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Welt: Beim Thema Schürrle wird Watzke sehr deutlich (BVB)

Thore1909 @, Westfalen, Freitag, 12. Januar 2018, 17:58 (vor 100 Tagen) @ stfn84

Wir stehen also für Nichts? Wir holen heute das 18-jährige Talent und morgen den 34-jährigen Haudegen?

Ich kann sehr wohl eine generelle Strategie bei den Transferbemühungen erkennen. In erster Linie bemüht sich Borussia Dortmund zuletzt um junge, talentierte Spieler.

Zu dieser Kategorie zähle ich in den letzten zwei Jahren Einkäufe wie:

Dembélé
Mor
Weigl
Merino
Guerreiro
Isak
Philipp
Dahoud
Zagadou
Toljan
Sancho

Darüber hinaus haben wir erfahrene Spieler verpflichtet, die letztlich aber nicht (immer) an die Erwartungen anknüpfen konnten:
MG19, Rode, Schürrle, Bartra, Toprak und Yarmolenko.

Die Spieler zu verpflichten ist die eine Sache. Die andere Sache ist daraus eine wettbewerbsfähige Mannschaft zu formen, in strenger Anlehnung an eine sportliche Konzeption.

Das kann ich so nicht erkennen.

Wir haben ohne Frage gute junge Einzelspieler verpflichtet. Spieler mit beachtlichem oder riesigem Potenzial, die sich teilweise hervorragend entwickelt haben. Das will ich nicht in Abrede stellen.

Allerdings hat sich die sportliche Qualität der Mannschaft nicht weiterentwickelt. Trotz Dembele, trotz Weigl, trotz Guerreiro.

Und die Transferbilanz der sog. gestandenen Spieler sehe ich nicht positiv.

Rode, Schürrle, Toprak und Bartra haben sich nur bedingt als geeignet erwiesen. Insbesondere Bartra ist immer für eine Katastrophe zu haben. Dahoud, Toljan und Yarmolenko sollte man der Fairness halber eine ganze Saison im Team zugestehen bevor man sie bewertet. Zumindest im Fall Toljans würde ich in einem Zwischenzeugnis aber erste Zweifel erwähnen.

Mit Götze darf man sicher zufrieden sein, insbesondere seit dem Abschluss seiner Therapie.

Ferner ist es nicht gelungen Spieler heranzuholen, die das sog. Defensivverhalten unseres Teams signifikant verbessern und auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu heben.

Ohne den Jungs etwas Böses zu wollen aber die Defensive ist nun schon in der zweiten Spielzeit hintereinander ein sportlicher Offenbarungseid.

So, und nun zur Kernfrage: Wofür stehen wir denn nun genau?

Ausbildungsballsportundweiterverhökerungsverein Borussia?

Ein durch Transfererlöse gut gefülltes Festgeldkonto, höchste Zuschauerzahlen und liebenswürdigster Fußballkult führen nicht zwangsläufig zu sportlichem Erfolg. Das erleben wir hautnah.

Will man den erreichen, muss so etwas wie ein Masterplan her, etwas, dass über allen Personalentscheidungen steht.

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