürfte.
Anstatt eine Strategie der Abgrenzung zu fahren, will man lieber die schnelle Mark machen. Schade drum. (Damit sind explizit die Vereine gemeint)
DFL-Terminierung
saladin, Freitag, 02.03.2018, 19:00 (vor 2862 Tagen) @ baxterbln
Das dürfte wohl das Spiel vom Karfreitag sein, dass dort „verlegt“ wird....
DFL-Terminierung
Sauerländer92, Freitag, 02.03.2018, 16:21 (vor 2862 Tagen) @ baxterbln
Samstags ist Wochenende. Ich habe da kein Problem mit.
DFL-Terminierung
baxterbln
, Duisburg, Freitag, 02.03.2018, 16:32 (vor 2862 Tagen) @ Sauerländer92
bearbeitet von baxterbln, Freitag, 02.03.2018, 16:37
Die Sicht eines Erwachsenen;-)
Ich stelle mich bestimmt nicht mit einen Kind (sagen wir 10) Samstag Abend um 20:30 ins Stadion oder erlaube einem Kind mit z.B. 14 alleine ins Stadion zu gehen.
Es ging eigentlich mehr um die Argumentation das der Montagabend genutzt wird um die BL besser vermarktbar zu machen. Das gleiche Argument kann man aber auch am Samstag Abend fest machen und ich wundere mich dann schon das sich keiner darüber beschwert.
Was ja dann bedeutet das es eigentlich, bei den Protesten, gar nicht um die Kommerzialisierung der Liga geht (gegen Tradition und so), sondern bei jedem einzelnen mehr um persönliche Gründe. Ansonsten würde man ja bei Samstagabend ebenso protestieren müssen.
DFL-Terminierung
Sauerländer Nordlicht, Oldenburg, Freitag, 02.03.2018, 19:07 (vor 2862 Tagen) @ baxterbln
Mir persönlich ist erstmal jeder Termin recht, der den Amateurfußball nicht noch weiter ins Abseits drückt. Und wäre mir ein Spiel am Samstagabend um 20:30, vielleicht sogar um 22 Uhr lieber, als Sonntags um 13 Uhr oder früher (asiatischer Markt)
DFL-Terminierung
Sauerländer92, Freitag, 02.03.2018, 17:39 (vor 2862 Tagen) @ baxterbln
Ich denke, es geht nicht per se um Vermarktung. Wenn die DFL oder der DFB Vermarktungsmöglichkeiten nutzen, die (fast) niemandem schaden, wird wohl kaum jemand was dagegen haben. Ob das bei einem 20:30-Spiel so ist, mag ich nicht beurteilen. Einerseits kann ich beispielsweise deine Argumentation nachvollziehen, andererseits besteht dennoch ein Unterschied zum Montag, der noch erheblich mehr Aufwand verursacht. Es geht ja bei den aktuellen Protesten nicht nur um die Kommerzialisierung, sondern darum, dass (a) den Stadionbesuchern tatsächlich geschadet wird und (b) diese der Kommerzialisierung dienende Maßnahme mehr schlecht als recht damit erklärt wird, dass man die EL-Teams entlasten wolle.
Es ist wohl jeweils eine separate Entscheidung. Wer gegen den Montag ist, muss nicht zwangsläufig auch gegen den Samstagabend sein.
DFL-Terminierung
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Freitag, 02.03.2018, 17:14 (vor 2862 Tagen) @ baxterbln
Die Sicht eines Erwachsenen;-)
Ich stelle mich bestimmt nicht mit einen Kind (sagen wir 10) Samstag Abend um 20:30 ins Stadion oder erlaube einem Kind mit z.B. 14 alleine ins Stadion zu gehen.
Es ging eigentlich mehr um die Argumentation das der Montagabend genutzt wird um die BL besser vermarktbar zu machen. Das gleiche Argument kann man aber auch am Samstag Abend fest machen und ich wundere mich dann schon das sich keiner darüber beschwert.
Was ja dann bedeutet das es eigentlich, bei den Protesten, gar nicht um die Kommerzialisierung der Liga geht (gegen Tradition und so), sondern bei jedem einzelnen mehr um persönliche Gründe. Ansonsten würde man ja bei Samstagabend ebenso protestieren müssen.
Da hast Du schon recht. Der Montag ist natürlich wesentlich greifbarer als der Samstagabend-Termin.
Ich frage mich bei der Gelegenheit, wer sich eine Konferenz mit DREI Spielen überhaupt noch angucken soll.
(Ehrlich gesagt läuft das bei mir auch bei 4 Spielen mehr so nebenher, wenn ich gerade zu Hause bin. Und ich bin schon mehr als einmal dabei auf der Couch eingenickt.)
Die DFL lügt am laufenden Band
fabian 1909, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 12:51 (vor 2863 Tagen) @ Diabolus
Für wie dumm hält die DFL eigtl Fußballfans? Terminiert Leipzig vor einem entscheidenen K.O. spiel ein Spiel am Montag und spricht von weniger Regeneration.
5 Montagsspiele sind jetzt gewesen bzw. terminiert. Wir waren die einzigen, die davon bezüglich einem Tag mehr Regeneration profitiert haben.
Das schlimmste daran sind die Halbwahrheiten und die offenen Lügen der DFL. Dieser Laden ist nicht mehr zu ertragen.
Die DFL lügt am laufenden Band
Sascha, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 13:41 (vor 2863 Tagen) @ fabian 1909
Das fällt jetzt auf, nachdem man in der ganzen Hinrunde, in der man sicher 3 Mannschaften in der Europa-League hatte, im Vorfeld auf eine Terminierung am Montag komplett verzichtet hat?
Die DFL lügt am laufenden Band
fabian 1909, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 13:48 (vor 2863 Tagen) @ Sascha
Das fällt jetzt auf, nachdem man in der ganzen Hinrunde, in der man sicher 3 Mannschaften in der Europa-League hatte, im Vorfeld auf eine Terminierung am Montag komplett verzichtet hat?
Man hat wahrscheinlich befürchtet, dass in der Rückrunde 4 Mannschaften in der Europa League spielen könnten.
Das zeigt umso mehr, wie vorteilhaft der alte flexiblere TV Vertrag mit 2 Sonntagspielen fix und bei Bedarf einem dritten war. Jetzt muss man 10 mal (!) die Saison drei Spiele nach dem Samstag ansetzen. Das lässt sich mit der Anzahl an Europa League Vertretern in den letzten Jahren überhaupt nicht rechtfertigen.
Die DFL lügt am laufenden Band
breisgauborusse, Freitag, 02.03.2018, 13:38 (vor 2863 Tagen) @ fabian 1909
Sorry. Ich durfte vor Wochen mit einem DFL Funktionär sprechen (war Zufall) und wir kamen auch auf die Montagsspiele. Mir wurde gesagt, dass die Vereine sich dies explizit wünschen um mehr Geld verdienen zu können. Klar spielt der Europapokal auch ein bisschen eine Rolle, aber es geht den Vereinen darum nicht zuviel auf Spanien und England zu verlieren. Durch diese Zerstückelung der Spieltage können natürlich mehr Fernsehgelder eingenommen werden. Die Vereine finde ich, sollten jetzt nicht so tun als ob sie Fanfreundlich wären und die DFL nicht. Das ist wohl auf deren Mist gewachsen. Der Fußball entwickelt sich eben in eine unsympathische Richtung!
Die DFL lügt am laufenden Band
Kallewupp, Berlin, Freitag, 02.03.2018, 22:31 (vor 2862 Tagen) @ breisgauborusse
Klar, der Typ würde dir natürlich auch sagen, dass alles auf dem Mist der DFL gewachsen ist und die Vereine nix damit zu tun haben.
Hier wird die „Wahrheit‘ wohl immer im Auge des Betrachters liegen. Vereinsfunktionäre Bewerten das wieder anders. Am Ende des Tages spielt es auch keine Rolle. Es ist Unsinn und sollte wieder geändert werden. Was ich aber ganz schlimm finde ist die Unehrlichkeit. Natürlich verspricht man sich eine Gewinnmaximierung und es wäre einfach nur ehrlich, dies auch entsprechend zu kommunizieren.
Die DFL lügt am laufenden Band
Johannes, Emsdetten, Freitag, 02.03.2018, 13:47 (vor 2863 Tagen) @ breisgauborusse
Sorry. Ich durfte vor Wochen mit einem DFL Funktionär sprechen (war Zufall) und wir kamen auch auf die Montagsspiele. Mir wurde gesagt, dass die Vereine sich dies explizit wünschen um mehr Geld verdienen zu können. Klar spielt der Europapokal auch ein bisschen eine Rolle, aber es geht den Vereinen darum nicht zuviel auf Spanien und England zu verlieren. Durch diese Zerstückelung der Spieltage können natürlich mehr Fernsehgelder eingenommen werden. Die Vereine finde ich, sollten jetzt nicht so tun als ob sie Fanfreundlich wären und die DFL nicht. Das ist wohl auf deren Mist gewachsen. Der Fußball entwickelt sich eben in eine unsympathische Richtung!
Im Prinzip sind es Funktionäre und Manager, denen es darum geht soviel Geld wie möglich aus diesem Sport raus zu holen.
Sie sägen an dem Ast auf dem sie sitzen.
Normalerweise müssten sie jeden Morgen auf Knien danken daß sie in dieser Branche so mit Geld zugeschüttet werden.
Die DFL lügt am laufenden Band
Schnippelbohne, Bauernland, Freitag, 02.03.2018, 14:24 (vor 2863 Tagen) @ Johannes
Im Prinzip sind es Funktionäre und Manager, denen es darum geht soviel Geld wie möglich aus diesem Sport raus zu holen.
Sie sägen an dem Ast auf dem sie sitzen.
Normalerweise müssten sie jeden Morgen auf Knien danken daß sie in dieser Branche so mit Geld zugeschüttet werden.
Die letzten Jahre herrschte in der Liga bzw der Branche insgesamt ja auch Goldgräberstimmung. Die Zahlen kannten nur eine Richtung: Nach oben. Und das Publikum füllte treu die Stadien, egal was man ihnen zumutete. Da konnte schon der Irrglaube entstehen, dass man nichts falsch machen kann und die Zitrone reuelos immer weiter auspressen kann. Wenn sich einer beschwerte, hat man schnell nach England und Spanien gezeigt: Da müsse man ja schließlich irgendwie mithalten.
Dieser Boom scheint in Deutschland nun abzuflauen. Vorreiter, wenn man so will, war die Nationalmannschaft, wo man ja schon länger das Phänomen des halbleeren Stadions beobachten kann. Auch da liegen die Gründe nahe: Fanunfreundliche Anstoßzeiten (wegen des hohen Anteils an Familien mit Kindern rächen sich die späten Anstoßzeiten am Abend mE besonders) plus teilweise absurd hohe Eintrittspreise für lustlose Freundschaftskicks.
So langsam scheint diese Ermüdung des Publikums auch in der Liga anzukommen und mit ihr die Erkenntnis der Vereinsfunktionäre, dass man tatsächlich an dem Ast sägt, auf dem man sitzt. Watzkes besorgte Äußerungen diese Woche zeigen das ja. Er hatte seinerzeit ja auch für die Montagsspiele gestimmt und offenbar nie damit gerechnet, dass ein Zuschauerrückgang im fünfstelligen Bereich die Folge ist.
Wie sagt man so schön: Das böse Erwachen.
Die DFL lügt am laufenden Band
fabian 1909, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 13:44 (vor 2863 Tagen) @ breisgauborusse
Die Vereine finde ich, sollten jetzt nicht so tun als ob sie Fanfreundlich wären und die DFL nicht. Das ist wohl auf deren Mist gewachsen. Der Fußball entwickelt sich eben in eine unsympathische Richtung!
Die DFL besteht einzig und allein aus den Vereinen. Und genau deren Führungsetagen meine ich natürlich mit dem Vorwurf. Die ducken sich hier ganz schön weg. Das ist unerträglich scheinheilig.
DFL-Terminierung
Diabolus, Freitag, 02.03.2018, 12:42 (vor 2863 Tagen) @ Diabolus
Soo, nun stehen auch die letzten Spieltage fest, der Kelch Montagsspiel ist an uns vorbeigegangen, aber warum spielen Mainz und Freiburg da? EL-Teilnehmer?!
Sa 31.03. 18:30 Bayern - Dortmund
So 08.04. 15:30 Dortmund - Stuttgart
So 15.04. 15:30 Schalke - Dortmund
Sa 21.04. 18:30 Dortmund - Leverkusen
So 29.04. 18:00 Bremen - DortmundDie Montagsspiele:
Mo 09.04. 20:30 Leipzig - Leverkusen
und
Mo 16.04. 20:30 Mainz - Freiburg
Endlich reagiert die DFL auf die vielen Europapokalspiele von Freiburg und Mainz!
DFL-Terminierung
Rupo, Ruhrpott, Freitag, 02.03.2018, 13:36 (vor 2863 Tagen) @ Pa1n
Mo 16.04. 20:30 Mainz - Freiburg
Endlich reagiert die DFL auf die vielen Europapokalspiele von Freiburg und Mainz
am 15.04.2018 findet in Mainz schon kulturell einiges statt u.a.:
Aladdin & die Wunderlampe - Mitspieltheater
ich gehe davon aus, dass die DFL den Leuten sowohl das Mitspieltheater als auch den Besuch des Fußball Events ermöglichen wollte!
;-)
DFL-Terminierung
Diabolus, Freitag, 02.03.2018, 11:44 (vor 2863 Tagen) @ Diabolus
Spiele, bei denen man darauf hofft, dass die zu erwartenden Proteste relativ gering ausfallen oder wenig Öffentlichkeit auf sich ziehen? ;)
Ich könnte mir schon vorstellen, dass die "Gefahr" weiterer öffentlichkeitswirksamer Aktionen auch bei der Terminierung in der nächsten Saison eine Rolle spielen wird. Frankfurt und Dortmund werden so bald wahrscheinlich keine Montags-(Heim-)Spiele mehr austragen.
DFL-Terminierung
Chill-Instructor, Fußball muss bezahlbar sein, Freitag, 02.03.2018, 12:25 (vor 2863 Tagen) @ Nolte
Spiele, bei denen man darauf hofft, dass die zu erwartenden Proteste relativ gering ausfallen oder wenig Öffentlichkeit auf sich ziehen? ;)
Das denke ich auch.
DFL-Terminierung
Schnippelbohne, Bauernland, Freitag, 02.03.2018, 11:52 (vor 2863 Tagen) @ Nolte
Spiele, bei denen man darauf hofft, dass die zu erwartenden Proteste relativ gering ausfallen oder wenig Öffentlichkeit auf sich ziehen? ;)
Ich könnte mir schon vorstellen, dass die "Gefahr" weiterer öffentlichkeitswirksamer Aktionen auch bei der Terminierung in der nächsten Saison eine Rolle spielen wird. Frankfurt und Dortmund werden so bald wahrscheinlich keine Montags-(Heim-)Spiele mehr austragen.
Ist auch mein Verdacht. Schon allein, weil die Terminierung, die ja für diese Woche angekündigt war, jetzt erst heute und damit am Ende der Woche kam. Könnte mir vorstellen, dass man im Laufe der Woche beschlossen hat, den BVB diese Saison nicht mehr Montags anzusetzen, damit sich die Wogen wieder glätten. Das abzustimmen, könnte ein, zwei Tage gedauert haben.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Mephizzzto, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 10:40 (vor 2863 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Nuri bei Twitter:
"Afrin'de hayatını kaybeden şehitlerimize Allah'tan rahmet, gazilerimize acil şifalar dilerim. Başımız sağ olsun, geride kalanlara Allah dayanma gücü versin."
Kann hier jemand türkisch und das übersetzen?
Die Microsoft-Übersetzung bei Twitter schlägt folgendes vor:
"Gott segne unsere Märtyrer, die in Afrin gestorben, ich wünsche unseren Veteranen eine schnelle Heilung. Dank dem Rest von uns, Gott bewahre es."
Irgendwie hinterlässt das (sollte die Übersetzung so stimmen) einen ganz faden Beigeschmack. Sowas will ich von BVB-Spielern eigentlich nicht lesen müssen.
Der Mann hat auch seine Cousine geheiratet
Eisen, DO, Samstag, 03.03.2018, 12:55 (vor 2862 Tagen) @ Mephizzzto
Keine Frage, der ist Türke durch und durch.
Seine Cousine zu heiraten ist in Deutschland übrigens legal, man kennt nur niemanden, der dies tut. Ist auch irgendwie eine komische Vorstellung, dass die eigene Tante die Schwiegermutter sein soll und man die gleichen Großeltern hat.
Da braucht sich niemand etwas vormachen oder überrascht zu sein. Sahin scheint aus einer sehr traditionellen Familie zu kommen und da überrascht es wenig, dass er auch Erdogan toll findet. Vielleicht irritiert es den einen oder anderen, dass er im Gegensatz zu Özil nicht dieses ghettotürkendeutsch spricht, sondern akzentfrei, aber Sahon hat sich schon mit 17 klar zur Türkei bekannt.
Der Mann hat auch seine Cousine geheiratet
Freyr, Samstag, 03.03.2018, 13:00 (vor 2862 Tagen) @ Eisen
Keine Frage, der ist Türke durch und durch.
Seine Cousine zu heiraten ist in Deutschland übrigens legal, man kennt nur niemanden, der dies tut.
Dass alle wieder die Saarländer übergehen.
Und wie DDM schon anmerkte wissen wir auch dort "zu wenn" sie "eher halten" werden. Bevor man Dibbelabbes aussprechen kann, laufen sie zu den Franzosen über.
Der Mann hat auch seine Cousine geheiratet
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Samstag, 03.03.2018, 13:49 (vor 2862 Tagen) @ Freyr
Keine Frage, der ist Türke durch und durch.
Seine Cousine zu heiraten ist in Deutschland übrigens legal, man kennt nur niemanden, der dies tut.
Dass alle wieder die Saarländer übergehen.Und wie DDM schon anmerkte wissen wir auch dort "zu wenn" sie "eher halten" werden. Bevor man Dibbelabbes aussprechen kann, laufen sie zu den Franzosen über.
Hm. Zuviel ‚Tatort‘ mit ‚Palü‘ geschaut? Oder etwas über die ‚Frankreichstrategie‘ der saarländischen Landesregierung in einer Agenturmeldung gelesen? Oder zuviel dem Oskar zugehört?
Die Menschen in dieser Region (also auch schon, als es noch gar kein ‚Saarland‘ oder vorher ‚Saargebiet‘ gab), haben sich mehrfach in ihrer Geschichte sehr eindeutig bekannt. U.a. deshalb, weil man nie freiwillig zu Frankreich gehört hat. Zuletzt 1955, mit über 90%.
Und auch heute ist es nicht anders. Man pflegt gutnachbarschaftliche Beziehungen. Nicht wenige Franzosen arbeiten im Saarland und viele kommen zum Einkaufen vor allem nach Saarbrücken. Und einige Saarländer wohnen auch in Lothringen direkt hinter der Grenze. Hat aber alles ökonomische Gründe. Außer vielleicht, dass nicht wenige Saarländer ihren Urlaub in Frankreich verbringen (eher die älteren) und im kulinarischen Bereich sich schon in einem bestimmten Segment der französische Einfluss bemerkbar macht. ‚Dibbelabbes‘ gehört mit Sicherheit aber nicht dazu. Ein ‚Arme-Leute-Essen‘ aus Kartoffeln wie es für eine von Bergbau, Stahl und Landwirtschaft geprägten Region in Deutschland nicht unüblich ist. Führt eher dazu, dass die Lothringer stiften gehen, auch wenn die eher rustikal sind... ;-)
Also bitte, zukünftig keine Fake News mehr über die Saarländer! ;-)
Der Mann hat auch seine Cousine geheiratet
Blarry, Essen, Samstag, 03.03.2018, 13:15 (vor 2862 Tagen) @ Freyr
Übers ganze Bundesgebiet verteilt gibts ländliche Regionen, wo das Erbgut seit Generationen das Dorf nicht verlässt. Aber die Türken sinds wieder, wa.
Der Mann hat auch seine Cousine geheiratet
Simmes, Hagen, Samstag, 03.03.2018, 14:14 (vor 2862 Tagen) @ Blarry
> Übers ganze Bundesgebiet verteilt gibts ländliche Regionen, wo das Erbgut seit Generationen das Dorf nicht verlässt.
nicht nur ländliche, auch städtische...Essen gehört anscheinend auch dazu...
Der Mann hat auch seine Cousine geheiratet
FullHD, Samstag, 03.03.2018, 13:04 (vor 2862 Tagen) @ Freyr
Ich dachte immer im Saarland heiratet man nur die Geschwister oder Tiere?!
Cousine wäre da doch etwas zu fremd oder?
Der Mann hat auch seine Cousine geheiratet
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Samstag, 03.03.2018, 14:02 (vor 2862 Tagen) @ FullHD
Ich dachte immer im Saarland heiratet man nur die Geschwister oder Tiere?!
Cousine wäre da doch etwas zu fremd oder?
Am häufigsten kommen Kinder aus Beziehungen zwischen Eltern und Kindern vor. Also Vater-Tochter oder Mutter-Sohn. Auch Großväter lassen sich nicht Lumpen, wenn es um Beziehungen mit ihren Enkelinnen geht.
Ansonsten geht da alles kreuz und quer durcheinander. Da kann in der Tat auch schon einmal eine Ziege oder ein Ziegenbock, ein Esel oder eine Eselin dabei sein. Das erschreckende Resultat sieht man dann z.B. in der Politik. Womit nicht nur der Erich gemeint ist oder der Oskar. Beim Bundesverfassungsgericht sitzt ja auch noch so ein halbes Viech. Altmeier oder Maas sprechen für sich. Und bei der Bundes-CDU geht es jetzt mit Kramp-Karrenbauer so richtig tierisch ab...
;-)
Nuri bei Twitter zu Afrin
Mephizzzto, Freitag, 02.03.2018, 22:14 (vor 2862 Tagen) @ Mephizzzto
bearbeitet von haweka, Freitag, 02.03.2018, 22:22
Sind wir doch mal ehrlich
Afrin, Aleppo, Ost-Ghuta, Giftgas, Fassbomben … geht uns doch allen am Arsch vorbei. Es wird doch keiner, der sich jetzt hier über Sahin echauffiert, morgen auf die Straße gehen und bei minus 5 Grad gegen diesen Krieg, gegen Erdogan, Assad oder deutsche Waffenimporte demonstrieren.
Ist alles nicht schön und deshalb finde ich eine Forumsdiskussion von 10:40 Uhr bis 22:10 Uhr angemessen, aber langsam sollte auch mal gut sein.
Früher war mehr Fußball
Thomas, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 19:35 (vor 2862 Tagen) @ Mephizzzto
bei so vielen Baustellen hoffe ich doch, dass alle ihre Helme aufhaben. Spaß macht das alles nicht mehr .....
Meinungsfreiheit und so
korea, Frankfurt, Freitag, 02.03.2018, 18:47 (vor 2862 Tagen) @ Mephizzzto
Was hat er nun genau geschrieben ? Vielleicht sollte man erstmal das wissen bevor man die Keule rausholt hm ?
Meinungsfreiheit und so
Komanda, Freitag, 02.03.2018, 19:34 (vor 2862 Tagen) @ korea
Sehe ich hier. Sowohl von Nuri als auch von allen Usern hier.
Wieso sollte man jetzt über sowas nicht diskutieren dürfen?
Meinungsfreiheit und so
Candamir85, Siegen, Freitag, 02.03.2018, 19:25 (vor 2862 Tagen) @ korea
Der von dir gewählte Betreff ist doch daneben. Meinungsfreiheit ist doch gegeben. Nuri konnte seine Meinung frei äußern, es hat ihn niemand daran gehindert; der Staat hat ihn nicht bestraft. Meine Meinung: Auf so einen Spieler kann ich beim BVB gerne verzichten. Wobei ich dieser Ansicht in sportlicher Hinsicht und nach dem Wechsel 2011 und seiner Aktion beim Pokalfinale ohnehin schon war.
Vorbereitung Wechsel
Floatdownstream, Lünen, Freitag, 02.03.2018, 18:15 (vor 2862 Tagen) @ Mephizzzto
Galatarasay
Besiktas
Fenerbace
oder Esgeshirspor
hat Mahmoud Dahoud den Tweet eigentlich schon geliked?
Reconman, Bad Aibling, Freitag, 02.03.2018, 17:48 (vor 2862 Tagen) @ Mephizzzto
Als Person im öffentlichen Leben sollte man sich besonders in diesen Situationen überlegen was man schreibt.
Ein nicht unwesentlicher Teil hier in Deutschland sehen den Einmarsch der Türken in Syrien nicht als so legitim an wie es Sahin wohl tut.
