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Allgemeine Newsschlagzeilen vom 14.09.2020 (Fußball allgemein)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Montag, 14. September 2020, 06:00 (vor 44 Tagen)

Aktuelle Fußballnews, die den BVB nicht betreffen, bitte in diesen Thread posten.

Tags:
News, Neuigkeiten, Newsthread

Sarolta Selmeci verstorben

HollyB, Ort, Dienstag, 15. September 2020, 00:21 (vor 43 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Eine Ex-Borussin (BVB Damen) ist von uns gegangen

Mit 28 viel zu jung

Viel zu früh

"Schmutzige Lüge": Alabas Berater und Vater kontern Hoeneß

bigfoot49 @, Leipzig, Montag, 14. September 2020, 16:19 (vor 43 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

"Schmutzige Lüge": Alabas Berater und Vater kontern Hoeneß

Zico80 @, Montag, 14. September 2020, 17:28 (vor 43 Tagen) @ bigfoot49

Habe mich gestern schon gefragt, ob Thiago und Alaba es bei Bayern als Pluspunkte für eine Vertragsverlängerung aufnehmen, wenn Hoeness ihre Berater, Väter oder möglichen neuen Vereine öffentlich als geldgierig und nicht zu eigenen Gedanken fähig hinstellt, während er munter vertrauliche Vertragsdetails (ob war ider nicht ausplaudert. Nach der Aussage von Alabas Vater vermute ich eher nicht:-) Brazzo wird sich bedanken...

"Schmutzige Lüge": Alabas Berater und Vater kontern Hoeneß

Voegi @, Bielefeld, Montag, 14. September 2020, 16:27 (vor 43 Tagen) @ bigfoot49

https://www.kicker.de/784601/artikel/schmutzige-luege-alabas-berater-und-vater-kontern-...

Ups...

War ja auch schon lange nicht mehr richtig FC Hollywood :)

Ich höre schon den Hoeness bei seiner nächsten Presse Konefrenz tönen "Der Bernat... äh Alaba, wegen dem wären wir fast aus der CL geflogen"

"Schmutzige Lüge": Alabas Berater und Vater kontern Hoeneß

Kayldall, Luxemburg, Montag, 14. September 2020, 17:15 (vor 43 Tagen) @ Voegi

Dünnes Eis für Uli Hoeness, mit Zahavi ausgerechnet einen Israeli als geldgierig darzustellen. Dabei betont Zahavi, dass er nicht mehr nimmt als andere Berater von Bayernspielern.

"Schmutzige Lüge": Alabas Berater und Vater kontern Hoeneß

Taifun @, Wolnzach, Montag, 14. September 2020, 17:38 (vor 43 Tagen) @ Kayldall

Was hat das damit zu tun, dass der Israeli ist? Können die per se nicht geldgierig sein? Oder dürfte man das auch nicht sagen, wenn es wahr wäre?

Für mich treffen sich hier zwei Aussagen, keine von beiden kann ich als wahr oder falsch bezeichnen. Eines ist aber sicher: Berater von Fußballprofis kassieren unglaubliche Mengen Geld. Und keiner von denen würde sich öffentlich als geldgierig bezeichnen lassen. Und kein Vater von einem Spieler würde sagen, dass er vom Berater an der Nase rumgeführt wird. Insofern war gestern klar, dass die Aussagen heute so kommen würden.

"Schmutzige Lüge": Alabas Berater und Vater kontern Hoeneß

Kayldall, Luxemburg, Montag, 14. September 2020, 18:04 (vor 43 Tagen) @ Taifun

Naja, ich schätze solange er einen Menschen an sich als geldgierig bezeichnet, geht das wohl in Ordnung, aber erinnert dann doch an ein bekanntes Nazi Schema, wo alle Juden als geldgierig dargestellt wurden.

"Schmutzige Lüge": Alabas Berater und Vater kontern Hoeneß

Taifun @, Wolnzach, Montag, 14. September 2020, 21:07 (vor 43 Tagen) @ Kayldall

Hat er etwas von Israeli oder Jude gesagt? Oder hat er den Nachnamen genannt? Oder hat er nur von dem Berater gesprochen?

Ich habe mir den Schnipsel auf youtube angeschaut und meine Erkenntnis ist, dass du Hoeness grundlos in die rechtsradikale Ecke abschiebst. Und das ist ein Verhalten, dass du erklären solltest.

