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das system wird auch bei verfeinerung nur schwer top team schlagen (BVB)

Freyr, Mittwoch, 27.09.2017, 19:03 (vor 3034 Tagen) @ flaschenkind
bearbeitet von Freyr, Mittwoch, 27.09.2017, 19:07

ich bin auch total gegen drauf hauen auf eine trainer, der gerade anfängt. aber eine leichte sorgenfalte tauchte gestern trotzdem auf...


1. die flügel defensiv waren total offen

der caraval hatte ja platz ohne ende, manchmal stand auf aussen ein einzelner dortmunder abwehrspieler sogar gegen zwei weiße. da gab es 20x20 meter große bereiche ohne einen dortmunder akteur. das läuft auch kein laufstarker sechser zu. unter kloppo wurde dort gedoppelt, weil sich die aussenstürmer viel weiter zurück zogen. die stehen aber unter bosch viel weiter vorne, werden von einer technisch geschulten, abgezockten truppe dort relativ einfach überspielt und dann haben wir sofort 5 mann vor dem ball. so fielen auch mehr oder weniger die tore. durchbruch über aussen, platz ohne ende und unbedrängtes flanken.

fiel auch schon gegen tottenham auf. hätte schon gedacht, man hat hier einen besseren plan. ich denke, wenn man das nicht ändert, wird man einen solchen gegner auch nicht in 2-3 jahren schlagen können. daran ändert auch keine verfeinerung des pressings etwas.

2. mittelfeld war zu oft nur begleitschutz.

die madrilenen wurden nicht bearbeitet. der a-jugend trainer meiner jungs sagt: ab dem mittelfeld muss es rappeln. bei uns hat aber fast nix gerappelt, bis auf einmal torpak und einmal weigel. wenn man schon presst, dann bitte agressiver. so konnte der gegner sich oft bequem bis an den 16er durchspielen. fiel auch schon gegen tottenham auf. ein kehl hat hier auch mal frühzeitig reingelangt.

3. aufbau über bürki mit langen bällen fast direkt ballverlust

madrid stellte zu, wir spielten zurück und die langen bälle waren meistens beim gegner. offenbar gelingt einem guten gegner eine abdeckung, die den aufbau von hinten deutlich erschwert. ein abfallener 6er hat sich zuvor oft den ball von hinten geholt. im neuen system steht er aber mitten zwischen den gegner und fällt als anspielstatin auf.

wenn der gegnerische trainer WEISS, dass wir so agieren und hat spielstarke spieler, wird es doppelt schwer.

Ok das ist doch mal eine inhaltliche Analyse.

Ich würde dir in allem grob zustimmen, in dem Fazit aber widersprechen. Der misslungene Aufbau von Bürki ist mir gestern ebenso aufgefallen. Wie du in Punkt 2 ansprichst hatte unser Mittelfeld keinen Zugriff bzw. agierte nicht körperlich genug. Daran könnte man ja arbeiten, vielleicht auch irgendwann mal wieder mit einem Rode...
Ich glaube auch nicht, dass eine defensive Standhaftigkeit über die Flügel mit diesem System absolut unvereinbar ist. Hier liegt es doch daran genau das richtige Maß und die richtige Abstimmung der Abwehrreihe hinzubekommen.
Eigentlich hast du das ja schon sehr schön aufgearbeitet, so dass ich zu dem gestrigen Spiel auch nichts mehr hinzufügen kann.

Ich bin aber nicht bereit Madrid als irgendeinen Maßstab zu nehmen für unsere generelle Ausrichtung. Und ich bin bereit dem Trainer Zeit zu geben, damit er sein System weiter verfeinern und verbessern kann.


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