Er müsste diese Soldaten und deren Angehörige nicht in seine Gebete einschließen wenn diese nicht ein anderes Land einfallen würden.
Sollten es die Türken übertreiben und Assad die Russen überreden einzugreifen, kann er dann Tag und Nacht beten, weil dann nicht mehr viel von den türkischen Invasionstruppen übrig sein wird.
Keine Ahnung wie ein Mo Dahoud zu solchen Aussagen steht, aber wir haben genug Probleme und müssen nicht noch internen welche selbst produzieren.
Sahin soll lieber mit Röckenhaus Kaffee trinken gehen.
hat Mahmoud Dahoud den Tweet eigentlich schon geliked?
Wickiborusse, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 18:42 (vor 2862 Tagen) @ Reconman
bearbeitet von Wickiborusse, Freitag, 02.03.2018, 18:47
Als Person im öffentlichen Leben sollte man sich besonders in diesen Situationen überlegen was man schreibt.
Ein nicht unwesentlicher Teil hier in Deutschland sehen den Einmarsch der Türken in Syrien nicht als so legitim an wie es Sahin wohl tut.
Er müsste diese Soldaten und deren Angehörige nicht in seine Gebete einschließen wenn diese nicht ein anderes Land einfallen würden.
Sollten es die Türken übertreiben und Assad die Russen überreden einzugreifen, kann er dann Tag und Nacht beten, weil dann nicht mehr viel von den türkischen Invasionstruppen übrig sein wird.Keine Ahnung wie ein Mo Dahoud zu solchen Aussagen steht, aber wir haben genug Probleme und müssen nicht noch internen welche selbst produzieren.
Sahin soll lieber mit Röckenhaus Kaffee trinken gehen.
Es ist ohnehin - auch ohne russische Unterstützung der Assad-Truppen - zu erwarten, dass sich die türkische Armee eine blutige Nase holen wird. Unterstützung von den Amerikanern oder anderen NATO-Staaten erhält sie nicht. Dies ist wichtig, da die Türkei damit von der Satellitenaufklärung bzw. AWACS weitgehend abgeschnitten sein dürfte.
Dazu kommen Erdogans Säuberungsaktionen in der Truppe. Zuerst waren die Kemalisten in der Armee dran. Danach wurden die Gülennahen Offiziere abserviert.
Dieser Aderlass von über einem Drittel des Führungspersonals macht sich bemerkbar ( vergleichbar mit der Führungsfähigkeit der sowjetischen Armee in den ersten zwei Kriegsjahren nach Stalins Säuberungen).
Ein typisches Beispiel hierfür ist eine Schlacht, die vor ungefähr einem halben Jahr zwischen türkischen Panzerverbänden und dem IS geführt wurde und mediale Aufmerksamkeit erhielt, da die Türken mehrere Leopard-Panzer verloren.
Meines Wissens nach wurden die Panzer insbesondere deshalb zerstört, da die Türken das IS-besetzte Dorf ohne Infanterieunterstützung und mit offener Turmluke angriffen.
Wer in der Bundeswehr gedient hat, weiss, dass das ein absolutes Nogo ist.
Lange Rede, kurzer Sinn: Die türkische Armee überschätzt sich aktuell massiv, was wohl Erdogans Grössenwahnsinn zuzuschreiben ist. Sie wird noch viele Soldaten verlieren und nichts grossartig gewinnen.
hat Mahmoud Dahoud den Tweet eigentlich schon geliked?
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 02.03.2018, 17:53 (vor 2862 Tagen) @ Reconman
Keine Ahnung wie ein Mo Dahoud zu solchen Aussagen steht, aber wir haben genug Probleme und müssen nicht noch internen welche selbst produzieren.
Echt ey. Dieser Sahin soll sich mal auf die wichtigen Sachen konzentrieren! Teambuilding sieht anders aus!
hat Mahmoud Dahoud den Tweet eigentlich schon geliked?
WhiteNoise, Samstag, 03.03.2018, 10:39 (vor 2862 Tagen) @ Weeman
Echt ey. Dieser Sahin soll sich mal auf die wichtigen Sachen konzentrieren!
Ja, auf einen Vereinswechsel zum Beispiel.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Ravenga, In der Ruhr liegt die Kraft, Freitag, 02.03.2018, 16:30 (vor 2862 Tagen) @ Mephizzzto
Zeugt von ganz großer Intelligenz so ein Posting abzusetzen, wenn der eigene Mitspieler Kurde ist, das wird die Stimmung innerhalb der Mannschaft sicher zum besseren wenden.
Vollpfosten!
Nuri bei Twitter zu Afrin
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 02.03.2018, 15:57 (vor 2862 Tagen) @ Mephizzzto
Puh...
Ich find den Tweet eher nicht so toll. Will aber auch nicht in seiner Haut stecken. Ich würde ihm mal anrechnen, dass er den Tweet doch recht neutral gesetzt hat.
Trotzdem wäre mir ein anderer Inhalt lieber gewesen.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Paolo, Freitag, 02.03.2018, 16:13 (vor 2862 Tagen) @ Weeman
Es zeigt eine sehr einseitige Sichtweise. Ich bin Türke also stehe ich auf der Seite der Türkei. Da ist kaum Reflektion zu erkennen. Oder er ist politisch tatsächlich gepolt wie die aktuelle türkische Regierung. Was ich persönlich für recht enttäuschend halten würde. Eigentlich egal wie - ich finde es nicht gut.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 02.03.2018, 16:15 (vor 2862 Tagen) @ Paolo
Ich finde den Tweet auch nicht toll.
Ich fordere von Ihm aber auch keine Stellungnahme.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Paolo, Freitag, 02.03.2018, 16:19 (vor 2862 Tagen) @ Weeman
Was sollte das auch bringen? Ist halt seine Meinung... Wenn er jetzt ne Stellungnahme abgibt, ist es halt politisch korrekter Müll, den niemand braucht.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 02.03.2018, 16:23 (vor 2862 Tagen) @ Paolo
Was sollte das auch bringen? Ist halt seine Meinung...
Wobei ich nicht finde, dass man aus dem Tweet unter den Umständen eine Meinung herauslesen kann.
Wenn er jetzt ne Stellungnahme abgibt, ist es halt politisch korrekter Müll, den niemand braucht.
Eben. Es wäre im besten Fall nichtssagend. Deswegen schade, dass er überhaupt was geschrieben hat. Ich kann es irgendwo aber verstehen.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Paolo, Freitag, 02.03.2018, 16:26 (vor 2862 Tagen) @ Weeman
Es ist schon eine Meinung, denn wo geschossen wird, gibt's viele Tote und verletzte auf mindestens 2 Seiten. Wenn er nur die türkischen Soldaten einschließt, bezieht er klar Stellung.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 02.03.2018, 16:34 (vor 2862 Tagen) @ Paolo
Es ist schon eine Meinung, denn wo geschossen wird, gibt's viele Tote und verletzte auf mindestens 2 Seiten. Wenn er nur die türkischen Soldaten einschließt, bezieht er klar Stellung.
Da ich nicht glaube, dass Sahin es sich erlauben kann irgendetwas zu schreiben, was man ihm irgendwie Pro-Kurden auslegen könnte, kreide ich ihm das Fehlen auch nicht an.
Nuri bei Twitter zu Afrin
baxterbln
, Duisburg, Freitag, 02.03.2018, 18:03 (vor 2862 Tagen) @ Weeman
Da ich nicht glaube, dass Sahin es sich erlauben kann irgendetwas zu schreiben, was man ihm irgendwie Pro-Kurden auslegen könnte, kreide ich ihm das Fehlen auch nicht an.
Natürlich kann er es sich nicht erlauben irgendetwas pro Kurden zu schreiben, zumindest nicht wenn er vorhat noch einmal in die Türkei zu reisen.
Allerdings soll er dann vielleicht einfach mal öffentliche die Klappe halten und gar nichts schreiben.
Wie schon angemerkt wurde ist Dahoud Kurde und ich kann mir vorstellen das der jetzt ziemlich angepisst ist...
Nuri bei Twitter zu Afrin
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 02.03.2018, 18:05 (vor 2862 Tagen) @ baxterbln
Allerdings soll er dann vielleicht einfach mal öffentliche die Klappe halten und gar nichts schreiben.
Das sehe ich auch so. Wobei ja offenbar selbst das "Klappe halten" einem schon negativ ausgelegt wird. Trotzdem.
Wie schon angemerkt wurde ist Dahoud Kurde und ich kann mir vorstellen das der jetzt ziemlich angepisst ist...
Ich hoffe einfach mal, dass er vorher mit ihm darüber gesprochen hat.
Nuri bei Twitter zu Afrin
TerraP, Köln, Freitag, 02.03.2018, 19:18 (vor 2862 Tagen) @ Weeman
Klappe halten wird negativ ausgelegt? Von wem genau? Nicht dass ich es mir nicht vorstellen könnte, aber gibt es da konkrete Hinweise?
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
yellowmarianne, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 15:08 (vor 2863 Tagen) @ Mephizzzto
Meiner Meinung nach..Daher finde ich es auch schwachsinnig, dass jemand wie Nuri - geboren in Deutschland, aufgewachsen in Deutschland, nie außer ein paar Tage zum Urlaub und Fussballspielen in der Türkei gewesen - überhaupt ein Türkischer Staatsbürger sein kann.
Als ob Türke sein etwas mit Rasse und Blutsvererbung zu tun hat!
SGG Marianne
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
yellowmarianne, Freitag, 02.03.2018, 15:34 (vor 2863 Tagen) @ yellowmarianne
Nicht physisch im Blut, das stimmt. Aber man kann sie durch die Herkunft, Erziehung, persönliche Bande erlangen. Dass Nuri Sahin, dessen Eltern beide Türken sind und aus der Türkei nach Deutschland kamen, und dessen Familie wohl zum größten Teil türkisch ist und der Türkei lebt, sich noch mit diesem Land identifiziert und sich der Nation als zugehörig fühlt, könnte ich nur zu gut verstehen.
Würdest du einen Spanier heiraten, mit ihm nach Madrid oder Barcelona ziehen, und dort mit ihm ein Kind bekommen, würdest du da nicht auch wollen, dass das Kind (u.a.) die deutsche Staatsangehörigkeit erhält? Es wäre immerhin die Staatsangehörigkeit seiner Mutter und der Hälfte seiner Familie.
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
yellowmarianne, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 15:44 (vor 2863 Tagen) @ Nolte
Für eine Verbundenheit zu seiner Mutter, der Lebensweise in der Herkunft seiner Mutter, und der besonderen Beziehung zur Nationalität seiner Mutter, braucht der Junge aber keinen deutschen Pass.
Wird der Junge in Spanien geboren, und wächst er dann in Spanien auf, und ist nur mal ab und an zum Besuch bei seiner Familie in Deutschland, dann ist er ein Spanier. Einer mit besonderen, zwischenmenschlichen und traditionellen Wurzeln in Deutschland. Aber einzig und allein: Spanier.
Da zur Geburt noch nicht klar ist, ob die Beziehung seiner Eltern bestehen bleibt, macht da eine doppelte Staatsbürgerschaft Sinn. Es kann sein dass sich die Eltern nach 2 Jahren trennen und der Junge geht mit der Mutter nach Deutschland zum aufwachsen...
Aber sobald klar geworden ist, wo der Junge SEIN Leben lebt, muss eine Entscheidung fallen.
Im Falle Sahins ist es schwachsinnig, dass er heute noch als Türke durchgeht.
SGG Marianne
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
yellowmarianne, Freitag, 02.03.2018, 16:16 (vor 2862 Tagen) @ yellowmarianne
Was ist, wenn euer Kind sich dann mit der Volljährigkeit für den spanischen Pass entscheidet, aber dann mit Ende 20 feststellt, dass es gerne mehr über seine deutschen Verwandten wissen möchte? Wenn es dann in Deutschland einen Job annimmt, oder sich um die alternde, kranke Großmutter kümmert und dafür nach Deutschland zieht? Soll es dann Ausländer im Land der Mutter und ihrer Verwandten sein?
Wie sieht das aus, wenn es nicht Spanier, sondern Argentinier wäre, wodurch es nochmal wesentlich schwieriger würde, all diese Dinge nach der Entscheidung für den argentinischen Pass überhaupt zu tun? Soll das Kind nach der Volljährigkeit dann im Zweifelsfall darauf verzichten, dem deutschen Teil seiner Familie jemals wieder wirklich nahe kommen zu können?
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
yellowmarianne, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 16:47 (vor 2862 Tagen) @ Nolte
Mit Entscheidung für eine Staatsbürgerschaft, wobei die "Entscheidung" ja durch Lebensgeschichte (bleiben und aufwachsen in Spanien oder evtl. auswandern ins Heimatland der Mutter) nicht mal eine subjektive Entscheidung sein muss sondern auch eine logische Folgerung sein kann, ist die Staatsbürgerschaft festgelegt. Mit allen Konsequenzen. Späteres Auswandern hat dann die selben Hürden wie bei allen anderen Auswanderern auch.
SGG Marianne
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
yellowmarianne, Freitag, 02.03.2018, 16:52 (vor 2862 Tagen) @ yellowmarianne
Klingt für mich ziemlich brutal, einem Menschen einfach mal die Hälfte der Verwandtschaft "abzuschneiden" und ihm zu erschweren, sich beispielsweise um kranke Familienmitglieder zu kümmern. Aber okay, das ist nur meine persönliche Ansicht ;)
Auch an dich die Frage: Was spricht konkret dagegen, sich mit zwei Ländern gleichermaßen zu identifizieren? Wieso sollte ein Mensch nicht zwei Staatsangehörigkeiten tragen können? 1603752
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
yellowmarianne, Freitag, 02.03.2018, 17:48 (vor 2862 Tagen) @ Nolte
Klingt für mich ziemlich brutal, einem Menschen einfach mal die Hälfte der Verwandtschaft "abzuschneiden" und ihm zu erschweren, sich beispielsweise um kranke Familienmitglieder zu kümmern. Aber okay, das ist nur meine persönliche Ansicht ;)
Auch an dich die Frage: Was spricht konkret dagegen, sich mit zwei Ländern gleichermaßen zu identifizieren? Wieso sollte ein Mensch nicht zwei Staatsangehörigkeiten tragen können? 1603752
Damit zb in Deutschland lebende Deutsch-Türken die, die Türkei nur aus dem Urlaub kennen, den in der Türkei lebenden Menschen das Leben mit einer Pro-Erdogan Stimme nicht schwer oder ggf zur Hölle machen können, während sie selbst die Konsequenzen der Wahl nicht mittragen müssen.
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
baxterbln
, Duisburg, Freitag, 02.03.2018, 18:12 (vor 2862 Tagen) @ Zipfelklatscher
Ich habe einen deutschen und einen britischen Pass, genauso wie mein Sohn.
Ich habe zu beiden einen Bezug da meine Mutter deutsche, mein Vater aber Brite ist und halte mich in beiden Ländern gleichermaßen gerne auf.
Ich war bei der Bundeswehr (Pflicht) und bei der British Army (freiwillig).
Und nun? Soll ich etwa einen Pass abgeben und vor allem warum?
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
yellowmarianne, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 21:36 (vor 2862 Tagen) @ baxterbln
Wer so in beiden Ländern selbst verwurzelt ist wie du, also in beiden Ländern lebend/pendelnd, und sogar beiden Armeen gedient hat, der sollte mMn beide Nationalitäten besitzen dürfen. Es gibt bei dir anscheinend kein "dominantes" Land, das mehr Argumente hat als das andere.
Beim Fall Sahin ist es aber nicht so. Für die türkische Staatsbürgerschaft spricht nichts, er ist schlicht und einfach ein Deutscher, dessen Eltern aus der Türkei stammen.
SGG Marianne
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
baxterbln
, Duisburg, Freitag, 02.03.2018, 21:40 (vor 2862 Tagen) @ yellowmarianne
Beim Fall Sahin ist es aber nicht so. Für die türkische Staatsbürgerschaft spricht nichts, er ist schlicht und einfach ein Deutscher, dessen Eltern aus der Türkei stammen.
Und das weißt Du woher?
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
yellowmarianne, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 21:47 (vor 2862 Tagen) @ baxterbln
Was weiß ich woher?
Das ist meine Meinung! Wer in einem Land nicht geboren wurde, nicht aufgewachsen ist, ja dort nicht einmal irgendwann gelebt hat, der sollte nicht Staatsbürger dieses Landes sein.
SGG Marianne
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
yellowmarianne, Samstag, 03.03.2018, 12:03 (vor 2862 Tagen) @ yellowmarianne
Was weiß ich woher?
Das ist meine Meinung! Wer in einem Land nicht geboren wurde, nicht aufgewachsen ist, ja dort nicht einmal irgendwann gelebt hat, der sollte nicht Staatsbürger dieses Landes sein.SGG Marianne
Das ist doch kompletter Blödsinn. Was spricht dagegen, dass Kinder, deren Eltern aus zwei verschiedene Staaten kommen, die doppelte Staatsbürgerschaft haben? Gar nichts - meine Kinder haben zwei Pässe, genau wie meine Frau und ich - und das ist auch gut so, obwohl die Kinder in D geboren wurden und hier aufgewachsen und zur Schule gegangen sind.
Im übrigen denke ich, hätte Sahin zum Krieg lieber gar nichts gesagt als dieses nationalistische Gesülze getweetet (Wechsel in die Türkei emotional vorbereitend?)
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
yellowmarianne, Dortmund, Samstag, 03.03.2018, 12:50 (vor 2862 Tagen) @ MisterHit
Bei Kindern sehe ich das auch so! Da sollten die Optionen offen bleiben. Entwickelt sich das Leben dann aber wie bei Nuri, macht es keinen Sinn mehr mit dem Doppelpass. Der ist kein Türke. Er war in seinen 30 Jahren nur zum Urlaub dort oder zum Fussballspielen.
SGG Marianne
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
CB, Samstag, 03.03.2018, 15:32 (vor 2862 Tagen) @ yellowmarianne
Bei Kindern sehe ich das auch so! Da sollten die Optionen offen bleiben. Entwickelt sich das Leben dann aber wie bei Nuri, macht es keinen Sinn mehr mit dem Doppelpass. Der ist kein Türke. Er war in seinen 30 Jahren nur zum Urlaub dort oder zum Fussballspielen.
SGG Marianne
Woher genau weißt du das eigentlich? Meine Frau war auch "nur" im Urlaub in der Heimat ihrer Eltern und fühlt sich trotzdem als Deutsche und Bulgarin. Gelebt hat sie in Bulgarien nie, es ist dennoch auch ihre Heimat.
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
yellowmarianne, Samstag, 03.03.2018, 15:28 (vor 2862 Tagen) @ yellowmarianne
Bei Kindern sehe ich das auch so! Da sollten die Optionen offen bleiben. Entwickelt sich das Leben dann aber wie bei Nuri, macht es keinen Sinn mehr mit dem Doppelpass. Der ist kein Türke. Er war in seinen 30 Jahren nur zum Urlaub dort oder zum Fussballspielen.
SGG Marianne
Rein rechtlich sieht dies die Bundesrepublik Deutschland aber schon mal anders. Da spielt eben erst mal keine Rolle, wo er geboren wurde, sondern wer und was die Eltern sind.
Inwieweit Sahin eine türkische Identität hat/fühlt/lebt, vermag ich aus der Distanz nicht zu beurteilen. Seine Äußerungen zu Afrin finde ich befremdlich, als Fußballer habe ich ihn quasi abgeschrieben. Soll er sagen, was ihm gefällt.
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
yellowmarianne, Samstag, 03.03.2018, 14:06 (vor 2862 Tagen) @ yellowmarianne
Das Schöne ist ja, dass du das weder beurteilen kannst noch zu bestimmen hast.
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
yellowmarianne, Freitag, 02.03.2018, 18:19 (vor 2862 Tagen) @ baxterbln
Ich habe einen deutschen und einen britischen Pass, genauso wie mein Sohn.
Ich habe zu beiden einen Bezug da meine Mutter deutsche, mein Vater aber Brite ist und halte mich in beiden Ländern gleichermaßen gerne auf.
Ich war bei der Bundeswehr (Pflicht) und bei der British Army (freiwillig).
Und nun? Soll ich etwa einen Pass abgeben und vor allem warum?
Wo du dich gerne aufhältst ist da mMn nicht wirklich relevant , nichts für Ungut ;)
Du wirst ja in einem Land leben, deinen Hauptwohnsitz haben, deinen Sohnemann zur Schule schicken, arbeiten (wobei du als Duisburger könntest ja sogar in Holland arbeiten :) ), dich im Fall der Fälle arbeitslos melden, deine Rente bekommen, sprich vom System profitieren bzw Teil des Systems sein. In diesem Land solltest du mMn mitbestimmen dürfen. Weil du eben auch die Konsequenzen trägst.
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
baxterbln
, Duisburg, Freitag, 02.03.2018, 18:30 (vor 2862 Tagen) @ Zipfelklatscher
Wo du dich gerne aufhältst ist da mMn nicht wirklich relevant , nichts für Ungut ;)
Du wirst ja in einem Land leben, deinen Hauptwohnsitz haben, deinen Sohnemann zur Schule schicken, arbeiten (wobei du als Duisburger könntest ja sogar in Holland arbeiten :) ), dich im Fall der Fälle arbeitslos melden, deine Rente bekommen, sprich vom System profitieren bzw Teil des Systems sein. In diesem Land solltest du mMn mitbestimmen dürfen. Weil du eben auch die Konsequenzen trägst.
Ja, seit ca. 6 Monaten in Duisburg und wieder in DE. Vorher habe ich mit meinem Sohn 7 Jahre in Spanien gelebt.
Mein Sohn ist dort zur Schule gegangen, habe ich die Sozialversicherung eingezahlt, habe einen Rentenanspruch, hatte eine Krankenversicherung und sogar teilweise ein Wahlrecht. Habe also vom System ebenso profitiert und war Teil des Systems.
Vielleicht gehe ich irgendwann (wenn mein Sohn außer Haus ist) für ein paar Jahre nach England. Soll ich dann etwa die Staatsbürgerschaft wieder wechseln?
Wenn ich deiner Argumentation folge, hätte ich Spanier werden müssen (nach spanischem Recht sind sogar 3 Staatsbürgerschaften möglich).
Und warum haben dann eigentlich Ausländer die hier leben kein Wahlrecht? Sie erfüllen doch deine Kriterien?
Wir leben ja nun in einer globalisierten Welt, vielleicht wäre es mal an der Zeit auch bei der Staatsbürgerschaft dieses zu berücksichtigen und zu akzeptieren multinationale Beziehungen/Partnerschaften und Kinder einfach zum normalen gehören.
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
yellowmarianne, Freitag, 02.03.2018, 18:23 (vor 2862 Tagen) @ Zipfelklatscher
Ich habe einen deutschen und einen britischen Pass, genauso wie mein Sohn.
Ich habe zu beiden einen Bezug da meine Mutter deutsche, mein Vater aber Brite ist und halte mich in beiden Ländern gleichermaßen gerne auf.
Ich war bei der Bundeswehr (Pflicht) und bei der British Army (freiwillig).
Und nun? Soll ich etwa einen Pass abgeben und vor allem warum?
Wo du dich gerne aufhältst ist da mMn nicht wirklich relevant , nichts für Ungut ;)
Du wirst ja in einem Land leben, deinen Hauptwohnsitz haben, deinen Sohnemann zur Schule schicken, arbeiten (wobei du als Duisburger könntest ja sogar in Holland arbeiten :) ), dich im Fall der Fälle arbeitslos melden, deine Rente bekommen, sprich vom System profitieren bzw Teil des Systems sein. In diesem Land solltest du mMn mitbestimmen dürfen. Weil du eben auch die Konsequenzen trägst.
Das ist das Argument für das Ausländerwahlrecht. Das schlage mal in Deutschland vor...
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
yellowmarianne, Freitag, 02.03.2018, 18:32 (vor 2862 Tagen) @ Kulibi77
Ich habe einen deutschen und einen britischen Pass, genauso wie mein Sohn.
Ich habe zu beiden einen Bezug da meine Mutter deutsche, mein Vater aber Brite ist und halte mich in beiden Ländern gleichermaßen gerne auf.
Ich war bei der Bundeswehr (Pflicht) und bei der British Army (freiwillig).
Und nun? Soll ich etwa einen Pass abgeben und vor allem warum?
Wo du dich gerne aufhältst ist da mMn nicht wirklich relevant , nichts für Ungut ;)
Du wirst ja in einem Land leben, deinen Hauptwohnsitz haben, deinen Sohnemann zur Schule schicken, arbeiten (wobei du als Duisburger könntest ja sogar in Holland arbeiten :) ), dich im Fall der Fälle arbeitslos melden, deine Rente bekommen, sprich vom System profitieren bzw Teil des Systems sein. In diesem Land solltest du mMn mitbestimmen dürfen. Weil du eben auch die Konsequenzen trägst.
