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Wie Goal erfuhr... (BVB)

sjott05, Berlin, Mittwoch, 10.05.2017, 21:48 (vor 3159 Tagen) @ Edge

Die Probleme gab es ja nicht nur wegen dem Vertrag sondern was man so hört auch aus anderen Gründen. Das Tuchel jetzt bei seinem zweiten Arbeitgeber schon wieder Ärger hat ist dann schon auch ein gewisses Ausrufezeichen.

Probleme gibt es immer und überall, in jedem Berufsalltag (wie ich in den vergangenen 20 Jahren lernen durfte); das ist nun wirklich nicht außergewöhnlich. Wo verschiedene Charaktere aufeinandertreffen ist das eigentlich 'vorprogrammiert'. Große Unterschiede gibt es allerdings im Umgang mit solchen Problemen; die meisten sind lösbar. Einige scheinen unlösbar, wären es aber sehr wohl bei passender Personalführung oder aber dem ehrlichen Willen aller Beteiligten. Im Bereich Profi-Fußball sammeln sich im Laufe der Jahre/Entwicklung eines Vereins naturgemäß immer mehr unterschiedliche Charaktere in den verschiedensten Positionen an, die gar nicht alle zusammenpassen können. Nicht von allen will und/oder kann man sich trennen.

DIE (nicht ganz so alltäglichen) Probleme in Mainz hatten sehr wohl ihren Ursprung in Tuchels Willen, ein Jahr vor Ende seinen Vertrag zu beenden. Hierüber hatte er wohl Heidel aus seiner Sicht rechtzeitig, zumindest aber zeitig informiert. Heidel sah sich nun zum Tagesgeschäft weitern großen Aufgaben ausgesetzt: Wie kann diese vielversprechende Saison ruhig und erfolgreich zu Ende gebracht werden? Hierzu sollte alles intern bleiben. Daher konnte er u.a. den Mainzer Sonnenkönig nicht direkt in Kenntnis setzen - denn dann wäre es recht schnell an die Öffentlichkeit gelangt. Diese wichtige Info -aus nachvollziehbaren Gründen- nicht 'zeitnah' an den Präsidenten zu kommunizieren wurde dann auch zu einem der immer vielfältiger oder zumindest immer bekannt werdenden Probleme 'in der Vereinsführung'. Einen neuen Trainer finden, ohne alle normalerweise intern zu involvierenden Personen/Funktionen? Einen Kader für die neue Saison mit -wenn auch nur kurzfristiger^^- Dreifachbelastung zu planen ohne einen Trainer für die neue Saison zu haben (diese wurden in einer langjährigen Vergangenheit intensiv[st] in die Kaderplanung miteinbezogen). Was wird mit den für Mainzer Verhältnisse (teils sehr) teuren Wunschspielern des Trainers, und wer wird die Käufe/Ausleihen wohl ausbaden bzw. verantworten müssen, wenn ein neuer Trainer gar nichts mit diesen Spielern anfangen kann. Ebenfalls im Zusammenhang mit der -zumindest 'für die breite Öffentlichkeit'- überraschenden Beendigung der Zusammenarbeit mit dem Trainer nach der bis dato zweiterfolgreichsten Saison der Vereinsgeschichte der Wunsch des Trainers nach einer gemeinsamen PK am Tag nach dem letzten Spiel. Diesem Wunsch wollte Heidel nicht entsprechen, er wollte keine gemeinsame PK, was ganz sicher zu nicht zu vernachlässigenden Problemen im verbleibenden täglichen Umgang mit dem Trainer führte.

Ganz davon abgesehen, dass es natürlich gar nicht gut ankam, dass Tuchel bereits während der Saison Vertragsgespräche mit anderen Vereinen führte ohne darüber zu informieren. Dies steht aber auch in direktem Zusammenhang mit dem Wunsch einer vorzeitigen Vertragsauflösung. Und natürlich die Verhandlungen über die Bedingungen des Sabbaticals. Ebenfalls im selben Zusammenhang.

Durch Tuchels Auftreten gab es darüber hinaus auch Probleme mit: dem eigenen Vereinspräsidenten, Presse-/Medienvertretern, Schiedsrichtern, Trainern anderer Vereine, einzelnen eigenen Spielern (wie woanders auch) – diese zähle ich allerdings allesamt zu den von mir o.g. lösbaren Alltagsproblemen im Job.


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