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Kommentar von Marcos López in der Marca (BVB)

Blarry, Essen, Dienstag, 15.08.2017, 13:45 (vor 3075 Tagen) @ Ulrich

Möglich ist es durchaus, aber keineswegs sicher. Ich gehe deshalb davon aus dass die vom BVB mit Abstand präferierte Lösung sein dürfte, ihn zu den Konditionen von Borussia an Barcelona abzugeben. Aber alleine schon um glaubwürdig aufzutreten darf man sich die andere Möglichkeit, ihn nämlich bis zum nächsten Sommer oder sogar darüber hinaus zu halten, nicht verbauen.

Es geht in unserer Situation jetzt darum, ein Zeichen an den Markt zu senden: "Ja, wir haben immer wieder vorzügliche junge Fußballer in unseren Reihen, nach denen ihr euch die Finger leckt. Ja, wir sind bereit, sie abzugeben. Nein, ihr erfüllt unsere Forderungen bis auf den letzten Cent, oder ihr fliegt heim". Damit stärkt man die eigene Marktposition viel mehr, als man es mit 100 Millionen Euro, die idealerweise innerhalb der nächsten zwei Wochen sowieso wieder ausgegeben werden müssten, je könnte. Man baut sich einen Ruf auf als knallharter Verhandlungspartner, der sich solche Spieler zwar nicht selber holen, sie aber ohne mit der Wimper zu zucken halten kann. Dass wir an so einem Ruf arbeiten müssen sieht man ja gerade am ursprünglichen Angebot Barcelonas. Dieses abzulehnen und den FCB öffentlich so durch den Dreck zu ziehen wie mit der ollen Ad-hoc-Meldung letzte Woche war ein Wirkungstreffer.

Hat der Nemar-Transfer jetzt das Preisniveau für Spitzenspieler dauerhaft nach oben gehoben, geht es eventuell sogar in den nächsten Jahren noch weiter nach oben?

Ich gehe ja davon aus, dass Neymar ein Einmaleffekt ist, der so nicht jeden Sommer reproduziert wird und reproduziert werden kann, einfach weil nur wenige Klubs ein eigenes Emirat im Nacken haben, das ihnen mirnixdirnix 300 Millionen Euro schenkt.
Und gerade deshalb wäre es erst recht eine Hausnummer, Dembele nicht zu verkaufen. Davon ausgehend, dass man in Zukunft nicht signifikant mehr für den Spieler einnehmen können wird, und trotzdem auf seinen Forderungen bestehen führt einfach dazu, dass sich nicht herumspricht, den ollen Zorc müsse man nur lange genug bequasseln, bis er nachgibt.


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