Das ist das Argument für das Ausländerwahlrecht. Das schlage mal in Deutschland vor...
Nur sind diese leute mMn keine Ausländer. Natürlich solltest du nicht nur vom System profitieren um Teil des Systems zu sein ;)
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 02.03.2018, 18:42 (vor 2862 Tagen) @ Zipfelklatscher
Nur sind diese leute mMn keine Ausländer. Natürlich solltest du nicht nur vom System profitieren um Teil des Systems zu sein ;)
Und wie lange muss man als Ausländer Deutscher gewesen sein um im Falle einer Arbeitslosigkeit Deutscher bleiben zu dürfen?
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
Weeman, Freitag, 02.03.2018, 18:50 (vor 2862 Tagen) @ Weeman
Nur sind diese leute mMn keine Ausländer. Natürlich solltest du nicht nur vom System profitieren um Teil des Systems zu sein ;)
Und wie lange muss man als Ausländer Deutscher gewesen sein um im Falle einer Arbeitslosigkeit Deutscher bleiben zu dürfen?
2 Wintermonate
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 02.03.2018, 18:13 (vor 2862 Tagen) @ baxterbln
Da wäre dann auch die Frage: Welchen überhaupt?
Für wen bist du beim Fußball?
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
baxterbln
, Duisburg, Freitag, 02.03.2018, 18:16 (vor 2862 Tagen) @ Weeman
Irland;-)
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 02.03.2018, 18:18 (vor 2862 Tagen) @ baxterbln
Irland;-)
Puhh dann wirste wohl ne Münze werfen müssen.
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
yellowmarianne, Freitag, 02.03.2018, 18:00 (vor 2862 Tagen) @ Zipfelklatscher
Und wegen dieser, ich sag's mal so, Idioten sollen alle anderen Doppelbürger drunter leiden? Und wie würde eine Ein-Pass-Lösung das verhindern? Türken können auch ohne die deutsche Staatsangehörigkeit in Deutschland leben und trotzdem an türkischen Wahlen teilnehmen.
Was ist eigentlich mit Deutschen (die nur einen Pass haben), die im Ausland leben? Sollten die während der Zeit, in der sie im Ausland leben, ihr Wahlrecht verlieren?
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
Matze0989, Schwoabäländle, Freitag, 02.03.2018, 21:47 (vor 2862 Tagen) @ Nolte
Deutsche, die im Ausland leben und keinen Wohnsitz in Deutschland haben, verlieren grundsätzlich ihr Wahlrecht in dem Sinne, dass sie nur wahlberechtigt sind, soweit sie sich vor der Wahl durch gesonderten Antrag in ein Wählerverzeichnis eintragen lassen haben. Hierbei wird unter anderem die Betroffenheit von den politischen Verhältnissen überprüft. Soweit diese nicht vorliegen, erfolgt keine Eintragung...
Also ist die bereits aktuelles Recht in Deutschland. Wenn man den deutschen Pass hat, aber nie länger als 3 Monate in Deutschland gelebt hat oder dieser Aufenthalt über 25 Jahre her ist, ist man unter keinen Umständen wahlberechtigt.
Will damit aber nur sagen, dass das die Entscheidung jedes Landes selbst ist, inwiefern im Ausland Lebende die Politik des Landes mitbestimmen können/sollen dürfen.
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
yellowmarianne, Freitag, 02.03.2018, 18:08 (vor 2862 Tagen) @ Nolte
Und wegen dieser, ich sag's mal so, Idioten sollen alle anderen Doppelbürger drunter leiden? Und wie würde eine Ein-Pass-Lösung das verhindern? Türken können auch ohne die deutsche Staatsangehörigkeit in Deutschland leben und trotzdem an türkischen Wahlen teilnehmen.
Was ist eigentlich mit Deutschen (die nur einen Pass haben), die im Ausland leben? Sollten die während der Zeit, in der sie im Ausland leben, ihr Wahlrecht verlieren?
Wenns nicht temporär ist, natürlich. Oder willst du dass jmd der nach Australien ausgewandert ist immer schön sein kreuz bei der afd macht und von den Konsequenzen nie was mitbekommt ?
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
yellowmarianne, Freitag, 02.03.2018, 18:16 (vor 2862 Tagen) @ Zipfelklatscher
Ich antworte dir auf deine Frage, sobald du auch meine anderen Fragen beantwortest.
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
yellowmarianne, Freitag, 02.03.2018, 18:15 (vor 2862 Tagen) @ Zipfelklatscher
bearbeitet von Kulibi77, Freitag, 02.03.2018, 18:18
Und wegen dieser, ich sag's mal so, Idioten sollen alle anderen Doppelbürger drunter leiden? Und wie würde eine Ein-Pass-Lösung das verhindern? Türken können auch ohne die deutsche Staatsangehörigkeit in Deutschland leben und trotzdem an türkischen Wahlen teilnehmen.
Was ist eigentlich mit Deutschen (die nur einen Pass haben), die im Ausland leben? Sollten die während der Zeit, in der sie im Ausland leben, ihr Wahlrecht verlieren?
Wenns nicht temporär ist, natürlich. Oder willst du dass jmd der nach Australien ausgewandert ist immer schön sein kreuz bei der afd macht und von den Konsequenzen nie was mitbekommt ?
Nicht jeder "Passdeutsche" der im Ausland lebt ist automatisch wahlberechtigt. Ist der letzte mind. dreimonatige Aufenthalt in Deutschland länger als 25 Jahre her, dann ist man nicht mehr wahlberechtigt. Außer man kann nachweisen dass man weiterhin mit den politisch-gesellschaftlichen Verhältnissen in Deutschland vertraut ist und vom Ausgang der Wahl persönlich betroffen ist. Nur der deutsche Pass ermöglicht einem keine Teilnahme an einer Wahl.
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
ooohflupptnicht, Rüttenscheid - Gute Zeit, Freitag, 02.03.2018, 20:32 (vor 2862 Tagen) @ Kulibi77
Und wegen dieser, ich sag's mal so, Idioten sollen alle anderen Doppelbürger drunter leiden? Und wie würde eine Ein-Pass-Lösung das verhindern? Türken können auch ohne die deutsche Staatsangehörigkeit in Deutschland leben und trotzdem an türkischen Wahlen teilnehmen.
Was ist eigentlich mit Deutschen (die nur einen Pass haben), die im Ausland leben? Sollten die während der Zeit, in der sie im Ausland leben, ihr Wahlrecht verlieren?
Wenns nicht temporär ist, natürlich. Oder willst du dass jmd der nach Australien ausgewandert ist immer schön sein kreuz bei der afd macht und von den Konsequenzen nie was mitbekommt ?
Nicht jeder "Passdeutsche" der im Ausland lebt ist automatisch wahlberechtigt. Ist der letzte mind. dreimonatige Aufenthalt in Deutschland länger als 25 Jahre her, dann ist man nicht mehr wahlberechtigt. Außer man kann nachweisen dass man weiterhin mit den politisch-gesellschaftlichen Verhältnissen in Deutschland vertraut ist und vom Ausgang der Wahl persönlich betroffen ist. Nur der deutsche Pass ermöglicht einem keine Teilnahme an einer Wahl.
Ist das wirklich so? Fände ich interessant nachzulesen. Kannst Du bitte eine Quelle nennen?
Bei Wiki (ja, weiß schon) wird das unter Wahlrechtsausschluss nicht aufgeführt...
Eine Nationalität hat man nicht im Blut
ooohflupptnicht, Freitag, 02.03.2018, 21:05 (vor 2862 Tagen) @ ooohflupptnicht
§12 Bundeswahlgesetz Absatz 2
Danke! k.T.
ooohflupptnicht, Rüttenscheid - Gute Zeit, Freitag, 02.03.2018, 21:10 (vor 2862 Tagen) @ Kulibi77
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Eine Nationalität hat man nicht im Blut
Mephizzzto, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 15:25 (vor 2863 Tagen) @ yellowmarianne
Meiner Meinung nach..Daher finde ich es auch schwachsinnig, dass jemand wie Nuri - geboren in Deutschland, aufgewachsen in Deutschland, nie außer ein paar Tage zum Urlaub und Fussballspielen in der Türkei gewesen - überhaupt ein Türkischer Staatsbürger sein kann.
Als ob Türke sein etwas mit Rasse und Blutsvererbung zu tun hat!
SGG Marianne
Da ist was dran.
Nationalitäten, Pässe, Staatsbürgerschaften oder Grenzen sind alles von Menschen gemachte Dinge und nichts natürliches, was vom Himmel gefallen ist. Daher auch veränderbar.
Ich kann nicht stolz drauf sein, dass ich in Deutschland geboren wurde und einen deutschen Pass habe, weil ich dafür nichts geleistet habe. War einfach ein glücklicher Zufall.
Ruhrbarone zu Nuri
Mephizzzto, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 14:56 (vor 2863 Tagen) @ Mephizzzto
ruhrbarone. de/bvb-spieler-nuri-sahin-trommelt-fuer-krieg/152035
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Hier in dem kurzen Artikel ist Nuri nun schon "Kriegspropagandist" und es wird die Frage aufgeworfen inwieweit Nuris Aussagen zu BVB-Werten ("Borussia Verbindet Generationen, Männer und Frauen, Alle Nationen!”) passen.
Ruhrbarone zu Nuri
Wallone, L' Enfer de Westfalenstadion, Freitag, 02.03.2018, 18:31 (vor 2862 Tagen) @ Mephizzzto
Das sind dann so die üblichen Verwurstungsreflexe bei den Ruhrbaronen. Ich find ja diesen Tweet von Nuri auch ziemlich daneben, aber dass der Weiermann daraus gleich ein "Trommeln" eines "Kriegspropagandisten" macht, ist dann schon eine ziemlich angestrengte Interpretation. Egal, mit Schnappatmung zwei, drei knackige Sätze rausballern und auf Klicks hoffen. Und dann noch mit dem Zitat eines BVB-Mottos die Fallhöhe bestimmen. So funktioniert Online-Journalismus...
Ruhrbarone zu Nuri
Mephizzzto, Freitag, 02.03.2018, 17:47 (vor 2862 Tagen) @ Mephizzzto
ruhrbarone. de/bvb-spieler-nuri-sahin-trommelt-fuer-krieg/152035
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Hier in dem kurzen Artikel ist Nuri nun schon "Kriegspropagandist" und es wird die Frage aufgeworfen inwieweit Nuris Aussagen zu BVB-Werten ("Borussia Verbindet Generationen, Männer und Frauen, Alle Nationen!”) passen.
Ich schätze mal der türkische Markt ist ein wichtiger Markt für die Marke "Nuri Sahin", die man in den letzten Monaten versuchte so penetrant zu platzieren, und um in der Türkei noch wer zu sein, sollte man nicht mal den Verdacht erwecken zwei Zentimeter neben der offiziellen Regierungslinie zu stehen. Da gehts nicht um Krieg oder Politik. Es geht um den schnöden Mammon.
Ruhrbarone zu Nuri
MDomi, Freitag, 02.03.2018, 18:14 (vor 2862 Tagen) @ Kulibi77
Wollen wir hoffen, dass ein Wechsel dorthin bevorsteht. Da kann er sich armwedelnd ein Bild der Lage machen.
Das sage ich als jemand, der hier ständig das Positive an ihm gesehen hat. Hauptsache er vermarktet sich gut und wir sind ihn los. Da scheint einfach insgesamt zu wenig Selbstreflexion stattzufinden.
Ruhrbarone zu Nuri
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 02.03.2018, 16:44 (vor 2862 Tagen) @ Mephizzzto
"BVB-Spieler Nuri Sahin trommelt für Krieg"
Die Ruhrbarone...
Ruhrbarone zu Nuri
Mephizzzto, Freitag, 02.03.2018, 16:41 (vor 2862 Tagen) @ Mephizzzto
ruhrbarone. de/bvb-spieler-nuri-sahin-trommelt-fuer-krieg/152035
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Hier in dem kurzen Artikel ist Nuri nun schon "Kriegspropagandist" und es wird die Frage aufgeworfen inwieweit Nuris Aussagen zu BVB-Werten ("Borussia Verbindet Generationen, Männer und Frauen, Alle Nationen!”) passen.
Im weitesten Sinne passt das in dem Fall auch.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Paolo, Freitag, 02.03.2018, 14:27 (vor 2863 Tagen) @ Mephizzzto
Intellektuell wie fußballerisch scheint es steil bergab zu gehen. Wobei ich den intellektuellen Aspekt nicht so gut beurteilen kann. Vielleicht war das schon immer recht dünn!?
Nuri bei Twitter zu Afrin
Mephizzzto, Freitag, 02.03.2018, 14:04 (vor 2863 Tagen) @ Mephizzzto
Auch wenn Sahin für mich zu den Mitmenschen gehört, welche zwar hier geboren wurden aber aufgrund ihres Elternhauses null Verbindung zu Deutschland haben und ich schon früher von ihm gelesen hatte, dass er Erdogan-Fan ist muss ich doch sagen: Eine Google-Übersetzung ist Blödsinn. Es sind die kleinen Varianten in der Sprache, welche hier vollkommen verloren gehen und damit ist eine echte Einordnung überhaupt nicht möglich.
Die Übersetzung muss jemand vorurteilsfrei erledigen, der sowohl die türkische als auch die deutsche Sprache absolut fehlerfrei versteht und interpretieren kann.
Ich frage mich nur, warum das einige von sich erkennen ...
Nuri bei Twitter zu Afrin
Mephizzzto, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 15:43 (vor 2863 Tagen) @ Taifun
Auch wenn Sahin für mich zu den Mitmenschen gehört, welche zwar hier geboren wurden aber aufgrund ihres Elternhauses null Verbindung zu Deutschland haben und ich schon früher von ihm gelesen hatte, dass er Erdogan-Fan ist muss ich doch sagen: Eine Google-Übersetzung ist Blödsinn. Es sind die kleinen Varianten in der Sprache, welche hier vollkommen verloren gehen und damit ist eine echte Einordnung überhaupt nicht möglich.
Die Übersetzung muss jemand vorurteilsfrei erledigen, der sowohl die türkische als auch die deutsche Sprache absolut fehlerfrei versteht und interpretieren kann.
Ich frage mich nur, warum das einige von sich erkennen ...
Das ist ja eine starke Unterstellung. Woran machst du das denn fest, dass Nuri NULL Verbindung zu Deutschland haben soll?
Nuri bei Twitter zu Afrin
Mephizzzto, Freitag, 02.03.2018, 16:02 (vor 2862 Tagen) @ Mephizzzto
Das ist ja eine starke Unterstellung. Woran machst du das denn fest, dass Nuri NULL Verbindung zu Deutschland haben soll?
Das ist meine Einschätzung aus dem was ich über ihn und von ihm bisher gelesen habe. Insbesondere:
Als in Deutschland geborener und lebender Deutscher wäre es völlig normal gewesen für Deutschland auch in der Nationalmannschaft zu spielen. Er hat die Türkei gewählt, ein Land, dass er nur von Urlauben kennt. Für mich nur denkbar, wenn man Deutschland nicht als Heimatland ansieht, sondern die Türkei. Und die Verbindung nach Deutschland ist für mich da sehr dünn, in erster Linie aktueller Wohnort und Job. Beides hat er aber schon in zwei anderen Ländern gehabt.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Blarry, Essen, Freitag, 02.03.2018, 19:20 (vor 2862 Tagen) @ Taifun
Als in Deutschland geborener und lebender Deutscher wäre es völlig normal gewesen für Deutschland auch in der Nationalmannschaft zu spielen.
Zirka 80 Millionen in Deutschland geborene und lebende Deutsche haben sich gegen das Spielen bei der deutschen Nationalmannschaft entschieden. Wenn Du die alle ausbürgern willst, wird es verdammt eng mit Steuereinnahmen.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Mephizzzto, Freitag, 02.03.2018, 16:41 (vor 2862 Tagen) @ Taifun
Wie begründest du die Auffassung, dass man sich nicht zwei Ländern gleichzeitig zugehörig fühlen kann? Ich habe mich dazu hier unten mal einigermaßen ausführlich geäußert, aber leider von niemandem der Ein-Pass-Verfechter eine Antwort erhalten.
Nuri bei Twitter zu Afrin
geronimo09, Iserlohn, Freitag, 02.03.2018, 15:31 (vor 2863 Tagen) @ Taifun
Auch wenn Sahin für mich zu den Mitmenschen gehört, welche zwar hier geboren wurden aber aufgrund ihres Elternhauses null Verbindung zu Deutschland haben und ich schon früher von ihm gelesen hatte, dass er Erdogan-Fan ist muss ich doch sagen: Eine Google-Übersetzung ist Blödsinn. Es sind die kleinen Varianten in der Sprache, welche hier vollkommen verloren gehen und damit ist eine echte Einordnung überhaupt nicht möglich.
Die Übersetzung muss jemand vorurteilsfrei erledigen, der sowohl die türkische als auch die deutsche Sprache absolut fehlerfrei versteht und interpretieren kann.
Ich frage mich nur, warum das einige von sich erkennen ...
Affirmative empathische Äußerungen, die man in der Öffentlichkeit zugunsten einer Armee im Angriffkriegsmodus abgibt, sind per se etwas problematisch, oder?
Wie viele kurdische Fans aber wird der BVB haben? Sicherlich einige. Vermutlich auch nicht wenige, die auf der Süd stehen.
Sahin ist ein öffentlicher Vertreter des Vereins. Er hat sich anläßlich seiner sportlichen Nichtberücksichtigung nach dem letzten DFB-Pokalfinale öffentlich als äußerst sensibel gezeigt. Da ging es nicht um Krieg.
Nun preist er öffentlich den Angriffskrieg seines türkischen Vaterlandes gegen kurdische Menschen in Syrien?
Und da fällt einem nichts besseres ein als der Verweis auf den Google-Übersetzer?
Die Maßstäbe sind schon recht elastisch....
Nuri bei Twitter zu Afrin
Blarry, Essen, Freitag, 02.03.2018, 19:21 (vor 2862 Tagen) @ geronimo09
Affirmative empathische Äußerungen, die man in der Öffentlichkeit zugunsten einer Armee im Angriffkriegsmodus abgibt, sind per se etwas problematisch, oder?
Man könnte es auch als Mitgefühl mit Trauernden bezeichnen. Natürlich muss man davon nichts halten, aber dann ist man halt schon ein bisschen trump.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 02.03.2018, 19:35 (vor 2862 Tagen) @ Blarry
Sätze wie, wer nicht für uns ist ist gegen uns, sind von der Regierung schon gefallen.
Nuri bei Twitter zu Afrin
geronimo09, Freitag, 02.03.2018, 15:49 (vor 2862 Tagen) @ geronimo09
Und da fällt einem nichts besseres ein als der Verweis auf den Google-Übersetzer?
Die Maßstäbe sind schon recht elastisch....
Bevor ich mir ein Urteil bilde möchte ich mehr lesen, als eine Google-Übersetzung. Das ich ihm sehr kritisch gegenüber stehe und für mich klar ist, dass er ein Erdogan-Fan ist sollte klar rüber gekommen sein, oder?
Conclusio:
Blarry, Essen, Freitag, 02.03.2018, 12:00 (vor 2863 Tagen) @ Mephizzzto
Die Google-Übersetzung vom Türkischen ins Deutsche ist zu 100% akkurat in Syntax und Semantik, und wir sind alle hochintelligent, der Google-Übersetzung blind zu folgen.
Ihr solltet mal "Translation Party" spielen: www.translationparty.com
Conclusio:
Elmar, Freitag, 02.03.2018, 12:02 (vor 2863 Tagen) @ Blarry
Die Ungenauigkeiten bei der Übersetzung wurden doch berücksichtigt.
Conclusio:
Blarry, Essen, Freitag, 02.03.2018, 12:07 (vor 2863 Tagen) @ Elmar
Es findet sich immer ein Hirsch, der nicht lesen und noch weniger nachdenken will.
Ernsthaft, setzt euch mal ein paar Minuten vor Google und übersetzt Texte vom Deutschen in andere Sprachen und wieder zurück. Aus
Ich lasse diesen Satz mit Hilfe der Google-Übersetzungssoftware vom Deutschen ins Türkische und wieder zurück übersetzen und bin gespannt, was für eine gequirlte Kacke daraus wird.
wird bereits nach zwei Iterationen
Ich habe diesen Clan mit unserer Übersetzungssoftware aus dem Deutschen ins Türkische übersetzt und ich frage mich, was passiert.
Conclusio:
Komanda, Freitag, 02.03.2018, 12:11 (vor 2863 Tagen) @ Blarry
Es findet sich immer ein Hirsch, der nicht lesen und noch weniger nachdenken will.
Ernsthaft, setzt euch mal ein paar Minuten vor Google und übersetzt Texte vom Deutschen in andere Sprachen und wieder zurück. Aus
Ich lasse diesen Satz mit Hilfe der Google-Übersetzungssoftware vom Deutschen ins Türkische und wieder zurück übersetzen und bin gespannt, was für eine gequirlte Kacke daraus wird.
wird bereits nach zwei Iterationen
Ich habe diesen Clan mit unserer Übersetzungssoftware aus dem Deutschen ins Türkische übersetzt und ich frage mich, was passiert.
Außer "Clan" ist der Sinn doch sehr gut erhalten. Also doch nicht so blöd? :P
Conclusio:
CB, Freitag, 02.03.2018, 12:51 (vor 2863 Tagen) @ Komanda
Es findet sich immer ein Hirsch, der nicht lesen und noch weniger nachdenken will.
Ernsthaft, setzt euch mal ein paar Minuten vor Google und übersetzt Texte vom Deutschen in andere Sprachen und wieder zurück. Aus
Ich lasse diesen Satz mit Hilfe der Google-Übersetzungssoftware vom Deutschen ins Türkische und wieder zurück übersetzen und bin gespannt, was für eine gequirlte Kacke daraus wird.
wird bereits nach zwei Iterationen
Ich habe diesen Clan mit unserer Übersetzungssoftware aus dem Deutschen ins Türkische übersetzt und ich frage mich, was passiert.
Außer "Clan" ist der Sinn doch sehr gut erhalten. Also doch nicht so blöd? :P
Die Aussage ist eine andere. Es wird der Teil "wieder zurück übersetzten" weggelassen. Damit ist es inhaltlich ein anderer Satz. Dazu wird "gequirlte Kacke" weggelassen, wodurch der Satz an Schärfe verliert.
Nuri bei Twitter zu Afrin
gelbhirsch, kamen, Freitag, 02.03.2018, 11:51 (vor 2863 Tagen) @ Mephizzzto
Da kann man mal sehen das es nichts bringt mit Integration usw. Und wir wollen noch ganz andere Leute hier integrieren. Und Nuri ist sogar in Deutschland geboren.
Ganz traurig das er nur von Soldaten spricht. Da passieren schreckliche Dinge an den Kurden. Sucht mal bei Twitter nach Afrin usw. Ganz schlimm.
Und Nuri twittert sowas. Unglaublich!
Nuri bei Twitter zu Afrin
borussenglobe, monheim, Freitag, 02.03.2018, 14:23 (vor 2863 Tagen) @ gelbhirsch
Die Waffen, mit denen dort Menschen getötet werden, kommen aus Deutschland. Eine wirkliche Verurteilung der Geschehnisse, von Seiten Deutschlands gabs bisher auch nicht. Hauptsache es wird sich mal wieder an einer einzelnen Person abgearbeitet, ist ja auch viel einfacher.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Sivas, Freitag, 02.03.2018, 16:25 (vor 2862 Tagen) @ borussenglobe
Die Waffen, mit denen dort Menschen getötet werden, kommen aus Deutschland. Eine wirkliche Verurteilung der Geschehnisse, von Seiten Deutschlands gabs bisher auch nicht. Hauptsache es wird sich mal wieder an einer einzelnen Person abgearbeitet, ist ja auch viel einfacher.
Waffen herzustellen ist dass eine, sie zu benutzen das andere.Natürlich ist der Verkauf von Waffen an Erdogan & Co ziemlich widerlich. Aber Gabriel ist nun aml sehr fallible was das betrifft.
Dazu die neuen Waffendeals nach der Yücel Entlassung. Die Panzer werden bestimmt richtig für Frieden in der Region sorgen.
Sahin ist nun mal einmal eine Person des öffentlichen Lebens. Ich denke das Millionen von Türken in Deutschland ähnlich denken wie er. Das haben die Kundgebungen von Erdogan etc doch deutlich gezeigt, die stehen zu 100% hinter ihm.