"Schmutzige Lüge": Alabas Berater und Vater kontern Hoeneß

Sascha @, Dortmund, Montag, 14. September 2020, 19:33 (vor 43 Tagen) @ Kayldall

Naja, ich schätze solange er einen Menschen an sich als geldgierig bezeichnet, geht das wohl in Ordnung, aber erinnert dann doch an ein bekanntes Nazi Schema, wo alle Juden als geldgierig dargestellt wurden.

Diese Aussage von Hoeneß muss man dann aber auch mutwillig als antisemitisches Klischee missverstehen wollen.

"Schmutzige Lüge": Alabas Berater und Vater kontern Hoeneß

Taifun @, Wolnzach, Montag, 14. September 2020, 16:44 (vor 43 Tagen) @ Voegi

Ich finde es trotzdem interessant, dass nur Manager und Vater sich äußern, was sie akzeptieren.

Der Fußballer als Ware. Dessen Wille zählt viel zu wenig.

Da muss ich einen Vettel loben. Der hat niemanden der sich darum kümmert. Der macht das alleine und fertig. Der denkt auch alleine.

"Schmutzige Lüge": Alabas Berater und Vater kontern Hoeneß

Voegi @, Bielefeld, Dienstag, 15. September 2020, 10:31 (vor 43 Tagen) @ Taifun

Ich finde es trotzdem interessant, dass nur Manager und Vater sich äußern, was sie akzeptieren.

Der Fußballer als Ware. Dessen Wille zählt viel zu wenig.

Da muss ich einen Vettel loben. Der hat niemanden der sich darum kümmert. Der macht das alleine und fertig. Der denkt auch alleine.

Mittlerweile hat er ja über die Blöd einen Kommentar abgegeben... naja was soll er sagen, wenn er den wechsel forcieren will ok... aber wenn er eine Verlängerung anstrebt zu einem Preis, den er fordert, dann kann er ja nicht auch noch öl ins feuer gießen.... Dann ist ganz schnell das Tischtuch weg.

Rückkehr des 1. FC Saarbrücken in den Ludwigspark

Rupo @, Ruhrpott, Montag, 14. September 2020, 13:49 (vor 43 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

zum ersten Heimspiel in Liga 3 gegen Hansa Rostock am 26.09.2020 soll es soweit sein
https://www.sr.de/sr/home/sport/fcs_rueckkehr_ludwigsparkstadion_104.html
ABER, der neue Rasen ist noch nicht drin..dafür ist sind die Rooschtwurstbuden schon fettich... Prioritäten halt richtig gesetzt ;-)

Rückkehr des 1. FC Saarbrücken in den Ludwigspark

vatalys @, Saar09, Montag, 14. September 2020, 15:52 (vor 43 Tagen) @ Rupo

Das kann ich erst glauben, wenn ich sie wirklich drin spielen sehe :D
Aber auch schade, dass es dann gerade zur Corona Zeit fertig wird und nur wenige Fans rein können

Rückkehr des 1. FC Saarbrücken in den Ludwigspark

Will Kane @, Saarbrücken, Montag, 14. September 2020, 13:55 (vor 43 Tagen) @ Rupo

zum ersten Heimspiel in Liga 3 gegen Hansa Rostock am 26.09.2020 soll es soweit sein
https://www.sr.de/sr/home/sport/fcs_rueckkehr_ludwigsparkstadion_104.html
ABER, der neue Rasen ist noch nicht drin..dafür ist sind die Rooschtwurstbuden schon fettich... Prioritäten halt richtig gesetzt ;-)

Ei jo... Hauptsach gudd gess!

Rückkehr des 1. FC Saarbrücken in den Ludwigspark

Rupo @, Ruhrpott, Montag, 14. September 2020, 14:01 (vor 43 Tagen) @ Will Kane

:-)..

Neymar wird Markenbotschafter für Puma

Philipp54 @, Montag, 14. September 2020, 13:28 (vor 43 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von Philipp54, Montag, 14. September 2020, 13:31

Neymar unterschreibt neuen Mega-Deal
"Er ist einer der besten Spieler in der Welt und hat einen unglaublich großen Einfluss auf die globale Fußball- und Jugendkultur."
Verkauft Puma jetzt auch Boxhandschuhe ?
War der Fausthieb im Spiel gegen Olympique Marseille eine Marketingaktion ?
Steht Neymar zu Weihnachten in der Borussia-Fanwelt?

...Fragen über Fragen.

