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Neu auf schwatzgelb.de: Leitlinien der Nutzung der Videotechnologie (BVB)

Gordi, Freitag, 22.09.2017, 15:35 (vor 3071 Tagen) @ stfn84

Ich meine damit keineswegs, dass der VAR keine 100%-ige Gerechtigkeit schaffen kann.
Der VAR trat an, alle 100%-igen Fehlentscheidungen zu revidieren, um dadurch die Gerechtigkeit zu verbessern.

Momentan werden aber auch 100%-ige Fehlentscheidungen nicht immer revidiert. Vielmehr kommen auch 80:20, 70:30 Entscheidungen dazu, bei denen der VAR überhaupt nicht eingreifen dürfte.

Die Hüter des Regelwerks halten sich nicht an die von ihnen auferlegten Regeln, sondern justieren im Vollbetrieb daran rum. Eine Entscheidung die heute noch vom VAR geprüft wird, darf in 10 Spieltagen vielleicht gar nicht mehr geprüft werden. Es kann daher mE keineswegs von einer flächendeckenden Steigerung der Gerechtigkeit gesprochen werden. Vielmehr ist es auf einzelne Spiele und/oder Spielabschnitte zu sehen.

Ja gut, aber wie soll man denn festlegen, ob und wann eine Fehlentscheidung eindeutig und einhundertprozentig ist?

Die Entscheidung beruht doch auf der subjektiven Sicht des VAR auf Basis der Fernsehbilder. Und wenn der jeweils zuständige VAR nach Sicht der Fernsehbilder der persönlichen Meinung ist, dass die vom Schiedsrichter getroffene Entscheidung falsch ist, greift er eben ein. Wäre er nicht absolut davon überzeugt, dass der Schiedsrichter falsch liegt, würde er ja auch nicht eingreifen. Dass dann bestimmte Szenen von dem einen VAR anders bewertet werden als von dem anderen, find ich dann auch irgendwie nachvollziehbar.

Und auch, dass ein VAR trotz Fernsehbildern Fehler macht, kann man eben nicht ausschließen. Siehe Köln - Frankfurt. Sie wiegen nur gefühlt schwerer und sind gravierender als die des Schieris auf dem Feld, weil jeder Zuschauer eben auch ein kleiner Videoschiedsrichter ist. Da muss dann aber doch der jeweilige VAR in der Kritik stehen und nicht das ganze System. Genau, wie eben vor der VAR-Phase der Schiedsrichter auf dem Feld persönlich in der Kritik stand.


Auch deswegen ist es meiner Meinung nach weiterhin ein grober Fehler, dass der spielleitende Schiedsrichter nicht dazu verpflichtet ist, selbst die strittige Szene zu begutachten. Denn er verlässt sich viel zu sehr auf seinen Assistenten vor dem Fernseher.


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