Nuri bei Twitter zu Afrin
borussenglobe, monheim, Freitag, 02.03.2018, 21:18 (vor 2862 Tagen) @ Sivas
Die Waffen, mit denen dort Menschen getötet werden, kommen aus Deutschland. Eine wirkliche Verurteilung der Geschehnisse, von Seiten Deutschlands gabs bisher auch nicht. Hauptsache es wird sich mal wieder an einer einzelnen Person abgearbeitet, ist ja auch viel einfacher.
Waffen herzustellen ist dass eine, sie zu benutzen das andere.Natürlich ist der Verkauf von Waffen an Erdogan & Co ziemlich widerlich. Aber Gabriel ist nun aml sehr fallible was das betrifft.
Dazu die neuen Waffendeals nach der Yücel Entlassung. Die Panzer werden bestimmt richtig für Frieden in der Region sorgen.Sahin ist nun mal einmal eine Person des öffentlichen Lebens. Ich denke das Millionen von Türken in Deutschland ähnlich denken wie er. Das haben die Kundgebungen von Erdogan etc doch deutlich gezeigt, die stehen zu 100% hinter ihm.
Natürlich wird man nach dem Kauf von Waffen nicht gezwungen, diese einzusetzen. Grundsätzlich werden Waffen aber nun einmal gebaut, um sie auch zu benutzen und das sollte dem Verkäufer auch klar sein.
Und ja, das schlimme ist, es werden zukünftig auch wieder Waffen in die Türkei geliefert, das war aber schon vor Yücel bekannt. Hauptsache du hast nen paar Compact-News eingestreut.
In dem Land der Vorfahren Nuris, werden Teile der Kurden als Terroristen angesehen und verfolgt. In seiner Heimat interessiert es keinen bzw. wird es nicht verurteilt, es werden sogar die Waffen geliefert um die vermeintlichen Terroristen abzuschlachten.
Ob er eine Person des öffentlichen Lebens oder dein bzw. mein Kumpel ist, ist doch völlig egal.
Wenn man ihn oder jemanden berechtigt kritisieren möchte, ist das doch absolut legitim. Man muss sich aber nicht an einer einzelnen Person abarbeiten!
Nuri bei Twitter zu Afrin
Paolo, Freitag, 02.03.2018, 16:22 (vor 2862 Tagen) @ borussenglobe
Waffen gibt's immer, weil sie irgendwo jemand baut. Wenn nicht hier, dann woanders. Wenn Deutschland keine Waffen an die Türkei liefern würde, würden sie die Waffen woanders her bekommen oder selbst bauen. Wie man im kalten Krieg gesehen hat, können Waffen außerdem ihren Beitrag zu friedlicheren Zeiten leisten. Aus Angst vor Atombomben, war da im Grunde alles recht ruhig. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich mir eine atomare Bedrohung herbeiwünsche. ^^
Nuri bei Twitter zu Afrin
borussenglobe, monheim, Freitag, 02.03.2018, 21:24 (vor 2862 Tagen) @ Paolo
Waffen gibt's immer, weil sie irgendwo jemand baut. Wenn nicht hier, dann woanders. Wenn Deutschland keine Waffen an die Türkei liefern würde, würden sie die Waffen woanders her bekommen oder selbst bauen. Wie man im kalten Krieg gesehen hat, können Waffen außerdem ihren Beitrag zu friedlicheren Zeiten leisten. Aus Angst vor Atombomben, war da im Grunde alles recht ruhig. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich mir eine atomare Bedrohung herbeiwünsche. ^^
Das erzähle mal den Hinterbliebenen der zahlreichen Stellvertreterkriege, die verstehen das bestimmt und freuen sich ganz dolle, dass es deiner Familie gut geht.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Wickiborusse, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 21:28 (vor 2862 Tagen) @ borussenglobe
Tja. Dann erzähle mal, wie es besser hätte laufen können. Das mit der nuklearen Abschreckung meine ich, nicht das mit den überflüssigen Stellvertreterkriegen
Nuri bei Twitter zu Afrin
borussenglobe, monheim, Freitag, 02.03.2018, 22:06 (vor 2862 Tagen) @ Wickiborusse
Das ist garantiert keine Diskussion, die man ma eben im Netz führen kann, weil ich keine einfache Antwort habe. Darum ging es mir auch nicht. Es ging um seine Vereinfachung des kalten Krieges und seinen Zynismus. Es waren keine "friedlichen Zeiten" und "recht ruhig" war es auch nicht.
Die Waffen wurden lediglich woanders benutzt.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Wickiborusse, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 22:28 (vor 2862 Tagen) @ borussenglobe
bearbeitet von Wickiborusse, Freitag, 02.03.2018, 22:33
Das ist garantiert keine Diskussion, die man ma eben im Netz führen kann, weil ich keine einfache Antwort habe. Darum ging es mir auch nicht. Es ging um seine Vereinfachung des kalten Krieges und seinen Zynismus. Es waren keine "friedlichen Zeiten" und "recht ruhig" war es auch nicht.
Die Waffen wurden lediglich woanders benutzt.
Ich glaube, du magst ihn nicht. Das will ich nicht beurteilen. Aber er hat eigentlich in seinem Post nichts falsches gesagt. Das kommt vor..... :-)
Tja. Wir leben halt immer noch in der Post-Zeit nach dem kalten Krieg oder auch dem zweiten Weltkrieg oder sogar dem Ersten. Diese riesigen Konflikte wirken bis heute nach. Viele wissen oder merken es mangels Geschichtskunde nur nicht. Selbst der blöde Syrienkrieg hat Wurzeln, die sogar knapp hundert Jahre (Sykes/Picot) alt sind.
Ich würde mir mehr geschichtliches Wissen bei vielen wünschen. Das würde allen helfen, das Ganze erst einmal rational einzuordnen. Sich darüber aufregen kann man auch danach. Wobei viel Aufregung dank geschichtlicher Kenntnisse wohl überflüssig wäre.
Nuri bei Twitter zu Afrin
borussenglobe, monheim, Freitag, 02.03.2018, 23:20 (vor 2862 Tagen) @ Wickiborusse
Keine Ahnung ob ich ihn mag, ist mir auch egal, so wichtig ist er mir nicht, dass ich mir darüber Gedanken machen würde :). Ich finde seine Aussage auch wenn se in Teilen korrekt sein mag schlichtweg unsäglich.
Teilweise sind die Konflikte noch älter und "der Westen" hat fast überall seine Finger im Spiel. Da waren Sykes und Picot fast noch die Wirkung.
So, ich muss jetzt ma konzentriert, Alkohol in meinen Körper stecken und morgen werde ich diesen Thread garantiert vergessen.
Nuri bei Twitter zu Afrin
gelbhirsch, Freitag, 02.03.2018, 12:03 (vor 2863 Tagen) @ gelbhirsch
Religiöse Leute sollte man per se nicht ernst nehmen! Egal an welches Märchen sie glauben.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Schleicheisen, Anner Rur ohne "h", Freitag, 02.03.2018, 13:31 (vor 2863 Tagen) @ Revolvermann
Religiöse Leute sollte man per se nicht ernst nehmen! Egal an welches Märchen sie glauben.
Und nicht vergessen: auch Atheisten glauben ;-)
Agnostiker müsste man sein...
Nuri bei Twitter zu Afrin
Freyr, Freitag, 02.03.2018, 15:04 (vor 2863 Tagen) @ Schleicheisen
Religiöse Leute sollte man per se nicht ernst nehmen! Egal an welches Märchen sie glauben.
Und nicht vergessen: auch Atheisten glauben ;-)Agnostiker müsste man sein...
Woran sollen denn Atheisten glauben?
Nuri bei Twitter zu Afrin
markus93, Sauerland, Freitag, 02.03.2018, 14:41 (vor 2863 Tagen) @ Schleicheisen
Religiöse Leute sollte man per se nicht ernst nehmen! Egal an welches Märchen sie glauben.
Und nicht vergessen: auch Atheisten glauben ;-)Agnostiker müsste man sein...
Ach ja diese herrlich unentschlossenen Agnostiker :D
Atheisten gehen eher von Fakten und Wahrscheinlichkeiten aus und die Wahrscheinlichkeit das es irgendwo im Universum ein allwissendes und allmächtiges Wesen gibt, würde ich ziemlich genau auf 0% setzen.
Damit muss sich dieses Wesen noch hinter Einhörnern einreihen, darf sich seinen Platz dafür aber mit dem fliegendem Spaghettimonster und einer Meisterschaft der Blauen teilen.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Schleicheisen, Anner Rur ohne "h", Freitag, 02.03.2018, 14:58 (vor 2863 Tagen) @ markus93
Atheisten gehen eher von Fakten und Wahrscheinlichkeiten aus und die Wahrscheinlichkeit das es irgendwo im Universum ein allwissendes und allmächtiges Wesen gibt, würde ich ziemlich genau auf 0% setzen.
Das ist Dein gutes Recht, damit weisst Du aber immer noch nichts, Du vermutest eben nur. Oder ketzerisch gesagt: Du glaubst :-)
Dass Agnostiker in irgendeiner Weise "unentschlossen" wären kann ich in keiner Weise nachvollziehen, irgendwie unlogisch was Du da sagst.
Nuri bei Twitter zu Afrin
markus93, Sauerland, Freitag, 02.03.2018, 15:13 (vor 2863 Tagen) @ Schleicheisen
bearbeitet von markus93, Freitag, 02.03.2018, 15:26
Atheisten gehen eher von Fakten und Wahrscheinlichkeiten aus und die Wahrscheinlichkeit das es irgendwo im Universum ein allwissendes und allmächtiges Wesen gibt, würde ich ziemlich genau auf 0% setzen.
Das ist Dein gutes Recht, damit weisst Du aber immer noch nichts, Du vermutest eben nur. Oder ketzerisch gesagt: Du glaubst :-)
Ich könnte dir jetzt auch erzählen, dass ich einen Marathon in 3 Stunden laufen kann, dann bin ich aber in der Beweispflicht und nicht du ;-)
Edit: Aber um es mal wissenschaftlich Anzugehen, mit welchen physikalischen Eigenschaften müsste deiner Meinung ein Bewusstsein ausgestattet sein, die es ihm ermöglichen alles zu sehen und alles zu tun? Mir fallen da schlichtweg keine ein, und da im Universum die Physik nicht umgangen und außer Kraft gesetzt werden kann, ist der Beweis eindeutig.
Dass Agnostiker in irgendeiner Weise "unentschlossen" wären kann ich in keiner Weise nachvollziehen, irgendwie unlogisch was Du da sagst.
Das sollte nicht ganz ernst gemeint sein ;-)
Nuri bei Twitter zu Afrin
Schleicheisen, Freitag, 02.03.2018, 14:22 (vor 2863 Tagen) @ Schleicheisen
Atheisten glauben nicht.
Religionen sind wie Fernsehsender. Atheismus ist es keinen Fernseher zu haben.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Schleicheisen, Anner Rur ohne "h", Freitag, 02.03.2018, 14:53 (vor 2863 Tagen) @ Jahwio
Falsch. Atheisten glauben nicht, dass es einen Gott gibt.
Oder: sie glauben, dass es keinen Gott gibt.
Aber: sie glauben eben auch.
Die Agnostiker schliessen eine Existenz einer wie auch immer gearteten Gottheit nicht aus, kümmern sich aber eben auch nicht weiter darum und sind deshalb die einzigen wirklich entspannten Menschen in der theologischen Diskussion :-)
Atheisten hingegen sind in ihren gelegentlichen Religionskritiken ebenso gelegentlich genauso eifrig wie die von ihnen kritisierten und damit irgendwie nutzlos :-)
Gelassenheit tut gut oder frei nach Sokrates: "Ich weiss, dass ich nicht weiss".
Nuri bei Twitter zu Afrin
Schleicheisen, Freitag, 02.03.2018, 15:01 (vor 2863 Tagen) @ Schleicheisen
bearbeitet von Ostentor, Freitag, 02.03.2018, 15:07
Das ist doch ein logischer Fehlschluss, der nur aus der Perspektive eines Gläubigen funktioniert. Man glaubt an etwas nicht-belegbares und fordert dann die Skeptiker auf, es doch zu belegen, dass etwas nicht belegbares nicht belegt werden kann.
Ein bekanntes Beispiel hat Bertrand Russell geliefert, auf das ich einfach mal in seinem Original verweise, weil mir natürlich die Brillanz dieses großen Philosophen abgeht:
„Viele Orthodoxe tun so, als ob es Aufgabe der Skeptiker wäre, die vorgegebenen Dogmen zu widerlegen, anstatt die der Dogmatiker, sie zu beweisen. Das ist natürlich ein Fehler. Wenn ich behaupten würde, dass es zwischen Erde und Mars eine Teekanne aus Porzellan gäbe, die auf einer elliptischen Bahn um die Sonne kreise, so könnte niemand meine Behauptung widerlegen, vorausgesetzt, ich würde vorsichtshalber hinzufügen, dass diese Kanne zu klein sei, um selbst von unseren leistungsfähigsten Teleskopen entdeckt werden zu können. Aber wenn ich nun daherginge und sagte, da meine Behauptung nicht zu widerlegen sei, sei es eine unerträgliche Anmaßung menschlicher Vernunft, diese anzuzweifeln, dann könnte man zu Recht annehmen, ich würde Unsinn erzählen. Wenn jedoch in antiken Büchern die Existenz einer solchen Teekanne bekräftigt würde, dies jeden Sonntag als heilige Wahrheit gelehrt und in die Köpfe der Kinder in der Schule eingeimpft würde, dann würde das Anzweifeln ihrer Existenz zu einem Zeichen von Normverletzung werden. Es würde dem Zweifler in einem aufgeklärten Zeitalter die Aufmerksamkeit eines Psychiaters oder, in einem früheren Zeitalter, die Aufmerksamkeit eines Inquisitors einbringen.“[Is There a God?, 1952]
Nuri bei Twitter zu Afrin
Sascha, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 15:16 (vor 2863 Tagen) @ Ostentor
Das ist doch ein logischer Fehlschluss, der nur aus der Perspektive eines Gläubigen funktioniert. Man glaubt an etwas nicht-belegbares und fordert dann die Skeptiker auf, es doch zu belegen, dass etwas nicht belegbares nicht belegt werden kann.
Ein bekanntes Beispiel hat Bertrand Russell geliefert, auf das ich einfach mal in seinem Original verweise, weil mir natürlich die Brillanz dieses großen Philosophen abgeht:
„Viele Orthodoxe tun so, als ob es Aufgabe der Skeptiker wäre, die vorgegebenen Dogmen zu widerlegen, anstatt die der Dogmatiker, sie zu beweisen. Das ist natürlich ein Fehler. Wenn ich behaupten würde, dass es zwischen Erde und Mars eine Teekanne aus Porzellan gäbe, die auf einer elliptischen Bahn um die Sonne kreise, so könnte niemand meine Behauptung widerlegen, vorausgesetzt, ich würde vorsichtshalber hinzufügen, dass diese Kanne zu klein sei, um selbst von unseren leistungsfähigsten Teleskopen entdeckt werden zu können. Aber wenn ich nun daherginge und sagte, da meine Behauptung nicht zu widerlegen sei, sei es eine unerträgliche Anmaßung menschlicher Vernunft, diese anzuzweifeln, dann könnte man zu Recht annehmen, ich würde Unsinn erzählen. Wenn jedoch in antiken Büchern die Existenz einer solchen Teekanne bekräftigt würde, dies jeden Sonntag als heilige Wahrheit gelehrt und in die Köpfe der Kinder in der Schule eingeimpft würde, dann würde das Anzweifeln ihrer Existenz zu einem Zeichen von Normverletzung werden. Es würde dem Zweifler in einem aufgeklärten Zeitalter die Aufmerksamkeit eines Psychiaters oder, in einem früheren Zeitalter, die Aufmerksamkeit eines Inquisitors einbringen.“[Is There a God?, 1952]
Ohne jetzt selber Gläubig zu sein, passt dieses Beispiel für mich nicht. Wenn man immer weiter zurück geht, kommt man an einen Punkt, an dem aus Nichts ein Etwas (noch nicht Leben) wurde. An diesem Punkt ist die Rückführung der Geschichte auf eine Gottheit mit einem Plan genau so sinnvoll wie andere. Nimmt man dann Gott aus der Gleichung, funktioniert sie nicht mehr. Die Teekanne kann man in jeder Vision aus der Geschichte nehmen, ohne dass es irgendeinen Einfluss auf irgendwas hat.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Schleicheisen, Freitag, 02.03.2018, 15:36 (vor 2863 Tagen) @ Sascha
Aber das Beispiel trifft doch genau Deinen Punkt: Es gibt sicher Dinge, die wir naturwisschaftlich (noch) nicht erfassen und begreifen können. Das ist dann Nicht-Wissen. Der "Funke des Lebens" beschäftigt nicht ohne Grund schon Menschen seitdem wir es feststellen können. Die griechische Philosophie beispielsweise hatte mit der Religion, wie wir sie kennen, wenig am Hut und hat sich eher auf Elemente konzentriert. Die Fragen waren da, ob der Mensch eher aus Luft, aus Erde, Wasser oder Feuer entstammt. Nur als Beispiel.
Was aber das Beispiel aussagen soll, ist, dass alle Erklärungsmuster für dieses Nicht-Wissen menschlich erzeugt werden (also Religion). Allein dafür spricht ja, dass es verschiedene Religionen gibt, die eben nicht gleichermaßen wahr sein können. Russell kritisiert hier den Wahrheitsanspruch der Religion und seine Implikationen auf unsere jetzige gesellschaftliche Realität, wohlgemerkt in einer Zeit, als viele der religiösen Wahrheiten längst wissenschaftlich überholt wurden.
Was Du beschreibst ist ja ein gewisser Agnostizismus, den man sicher teilen kann, aber kein religiöser ausgeformter Glaube. Das (also der Glaube an einen übergeordneten Grund der Existenz) ist dann der unbewegte Beweger von Aristoteles, und damit schon vorreligiös im heutigen Sinne.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 15:23 (vor 2863 Tagen) @ Sascha
Das ist doch ein logischer Fehlschluss, der nur aus der Perspektive eines Gläubigen funktioniert. Man glaubt an etwas nicht-belegbares und fordert dann die Skeptiker auf, es doch zu belegen, dass etwas nicht belegbares nicht belegt werden kann.
Ein bekanntes Beispiel hat Bertrand Russell geliefert, auf das ich einfach mal in seinem Original verweise, weil mir natürlich die Brillanz dieses großen Philosophen abgeht:
„Viele Orthodoxe tun so, als ob es Aufgabe der Skeptiker wäre, die vorgegebenen Dogmen zu widerlegen, anstatt die der Dogmatiker, sie zu beweisen. Das ist natürlich ein Fehler. Wenn ich behaupten würde, dass es zwischen Erde und Mars eine Teekanne aus Porzellan gäbe, die auf einer elliptischen Bahn um die Sonne kreise, so könnte niemand meine Behauptung widerlegen, vorausgesetzt, ich würde vorsichtshalber hinzufügen, dass diese Kanne zu klein sei, um selbst von unseren leistungsfähigsten Teleskopen entdeckt werden zu können. Aber wenn ich nun daherginge und sagte, da meine Behauptung nicht zu widerlegen sei, sei es eine unerträgliche Anmaßung menschlicher Vernunft, diese anzuzweifeln, dann könnte man zu Recht annehmen, ich würde Unsinn erzählen. Wenn jedoch in antiken Büchern die Existenz einer solchen Teekanne bekräftigt würde, dies jeden Sonntag als heilige Wahrheit gelehrt und in die Köpfe der Kinder in der Schule eingeimpft würde, dann würde das Anzweifeln ihrer Existenz zu einem Zeichen von Normverletzung werden. Es würde dem Zweifler in einem aufgeklärten Zeitalter die Aufmerksamkeit eines Psychiaters oder, in einem früheren Zeitalter, die Aufmerksamkeit eines Inquisitors einbringen.“[Is There a God?, 1952]
Ohne jetzt selber Gläubig zu sein, passt dieses Beispiel für mich nicht. Wenn man immer weiter zurück geht, kommt man an einen Punkt, an dem aus Nichts ein Etwas (noch nicht Leben) wurde. An diesem Punkt ist die Rückführung der Geschichte auf eine Gottheit mit einem Plan genau so sinnvoll wie andere. Nimmt man dann Gott aus der Gleichung, funktioniert sie nicht mehr. Die Teekanne kann man in jeder Vision aus der Geschichte nehmen, ohne dass es irgendeinen Einfluss auf irgendwas hat.
Aus nichts kann nichts entstehen.
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markus93, Sauerland, Freitag, 02.03.2018, 15:34 (vor 2863 Tagen) @ Fluegelflitzer
Ohne selber da wirklich Ahnung zu haben: Erzähl das mal einem Quantenphysiker.
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Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 15:44 (vor 2863 Tagen) @ markus93
Ohne selber da wirklich Ahnung zu haben: Erzähl das mal einem Quantenphysiker.
Quantenphysiker sind noch viel größere Dogmatiker als jeder religiöse Fanatiker.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Sascha, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 15:24 (vor 2863 Tagen) @ Fluegelflitzer
Dann muss etwas schon "ewig" dagewesen sein. Da gebe ich gerne zu, dass der Gedanke zu groß für mich ist.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 15:26 (vor 2863 Tagen) @ Sascha
Dann muss etwas schon "ewig" dagewesen sein. Da gebe ich gerne zu, dass der Gedanke zu groß für mich ist.
Richtig. Der Gedanke, dass es "nichts" gibt oder gegeben hat, ist absurd. Wenn dir der Gedanke der Ewigkeit zu groß ist, versuch dir mal "nichts" vorzustellen und überleg dann, was schwieriger ist ;)
Nuri bei Twitter zu Afrin
Sascha, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 15:34 (vor 2863 Tagen) @ Fluegelflitzer
Jetzt wirds sehr philosophisch, aber ich kann mir eher Nichts vorstellen als etwas, das nie einen Anfang hatte.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fluegelflitzer, Freitag, 02.03.2018, 17:59 (vor 2862 Tagen) @ Sascha
Jetzt wirds sehr philosophisch, aber ich kann mir eher Nichts vorstellen als etwas, das nie einen Anfang hatte.
In dem Moment in dem du dir "nichts" vorstellst, ist es nicht mehr "nichts" ;-).
Das Nichts ist die Realität
Klopfer
, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 18:09 (vor 2862 Tagen) @ Kulibi77
In dem Moment in dem du dir "nichts" vorstellst, ist es nicht mehr "nichts" ;-).
Da das Nichts logischer ist, als das Sein, wir uns aber das Nichts nicht vorstellen können, da es dann sofort nicht mehr ist, haben wir die Realität an Stelle des Nichts akzeptiert.
Das ist es doch:
Das Nichts ist die Realität.
SGG
Klopfer
Das Nichts ist die Realität
Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 18:19 (vor 2862 Tagen) @ Klopfer
In dem Moment in dem du dir "nichts" vorstellst, ist es nicht mehr "nichts" ;-).
Da das Nichts logischer ist, als das Sein, wir uns aber das Nichts nicht vorstellen können, da es dann sofort nicht mehr ist, haben wir die Realität an Stelle des Nichts akzeptiert.
Das ist es doch:
Das Nichts ist die Realität.SGG
Klopfer
Warum sollte das Nichts logischer sein, als das Sein?
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 15:43 (vor 2863 Tagen) @ Sascha
Jetzt wirds sehr philosophisch, aber ich kann mir eher Nichts vorstellen als etwas, das nie einen Anfang hatte.
Wirklich? Für mich schwer vorstellbar, sich absolutes Nichts vorzustellen. Es geht hier ja um absolutes Nichts und ich würde eigentlich sagen, dass so etwas überhaupt nicht denkbar ist.
Ich denke, dass das Problem, sich keine ewige Existenz vorstellen zu können, bei vielen Leute eben daher kommt, dass unsere Kultur über Jahrtausende durch den Monotheismus und seine Schöpfungslehre geprägt wurde und auch heute noch durch Mythen wie die Urknalltheorie verstärkt werden, die nichts weiteres sind, als Konstrukte, die es irgendwie erlauben sollen, Wissenschaft und Religion koexistieren zu lassen.
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markus93, Sauerland, Freitag, 02.03.2018, 15:45 (vor 2863 Tagen) @ Fluegelflitzer
Du hälst den Urknall für einen Mythos? Wie kommst du zu dieser These?
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 15:49 (vor 2862 Tagen) @ markus93
bearbeitet von Fluegelflitzer, Freitag, 02.03.2018, 15:52
Du hälst den Urknall für einen Mythos? Wie kommst du zu dieser These?