Neymar wird Markenbotschafter für Puma

Philipp54 @, Mittwoch, 16. September 2020, 16:24 (vor 41 Tagen) @ Philipp54

Neymar unterschreibt neuen Mega-Deal
"Er ist einer der besten Spieler in der Welt und hat einen unglaublich großen Einfluss auf die globale Fußball- und Jugendkultur."
Verkauft Puma jetzt auch Boxhandschuhe ?
War der Fausthieb im Spiel gegen Olympique Marseille eine Marketingaktion ?
Steht Neymar zu Weihnachten in der Borussia-Fanwelt?

...Fragen über Fragen.

In Dommermuth´s Outlet Center Montabaur gesehen.
THE KING IS BACK

Gut für Puma und auch für den BVB

Der alte "Brüderzwist" in der nächsten Runde

Neymar wird Markenbotschafter für Puma

Kayldall, Luxemburg, Montag, 14. September 2020, 16:52 (vor 43 Tagen) @ Philipp54

Neymar behauptet Alvaro habe ihn rassistisch beleidigt und deswegen habe er ihn geschlagen. Kannst du beim kicker online nachlesen.

Neymar wird Markenbotschafter für Puma

Annika, Luzern, Montag, 14. September 2020, 23:21 (vor 43 Tagen) @ Kayldall

Neymar behauptet Alvaro habe ihn rassistisch beleidigt und deswegen habe er ihn geschlagen. Kannst du beim kicker online nachlesen.

Also ich glaube, die Spiele auf deutschen Fussballplätzen, in denen nicht mindstens ein Spieler als "dummer/blöder/hässlicher/haariger Affe, oder Sohn einer guter Frau bezeichnet wurde, kannst du an einer Hand abzählen.

Neymar wird Markenbotschafter für Puma

Philipp54 @, Dienstag, 15. September 2020, 10:22 (vor 43 Tagen) @ Annika

Neymar behauptet Alvaro habe ihn rassistisch beleidigt und deswegen habe er ihn geschlagen. Kannst du beim kicker online nachlesen.


Also ich glaube, die Spiele auf deutschen Fussballplätzen, in denen nicht mindstens ein Spieler als "dummer/blöder/hässlicher/haariger Affe, oder Sohn einer guter Frau bezeichnet wurde, kannst du an einer Hand abzählen.

sozusagen, verbal taktisches Foul mit anschließender Fehlentscheidung nach dem Verursacherprinzip.

Neymar wird Markenbotschafter für Puma

Gazelle @, Montag, 14. September 2020, 13:35 (vor 43 Tagen) @ Philipp54

Wir sollten schonmal jemand zum Knappi schicken...

Eier, wir brauchen Eier - Podcast - Abrechnung mit Ulli H.

TrainerFuxx @, Cosmopolit, Montag, 14. September 2020, 13:03 (vor 43 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von TrainerFuxx, Montag, 14. September 2020, 13:08

Nach der Abrechnung mit Bayern als triple Sieger vor vier Folgen und der Abrechnung mit der Nationalmannschaft letzte Woche...

Ist Ulli heute Thema

... soziopath, pathologisch...

... du hast ja gar keinen Stil, und wenn, dann hast du den Stil doch geprägt (bezogen auf Vereine, die wichtige Spieler wegkaufen)..

Das der T.Wagner noch öffentlich über Bayern reden darf, ist fast schon ein Wunder.


http://www.eier-wir-brauchen-eier.de/


(Sorry für die Fremdwerbung, euer Podcast ist eh der beste ;)

Eier, wir brauchen Eier - Podcast - Abrechnung mit Ulli H.

Komanda, Montag, 14. September 2020, 14:06 (vor 43 Tagen) @ TrainerFuxx

Merci :) Höre Mal rein. Und mit geldgierigen Piranhas kennt der Uli sich halt aus :P

Seifert: "Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen"

CHS ⌂ @, Lünen, Montag, 14. September 2020, 12:02 (vor 44 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Quelle: Kicker

Da das Interview nur in der Printausgabe ist, hier die Zusammenfassung aus dem Kicker.

Gruß

CHS

Seifert: "Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen"

Gazelle @, Montag, 14. September 2020, 13:34 (vor 43 Tagen) @ CHS

Was fuer ein Quatsch.
Natuerlich wuerde die Liga dadurch spannender.

