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Wie der Vater so der Sohn (Fußball und Sport allgemein)

Lutz09, Tor zum Sauerland, Mittwoch, 02.08.2017, 22:42 (vor 3075 Tagen) @ jniklast

OK, mit dem normalen Gehalt passt der Vergleich vielleicht nicht ganz und das mit dem Hals nicht vollkriegen stimmt natürlich auch - aber es ist ja nicht so, dass Neymar das Geld von irgendwelchen armen Schluckern bekommt, sondern von einem Unternehmen, dass genauso handelt. Und letztendlich bekommt Barcelona doch eine unglaubliche Summe für Neymar - effektiv mindern diese 25 Mio. doch quasi einfach die Ablöse. Wenn Neymar also jetzt für 197 Mio. statt 222 Mio. € wechselt, muss man da wirklich Mitleid mit Barca haben?

Nein, das natürlich nicht. Aber wir können uns nicht über die zunehmende Kommerzialisierung aufregen, über teure Ticketpreise, über Investoren, die Vereine übernehmen, über das Verschwinden der Fußballkultur, über die internationale Vermarktung, über Anstoßzeiten zu Unzeiten, über das Verlieren der Bodenhaftung und dann diese Maßlosigkeit schulterzuckend durchwinken. Unter dem Motto: Wieso, war doch alles korrekt. Denn es sind die Spieler, die Berater und Investoren, die sich die Taschen in noch nie gekanntem Maß vollmachen. Die Raffgier übersteigt so ziemlich alles, was man sich bis dato vorstellen konnte. Und dieser 220 Millionen Transfer ist ohnehin ein neues Level an Verrücktheit. Ob da alles mit rechten Dingen zugegangen ist, würde ich mal stark bezweifeln.


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