Ich finde, dass der Urknall offensichtlich nichts anderes als eine etwas komplizierter formulierte Version des großen Urmachers ist, der alles in Bewegung gesetzt hat. Außerdem denke ich, dass die Beweise für die Urknalltheorie längst widerlegt wurden, von Leuten wie Halton Arp, Fred Soddy, Hubble, Wal Thornhill etc. Leider sterben dumme Theorien langsame Tode, besonders wenn sie tief sitzende kulturelle Cliches bedienen.
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markus93, Sauerland, Freitag, 02.03.2018, 16:01 (vor 2862 Tagen) @ Fluegelflitzer
Du hälst den Urknall für einen Mythos? Wie kommst du zu dieser These?
Ich finde, dass der Urknall offensichtlich nichts anderes als eine etwas komplizierter formulierte Version des großen Urmachers ist, der alles in Bewegung gesetzt hat. Außerdem denke ich, dass die Beweise für die Urknalltheorie längst widerlegt wurden, von Leuten wie Halton Arp, Fred Soddy, Hubble, Wal Thornhill etc. Leider sterben dumme Theorien langsame Tode, besonders wenn sie tief sitzende kulturelle Cliches bedienen.
Wäre mal interessant wenn du die Theorien der oben genannten mal kurz erläuterst und dann noch kurz erklärst warum du diese Theorien für Glaubwürdiger hältst.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 16:22 (vor 2862 Tagen) @ markus93
bearbeitet von Fluegelflitzer, Freitag, 02.03.2018, 16:25
Du hälst den Urknall für einen Mythos? Wie kommst du zu dieser These?
Ich finde, dass der Urknall offensichtlich nichts anderes als eine etwas komplizierter formulierte Version des großen Urmachers ist, der alles in Bewegung gesetzt hat. Außerdem denke ich, dass die Beweise für die Urknalltheorie längst widerlegt wurden, von Leuten wie Halton Arp, Fred Soddy, Hubble, Wal Thornhill etc. Leider sterben dumme Theorien langsame Tode, besonders wenn sie tief sitzende kulturelle Cliches bedienen.
Wäre mal interessant wenn du die Theorien der oben genannten mal kurz erläuterst und dann noch kurz erklärst warum du diese Theorien für Glaubwürdiger hältst.
Ganz kurz: Der "Beweis" für die Urknalltheorie ist, dass das Universum angeblich expandiert und die Expansion zunimmt. Der Beweis hierfür ist, dass man bei Sternen beobachtet hat, dass diese eine Rotverschiebung des einkommenden Lichts aufweisen. Eine Verschiebung des aufgenommenen Lichtes zu einer größeren Wellenlänge (also zum Roten hin) kann auftreten, wenn sich ein Objekt relativ zum Beobachter von ihm wegbewegt. Die Urknall Leute gehen also davon aus, dass dies bei Sternen und anderen Galaxien der Fall ist. Halton Arp (und Margaret Burbidge) hat aber gezeigt, dass nah beieinander liegende Galaxien mit gleicher Beschleunigung sehr unterschiedliche Rotverschiebungen aufweisen. Dies weißt klar daraufhin, dass die Rotverschiebung eine intrinsische Qualität ist und nicht durch Expansion erklärt werden kann.
Hubble selber, der durch seine Teleskope diese Beobachtungen möglich gemacht hat, hat die Expansionstheorien, die daraus entstanden, zurückgewiesen. Selbst viele Quantentheorien kommen mittlerweile ohne Big Bang oder Phantasiekonstrukte wie Dunkle Energie/Materie aus. (Guter Artikel: No Big Bang? Quantum equation predicts universe has no beginning)
Wenn du an diesen Sachen interessiert bist, kann ich dir als Einstieg David Bohm oder Physiker der Electric Universe Gruppe empfehlen.
Wie man doch in so einem Thread vom Thema abdriften kann :D
Nuri bei Twitter zu Afrin
Freyr, Freitag, 02.03.2018, 16:43 (vor 2862 Tagen) @ Fluegelflitzer
"Halton Arp hat aber gezeigt, dass..."
Arp hat vor allem beobachtet und das vor 40 Jahren. Gestützt auf 100 Galaxien. Seitdem gab es aber viel mehr Beobachtungen/Entdeckungen, weit mehr, nämlich bis zu 1 Mio Galaxien und 120000 Quasare.
Conclusio: "What we found was that the ideas of Arp and Tifft don’t agree with observation."
Artikel zu der Studie: briankoberlein.com/2014/05/30/seeing-red/
Das heißt, wenn all die Zweifel an der Urknalltheorie auf Arps Beaobachtungen gestutzt sind, dann bliebe davon ja nicht mehr viel übrig.
(und Fred Soddy hat gar nichts widerlegt, sondern nur etwas vor sich hin spekuliert.)
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 18:00 (vor 2862 Tagen) @ Freyr
"Halton Arp hat aber gezeigt, dass..."
Arp hat vor allem beobachtet und das vor 40 Jahren. Gestützt auf 100 Galaxien. Seitdem gab es aber viel mehr Beobachtungen/Entdeckungen, weit mehr, nämlich bis zu 1 Mio Galaxien und 120000 Quasare.
Conclusio: "What we found was that the ideas of Arp and Tifft don’t agree with observation."Artikel zu der Studie: briankoberlein.com/2014/05/30/seeing-red/
Das heißt, wenn all die Zweifel an der Urknalltheorie auf Arps Beaobachtungen gestutzt sind, dann bliebe davon ja nicht mehr viel übrig.
(und Fred Soddy hat gar nichts widerlegt, sondern nur etwas vor sich hin spekuliert.)
Ich habe noch keinen Artikel gesehen, der einen Großteil von Arps Beobachtungen widerlegt hat, besonders was seine Beobachtungen von Quasaren angeht (beispielsweise das Alignment von Quasren mit NGC 936, die NGC 7448 Galaxie Gruppe oder NGC 3516) und Harp hat selbst bis kurz vor seinem Tod auf viele dieser "Widerlegungen" geantwortet, wenn man das nachlesen möchte. Kürzlich hat das Pan-Starrs Survey gezeigt, dass die Vorhersagen der Big-Bang Theory zur Rotverschiebung von Quasaren unhaltbar sind. Alleine die Beobachtung von NGC 4319 und Markarian 205 reicht als Widerlegung der Standard Theorie zur Rotverschiebung.
Soddys Beitrag zur Radioaktivität und zur kosmischen Strahlung (mit der die Big Bang Leute scheinbar jeden Tag neue Probleme haben) als wildes Spekulieren zu beschreiben ist schon abenteuerlich.
Ansonsten weiß man garnicht wo man anfangen soll, mit den ständigen Gegenbeweisen, verfehlten Vorhersagen und immer wieder neuen Phantasiekonstrukten, die erfunden werden müssen, um dem Big-Bang irgendwas wie Kohärenz zu erhalten.
Eine Gruppe von 33 Physikern hatte letztes Jahr einen Artikel (Cosmic Infaltion Theory Faces Challenges) im Scientific American publiziert und viele der falschen Vorhersagen der Theorie analysiert.
"If anything, the Planck data data disfavoured the simplest inflation models and exacerbated long-standing foundational problems with the theory, providing new reasons to consider competing ideas about the origin and evolution of the universe"
Nuri bei Twitter zu Afrin
Freyr, Samstag, 03.03.2018, 12:44 (vor 2862 Tagen) @ Fluegelflitzer
Ich habe dir ja einen Artikel verlinkt aufbauend auf "Sloan Digital Sky Survey". Es gibt laut statistischen Untersuchungen überhaupt keine Annahme für geringe Entfernungen zwischen Quasaren und Galaxien mit Unterschiedlichen Rotverschiebungen.
Da ist noch der berühmteste Fall: Mrk 205 und NGC 4319. Es ist ganz einfach. Es gibt da keine Verbindung.
"They are separated by time and space. NGC 4319 is 80 million light-years from Earth. Markarian 205 (Mrk 205) is more than 14 times farther away, residing 1 billion light-years from Earth."
(spacetelescope.org)
Die Erkenntnisse des expandierenden Universums aufgrund der Rotverschiebung sind zahlreich und keiner der Kritiker konnte auch nur annähernd diese Theorie widerlegen. Von den eigenen alternativen Theorien ganz zu schweigen, die entweder überhaupt nicht belegt werden konnten "tired light" oder anderes abgefahrenes Zeug.
Das ist einfach Stand der aktuellen Erkenntnisse. Fast niemand glaubt an Arps Theorien, heutzutage noch viel weniger als er als Aussätziger behandelt wurde (was wiederum auch Schwachsinn war). Er stellte immer wieder in Aussicht, dass er auf all die vielen Fragen aufgrund seiner Theorien eine Antwort hätte, die er aber nie gegeben hat.
In deinem letzten Absatz geht es die die Kontroverse der "cosmic inflation theory". Du zitierst aber nicht aus der Antwort der 33 Physiker, die diese Theorie als sehr wohl standhaft beschreiben, sondern aus dem ursprünglichen Artikel der drei Autoren die diese angreifen.
Das aus der Antwort auf die Behauptung der fehlerhaften "inflation theory"
"During the more than 35 years of its existence, inflationary theory has gradually become the main cosmological paradigm describing the early stages of the evolution of the universe and the formation of its large-scale structure. No one claims that inflation has become certain; scientific theories don’t get proved the way mathematical theorems do, but as time passes, the successful ones become better and better established by improved experimental tests and theoretical advances. This has happened with inflation."
Nuri bei Twitter zu Afrin
Johannes, Emsdetten, Freitag, 02.03.2018, 17:15 (vor 2862 Tagen) @ Freyr
"Halton Arp hat aber gezeigt, dass..."
Arp hat vor allem beobachtet und das vor 40 Jahren. Gestützt auf 100 Galaxien. Seitdem gab es aber viel mehr Beobachtungen/Entdeckungen, weit mehr, nämlich bis zu 1 Mio Galaxien und 120000 Quasare.
Conclusio: "What we found was that the ideas of Arp and Tifft don’t agree with observation."Artikel zu der Studie: briankoberlein.com/2014/05/30/seeing-red/
Das heißt, wenn all die Zweifel an der Urknalltheorie auf Arps Beaobachtungen gestutzt sind, dann bliebe davon ja nicht mehr viel übrig.
(und Fred Soddy hat gar nichts widerlegt, sondern nur etwas vor sich hin spekuliert.)
Den Urknall gibt's Morgen, nachdem wir 4:0 in Leipzig gewonnen haben.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Schleicheisen, Anner Rur ohne "h", Freitag, 02.03.2018, 15:11 (vor 2863 Tagen) @ Ostentor
Machs doch nicht so kompliziert, es geht hier nicht um Dogmen sondern um reine Logik...
Wenn man etwas nicht beweisen kann wird das Glauben ein Glauben bleiben weil man eben nicht durch Beweis zu Wissen kommt.
Ob es bei dem Glauben nu darum geht ob ein Jesus oder Mohammed oder die heilige Kuh das Heil für die Welt bringt oder ob man glaubt dass es gar nie und nirgens irgendein Wesen gab, gibt oder je geben wird das Heil für die Welt bringt ist das logisch gesehen alles gleich viel wert weil es eben alles gleich nicht beweisbar ist.
Und daraus kannst Du auch nicht ableiten was ich nun glaube oder was nicht weshalb ich das angenehm fände wenn Du das dann auch nicht weiter versuchst.
Oder um es mit Alice Cooper zu sagen:
Be an Arab, be a Jew
be a boxing Kangaroo
beat yourself all black and blue:
I don`t care
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 14:35 (vor 2863 Tagen) @ Jahwio
Atheisten glauben nicht.
Religionen sind wie Fernsehsender. Atheismus ist es keinen Fernseher zu haben.
Lesen Atheisten trotzdem Zeitung?
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fluegelflitzer, Freitag, 02.03.2018, 15:09 (vor 2863 Tagen) @ Fluegelflitzer
Nein, sie erleben das Leben empirisch und lassen es sich nicht von unsichtbaren Zauberern im Himmel erklären. Oder schlimmer von Menschen in Gewändern mit einem Buch, dass dieser Zauberer geschrieben oder angewiesen haben soll.
Und weil diese Zauberer auch wirklich existieren, helfen auch die Thoughts & Prayers jedes Mal so gut *rolleyes*
Und die Anzahl der Wunderheilungen von kranken Mensche ist proportional mit dem medizinischen Fortschritt auch start gestiegen. Sicher das Werk der magischen Person im Himmel.
In Syrien beten alle zum gleichen Gott. Ob nun Allah oder Jahwe, eigentlich ist es der selbe. Entweder hat er also Spaß daran, dass sich all diese Menschen darum streiten, wer seinen Willen richtig interpretiert, oder es gibt keinen Gott.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 15:11 (vor 2863 Tagen) @ Jahwio
Nein, sie erleben das Leben empirisch und lassen es sich nicht von unsichtbaren Zauberern im Himmel erklären. Oder schlimmer von Menschen in Gewändern mit einem Buch, dass dieser Zauberer geschrieben oder angewiesen haben soll.
Und weil diese Zauberer auch wirklich existieren, helfen auch die Thoughts & Prayers jedes Mal so gut *rolleyes*
Und die Anzahl der Wunderheilungen von kranken Mensche ist proportional mit dem medizinischen Fortschritt auch start gestiegen. Sicher das Werk der magischen Person im Himmel.
Du brauchst mich nicht davon zu überzeugen, dass Religion eine Geisteskrankheit ist, ich fand nur die Analogie witzig.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Sascha, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 15:21 (vor 2863 Tagen) @ Fluegelflitzer
Du brauchst mich nicht davon zu überzeugen, dass Religion eine Geisteskrankheit ist, ich fand nur die Analogie witzig.
Ich weiß auch nicht, warum man das so abschätzig darstellen muss. Die Suche nach etwas, das die Herkunft erklärt und ihr einen Sinn (und eine Zukunft) gibt, ist doch völlig natürlich. Wenn jemand die Antworten darauf in Religion findet und damit zufrieden ist, dann ist das doch ok. Es ist nicht geisteskrank, sondern eher ein Schutz davor, weil man dadurch vor einer frustrierenden Sinnlosigkeit bewahrt wird.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 15:27 (vor 2863 Tagen) @ Sascha
Du brauchst mich nicht davon zu überzeugen, dass Religion eine Geisteskrankheit ist, ich fand nur die Analogie witzig.
Ich weiß auch nicht, warum man das so abschätzig darstellen muss. Die Suche nach etwas, das die Herkunft erklärt und ihr einen Sinn (und eine Zukunft) gibt, ist doch völlig natürlich. Wenn jemand die Antworten darauf in Religion findet und damit zufrieden ist, dann ist das doch ok. Es ist nicht geisteskrank, sondern eher ein Schutz davor, weil man dadurch vor einer frustrierenden Sinnlosigkeit bewahrt wird.
Es ist garnicht so abschätzig gemeint, wie es klingt. Ich meine den Begriff Geisteskrankheit hier ganz objektiv als Krankheit oder Fehler der menschlichen Psyche. Ich sehe übrigens nicht, inwiefern das Leben ohne Religion sinnlos sein soll bzw welchen Sinn dir Religion gibt.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fair Play, NRW, Freitag, 02.03.2018, 12:22 (vor 2863 Tagen) @ Revolvermann
Religiöse Leute sollte man per se nicht ernst nehmen! Egal an welches Märchen sie glauben.
Ich bin ja auch sehr kritisch was Religionen angehen, aber so pauschal würde ich das nicht sagen. Oder nimmst Du deine Familienmitglieder/Freunde per se nicht ernst, weil sie eventuell an etwas glauben, was es womöglich nicht gibt?
Habe jetzt mal voraus gesetzt dass es in deiner Familie/Freundeskreis gläubige Menschen gibt.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fair Play, Freitag, 02.03.2018, 13:43 (vor 2863 Tagen) @ Fair Play
Wir sind alles Ungläubige :-)
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 12:49 (vor 2863 Tagen) @ Fair Play
Religiöse Leute sollte man per se nicht ernst nehmen! Egal an welches Märchen sie glauben.
Ich bin ja auch sehr kritisch was Religionen angehen, aber so pauschal würde ich das nicht sagen. Oder nimmst Du deine Familienmitglieder/Freunde per se nicht ernst, weil sie eventuell an etwas glauben, was es womöglich nicht gibt?Habe jetzt mal voraus gesetzt dass es in deiner Familie/Freundeskreis gläubige Menschen gibt.
Es wird in seiner Familie aber tendenziell eher weniger Leute geben, die von Soldaten grundsätzlich als Märtyrern sprechen.
Nuri bei Twitter zu Afrin
geronimo09, Iserlohn, Freitag, 02.03.2018, 11:56 (vor 2863 Tagen) @ gelbhirsch
Da kann man mal sehen das es nichts bringt mit Integration usw. Und wir wollen noch ganz andere Leute hier integrieren. Und Nuri ist sogar in Deutschland geboren.
Ganz traurig das er nur von Soldaten spricht. Da passieren schreckliche Dinge an den Kurden. Sucht mal bei Twitter nach Afrin usw. Ganz schlimm.
Und Nuri twittert sowas. Unglaublich!
Ist doch so ein Netter. Übrigens auch ein rücksichtsvoll beschwiegenes Konfliktfeld: ethnisch religiös bedingte Konflikte im Kader.
Loyalitäten beweisen sich immer erst, wenns hart auf hart kommt. Ich nehme an, Nuri hat auch ein doppeltes Päßchen?!
Nuri bei Twitter zu Afrin
SteffenBerlin, Berlin, Freitag, 02.03.2018, 14:55 (vor 2863 Tagen) @ geronimo09
Ja, mal Mo Dahoud fragen, wass er dazu meint.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 02.03.2018, 12:18 (vor 2863 Tagen) @ geronimo09
Übrigens auch ein rücksichtsvoll beschwiegenes Konfliktfeld: ethnisch religiös bedingte Konflikte im Kader.
Für das doch bitte genauer aus.
Loyalitäten beweisen sich immer erst, wenns hart auf hart kommt.
Wem muss er denn loyal gegenüber sein?
Ich nehme an, Nuri hat auch ein doppeltes Päßchen?!
Und damit möchtest du auf was genau hinaus?
Nuri bei Twitter zu Afrin
Klopfer
, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 12:03 (vor 2863 Tagen) @ geronimo09
Loyalitäten beweisen sich immer erst, wenns hart auf hart kommt. Ich nehme an, Nuri hat auch ein doppeltes Päßchen?!
Hat er, ich war dabei, als er die Deutsche Staatsbürgerschaft bekam. Ich wüsste aber jetzt nicht, wo da das Problem mit den zwei Pässen sein sollte.
SGG
Klopfer
Nuri bei Twitter zu Afrin
Rupo, Ruhrpott, Freitag, 02.03.2018, 13:56 (vor 2863 Tagen) @ Klopfer
Ich wüsste aber jetzt nicht, wo da das Problem mit den zwei Pässen sein sollte.
Es ist eine Grundsatzentscheidung, entweder bekenne ich mich zu einem Staat und seinen Werten oder zu einem anderen Staat und seinen Werten.
So sieht es halt nach Swinger Club aus, picke mir mal 'das beste für mich' aus beiden Staaten raus. Niemand hat Nuri gezwungen die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen.
Meine Frage an Nuri wäre die, wenn es hart auf hart kommt (Krieg geht ja nicht mehr wegen Nato) zu welchem Staat Er sich 'verpflichtet' fühlt.
Da sind wir bei grundsätzlichem, was wir hier schon öfters diskutiert haben. Das sich gerade unsere türkisch stämmigen Mitbürger gerne die Kirsche von der jeweiligen Torte nehmen, im Zweifel sind wir Deutschen dann halt wieder 'die Nazis' (hat Nuri nicht gesagt, ich weiß) wenn es mal nicht so läuft wie sie sich das vorstellen.
Ich möchte einfach nur von einem Menschen der meint aus tiefstem Herzen (nicht weil es beim Check In bequemer ist) Deutscher werden oder sein zu müssen, erwarten das Er sich auch dann mit allem drum und dran dazu bekennt und dazu gehört für mich auch das ablegen der jeweiligen anderen Staatsbürgerschaft. Im übrigen kann ich Dir auch zwei Beispiele aus meiner direkten Umgebung nennen, die die türkische Staatsangehörigkeit nach den Vorfällen der letzten Wochen und Monate abgeben haben. Das erscheinen und das verhandeln beim türkischen Konsulat war, sagen wir es mal nett 'eher irritierend'.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fisheye, Freitag, 02.03.2018, 18:17 (vor 2862 Tagen) @ Rupo
Ich wüsste aber jetzt nicht, wo da das Problem mit den zwei Pässen sein sollte.
Es ist eine Grundsatzentscheidung, entweder bekenne ich mich zu einem Staat und seinen Werten oder zu einem anderen Staat und seinen Werten.
Ein Pass eines Landes ist in erster Linie sinnvoll, bürokratische Hürden im Alltag auszuschalten. Für sonst eigentlich nix, gut beim Reisen kommt ein deutscher Pass auch noch ganz praktisch aber sonst so.
Also mit Werten und Bekenntnis zu irgendwas hat das überhaupt nix zu tun. Ich kann nämlich den deutschen Pass besitzen und gleichzeitig Deutschland für einen erbärmlich stinkenden Haufen Scheiße halten.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Rupo, Freitag, 02.03.2018, 15:10 (vor 2863 Tagen) @ Rupo
Für mich ist er ein Türke und soll gerne für Erdogans Träume kämpfen. Ein Deutscher ist er nicht. Er mag zwar einen Pass haben, aber das war es dann auch schon.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 02.03.2018, 17:20 (vor 2862 Tagen) @ Taifun
Ein Deutscher ist er nicht.
Und wieso sollte irgendjemanden jucken wen du für deutsch hältst?
Er hat nen deutschen Pass. Thema beendet.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Ulrich, Freitag, 02.03.2018, 17:53 (vor 2862 Tagen) @ Weeman
Ein Deutscher ist er nicht.
Und wieso sollte irgendjemanden jucken wen du für deutsch hältst?
Er hat nen deutschen Pass. Thema beendet.
Trotzdem ist es schon erschreckend wie häufig und wie schnell mittlerweile Deutschen das Recht abgesprochen wird Deutsche zu sein. Gestern war es Deniz Yücel, heute ist es Nuri Sahin. Und wer ist es morgen?
Nuri bei Twitter zu Afrin
Simmes, Hagen, Freitag, 02.03.2018, 18:00 (vor 2862 Tagen) @ Ulrich
Vielleicht Piezo oder der dicke Uli oder sonst einer
von diesem Kaliber...... ;-)
Nuri bei Twitter zu Afrin
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 02.03.2018, 17:54 (vor 2862 Tagen) @ Ulrich
Am bescheuertsten finde ich daran, dass diesem Quatsch überhaupt so eine Wichtigkeit zugemessen wird.
Und bei rechtlichen Fragen ist die Sache eh eindeutig.
Sein Deutschsein...
ooohflupptnicht, Rüttenscheid - Gute Zeit, Freitag, 02.03.2018, 17:16 (vor 2862 Tagen) @ Taifun
Für mich ist er ein Türke
Für mich auch.
und soll gerne für Erdogans Träume kämpfen. Ein Deutscher ist er nicht. Er mag zwar einen Pass haben, aber das war es dann auch schon.
Für mich schon. :-)
Ernsthafte Frage: Sind
a) Özil, Khedira,etc.
b) Boateng, Gomez, etc.
c) Neuville, Rink, Dundee, etc.
d) Sammer, Kirsten, Doll, etc.
für Dich Deutsche?
Nuri bei Twitter zu Afrin
Rupo, Freitag, 02.03.2018, 14:44 (vor 2863 Tagen) @ Rupo
Man kann sich ohne Weiteres zu einem Staat bzw. einer Nationalität oder Kultur bekennen, wenn man noch einen zweiten Pass hat. Das ist völlig problemlos machbar.
Hinter deiner gesamten Argumentation liegt meiner Ansicht nach ein Fehlschluss. Du scheinst nationale Identität/Identifizierung/Bekenntnis als etwas zu sehen, das für sich genommen ein großes, unbewegliches Ganzes ergibt. Jemand, der ausschließlich den deutschen Pass hat, ist zu 100% Deutscher. Jemand, der einen deutschen und einen weiteren Pass hat, ist vielleicht zu 50% Deutscher und zu 50% das Andere. Oder zu 75-25. Oder ein sonstiges Verhältnis, das bei 100% rauskommt. Jedenfalls ist jemand, der eine oder mehrere weitere Staatsangehörigkeiten hat, deiner Ansicht nach gemäß diesem Modell nicht mehr zu 100% Deutscher.
