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Das hat nichts mit Mentalität zu tun (BVB)

Fluegelflitzer, Göttingen, Montag, 26.02.2018, 22:48 (vor 2866 Tagen) @ Didi

Also mal im Ernst, aber was da heute auf dem Rasen ablief, war wirklich das greifbare Mentalitätsproblem. Da spielen sie wirklich vernünftige 30 Minuten, aggressiv gegen den Ball und auch halbwegs passsicher und auch einigermassen gefährlich – aber dann? 45 Minuten brutalster Leerlauf, keine Zweikampfhärte und null Torgefahr um dann nach dem 1:1 – selbstverständlich – wieder aufzudrehen.

Viel deutlicher kann man eine fehlende Mentalität, eine inexistente Hierarchie und die totale Orientierungslosigkeit eigentlich kaum demonstrieren. Übel, wirklich übel. Dabei sollte man denken, dass da einige durchaus Bock auf Champions League und Weltmeisterschaft haben, aber ich scheine mich da zu täuschen.

Man wird grosse Teile dieses Kaders austauschen müssen, nur sollte man dazu idealerweise auch mal wissen, wer denn nächste Saison hier an der Linie steht. Stöger hat den Laden wirklich stabilisiert, aber dass wir unter seiner Regie noch kein Spiel so richtig überzeugend gewonnen haben, spricht halt dann mittelweile auch für sich. Davon abgesehen wird man sicher keine Sprungbrett-Strategie fahren können mit diesem streckenweise wirklich unsäglichen Gebolze.
Was für ein Scheiss-Abend.

PS. Götze war noch der Lichtblick heute, insbesondere bewegt er sich viel und gut und kann auch mal wieder ins Dribbling gehen. Natürlich ist er nicht der Spieler von 2012, aber immerhin.

Wenn der Trainer zur Halbzeit eine elendig breit gezogene Formation vorgibt, dann kommst du halt nicht mehr ins Gegenpressing, zu guten Ballgewinnen und bei Ballbesitz zu flüssigen Kombinationen. Wir waren in der ersten HZ gut, weil die taktischen Vorgaben es hergegeben haben. Wir waren in der zweiten HZ dann scheiße, weil Stögers Veränderungen scheiße waren. Dieses Spiel hat der Trainer vergeigt, nicht die Spieler. Man schaue sich nur mal an, wie bockstark Weigl in der ersten Hälfte war, oder wie gut Götze, Reus und Schürrle miteinander in den Halbräumen kombinieren können, nur damit sie Stöger dann in HZ2 40 Meter auseinander stehen lässt.


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