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Terror-Anschlag in Barcelona (Fußball und Sport allgemein)

Ulrich, Freitag, 18.08.2017, 12:25 (vor 3060 Tagen) @ Klopfer

Und ja, Donald Trump ist definitiv potentiell weitaus gefährlicher für die Menschheit als der IS.


Kann man so sehen, denn im Gegensatz zum IS ist Donald Trump wirklich in der Lage die Menschheit auszulöschen, also potenziell weitaus gefährlicher als alles andere.
Allerdings ist das Potenzial nicht das Entscheidende für eine reale Gefahr, sondern der unbedingte Wille, ohne Rücksicht auf eigene Verluste, alles einzusetzen was man zur Verfügung hat. Da ist für mich der IS als wesentlich gefährlicher anzusehen.

In Syrien und im Irak ist der IS für zehntausende, eventuell sogar für hunderttausende von Toten verantwortlich. Aber in Europa sind die Möglichkeiten dieser Terrorgruppe glücklicherweise begrenzt. Zum Vergleich: Der Bürgerkrieg in Nordirrland hat zwischen 1969 und 1998 über dreitausend Tote gefordert. Terrorismus in seinen unterschiedlichen Spielarten ist etwas mit dem wir leben müssen. In der Bundesrepublik waren es beispielsweise die RAF und die Revolutionären Zellen die für Terrorwellen verantwortlich waren die zumindest den Älteren noch gut im Gedächtnis sind. Darüber hinaus gab es auch rechtsradikale Terrorakte, etwa den blutigen Anschlag auf das Oktoberfest oder die Mordserie des NSU.


Ansonsten hinkt der Vergleich natürlich etwas, wenn eine narzisstisch veranlagte Einzelperson mit einer brutalen Tötungsorganisation mit tausenden von Mitgliedern verglichen wird.

Diese narzisstisch veranlagte Person ist leider Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte und hat uneingeschränkten Zugang zu Nuklearwaffen. Aber auch unterhalb dieser Ebene kann Donald Trump ganz immensen Schaden anrichten. Mittlerweile hat der Konflikt mit Nordkorea wohl etwas an Brisanz verloren, aber das ganze kann jederzeit wieder eskalieren. Schon ein konventioneller Krieg auf der koreanischen Halbinsel könnte eine unfassbar hohe Anzahl von Todesopfern fordern. Weite Teile des Ballungsraums um Seoul beispielsweise liegen in Reichweite der nordkoreanischen Artillerie. Die Waffen der Nordkoreaner mögen völlig veraltet sein, aber ihre Arsenale sind voll. Und die nordkoreanische Führung scheint wohl ernsthaft der Meinung zu sein, ihre Existenz sei ohne den Besitz von Atomwaffen massiv gefährdet.

Donald Trump hat in den letzten Wochen und Monaten gezeigt dass er auf jede Provokation Kim Jong-uns ohne irgend ein Nachdenken anspringt, er wirkt in einer eh schon extrem angespannten Situation völlig unkontrollierbar. Und ein militärischer Konflikt in der Region würde mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Chinesen auf den Plan rufen die ihre Interessen bedroht sähen.


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