Das verkennt aber die Wirklichkeit. In der Wirklichkeit ist nämlich die Identität kein starres Gebilde. Man kann sich auch mit einem anderen Staat identifizieren, ohne dass die Identifikation mit Deutschland nachlässt. Im besten Fall kann es sich sogar positiv auswirken: Jemand, der auch noch eine persönliche Bindung zu und tiefe Kenntnisse einer anderen Nation oder Kultur hat, kann diese dazu nutzen, seinen Blick auf Deutschland mitsamt den Vorzügen und Problemen zu schärfen. Das kann unheimlich fruchtbar sein, sowohl im persönlichen Austausch mit den entsprechenden Menschen, als auch darin, was verschiedene Menschen kulturell beitragen können.
All diese Dinge sind übrigens nicht an Staatsbürgerschaften oder Reisepässe gebunden. Es gibt auch Deutsche, die einige Jahre in den USA, in Japan, oder sonstwo verbracht haben und dadurch eine besondere Bindung zum jeweiligen Land aufgebaut haben; vielleicht haben sie Familie dort, der Ehepartner kommt von dort, es gibt enge Freundschaften etc.
Man kann zugleich aus tiefstem Herzen Deutscher sein und sich dennoch ebenso sehr auch einem anderen Land verbunden fühlen. Auch das von dir hier ins Spiel gebrachte metaphorische "Herz" ist kein physikalischer Gegenstand, der nur bis zu einer irgendwie definierten Obergrenze mit Verbundenheit gefüllt werden kann.
Zu guter Letzt möchte ich dir noch etwas Weiteres zu bedenken geben, und zwar etwas, das mit dem Opfer zu tun hat, das du von den Menschen verlangst: Es gibt keinerlei Zweifel daran, und das wird immer und immer wieder durch persönliche Erlebnisse und durch Studien bestätigt, dass Migranten und allgemein Menschen mit ausländischem Aussehen und ausländisch klingenden Namen im Durchschnitt gesellschaftlich und beruflich benachteiligt sind. Allein schon die oft geäußerte Frage "Wo kommst du her?" - "Aus Dortmund" - "Nein, ich meine, wo kommst du eigentlich her?" zeigt ja, dass viele dieser Menschen nicht so ganz als "richtige" Deutsche wahrgenommen werden. Von diesen Menschen zu verlangen, dass sie ihre Wurzeln kappen, obwohl doch genau diese Wurzeln von den Leuten in ihrem "neuen" Heimatland (in dem sie oft selbst geboren sind) immer wieder betont werden, finde ich widersprüchlich und zynisch. Wenn eine Gesellschaft nicht bereit ist, Menschen mit (ausschließlich) deutschem Pass auch als komplett vollwertige Deutsche zu akzeptieren und Diskriminierung vollständig abzuschaffen, hat sie nicht das Recht, generell die Abgabe eines Zweitpasses zu verlangen.
Ein weiteres Thema ist die ganz real-praktische Tatsache, dass die meisten Menschen mit zwei Nationalitäten in diesem anderen Land noch Familie haben. Oft genug würde es die Abgabe des Zweitpasses erschweren, die dort noch lebenden Verwandten zu besuchen.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Giog, Mittelhessen, Freitag, 02.03.2018, 14:48 (vor 2863 Tagen) @ Nolte
Danke für diesen differenzierten Beitrag!
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CB, Freitag, 02.03.2018, 14:09 (vor 2863 Tagen) @ Rupo
Ich wüsste aber jetzt nicht, wo da das Problem mit den zwei Pässen sein sollte.
Es ist eine Grundsatzentscheidung, entweder bekenne ich mich zu einem Staat und seinen Werten oder zu einem anderen Staat und seinen Werten.
Ich kann mich auch zu zwei Staaten bekennen. Ja, ich habe selber Familie mit 2 Pässen. Für meine Frau sind zwei Länder ihre Heimat. Ihre Eltern haben in beiden Ländern genauso lange gelebt und sind regelmäßig in ihrem ersten Heimatland. Was ist daran auszusetzen, dass sie noch 2 Pässe haben? Ich finde es genau richtig, dass sie sowohl hier als auch in ihrer ersten Heimat genau wie alle anderen behandelt werden.
Ich möchte einfach nur von einem Menschen der meint aus tiefstem Herzen (nicht weil es beim Check In bequemer ist) Deutscher werden oder sein zu müssen, erwarten das Er sich auch dann mit allem drum und dran dazu bekennt und dazu gehört für mich auch das ablegen der jeweiligen anderen Staatsbürgerschaft.
Das sind deine Erwartungen, meine sind es nicht.
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Sascha, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 14:05 (vor 2863 Tagen) @ Rupo
Es ist eine Grundsatzentscheidung, entweder bekenne ich mich zu einem Staat und seinen Werten oder zu einem anderen Staat und seinen Werten.
Zum Glück bekennt sich jeder deutsche Staatsbürger zu freiheitlich demokratischen Grundwerten....
Nuri bei Twitter zu Afrin
Rupo, Ruhrpott, Freitag, 02.03.2018, 14:12 (vor 2863 Tagen) @ Sascha
gut, wenn man es verstehen will versteht man es...wenn nicht dann nicht.
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Sascha, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 14:14 (vor 2863 Tagen) @ Rupo
Nein, das wäre der Umkehrschluss deiner Forderung. Jeder, der diese Werte nicht teilt, müsste die Staatsbürgerschaft ablegen.
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Ulrich, Freitag, 02.03.2018, 17:05 (vor 2862 Tagen) @ Sascha
Nein, das wäre der Umkehrschluss deiner Forderung. Jeder, der diese Werte nicht teilt, müsste die Staatsbürgerschaft ablegen.
Dann hätten wir aber reichlich Staatenlose. Und die hätten in der Mehrheit wohl keinen Migrationshintergrund :-/
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Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 14:07 (vor 2863 Tagen) @ Sascha
Es ist eine Grundsatzentscheidung, entweder bekenne ich mich zu einem Staat und seinen Werten oder zu einem anderen Staat und seinen Werten.
Zum Glück bekennt sich jeder deutsche Staatsbürger zu freiheitlich demokratischen Grundwerten....
Ich benutze hier jetzt mal User AdamSmiths Lieblingsbegriff: Whataboutism
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Sascha, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 14:10 (vor 2863 Tagen) @ Fluegelflitzer
Was hat das mit Whataboutism zu tun, wenn Rupo hier eine Verknüpfung zwischen Staatsbürgerschaft und Werten herstellt, die der Realität häufig nicht stand hält.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 14:16 (vor 2863 Tagen) @ Sascha
Was hat das mit Whataboutism zu tun, wenn Rupo hier eine Verknüpfung zwischen Staatsbürgerschaft und Werten herstellt, die der Realität häufig nicht stand hält.
Rupo wirft Sahin fehlende Bekennung zu freiheitlichen Grundwerten vor, du reagierst darauf, in dem du klarstellst, dass es genug Biodeutsche gibt, bei denen das ebenso ist. Könnte man als Whataboutism deuten, bzw als Versuch, Sahins Verfehlung (wenn man es denn so sieht) zu relativieren.
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Sascha, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 14:35 (vor 2863 Tagen) @ Fluegelflitzer
Was hat das mit Whataboutism zu tun, wenn Rupo hier eine Verknüpfung zwischen Staatsbürgerschaft und Werten herstellt, die der Realität häufig nicht stand hält.
Rupo wirft Sahin fehlende Bekennung zu freiheitlichen Grundwerten vor, du reagierst darauf, in dem du klarstellst, dass es genug Biodeutsche gibt, bei denen das ebenso ist. Könnte man als Whataboutism deuten, bzw als Versuch, Sahins Verfehlung (wenn man es denn so sieht) zu relativieren.
Es sollte nur aussagen, dass ich diese Verbindung so nicht sehe.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fluegelflitzer, Freitag, 02.03.2018, 14:43 (vor 2863 Tagen) @ Sascha
Es besteht aber ein Unterschied, ob ich die Staatsbürgerschaft ius sanguinis (durch Abstammung) oder durch freiwillige Entscheidung erhalte. Daher ist das so eine Apfel und Birnen Geschichte... Klar ist, dass auch einige Einheimische ihre Probleme mit unserer Grundordnung haben, aber gleichermaßen ist es doch irgendwie seltsam, wenn Menschen, die sich freiwillig dieser Grundordnung via Staatsbürgerschaft "unterwerfen", dann dieser fremd sind. Abgesehen davon ist die Staatsbürgerschaft sicher nicht so ein Wegwerfartikel, den man an- und ablegen kann, wie man will.
Ich sehe das größere Problem auch eher darin, dass demokratische Prinzipien wie "1 Man 1 Vote" unterlaufen werden, aber das ist jetzt zu weit gehend.
Jetzt rein theoretisch, ich will damit nichts zu Sahin sagen. Nur ist die Staatsbürgerschaft schon etwas mehr als ein olles Bekenntnis. Muss einem nicht passen, aber ist nun mal staatsrechtlich und staatstheoretisch so.
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Elmar, Freitag, 02.03.2018, 15:04 (vor 2863 Tagen) @ Ostentor
Ich stimme dir grundsätzlich zu.
2 Punkte gebe ich zu bedenken:
1. Wir Menschen sind Nutzenmaximierer. Die Annahme einer zweiten Staatsangehörigkeit ist absolut rational.
2. Wieso hat Nuri beide Pässe? Weil er nicht abgelehnt hat. Das Echo auf eine Ablehnung der deutschen Staatsbürgerschaft möchte ich mir gar nicht ausmalen.
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Jimmy_B, Korntal-Münchingen, Freitag, 02.03.2018, 15:21 (vor 2863 Tagen) @ Elmar
2. Wieso hat Nuri beide Pässe? Weil er nicht abgelehnt hat. Das Echo auf eine Ablehnung der deutschen Staatsbürgerschaft möchte ich mir gar nicht ausmalen.
Sorry, aber das ist falsch wie ich schon anderweitig dargelegt habe. Er hat die deutsche Staatsbürgerschaft aktiv beantragt, obwohl er als hier geborener eine unbegrenzte Aufenthaltsgenehmigung hatte. Wenn man böse sein will, um sich einen persönlichen Vorteil (als EU Bürger) beim Wechsel zu Real zu verschaffen.
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Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 14:39 (vor 2863 Tagen) @ Sascha
Was hat das mit Whataboutism zu tun, wenn Rupo hier eine Verknüpfung zwischen Staatsbürgerschaft und Werten herstellt, die der Realität häufig nicht stand hält.
Rupo wirft Sahin fehlende Bekennung zu freiheitlichen Grundwerten vor, du reagierst darauf, in dem du klarstellst, dass es genug Biodeutsche gibt, bei denen das ebenso ist. Könnte man als Whataboutism deuten, bzw als Versuch, Sahins Verfehlung (wenn man es denn so sieht) zu relativieren.
Es sollte nur aussagen, dass ich diese Verbindung so nicht sehe.
Ok, dann war es nur etwas missverständlich ausgedrückt (für mich zumindestens)
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 14:05 (vor 2863 Tagen) @ Rupo
Ich wüsste aber jetzt nicht, wo da das Problem mit den zwei Pässen sein sollte.
Es ist eine Grundsatzentscheidung, entweder bekenne ich mich zu einem Staat und seinen Werten oder zu einem anderen Staat und seinen Werten.
So sieht es halt nach Swinger Club aus, picke mir mal 'das beste für mich' aus beiden Staaten raus. Niemand hat Nuri gezwungen die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen.
Meine Frage an Nuri wäre die, wenn es hart auf hart kommt (Krieg geht ja nicht mehr wegen Nato) zu welchem Staat Er sich 'verpflichtet' fühlt.
Da sind wir bei grundsätzlichem, was wir hier schon öfters diskutiert haben. Das sich gerade unsere türkisch stämmigen Mitbürger gerne die Kirsche von der jeweiligen Torte nehmen, im Zweifel sind wir Deutschen dann halt wieder 'die Nazis' (hat Nuri nicht gesagt, ich weiß) wenn es mal nicht so läuft wie sie sich das vorstellen.
Ich möchte einfach nur von einem Menschen der meint aus tiefstem Herzen (nicht weil es beim Check In bequemer ist) Deutscher werden oder sein zu müssen, erwarten das Er sich auch dann mit allem drum und dran dazu bekennt und dazu gehört für mich auch das ablegen der jeweiligen anderen Staatsbürgerschaft. Im übrigen kann ich Dir auch zwei Beispiele aus meiner direkten Umgebung nennen, die die türkische Staatsangehörigkeit nach den Vorfällen der letzten Wochen und Monate abgeben haben. Das erscheinen und das verhandeln beim türkischen Konsulat war, sagen wir es mal nett 'eher irritierend'.
Nun mach aber mal halblang. Ich finde, es gibt generell an einer zweiten Staatsbürgerschaft nichts verwerfliches und ich finde es absolut verständlich, dass man sich weiterhin zu einer anderen Heimat, der Kultur und den Menschen verbunden fühlt. Du solltest hier jetzt nicht solche Kampfparolen raushauen und fordern, man müsse socj "mit allem drum und dran" zum Deutschsein bekennen oder von potentiellen Kriegen und Loyalitäten faseln. Das ist echt albern. Es gibt schon einen Unterschied, ob man sich zur Türkei und dessen Kultur bekennt oder dem politischen Handeln seines jetzigen Präsidenten. Leider ist Sahin scheinbar nicht in der Lage, das eine ohne das andere zu tun.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Rupo, Ruhrpott, Freitag, 02.03.2018, 14:15 (vor 2863 Tagen) @ Fluegelflitzer
Nochmals, niemand wird gezwungen die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. Hier lässt es sich (im Gegensatz zu einigen anderen Ländern wo ich es verstehe, dass man lieber die Staatsbürgerschaft hat wenn man dort auf Dauer leben will) auch mit einer anderen Staatsbürgerschaft sehr gut leben.
Ich würde auch vom Gesetzgeber erwarten, dass man die deutsche Staatsbürgerschaft nur erlangen kann, wenn man auf andere verzichtet - moralisch würde ich dies sowieso.
Schwierig ist es halt wenn man Leute beim Rosinen picken zuschauen kann.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Giog, Mittelhessen, Freitag, 02.03.2018, 14:46 (vor 2863 Tagen) @ Rupo
Halten wir fest: du setzt die doppelte Staatsbürgerschaft mit "Rosinenpicken" gleich und schließt daraus, dass diese per se abzulehnen sei. Was dieses "Rosinenpicken" eigentlich bedeuten soll, erklärst du aber nicht, oder zumindest nur mit Blick auf die teilweise problematischen Fälle türkisch-deutscher Staatsbürger. So kann man ein kompliziertes Thema auch stark vereinfachen, um daraus vermeintlich "logische" Schlussfolgerungen zu tätigen.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 14:20 (vor 2863 Tagen) @ Rupo
Nochmals, niemand wird gezwungen die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. Hier lässt es sich (im Gegensatz zu einigen anderen Ländern wo ich es verstehe, dass man lieber die Staatsbürgerschaft hat wenn man dort auf Dauer leben will) auch mit einer anderen Staatsbürgerschaft sehr gut leben.
Ich würde auch vom Gesetzgeber erwarten, dass man die deutsche Staatsbürgerschaft nur erlangen kann, wenn man auf andere verzichtet - moralisch würde ich dies sowieso.
Warum? Ich denke, es geht dir darum, dass sich jeder zur freiheitlichen, demokratischen Grundordnung bekennt. Das kann man auch, wenn man zeitgleich Bürger eines anderen Landes ist, selbst wenn dieses zeitweise eine Regierung hat, die diese Werte nicht achtet. Dann wäre allerdings auch eine kritische Haltung zur zweiten Heimat toll und dies vermisse ich auch bei Sahin. Auf der anderen Seite müsstest du aber auch Hundertausenden Deutschen die Staatsbürgerschaft entziehen, denn viele haben mit einer freiheitlichen und demokratischen Einstellung so garnichts am Hut.
Schwierig ist es halt wenn man Leute beim Rosinen picken zuschauen kann.
Nuri bei Twitter zu Afrin
DDM, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 14:01 (vor 2863 Tagen) @ Rupo
Jemand der seine Cousine heiratet und mit ihr ein Kind zeugt, da stellt sich so eine frage eigentlich nicht zu wenn er eher halten wird
DDM hilf
ooohflupptnicht, Rüttenscheid - Gute Zeit, Freitag, 02.03.2018, 17:09 (vor 2862 Tagen) @ DDM
Jemand der seine Cousine heiratet und mit ihr ein Kind zeugt, da stellt sich so eine frage eigentlich nicht zu wenn er eher halten wird
Hilf mir, ich weiß es nicht. In Deutschland ist das Heiraten seiner Cousine ja erlaubt, in meinem Heimatland (nicht Türkei) z.B. nicht (gesetzlich erlaubt ab 2. Grades, ohne gesellschaftlichen Ausstoß erst ab 3. Grades "erlaubt"). Und wenn man sich die Stammbäume der deutschen Herrschaftshäuser in der Geschichte oder auch von Eurem GröFaZ anschaut, kann es dann laut Dir ja nur Deutschland sein, denn der "Inzest", wenn man ihn bei diesem Verwandschaftsverhältnis so nennen möchte, wird Euch Deutschen dann ja quasi von oben vorgelebt und scheint nicht ungewöhnlich zu sein, was so manches Vehalten südlich der Donau erklären würde. ;-)
Oder wie ist es in der Türkei? Sind die auch so "familienfixiert" wie Ihr Deutschen? Wenn ja, was meintest Du dann?
Ist Nuri nun ein strammer Deutscher oder hast Du Dich schlicht ein wenig verrannt?
:-)
DDM hilf
ooohflupptnicht, Freitag, 02.03.2018, 19:11 (vor 2862 Tagen) @ ooohflupptnicht
Die von dir genannten Fälle in Deutschland stammen aus dem 19. Jahrhundert. Nuri Sahin hat im 21. Jahrhundert geheiratet. Selbst Kritik die auf Entscheidungen der Adenauer-Zeit basiert ist mittlerweile etwas unangebracht für Vergleiche mit der Gegenwart. Kritisier Deutschland für die letzten 30 Jahre, da ist auch noch was übrig UND es wirkt nicht so lächerlich ...
DDM hilf
ooohflupptnicht, Rüttenscheid - Gute Zeit, Freitag, 02.03.2018, 19:59 (vor 2862 Tagen) @ kelgrim
Die von dir genannten Fälle in Deutschland stammen aus dem 19. Jahrhundert. Nuri Sahin hat im 21. Jahrhundert geheiratet. Selbst Kritik die auf Entscheidungen der Adenauer-Zeit basiert ist mittlerweile etwas unangebracht für Vergleiche mit der Gegenwart. Kritisier Deutschland für die letzten 30 Jahre, da ist auch noch was übrig UND es wirkt nicht so lächerlich ...
Ich kritisiere doch niemanden?
Ich habe lediglich eine Verständnisfrage zu DDMs Post und habe, um diese zu verdeutlichen, auf die aktuelle (!) Rechtslage (und somit wohl auch Gepflogenheit) in D hingewiesen. Wenn Ddm Heiraten einer Cousine als ein eindeutiges Zeichen für eine nationale Zugehörigkeit sieht, müsste das dann ja die deutsche sein, wenn er sich nicht vertan hat. Aber das kann nur er beantworten.
Dennoch danke für Deine Wortmeldung :-)
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 15:18 (vor 2863 Tagen) @ DDM
Jemand der seine Cousine heiratet und mit ihr ein Kind zeugt, da stellt sich so eine frage eigentlich nicht zu wenn er eher halten wird
Dein Grammatik nix gut!
Nuri bei Twitter zu Afrin
Elmar, Freitag, 02.03.2018, 11:53 (vor 2863 Tagen) @ gelbhirsch
Deine pauschale Aussage zur Integration halte ich für vollkommen falsch.
Nuri bei Twitter zu Afrin
patrahn, Gelsenkirchen, Freitag, 02.03.2018, 12:28 (vor 2863 Tagen) @ Elmar
Denke mal er will damit verdeutlichen, dass wenn selbst Biographien wie die von Nuri nicht ,,integriert" sind, es bei anderen Personenkreisen völlig utopisch ist.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Blarry, Essen, Freitag, 02.03.2018, 12:30 (vor 2863 Tagen) @ patrahn
Hängt halt davon ab, ob man als entscheidendes Kriterium für Integration heranzieht, ob derjenige "Deutschland den Deutschen" brüllend durch Vororte läuft oder noch sowas wie, keine Ahnung, eine eigene Identität pflegt. *schulterzuck*
Nuri bei Twitter zu Afrin
patrahn, Gelsenkirchen, Freitag, 02.03.2018, 12:44 (vor 2863 Tagen) @ Blarry
Wenn es Teil seiner Identität ist einen mehr als fragwürdigen Angriffskrieg des Herkunftslandes seiner Eltern, indem er nicht aufgewachsen ist, zu rechtfertigen bzw. ihn positiv zu verkaufen... na dann brauchen wir keine Steuergelder in Integrationsmaßnahmen mehr reinplästern. Integration bedeutet ja nicht nur die Sprache zu sprechen, sondern das auch was in den Köpfen passiert.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Klopfer
, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 12:57 (vor 2863 Tagen) @ patrahn
Wenn es Teil seiner Identität ist einen mehr als fragwürdigen Angriffskrieg des Herkunftslandes seiner Eltern, indem er nicht aufgewachsen ist, zu rechtfertigen bzw. ihn positiv zu verkaufen... na dann brauchen wir keine Steuergelder in Integrationsmaßnahmen mehr reinplästern. Integration bedeutet ja nicht nur die Sprache zu sprechen, sondern das auch was in den Köpfen passiert.
Nein, das bedeutet es definitiv nicht.
Nuri Sahin ist einer der am besten integrierten Mitbürger mit Migrationshintergrund, die ich kenne.
Was er nicht tun musste, als er die Deutsche Staatsbürgerschaft annahm, war seine Herkunft, seine Identität innerhalb seiner Familie und seine Religion abzulegen. Das alles hat er sich bewahrt und all dies passiert genauso in seinem Kopf, wie seine Deutsche Identität.
Dass jemand, dessen Land seiner Vorfahren und seiner Verwandten die Türkei ist, anders über den Konflikt mit den Kurden denkt, als die Deutschen Gerechtigkeitsbewahrer, sollte eigentlich jedem klar sein.
Es ist gewiss kein Zeichen fehlender Integration, wenn er sich nicht in jedem Punkt dem Deutschen Meinungsmainstream anschließt.
SGG
Klopfer
Nuri bei Twitter zu Afrin
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 02.03.2018, 16:13 (vor 2862 Tagen) @ Klopfer
Stimme dir zu. Die Floskel "die Deutschen Gerechtigkeitsbewahrer" finde ich aber nicht gerade gelungen.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Rupo, Ruhrpott, Freitag, 02.03.2018, 13:41 (vor 2863 Tagen) @ Klopfer
Was er nicht tun musste, als er die Deutsche Staatsbürgerschaft annahm, war seine Herkunft, seine Identität innerhalb seiner Familie und seine Religion abzulegen. Das alles hat er sich bewahrt und all dies passiert genauso in seinem Kopf, wie seine Deutsche Identität.
Nuri hat ja heldenhaft die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen und spielt für die türkische Nationalmannschaft.
Ganz schweres Los was der Junge da zu tragen hat.
Vielleicht kann Watzke Erdogan mal zu einem Besuch ins WS einladen und dann wird einem türkischen BVB Mädchen die Fahne (Türkei) um den Hals gelegt und gefragt, ob sie nicht auch den Heldentod sterben würde für ihr Vaterland.
Nuri bei Twitter zu Afrin
todesbrei, Copitz, Freitag, 02.03.2018, 14:37 (vor 2863 Tagen) @ Rupo
Ziemlich harte Kost heute ...
Nuri bei Twitter zu Afrin
Brigitte, Holzminden, Freitag, 02.03.2018, 13:49 (vor 2863 Tagen) @ Rupo
+1
Nuri bei Twitter zu Afrin
Jimmy_B, Korntal-Münchingen, Freitag, 02.03.2018, 13:08 (vor 2863 Tagen) @ Klopfer
Was er nicht tun musste, als er die Deutsche Staatsbürgerschaft annahm, war seine Herkunft, seine Identität innerhalb seiner Familie und seine Religion abzulegen.
Wir erinnern uns noch mal kurz wann und warum er die deutsche Staatsbürgerschaft annahm. Das war kurz vor seinem "die Fans wissen wie ich mich entscheide" Abgang nach Madrid. Und der vermutlich einzige Grund war, dass er mit DE Pass in Spanien ein EU Bürger war, der damit keinen nicht EU-Ausländerplatz belegt.
Davon ab, einem der so in der Öffentlichkeit steht, muss doch klar sein, dass solche politischen Aussagen Wellen schlagen werden.
