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WAZ Print - Titelstory geneinsames Freundschaftsspiel (BVB)

Ravenga, In der Ruhr liegt die Kraft, Dienstag, 03.10.2017, 20:59 (vor 3028 Tagen) @ CHS
bearbeitet von Ravenga, Dienstag, 03.10.2017, 21:03

Ich finde, es passt zur Stadt, zum Verein und vor allem zu den Fans. Klar ist es lächerlich, wenn die ihre Profis für 10 Minuten Unter Tage schicken und denen ein bisschen Dreck ins Gesicht schmieren, aber beim BVB geschieht ja überhaupt nichts bezüglich Malocher-Traditionspflege.


Das klappt vielleicht in einer Stadt, die außer Bergbau nichts hatte. Welche Tradition willst du denn in Dortmund sehen? Bergbau gibt es nicht mehr, Stahlbau existiert ebenfalls nicht mehr. Es bleibt nur noch eine Brauerei. Würde es besser aussehen, wenn man die Profis in eine Brauerei schickt?

Nein, ich schrieb ja, dass ich es peinlich finde, wenn man Profis in solche Rollen zwängt, in denen sie total unauthentisch rüberkommen. Zu viel Kitsch und Pathos finde ich auch anstrengend. Dennoch verbinde ich als gebürtiger Dortmunder Dortmund mit dem BVB und dem Kohle-Stahl-Bier-Dreiklang. Sooo viel mehr hat das aktuelle Dortmund halt auch nicht zu bieten, da fände ich es eben schön, wenn man ein wenig mehr auf seine Wurzeln hinweisen könnte von offizieller Seite: Im Stadion, in sozialen Netzwerken, im Umfeld. Aber gut, aufzwingen kann man es den Leuten auch nicht.

Dabei war es die Dortmunder Industrie (Hoesch, Brauereien) die den Verein in schwierigen Zeiten am Leben gehalten hat. Aber ich denke, Aki und Co. ist das Image zu schmuddelig. Kann man so sehen, ich find's schade.


Da möchte ich dich gerne daran erinnern, dass sowohl Bergleute als auch Stahlbauer als Zeichen mehrfach in das Westfalenstadion eingeladen wurde, als die Berufzweige kurz vor dem Aus waren.

Okay, dafür bin ich zu jung. Wie lange ist das her? War dann wahrscheinlich Mitte/Ende der 90er. Möglicherweise könnte man das ja mal wiederholen.

Abgesehen davon, es war wohl eher die Stadt Dortmund als die Industrie, die für die Rettung sorgte (außer die erste Fastpleite in den 30ern). Denn zu diesen Zeiten (2. und 3. Fastpleite) ging es den drei Standbeine Dortmunds auch nicht wirklich gut.

Ich finde es auch schade, dass man beim BVB weniger auf die Bergbau, Stahlindustrie oder Brauereien eingeht, aber wie schon geschrieben, wie willst du dieser Verbundenheit darstellen? Vor allem, da Dortmund sich gewandelt hat?

Soweit ich weiß, hat Erich Schanko vor Kohle gearbeitet. Vielleicht kann man da mal eine Ausstellung im Borusseum organisieren, nach dem Motto "Morgens Pütt, Abends Pöhlen", wenn's das nicht schon gegeben hat. Ich hätte zum Beispiel auch nichts dagegen, wenn man alte Bergmännerchöre ins Stadion einlädt, allgemein fände ich es nicht schlecht, wenn ein bisschen Ruhrpottkolorit bzw. Geschichte ins Stadion einziehen würde. Statt Andy Schade könnte man eher sowas /watch?v=pf5ZzmTfNh0 spielen (vielleicht dann live gespielt vom Zechenchor? Und dann nicht schon 2 Stunden vor Anpfiff). Auch in sozialen Netzwerken könnte man vermitteln, wo der BVB herkommt, was seine Gesichte ist, usw. Gibt ja viele alte Bildbände, in denen man Menschen mit BVB-Fahne vor Fabrikgebäuden sieht oder sowas in der Art. Und nochmal: Ich verlange keinen pathostriefenden Kitsch, wie er teilweise in GE zelebriert wird. Aber man muss es ja auch nicht auf Null herunterfahren.


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