Bayern würde im Durchschnitt natürlich immer noch deutlich mehr Punkte holen als wir oder Leipzig oder sonstwer. Sie würden im Durchschnitt aber nicht mehr 85 Punkte pro Saison holen, sondern vielleicht nur 75. Die Schwankungen würden außerdem auch größer werden und sie würden in einer Saison vielleicht mal nur 60 Punkte einfahren und Dritter oder Vierter werden, wohingegen wir vielleicht mal nur 50 Punkte holen und Achter würden, da das Leistungsgefälle eben ein kleines bisschen flacher wurde und die Bayern ein Spiel gegen Augsburg nicht mit einer Wahrscheinlichkeit von gefühlten 0.95 gewinnen, sondern 0.90.

Dass die Bayern in einer Saison dann mal 90 Punkte holen, wäre zwar immer noch möglich aber deutlicher weniger wahrscheinlich.

Seifert: "Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen"

NGM, Ort, Montag, 14. September 2020, 12:51 (vor 43 Tagen) @ CHS

Quelle: Kicker

Da das Interview nur in der Printausgabe ist, hier die Zusammenfassung aus dem Kicker.

Gruß

CHS

Das Stimmt, BVB und FCB und RB sind den anderen Teams so weit enteilt daß Umverteilung den Titelkampf nicht spannender machen würde. Es würde aber die Top 3 und den Rest der Liga ein wenig näher bringen. Idealszenario ist aber alle haben die gleichen finanziellen Möglichkeiten dann entscheidet auf dem Platz die Meisterschaft.

Seifert: "Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen"

Weltimperator @, SenfTown, Montag, 14. September 2020, 14:50 (vor 43 Tagen) @ NGM

Quelle: Kicker

Da das Interview nur in der Printausgabe ist, hier die Zusammenfassung aus dem Kicker.

Gruß

CHS


Das Stimmt, BVB und FCB und RB sind den anderen Teams so weit enteilt daß Umverteilung den Titelkampf nicht spannender machen würde. Es würde aber die Top 3 und den Rest der Liga ein wenig näher bringen. Idealszenario ist aber alle haben die gleichen finanziellen Möglichkeiten dann entscheidet auf dem Platz die Meisterschaft.

So ein Quatsch, welchen Antrieb haben Vereine denn dann noch besser als der Abstiegplatz zu sein?

Ich seh schon die ersten Vereine die sobald die den Klassenerhalt haben nur noch die Jugendmannschaft schicken damit sie keine Erfolgsprämien mehr ausschütten müssen. Warum sollte man mehr als Platz 15 wollen wenn es für die internationalen Plätze eh nicht reicht und alles dazwischen nur massiv Geld kostet?
Sportlicher Erfolg muss auch belohnt werden, gerade weil es eben das gesamte Produkt Bundesliga aufwertet.
Sozialismus ist wie immer nicht die Lösung. Auch nicht im Sport

Seifert: "Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen"

NGM, Ort, Montag, 14. September 2020, 16:43 (vor 43 Tagen) @ Weltimperator

Quelle: Kicker

Da das Interview nur in der Printausgabe ist, hier die Zusammenfassung aus dem Kicker.

Gruß

CHS


Das Stimmt, BVB und FCB und RB sind den anderen Teams so weit enteilt daß Umverteilung den Titelkampf nicht spannender machen würde. Es würde aber die Top 3 und den Rest der Liga ein wenig näher bringen. Idealszenario ist aber alle haben die gleichen finanziellen Möglichkeiten dann entscheidet auf dem Platz die Meisterschaft.


So ein Quatsch, welchen Antrieb haben Vereine denn dann noch besser als der Abstiegplatz zu sein?

Ich seh schon die ersten Vereine die sobald die den Klassenerhalt haben nur noch die Jugendmannschaft schicken damit sie keine Erfolgsprämien mehr ausschütten müssen. Warum sollte man mehr als Platz 15 wollen wenn es für die internationalen Plätze eh nicht reicht und alles dazwischen nur massiv Geld kostet?
Sportlicher Erfolg muss auch belohnt werden, gerade weil es eben das gesamte Produkt Bundesliga aufwertet.
Sozialismus ist wie immer nicht die Lösung. Auch nicht im Sport

Ich hab nicht gesagt daß es keine Prämien geben soll sondern daß am Anfang der Saison gleiche Wettbewerbsbedingungen herrschen müssten um die sportliche Arbeit zu bewerten. Wenns keinen Anreiz gibt weil man um die goldene Ananas spielt ist klar daß dann nur noch die Jugend- und Bankspieler spielen werden.

Seifert: "Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen"

Weltimperator @, SenfTown, Montag, 14. September 2020, 16:47 (vor 43 Tagen) @ NGM

Quelle: Kicker

Da das Interview nur in der Printausgabe ist, hier die Zusammenfassung aus dem Kicker.