Nuri bei Twitter zu Afrin
patrahn, Gelsenkirchen, Freitag, 02.03.2018, 13:01 (vor 2863 Tagen) @ Klopfer
Also wenn es ,,Meinungsmainstream" ist, die Politik der Erdogan-Türkei zu missbilligen ... dann ist es auch die AFD Kritik, Trump Kritik usw.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Klopfer
, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 13:13 (vor 2863 Tagen) @ patrahn
Also wenn es ,,Meinungsmainstream" ist, die Politik der Erdogan-Türkei zu missbilligen ... dann ist es auch die AFD Kritik, Trump Kritik usw.
Da verwechselst du jetzt aber was ganz Wichtiges. Den Konflikt zwischen den Türken und den Kurden hat nicht Erdogan erfunden. Der nutzt das politisch für seinen Machterhalt aus, aber die ethnische Problematik hat ihre Ursache nicht in der Erdogan-Türkei.
SGG
Klopfer
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 13:24 (vor 2863 Tagen) @ Klopfer
Also wenn es ,,Meinungsmainstream" ist, die Politik der Erdogan-Türkei zu missbilligen ... dann ist es auch die AFD Kritik, Trump Kritik usw.
Da verwechselst du jetzt aber was ganz Wichtiges. Den Konflikt zwischen den Türken und den Kurden hat nicht Erdogan erfunden. Der nutzt das politisch für seinen Machterhalt aus, aber die ethnische Problematik hat ihre Ursache nicht in der Erdogan-Türkei.SGG
Klopfer
Hä? Warum erwähnst du die Tatsache, dass der Konflikt zwischen Kurden und Türken nicht von Erdogan begonnen wurde und dieser historisch viel weiter zurück geht, wenn es um die jetzige Rolle Erdogans in diesem Konflikt geht? Die jetzige kriegerische Politik kann doch nicht durch das lange Andauern des Konfliktes gerechtfertigt werden.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Rupo, Ruhrpott, Freitag, 02.03.2018, 13:59 (vor 2863 Tagen) @ Fluegelflitzer
wäre interessant zu erfahren was Nuri zu Mkhitaryan gesagt hat, als es um den historischen Konflikt Türkei vs. Armenier gegangen ist im Bundestag...
Nuri bei Twitter zu Afrin
Phil, Freitag, 02.03.2018, 13:29 (vor 2863 Tagen) @ Fluegelflitzer
Schön ist es nicht, dass Sahin sich derart äußert. Aber völlig neu ja auch nicht.
Die Übersetzung dessen, was er da geschrieben hat, weicht aber durchaus auch von dem ab, was da jetzt so kursiert. Oder kann abweichen.
Dass ein Mensch wie Sahin, der recht eng mit der Türkei verbunden ist, und dennoch hier total heimisch ist, da nun den gefallenen Soldaten gedenkt und ihnen "gute Besserung" wünscht, muss man nicht so teilen von mir aus, ist aber dann schon auch nicht der totale Skandal.
MFG
Phil
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 13:42 (vor 2863 Tagen) @ Phil
Schön ist es nicht, dass Sahin sich derart äußert. Aber völlig neu ja auch nicht.
Die Übersetzung dessen, was er da geschrieben hat, weicht aber durchaus auch von dem ab, was da jetzt so kursiert. Oder kann abweichen.
Dass ein Mensch wie Sahin, der recht eng mit der Türkei verbunden ist, und dennoch hier total heimisch ist, da nun den gefallenen Soldaten gedenkt und ihnen "gute Besserung" wünscht, muss man nicht so teilen von mir aus, ist aber dann schon auch nicht der totale Skandal.
MFG
Phil
Nö, Skandal ist das nicht. Aber wer in so einem Konflikt einseitig seine Mitleidsbekundungen äußerst und von Märtyrern spricht, der sollte sich nicht wundern, wenn das evtl nicht so gut ankommt und manch einer vielleicht auch Rückschlüsse auf Sahin generelle Einstellung zu diesem Konflikt und der Politik seines Heimatlandes zieht.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Blarry, Essen, Freitag, 02.03.2018, 14:56 (vor 2863 Tagen) @ Fluegelflitzer
Es wurde in dem Strang ja nicht nur einmal darauf hingewiesen, dass gewisse Wörter, direkt aus einer anderen Sprache übersetzt, in dieser anderen Sprache vielleicht, möglicherweise, unter Umständen eine andere Bedeutung haben als in der eigenen Sprache. Meinjanur.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 15:08 (vor 2863 Tagen) @ Blarry
Es wurde in dem Strang ja nicht nur einmal darauf hingewiesen, dass gewisse Wörter, direkt aus einer anderen Sprache übersetzt, in dieser anderen Sprache vielleicht, möglicherweise, unter Umständen eine andere Bedeutung haben als in der eigenen Sprache. Meinjanur.
Ich nehme an, du beziehst dich auf den semantischen Gehalt von Märtyrer? Ich sehe nicht, wo sich die grundlegende Bedeutung seiner Aussage verändert, je nachdem welche nuancierte Bedeutung das Wort nun einnimmt. Egal welchen translator man benutzt, die generelle Message ist schon ziemlich unmissverständlich und nicht lost in translation.
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Sascha, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 15:23 (vor 2863 Tagen) @ Fluegelflitzer
Die Lesart "Märtyrer" gibt dem Töten schon eine moralische Rechtfertigung, die das Wort "Soldat" nicht hat.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 15:31 (vor 2863 Tagen) @ Sascha
Die Lesart "Märtyrer" gibt dem Töten schon eine moralische Rechtfertigung, die das Wort "Soldat" nicht hat.
Ich finde es unabhängig von diesem Wort verwerflich, einseitig Trauerbekundungen für Soldaten auszusprechen, die sich in einem illegalen Krieg befinden und wo es allgemein um einen Konflikt geht, in dem mindestens auf beiden Seiten viel Schlimmes getan wurde. Man stelle sich mal vor ein Deutsch-Russe äußert seine Mitleidsbekundungen für in der Ukraine gefallene russische Soldaten. Ja ja, ich weiß, bestimmt nicht ganz das Selbe, aber close enough.
Nuri bei Twitter zu Afrin
ooohflupptnicht, Rüttenscheid - Gute Zeit, Freitag, 02.03.2018, 20:39 (vor 2862 Tagen) @ Fluegelflitzer
Die Lesart "Märtyrer" gibt dem Töten schon eine moralische Rechtfertigung, die das Wort "Soldat" nicht hat.
Ich finde es unabhängig von diesem Wort verwerflich, einseitig Trauerbekundungen für Soldaten auszusprechen, die sich in einem illegalen Krieg befinden und wo es allgemein um einen Konflikt geht, in dem mindestens auf beiden Seiten viel Schlimmes getan wurde. Man stelle sich mal vor ein Deutsch-Russe äußert seine Mitleidsbekundungen für in der Ukraine gefallene russische Soldaten. Ja ja, ich weiß, bestimmt nicht ganz das Selbe, aber close enough.
Ernsthafte Frage: Was wäre ein legaler Krieg?
Nuri bei Twitter zu Afrin
Wickiborusse, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 20:52 (vor 2862 Tagen) @ ooohflupptnicht
Die Lesart "Märtyrer" gibt dem Töten schon eine moralische Rechtfertigung, die das Wort "Soldat" nicht hat.
Ich finde es unabhängig von diesem Wort verwerflich, einseitig Trauerbekundungen für Soldaten auszusprechen, die sich in einem illegalen Krieg befinden und wo es allgemein um einen Konflikt geht, in dem mindestens auf beiden Seiten viel Schlimmes getan wurde. Man stelle sich mal vor ein Deutsch-Russe äußert seine Mitleidsbekundungen für in der Ukraine gefallene russische Soldaten. Ja ja, ich weiß, bestimmt nicht ganz das Selbe, aber close enough.
Ernsthafte Frage: Was wäre ein legaler Krieg?
Einfache Fragen bedürfen einfacher Antworten. Möglicherweise ein von der Völkergemeinschaft abgesegneter wie der Koreakrieg? Englische Kriegserkärung an Deutschland im zweiten WK?
Englische Invasion Portugals und Spaniens 1808? Eingreifen der Reichstruppen im Pfälzer Erbfolgekrieg gegen Frankreich? Zweite Tannenbergschlacht? Japanische Samurai gegen die mongolische Invasionsflotte?
In all diesen Fällen würde man die Legalität wohl nicht bestreiten.
Nuri bei Twitter zu Afrin
ooohflupptnicht, Rüttenscheid - Gute Zeit, Freitag, 02.03.2018, 21:08 (vor 2862 Tagen) @ Wickiborusse
Erstmal danke. Das soll hier kein Trolle sein, sondern ist auch eine ernstgemeinte Frage (sorry für die "Einfachheit")
Ist es ni ht im Grunde so, dass all diese legalen Kriege im Grunde nur der von der Völkergemeinschaft legitimierte Kriegseintritt einer neuen Partei (als "Polizist") in einen bereits bestehenden Krieg beschreiben? Das ist jetzt wahrscheinlich Wortklauberei, aber bevor die Völker einen Kriegseinsatz legitimieren, muss ja vorher was ohne Zustimmung erfolgt sein.
Will sagen: In jedem Krieg gibt es mindestens einen Aggressor, der sich nicht an das "Recht" hält. Legale Kriege wären demnach nicht möglich.
Aber ok. Krieg sollte man dann nicht so eng definieren, wie von mir geschehen. Oder bin ich da jetzt komplett daneben?
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Wickiborusse, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 21:16 (vor 2862 Tagen) @ ooohflupptnicht
Tja, mit deiner Frage begibst du dich eher auf die Metaebene..... :-)
Rein logisch/philosophisch ist es wohl so, wie du schreibst. Da Aggression aber dem Menschen eigen ist, wird es wohl immer gerechte Kriege geben.
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ooohflupptnicht, Rüttenscheid - Gute Zeit, Freitag, 02.03.2018, 21:42 (vor 2862 Tagen) @ Wickiborusse
Z> Tja, mit deiner Frage begibst du dich eher auf die Metaebene..... :-)
Rein logisch/philosophisch ist es wohl so, wie du schreibst. Da Aggression aber dem Menschen eigen ist, wird es wohl immer gerechte Kriege geben.
Nur zur Sicherheit: Ich bin definitiv kein Pazifist und hätte die Gewissensprüfung bei der Bundeswehr bzw. Zivildienst sicher nicht bestanden. Die Wortklauberei ist wohl eher Langeweile geschuldet. :-)
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Wickiborusse, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 21:45 (vor 2862 Tagen) @ ooohflupptnicht
Langeweile kann ich verstehen. Ich freue mich auch nicht so auf morgen und den Donnerstag..... :-)
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Fluegelflitzer, Freitag, 02.03.2018, 15:22 (vor 2863 Tagen) @ Fluegelflitzer
Sorry, ich halte jemanden wie Ismail Küpeli, der nicht nur anerkannter Fachmann ist, sondern sich auch immerzu höchst kritisch gegenüber der türkischen Regierung und dem "Krieg gegen Afrin", wie er es sogar selbst formuliert, positioniert, für eine größere Autorität als dich. Wenn sogar Küpeli, der mit Sicherheit nicht hinter'm Berg gehalten hätte, wenn die Wortwahl auch nur enfernt mit unserem Verständnis von "Märtyrer" vergleichbar wäre, darin nichts Auffälliges sieht, finde ich, sollte man das einfach mal so akzeptieren, oder zumindest starke Argumente für eine entgegengesetzte Deutung anführen.
Dass für "gefallene Soldaten" in einer anderen Sprache generell ein Begriff verwendet wird, der wortwörtlich übersetzt bei uns eine etwas andere Bedeutung bekommt, finde ich wirklich zu schwach, um daraus einen Vorwurf über die Begrifflichkeit zu konstruieren.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 13:01 (vor 2863 Tagen) @ Klopfer
Wenn es Teil seiner Identität ist einen mehr als fragwürdigen Angriffskrieg des Herkunftslandes seiner Eltern, indem er nicht aufgewachsen ist, zu rechtfertigen bzw. ihn positiv zu verkaufen... na dann brauchen wir keine Steuergelder in Integrationsmaßnahmen mehr reinplästern. Integration bedeutet ja nicht nur die Sprache zu sprechen, sondern das auch was in den Köpfen passiert.
Nein, das bedeutet es definitiv nicht.
Nuri Sahin ist einer der am besten integrierten Mitbürger mit Migrationshintergrund, die ich kenne.
Was er nicht tun musste, als er die Deutsche Staatsbürgerschaft annahm, war seine Herkunft, seine Identität innerhalb seiner Familie und seine Religion abzulegen. Das alles hat er sich bewahrt und all dies passiert genauso in seinem Kopf, wie seine Deutsche Identität.
Dass jemand, dessen Land seiner Vorfahren und seiner Verwandten die Türkei ist, anders über den Konflikt mit den Kurden denkt, als die Deutschen Gerechtigkeitsbewahrer, sollte eigentlich jedem klar sein.
Es ist gewiss kein Zeichen fehlender Integration, wenn er sich nicht in jedem Punkt dem Deutschen Meinungsmainstream anschließt.SGG
Klopfer
Im Gegenteil - dumme politische Aussagen zu Prozessen und Konflikten zu machen, die man offensichtlich nicht versteht und seine eigene Verblendung darzustellen, ist doch ein Zeichen, dass er bestens in gewisse Teile der deutschen Meinungskultur integriert ist.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Schulten Manni, Berlin, Freitag, 02.03.2018, 21:35 (vor 2862 Tagen) @ Fluegelflitzer
Wenn es Teil seiner Identität ist einen mehr als fragwürdigen Angriffskrieg des Herkunftslandes seiner Eltern, indem er nicht aufgewachsen ist, zu rechtfertigen bzw. ihn positiv zu verkaufen... na dann brauchen wir keine Steuergelder in Integrationsmaßnahmen mehr reinplästern. Integration bedeutet ja nicht nur die Sprache zu sprechen, sondern das auch was in den Köpfen passiert.
Nein, das bedeutet es definitiv nicht.
Nuri Sahin ist einer der am besten integrierten Mitbürger mit Migrationshintergrund, die ich kenne.
Was er nicht tun musste, als er die Deutsche Staatsbürgerschaft annahm, war seine Herkunft, seine Identität innerhalb seiner Familie und seine Religion abzulegen. Das alles hat er sich bewahrt und all dies passiert genauso in seinem Kopf, wie seine Deutsche Identität.
Dass jemand, dessen Land seiner Vorfahren und seiner Verwandten die Türkei ist, anders über den Konflikt mit den Kurden denkt, als die Deutschen Gerechtigkeitsbewahrer, sollte eigentlich jedem klar sein.
Es ist gewiss kein Zeichen fehlender Integration, wenn er sich nicht in jedem Punkt dem Deutschen Meinungsmainstream anschließt.SGG
Klopfer
Im Gegenteil - dumme politische Aussagen zu Prozessen und Konflikten zu machen, die man offensichtlich nicht versteht und seine eigene Verblendung darzustellen, ist doch ein Zeichen, dass er bestens in gewisse Teile der deutschen Meinungskultur integriert ist.
Nicht schlecht.......!
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CB, Freitag, 02.03.2018, 12:48 (vor 2863 Tagen) @ patrahn
Wenn es Teil seiner Identität ist einen mehr als fragwürdigen Angriffskrieg des Herkunftslandes seiner Eltern, indem er nicht aufgewachsen ist, zu rechtfertigen bzw. ihn positiv zu verkaufen...
Akzeptiere bitte einfach, dass Menschen auch eine zweite Heimat haben können ohne in dieser aufgewachsen zu sein. In meiner Familie haben auch viele ein zweites Land als Heimat auch wenn sie da "nur" im Urlaub ihre Familie besuchen.
na dann brauchen wir keine Steuergelder in Integrationsmaßnahmen mehr reinplästern. Integration bedeutet ja nicht nur die Sprache zu sprechen, sondern das auch was in den Köpfen passiert.
Gut, dann sind auch Millionen Deutsche ohne Migrationshintergrund nicht integriert. Guck dir doch an was einige denken. Rassismus ist heute weit verbreitet bzw. es wird einer Partei hinterher gerannt, die andauernd durch Rassismus auffällt.
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Garum, Bornum am Harz, Freitag, 02.03.2018, 15:40 (vor 2863 Tagen) @ CB
Wenn es Teil seiner Identität ist einen mehr als fragwürdigen Angriffskrieg des Herkunftslandes seiner Eltern, indem er nicht aufgewachsen ist, zu rechtfertigen bzw. ihn positiv zu verkaufen...
Akzeptiere bitte einfach, dass Menschen auch eine zweite Heimat haben können ohne in dieser aufgewachsen zu sein. In meiner Familie haben auch viele ein zweites Land als Heimat auch wenn sie da "nur" im Urlaub ihre Familie besuchen.
na dann brauchen wir keine Steuergelder in Integrationsmaßnahmen mehr reinplästern. Integration bedeutet ja nicht nur die Sprache zu sprechen, sondern das auch was in den Köpfen passiert.
Gut, dann sind auch Millionen Deutsche ohne Migrationshintergrund nicht integriert. Guck dir doch an was einige denken. Rassismus ist heute weit verbreitet bzw. es wird einer Partei hinterher gerannt, die andauernd durch Rassismus auffällt.
Außer zu den Russen. Falls du eine gewisse Partei meinst, deren Parteiprogramm gibt es auch auf russisch.
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Mephizzzto, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 12:55 (vor 2863 Tagen) @ CB
Wenn es Teil seiner Identität ist einen mehr als fragwürdigen Angriffskrieg des Herkunftslandes seiner Eltern, indem er nicht aufgewachsen ist, zu rechtfertigen bzw. ihn positiv zu verkaufen...
Akzeptiere bitte einfach, dass Menschen auch eine zweite Heimat haben können ohne in dieser aufgewachsen zu sein. In meiner Familie haben auch viele ein zweites Land als Heimat auch wenn sie da "nur" im Urlaub ihre Familie besuchen.
na dann brauchen wir keine Steuergelder in Integrationsmaßnahmen mehr reinplästern. Integration bedeutet ja nicht nur die Sprache zu sprechen, sondern das auch was in den Köpfen passiert.
Gut, dann sind auch Millionen Deutsche ohne Migrationshintergrund nicht integriert. Guck dir doch an was einige denken. Rassismus ist heute weit verbreitet bzw. es wird einer Partei hinterher gerannt, die andauernd durch Rassismus auffällt.
Ein Probem ist sicherlich auch, dass vielen hier geborenen und aufgewachsenen Menschen, die z.B. "Nuri Sahin" und nicht "Peter Meier" heißen von vornherein schon das Deutschsein abgesprochen wird.
"Na, wo kommst du denn her?"
-"Aus Lüdenscheid."
"Ja, aber deine Eltern?"
Integration ist keine Einbahnstraße. Da müssen auch die 'Peter Meiers' etwas für tun.
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Johannes, Emsdetten, Freitag, 02.03.2018, 12:35 (vor 2863 Tagen) @ Blarry
Vielleicht plant Nuri ja auch einen Wechsel in die Türkei.
Ich nehme mal an die großen türkischen Clubs würden sich freuen.
Nuri bei Twitter zu Afrin
defender
, Freitag, 02.03.2018, 11:32 (vor 2863 Tagen) @ Mephizzzto
Der Westen übersetzt es so: "Ich bete für unsere in Afrin gefallenen Soldaten und wünsche den Menschen, die sie zurückgelassen haben, das Gott ihnen die Kraft gibt, diesen Schmerz zu überstehen."
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Ulrich, Freitag, 02.03.2018, 12:48 (vor 2863 Tagen) @ defender
Der Westen übersetzt es so: "Ich bete für unsere in Afrin gefallenen Soldaten und wünsche den Menschen, die sie zurückgelassen haben, das Gott ihnen die Kraft gibt, diesen Schmerz zu überstehen."
Das klingt doch deutlich zurückhaltender als die erste Übersetzung.
Ich kenne die persönliche Position von Nuri Sahin zur Entwicklung in der Türkei nicht, aber die Entwicklung der letzten Jahre erscheint mir extrem problematisch. Und türkische oder türkischstämmige Menschen geraten schon seit längerem in durchaus reale Gefahr wenn sie Dinge äußern die eigentlich selbstverständlich sein sollten. Erdogan und seine AKP haben für eine extreme Polarisierung gesorgt, Motto "Wer nicht uneingeschränkt für uns ist ist uneingeschränkt gegen uns!". Und ich befürchte, das Ende dieser Entwicklung ist noch lange nicht erreicht.
Erdogan hat teils fanatische Anhänger, für das Gift des Nationalismus sind wohl auch gerade Auslandstürken empfänglich. Andererseits versuchen aber auch viele Menschen mit türkischen Wurzeln einfach nur, nicht in das Visier des türkischen Staates zu geraten. Die letzten Jahre haben gezeigt dass mittlerweile schon anonyme Denunziationen ausreichen um Menschen bei der Einreise in die Türkei festsetzen zu lassen.
Nuri bei Twitter zu Afrin
defender
, Freitag, 02.03.2018, 17:45 (vor 2862 Tagen) @ Ulrich
Das klingt doch deutlich zurückhaltender als die erste Übersetzung.
ja, und ich kann mir nur schlecht vorstellen, dass die das nicht richtig übersetzt zitieren.
Ich kenne die persönliche Position von Nuri Sahin zur Entwicklung in der Türkei nicht, aber die Entwicklung der letzten Jahre erscheint mir extrem problematisch.
“problematisch“ ist stark untertrieben.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Ulrich, Freitag, 02.03.2018, 18:02 (vor 2862 Tagen) @ defender
Das klingt doch deutlich zurückhaltender als die erste Übersetzung.
ja, und ich kann mir nur schlecht vorstellen, dass die das nicht richtig übersetzt zitieren.
Ich kenne die persönliche Position von Nuri Sahin zur Entwicklung in der Türkei nicht, aber die Entwicklung der letzten Jahre erscheint mir extrem problematisch.
“problematisch“ ist stark untertrieben.
Und leider ist das ein Trend der deutlich über die Türkei hinaus geht. Trump in den USA, Orban in Ungarn, Kaczynski in Polen, Putin in Russland, in Italien steht ein immer mehr Phantomas ähnelnder Berlusconi vor seinem Comeback, in Großbritannien strömen die Brexit-Lemminge fröhlich in Richtung Klippe, in Deutschland verkünden AfDler "Deutschland den Deutschen", etc.
Die Egomanen sind in weiten Teilen der Welt auf dem Vormarsch.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Elmar, Freitag, 02.03.2018, 11:30 (vor 2863 Tagen) @ Mephizzzto
Es ist zumindest eine diskussionswürdige Aussage. Er war ja nicht unbedingt gezwungen Stellung zu beziehen.
Ich finde es auch bemerkenswert, dass Nuri in zwei Sprachen twittert: englisch und türkisch.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Elmar, Freitag, 02.03.2018, 11:44 (vor 2863 Tagen) @ Elmar
Es ist zumindest eine diskussionswürdige Aussage. Er war ja nicht unbedingt gezwungen Stellung zu beziehen.
Seh ich auch so. Zumal die Operation der Türkei mMn auch recht fragwürdig ist.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Elmar, Freitag, 02.03.2018, 11:54 (vor 2863 Tagen) @ Zipfelklatscher
Keiner von uns kennt alle Hintergründe. Aber fragwürdig ist richtig beschrieben.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Lutz09, Tor zum Sauerland, Freitag, 02.03.2018, 14:23 (vor 2863 Tagen) @ Elmar
Keiner von uns kennt alle Hintergründe. Aber fragwürdig ist richtig beschrieben.
Die Hintergründe, weshalb die Türkei in Syrien einmarschiert? Doch, die liegen klar auf der Hand.
Er kondolier gefallenen Soldaten
Mephizzzto, Freitag, 02.03.2018, 11:29 (vor 2863 Tagen) @ Mephizzzto
die künstliche Aufregung ist umsonst
Er kondolier gefallenen Soldaten
Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 14:10 (vor 2863 Tagen) @ senol83
die künstliche Aufregung ist umsonst
Die AFD trauert teilweise auch um gefallene Soldaten...
Wohl nicht so furchtbar schlimm
Mephizzzto, Freitag, 02.03.2018, 11:18 (vor 2863 Tagen) @ Mephizzzto
Es scheint hier nicht um Märtyrer zu gehen, da ist die Übersetzung anscheinend irreführend.
Ismail Küpeli, der ganz sicher kein Freund des Erdogan-Regimes ist, sieht nichts Auffälliges.
Es ist eine übliche Kondolenzphrase für die getöteten türkischen Soldaten in #Afrin, nichts was auffällig wäre. twitter.com/ismail_kupeli/status/969504471733633024
"Für unsere Märtyrer", um genau zu sein. Aber wie gesagt: Das ist eine übliche Formulierung, dass man die "eigenen" Tote als Märtyrer bezeichnet. Kann man kritisieren, ist aber nicht auffällig. twitter.com/ismail_kupeli/status/969512061813362688
Angriffskrieg!
SteffenBerlin, Berlin, Freitag, 02.03.2018, 15:10 (vor 2863 Tagen) @ Nolte
Nicht so schlimm kann man wohl kaum sagen, wo Erdogan doch einen Angriffskrieg führt um sein osmanisches, islamisches Reich wieder herzustellen. Wie er immer wieder betont gehören für ihn die Kurdengebiete in Syrien, Iran und Irak zur Türkei und sind derzeit von Terrorristen besetzt.
Wie sagt doch ein von Erdogan im Wahlkampf oft zitiertes Gedicht: Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufspringen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Moscheekuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.
Also dann Nuri, immer weiter marschieren.
Angriffskrieg!
Rupo, Ruhrpott, Freitag, 02.03.2018, 15:58 (vor 2862 Tagen) @ SteffenBerlin
Kann man so stehen lassen!
Ich warte ja wirklich noch auf den Moment wo Erdogan den Bündnis Fall ausruft und dann können Deutsche und Türkische Soldaten Hand in Hand marschieren...wobei dann noch die Frage wäre ob die Türken mit zwei Staatsbürgerschaften für Deutschland oder für die Türkei auflaufen :-)
Angriffskrieg!
Wickiborusse, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 19:49 (vor 2862 Tagen) @ Rupo
Kann man so stehen lassen!
Ich warte ja wirklich noch auf den Moment wo Erdogan den Bündnis Fall ausruft und dann können Deutsche und Türkische Soldaten Hand in Hand marschieren...wobei dann noch die Frage wäre ob die Türken mit zwei Staatsbürgerschaften für Deutschland oder für die Türkei auflaufen :-)
Ach ja. Alles schon da gewesen. Rate mal, wo Falkenhayn gelandet ist nach seiner schmählich versagten Blutpumpe vor Verdun? Oder die SS-Division Handschar?
Angriffskrieg!
SteffenBerlin, Berlin, Freitag, 02.03.2018, 19:41 (vor 2862 Tagen) @ Rupo
Noch absurder wird es, wenn die Türkei einen US Jet abschiesst oder anders herum und dann beide den Bündnisfall ausrufen.
Angriffskrieg!
SteffenBerlin, Freitag, 02.03.2018, 15:26 (vor 2863 Tagen) @ SteffenBerlin
Nicht so schlimm kann man wohl kaum sagen, wo Erdogan doch einen Angriffskrieg führt um sein osmanisches, islamisches Reich wieder herzustellen. Wie er immer wieder betont gehören für ihn die Kurdengebiete in Syrien, Iran und Irak zur Türkei und sind derzeit von Terrorristen besetzt.
Öhm, es ging hier um die Wortwahl Nuris, die sich einfach nicht mit "Märtyrer" ins Deutsche übersetzen lässt. Das lässt immer noch Raum für Kritik, dass Sahin sich überhaupt oder nur in einseitiger Weise geäußert hat.
Dass der Krieg nicht schlimm sei, hat nun aber wirklich überhaupt niemand gesagt.
Angriffskrieg!
SteffenBerlin, Berlin, Freitag, 02.03.2018, 19:48 (vor 2862 Tagen) @ Nolte
Diese Aussage muss man im Kontext und seinem türkischen Hintergrund sehen. Dann ist sie (leider) ziemlich eindeutig.
Angriffskrieg!
Wickiborusse, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 20:04 (vor 2862 Tagen) @ SteffenBerlin
Ich halte Nuris Statement auch für problematisch. Er begibt sich damit in Gewässer, die politisch vergiftet sind. Ob er es freiwillig gemacht hat, muss Spekulation bleiben. Der türkische Geheimdienst ist hier sehr aktiv. Es kann aber auch ein frei geäussertes Statement sein. Wir wissen es nicht.
Fragen wird ihn wohl auch kaum einer der glattgespülten Sportjournalisten auf einer PK.
Man kann nur hoffen, dass diese Sache bald medienmässig das Klo runtergeht. Ich brauche keinen BVB, der in ein politisches Fadenkreuz gerät.
Wohl nicht so furchtbar schlimm
Wallone, L' Enfer de Westfalenstadion, Freitag, 02.03.2018, 11:58 (vor 2863 Tagen) @ Nolte
Es scheint hier nicht um Märtyrer zu gehen, da ist die Übersetzung anscheinend irreführend.
Ismail Küpeli, der ganz sicher kein Freund des Erdogan-Regimes ist, sieht nichts Auffälliges.
Es ist eine übliche Kondolenzphrase für die getöteten türkischen Soldaten in #Afrin, nichts was auffällig wäre. twitter.com/ismail_kupeli/status/969504471733633024
"Für unsere Märtyrer", um genau zu sein. Aber wie gesagt: Das ist eine übliche Formulierung, dass man die "eigenen" Tote als Märtyrer bezeichnet. Kann man kritisieren, ist aber nicht auffällig. twitter.com/ismail_kupeli/status/969512061813362688
Und jemand wie Küpeli, der ständigen Anfeindungen von türkischen Nationalisten ausgesetzt ist, muss sich dann auch noch auf Twitter anpflaumen lassen, weil er nicht die gewünschte Grundlage für die Skandalisierung von Nuris Tweet bereitstellt, sondern das als kritikwürdig aber "nicht auffällig" (wohlgemerkt im Vergleich zu den sonstigen Sprüchen in diesem Zusammenhang) einordnet.
Trotzdem schade und auch enttäuschend, dass Nuri so eine Botschaft aussendet oder glaubt, aussenden zu müssen.
Wohl nicht so furchtbar schlimm
Blarry, Essen, Freitag, 02.03.2018, 12:24 (vor 2863 Tagen) @ Wallone
Ich würde mir vielmehr viel mehr öffentlichen Diskurs aller Fußballprofis zu gesellschaftlichen Themen wünschen. Gerade die, die in der deutschen Gesellschaft eine (viel zu!) zentrale Rolle einnehmen, ducken sich reflexartig vor allem, was einer Meinungsäußerung gleichkäme. Die, die rund 40% ausländische Mitspieler haben, entziehen sich der gesellschaftlichen Mitgestaltung aus Angst, Schwachköpfe gegen sich aufzubringen? Finde ich wirklich, wirklich schwach, im Großen und Ganzen. Im Quervergleich zur Bundesliga ist z.B. der US-Sport noch viel mehr Zirkus, die USA ein politisch geteiltes Land, und dennoch findet sich an allen Ecken und Enden politischer Kommentar seitens der aktiven Sportler.
Ein "Mitleid an die Angehörigen derjenigen, die umgekommen sind" wie der Tweet von Nuri ist inhaltlich ja schon so flach, dass es an "thoughts and prayers" ran kommt. Und für sowas Wenigsagendes wird er schon angegangen.
Wohl nicht so furchtbar schlimm
Blarry, Freitag, 02.03.2018, 18:00 (vor 2862 Tagen) @ Blarry
Ein "Mitleid an die Angehörigen derjenigen, die umgekommen sind" wie der Tweet von Nuri ist inhaltlich ja schon so flach, dass es an "thoughts and prayers" ran kommt. Und für sowas Wenigsagendes wird er schon angegangen.
Es sind auch viele deutsche Soldaten die einfach nur gedient haben im zweiten WK gefallen. Auch die hatten Familien. Denen zu gedenken wäre auch unangemessen.
Wohl nicht so furchtbar schlimm
Wallone, L' Enfer de Westfalenstadion, Freitag, 02.03.2018, 13:15 (vor 2863 Tagen) @ Blarry
Ich würde mir vielmehr viel mehr öffentlichen Diskurs aller Fußballprofis zu gesellschaftlichen Themen wünschen. Gerade die, die in der deutschen Gesellschaft eine (viel zu!) zentrale Rolle einnehmen, ducken sich reflexartig vor allem, was einer Meinungsäußerung gleichkäme. Die, die rund 40% ausländische Mitspieler haben, entziehen sich der gesellschaftlichen Mitgestaltung aus Angst, Schwachköpfe gegen sich aufzubringen? Finde ich wirklich, wirklich schwach, im Großen und Ganzen. Im Quervergleich zur Bundesliga ist z.B. der US-Sport noch viel mehr Zirkus, die USA ein politisch geteiltes Land, und dennoch findet sich an allen Ecken und Enden politischer Kommentar seitens der aktiven Sportler.
Ein "Mitleid an die Angehörigen derjenigen, die umgekommen sind" wie der Tweet von Nuri ist inhaltlich ja schon so flach, dass es an "thoughts and prayers" ran kommt. Und für sowas Wenigsagendes wird er schon angegangen.
Ja, das stimmt sicher mit diesem Wegducken zu gesellschaftlichen Themen. Wobei dieses einseitige öffentliche Kondolieren für gefallene türkische Soldaten im Fall von Afrin doch eine spezielle Sache ist. Weil man das eben schon als eine weitergehende Solidarisierung verstehen kann. Und da hätte ich halt zumindest gehofft, dass so ein reflektierter Bursche wie Nuri sich das spart.
Wohl nicht so furchtbar schlimm
Vanzetti, Reichsmark, Freitag, 02.03.2018, 12:46 (vor 2863 Tagen) @ Blarry
Vielleicht, ganz vielleicht, verfügen die meisten Spieler nicht über den entsprechenden Background, um sich (wo auch immer) zu positionieren.
Wohl nicht so furchtbar schlimm
Vanzetti, Freitag, 02.03.2018, 18:51 (vor 2862 Tagen) @ Vanzetti
Vielleicht, ganz vielleicht, verfügen die meisten Spieler nicht über den entsprechenden Background, um sich (wo auch immer) zu positionieren.
Wie zB Nuri Sahin
Nuri bei Twitter zu Afrin
Mephizzzto, Freitag, 02.03.2018, 10:55 (vor 2863 Tagen) @ Mephizzzto
Nuri bei Twitter:
"Afrin'de hayatını kaybeden şehitlerimize Allah'tan rahmet, gazilerimize acil şifalar dilerim. Başımız sağ olsun, geride kalanlara Allah dayanma gücü versin."
Kann hier jemand türkisch und das übersetzen?
Die Microsoft-Übersetzung bei Twitter schlägt folgendes vor:
"Gott segne unsere Märtyrer, die in Afrin gestorben, ich wünsche unseren Veteranen eine schnelle Heilung. Dank dem Rest von uns, Gott bewahre es."Irgendwie hinterlässt das (sollte die Übersetzung so stimmen) einen ganz faden Beigeschmack. Sowas will ich von BVB-Spielern eigentlich nicht lesen müssen.
Im besten Fall will er nur nicht von irgendwelchen nationalistischen Spinnern belästigt werden und im schlechten Fall ist er selber eine nationalistischer Spinner.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Klopfer
, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 11:29 (vor 2863 Tagen) @ Kulibi77
Im besten Fall will er nur nicht von irgendwelchen nationalistischen Spinnern belästigt werden und im schlechten Fall ist er selber eine nationalistischer Spinner.
Ganz offensichtlich drückt Nuri seine Anteilnahme mit den getöteten und verletzten Türkischen Soldaten aus.
Ich denke mal, da gleich wieder die Nazi-Keule rauszuholen ist ziemlich unangemessen.
SGG
Klopfer
Nuri bei Twitter zu Afrin
Mephizzzto, Freitag, 02.03.2018, 17:45 (vor 2862 Tagen) @ Klopfer
Im besten Fall will er nur nicht von irgendwelchen nationalistischen Spinnern belästigt werden und im schlechten Fall ist er selber eine nationalistischer Spinner.
Ganz offensichtlich drückt Nuri seine Anteilnahme mit den getöteten und verletzten Türkischen Soldaten aus.
Ich denke mal, da gleich wieder die Nazi-Keule rauszuholen ist ziemlich unangemessen.SGG
Klopfer
Um ein nationalistischer Spinner zu sein muss man noch lange kein Nazi sein... Ob das runterbeten der türkischen Propagandafloskeln tatsächlich aufrichtige Anteilnahme ausdrückt oder nur Mittel zum Zweck sind, das sei auch mal dahingestellt.
Nuri bei Twitter zu Afrin
geronimo09, Iserlohn, Freitag, 02.03.2018, 11:57 (vor 2863 Tagen) @ Klopfer
Im besten Fall will er nur nicht von irgendwelchen nationalistischen Spinnern belästigt werden und im schlechten Fall ist er selber eine nationalistischer Spinner.
Ganz offensichtlich drückt Nuri seine Anteilnahme mit den getöteten und verletzten Türkischen Soldaten aus.
Ich denke mal, da gleich wieder die Nazi-Keule rauszuholen ist ziemlich unangemessen.SGG
Klopfer
Die holt man lieber bei seinen politischen Gegnern raus, das ist auch einfacher.
Nuri bei Twitter zu Afrin
todesbrei, Copitz, Freitag, 02.03.2018, 11:36 (vor 2863 Tagen) @ Klopfer
Ist die Übersetzung zu Märtyrer richtig ? Wenn ja ?!
Nuri bei Twitter zu Afrin
Klopfer
, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 12:13 (vor 2863 Tagen) @ todesbrei
Ist die Übersetzung zu Märtyrer richtig ? Wenn ja ?!
Die Übersetzung zu Märtyrer wird schon richtig sein, nur sollte man berücksichtigen, dass der Begriff Märtyrer im Islam eine etwas andere Bedeutung hat, als im Christentum. So ist z.B. jeder im Kampf gefallene Soldat muslimischen Glaubens ein Märtyrer, dabei muss er noch nicht einmal im Kampf für den Glauben gestorben sein.
Der Pathos, der dem Begriff in unserem Sprachgebrauch innewohnt, der muss sich also nicht unbedingt in Nuris Kommentar widerspiegeln.
SGG
Klopfer
Nuri bei Twitter zu Afrin
todesbrei, Copitz, Freitag, 02.03.2018, 12:21 (vor 2863 Tagen) @ Klopfer
Danke für die Aufklärung !
Nuri bei Twitter zu Afrin
Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 11:05 (vor 2863 Tagen) @ Kulibi77
Nuri bei Twitter:
"Afrin'de hayatını kaybeden şehitlerimize Allah'tan rahmet, gazilerimize acil şifalar dilerim. Başımız sağ olsun, geride kalanlara Allah dayanma gücü versin."
Kann hier jemand türkisch und das übersetzen?
Die Microsoft-Übersetzung bei Twitter schlägt folgendes vor:
"Gott segne unsere Märtyrer, die in Afrin gestorben, ich wünsche unseren Veteranen eine schnelle Heilung. Dank dem Rest von uns, Gott bewahre es."Irgendwie hinterlässt das (sollte die Übersetzung so stimmen) einen ganz faden Beigeschmack. Sowas will ich von BVB-Spielern eigentlich nicht lesen müssen.
Im besten Fall will er nur nicht von irgendwelchen nationalistischen Spinnern belästigt werden und im schlechten Fall ist er selber eine nationalistischer Spinner.
Das wäre für mich als Rechtfertigungsgrund 100% verständlich!
Nuri bei Twitter zu Afrin
patrahn, Gelsenkirchen, Freitag, 02.03.2018, 11:00 (vor 2863 Tagen) @ Kulibi77
Also, ich persönlich, finde beide Varianten wären kein Grund diesen Post gut zu finden. Arda Turan gibt doch im Moment ähnliches von sich. Ganz schlimm.
Nuri bei Twitter zu Afrin
patrahn, Freitag, 02.03.2018, 11:05 (vor 2863 Tagen) @ patrahn
Also, ich persönlich, finde beide Varianten wären kein Grund diesen Post gut zu finden. Arda Turan gibt doch im Moment ähnliches von sich. Ganz schlimm.
Ist halt auch eine spezielle Situation für Türken im Ausland. Selbst Schweigen kann ihnen negativ ausgelegt werden.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Burgsmüller84, Freitag, 02.03.2018, 11:06 (vor 2863 Tagen) @ Kulibi77
Ist ja auch ganz schlimm, wenn einem Sachen von einem kriegstreibendem Mob negativ ausgelegt werden. Ein bisschen Courage ist eventuell zu viel verlangt, aber mit Faschisten und Mördern muss man sich nicht gemein machen.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Tigo, Duisburg, Freitag, 02.03.2018, 11:58 (vor 2863 Tagen) @ Burgsmüller84
Die Lage in der Türkei mit Syrien vor der Haustür und mit den Spannungen zu den Kurden. Ist dann aber doch wesentlich komplizierter als da jetzt eine Seite als Kriegstreiber und Mörder oder auf der anderen Seite alle zu Terroristen zu deklarieren.
Nuri bei Twitter zu Afrin
Burgsmüller84, Freitag, 02.03.2018, 17:59 (vor 2862 Tagen) @ Tigo
Du solltest dich eventuell erst einmal nur mit der Situation der Kurden beschäftigen,
Nuri bei Twitter zu Afrin
Schnippelbohne, Bauernland, Freitag, 02.03.2018, 11:15 (vor 2863 Tagen) @ Burgsmüller84
Sehe ich auch so. Kann mir nicht vorstellen, dass er hier um Leib und Leben fürchten muss, wenn er sich diese Propagandasprache nicht zu eigen macht. Und wenn er schon unbedingt was posten will, soll er doch einfach von allen Opfern einschließlich der zivilen sprechen statt von Soldaten bzw. (wohl je nach Übersetzung) Märtyrern. Es sei denn, er meint das alles wirklich so. Das fände ich schon ziemlich verstörend.
Aber um nochmal auf den Ausgangspost zu kommen: Gibt es hier jemanden, vielleicht einen zweisprachigen User, der das nochmal übersetzen kann?
Nuri bei Twitter zu Afrin
patrahn, Gelsenkirchen, Freitag, 02.03.2018, 11:12 (vor 2863 Tagen) @ Burgsmüller84
Geboren in Lüdenscheid, das ganze Leben in Deutschland verbracht (bzw. hier sozialisiert), spricht fließend deutsch, aber trotzdem ,,im Herzen türkisch" und steht hinter solchem Müll (sollte es wirklich so sein dass er es aus eigener ideologischer Überzeugung schreibt).
Muss ich nicht verstehen, muss ich aber auch nicht toll finden.
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patrahn, Freitag, 02.03.2018, 11:30 (vor 2863 Tagen) @ patrahn
Geboren in Lüdenscheid, das ganze Leben in Deutschland verbracht (bzw. hier sozialisiert), spricht fließend deutsch, aber trotzdem ,,im Herzen türkisch" und steht hinter solchem Müll (sollte es wirklich so sein dass er es aus eigener ideologischer Überzeugung schreibt).
in den wenigsten Herzen dürfte er Deutsch sein. er ist türkischer Staatsbürger und liebt seine Heimat. wo ist dein Problem?
Muss ich nicht verstehen, muss ich aber auch nicht toll finden.
es hat dich aber auch keiner um deine Meinung gefragt oder?
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Schaumkrone, Celle, Freitag, 02.03.2018, 14:28 (vor 2863 Tagen) @ senol83
in den wenigsten Herzen dürfte er Deutsch sein. er ist türkischer Staatsbürger und liebt seine Heimat. wo ist dein Problem?
Ich finde es vollkommen ok wenn Nuri seine "Heimat" liebt und sehe jetzt auch nicht sooo den Skandal in seiner Twitter-Aussage.
Ich finde es passt nur ganz gut als Beispiel dafür, dass man durchaus den Begriff "Heimat" nicht immer beschmutzen muss. Als Deutscher kann man auch seine Heimat lieben und es nervt zusehends wenn man dann gleich einen mit der Nazi-Keule übergezogen bekommt :)
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markus93, Sauerland, Freitag, 02.03.2018, 13:59 (vor 2863 Tagen) @ senol83
Geboren in Lüdenscheid, das ganze Leben in Deutschland verbracht (bzw. hier sozialisiert), spricht fließend deutsch, aber trotzdem ,,im Herzen türkisch" und steht hinter solchem Müll (sollte es wirklich so sein dass er es aus eigener ideologischer Überzeugung schreibt).
in den wenigsten Herzen dürfte er Deutsch sein. er ist türkischer Staatsbürger und liebt seine Heimat. wo ist dein Problem?
Muss ich nicht verstehen, muss ich aber auch nicht toll finden.
es hat dich aber auch keiner um deine Meinung gefragt oder?
Dass du wenn du andere Meinungen nicht hören willst hier falsch bist wurde dir ja jetzt schon gesagt. Aber wenn du unbedingt dieses Niveau willst: Wer hat dich eigentlich nach DEINER Meinung gefragt?
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Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 12:47 (vor 2863 Tagen) @ senol83
Geboren in Lüdenscheid, das ganze Leben in Deutschland verbracht (bzw. hier sozialisiert), spricht fließend deutsch, aber trotzdem ,,im Herzen türkisch" und steht hinter solchem Müll (sollte es wirklich so sein dass er es aus eigener ideologischer Überzeugung schreibt).
in den wenigsten Herzen dürfte er Deutsch sein. er ist türkischer Staatsbürger und liebt seine Heimat. wo ist dein Problem?
Muss ich nicht verstehen, muss ich aber auch nicht toll finden.
es hat dich aber auch keiner um deine Meinung gefragt oder?
Ich glaube, du hast den Sinn eines Internetforums noch nicht vollends verstanden.
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CEED, MS, Freitag, 02.03.2018, 11:50 (vor 2863 Tagen) @ senol83
es hat dich aber auch keiner um deine Meinung gefragt oder?
Wow
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Elmar, Freitag, 02.03.2018, 11:35 (vor 2863 Tagen) @ senol83
Mir ist Nationalstolz vollends fremd. Aber ich finde es bemerkenswert, das Land mehr zu lieben und zu verfolgen, in dem meine Eltern groß geworden sind, als das Land, in dem ich mein ganzes Leben verbringe und das ich durch mein Wirken gestalte.
Aber wie gesagt: für mich sind das alles Verwaltungseinheiten. Werte haben keine Grenzen.
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Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 02.03.2018, 11:33 (vor 2863 Tagen) @ senol83
es hat dich aber auch keiner um deine Meinung gefragt oder?
Wie ein Forum funktioniert und zu welchem Zweck sie in der Regel eingerichtet wurden ist dir bekannt?
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Burgsmüller84, Freitag, 02.03.2018, 11:10 (vor 2863 Tagen) @ Burgsmüller84
Ist ja auch ganz schlimm, wenn einem Sachen von einem kriegstreibendem Mob negativ ausgelegt werden. Ein bisschen Courage ist eventuell zu viel verlangt, aber mit Faschisten und Mördern muss man sich nicht gemein machen.
Das mit der mangelnden Courage war bei uns nicht anders und wäre auch heute nicht anders in Deutschland.
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patrahn, Gelsenkirchen, Freitag, 02.03.2018, 11:12 (vor 2863 Tagen) @ Kulibi77
Weil Nuri jetzt Angst haben muss wenn er sich garnicht äußern würde, dass türkische Agenten ihn in die Türkei entführen?
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WBSTRR
, Tempelnah 1.5 km, Freitag, 02.03.2018, 12:38 (vor 2863 Tagen) @ patrahn
Weil Nuri jetzt Angst haben muss wenn er sich garnicht äußern würde, dass türkische Agenten ihn in die Türkei entführen?
Er selbst hat da vermutlich eher weniger zu befürchten.
Aber wenn er dort Verwandte hat, die Repressalien ausgesetzt werden könnten, wenn er sich nicht positioniert, kann trotzdem ein gewisser Druck bestehen.
Und vielleicht hat er sich da gedacht, dass so ein Tweet die einfachste Lösung ist.
Weiß man es?
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Tigo, Duisburg, Freitag, 02.03.2018, 13:10 (vor 2863 Tagen) @ WBSTRR
Ich finde den Artikel leider nicht mehr.
Aber ich hatte Mal gelesen, dass besonders Türkische Nationalspieler/Sportler egal welcher Sportart dazu angehalten sind, ihre Loyalität immer Mal wieder öffentlich darzustellen.
Dagegen werden Kritiker gejagd. Fragt Mal bei Enes Kanter nach, dem wurde die Staatsangehörigkeit entzogen. Und seinen Angehörigen in der Türkei merken das auch...
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Tigo, Freitag, 02.03.2018, 13:41 (vor 2863 Tagen) @ Tigo
Kanter wurde auch von seinen Verwandten verstoßen, oder?
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Tigo, Duisburg, Freitag, 02.03.2018, 14:12 (vor 2863 Tagen) @ flix91
Ob das dann so ganz freiwillig passiert ist sollte man sich auch Mal fragen.
Nuri bei Twitter zu Afrin
patrahn, Gelsenkirchen, Freitag, 02.03.2018, 13:12 (vor 2863 Tagen) @ Tigo
So weit ich weiß, ist Nuri doch aus der N11 zurückgetreten...?