Gruß

CHS


Das Stimmt, BVB und FCB und RB sind den anderen Teams so weit enteilt daß Umverteilung den Titelkampf nicht spannender machen würde. Es würde aber die Top 3 und den Rest der Liga ein wenig näher bringen. Idealszenario ist aber alle haben die gleichen finanziellen Möglichkeiten dann entscheidet auf dem Platz die Meisterschaft.


So ein Quatsch, welchen Antrieb haben Vereine denn dann noch besser als der Abstiegplatz zu sein?

Ich seh schon die ersten Vereine die sobald die den Klassenerhalt haben nur noch die Jugendmannschaft schicken damit sie keine Erfolgsprämien mehr ausschütten müssen. Warum sollte man mehr als Platz 15 wollen wenn es für die internationalen Plätze eh nicht reicht und alles dazwischen nur massiv Geld kostet?
Sportlicher Erfolg muss auch belohnt werden, gerade weil es eben das gesamte Produkt Bundesliga aufwertet.
Sozialismus ist wie immer nicht die Lösung. Auch nicht im Sport


Ich hab nicht gesagt daß es keine Prämien geben soll sondern daß am Anfang der Saison gleiche Wettbewerbsbedingungen herrschen müssten um die sportliche Arbeit zu bewerten. Wenns keinen Anreiz gibt weil man um die goldene Ananas spielt ist klar daß dann nur noch die Jugend- und Bankspieler spielen werden.

Aber wenn du für den 8.Platz das gleiche bekommst wie für den 15. Platz und das ist ja deine Forderung. Wovon sollen denn dann erfolgsabhängige Prämien gezahlt werden?
Das würde dem Sport erst recht den Todesstoß geben

Seifert: "Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen"

NGM, Ort, Montag, 14. September 2020, 16:54 (vor 43 Tagen) @ Weltimperator

Quelle: Kicker

Da das Interview nur in der Printausgabe ist, hier die Zusammenfassung aus dem Kicker.

Gruß

CHS


Das Stimmt, BVB und FCB und RB sind den anderen Teams so weit enteilt daß Umverteilung den Titelkampf nicht spannender machen würde. Es würde aber die Top 3 und den Rest der Liga ein wenig näher bringen. Idealszenario ist aber alle haben die gleichen finanziellen Möglichkeiten dann entscheidet auf dem Platz die Meisterschaft.


So ein Quatsch, welchen Antrieb haben Vereine denn dann noch besser als der Abstiegplatz zu sein?

Ich seh schon die ersten Vereine die sobald die den Klassenerhalt haben nur noch die Jugendmannschaft schicken damit sie keine Erfolgsprämien mehr ausschütten müssen. Warum sollte man mehr als Platz 15 wollen wenn es für die internationalen Plätze eh nicht reicht und alles dazwischen nur massiv Geld kostet?
Sportlicher Erfolg muss auch belohnt werden, gerade weil es eben das gesamte Produkt Bundesliga aufwertet.
Sozialismus ist wie immer nicht die Lösung. Auch nicht im Sport


Ich hab nicht gesagt daß es keine Prämien geben soll sondern daß am Anfang der Saison gleiche Wettbewerbsbedingungen herrschen müssten um die sportliche Arbeit zu bewerten. Wenns keinen Anreiz gibt weil man um die goldene Ananas spielt ist klar daß dann nur noch die Jugend- und Bankspieler spielen werden.


Aber wenn du für den 8.Platz das gleiche bekommst wie für den 15. Platz und das ist ja deine Forderung. Wovon sollen denn dann erfolgsabhängige Prämien gezahlt werden?
Das würde dem Sport erst recht den Todesstoß geben

Also meine Idee wäre, der DFB schüttet einen Teil der Geld zu gleichen Teilen an die Vereine aus. Von diesen Geldern darf z.B. jeder Verein nur 50 Mio für Transfers ausgeben usw. Fiktive Zahlen hier. Wie er den Kader aufstellt und die Leute bezahlt ist dem Verein überlassen.
Einen Teil der Gelder zahlt der DFB als Erfolgsrpämie aus für Plazierungen.
Ein 8. Platz kriegt mehr als ein 15. Platz. Diese kann der Verein an seine Spieler als Prämien auszahlen.
So hätte man fairere Startbedingungen und eine Motivation um sportlich besser abzuschneiden.

Seifert: "Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen"

Weltimperator @, SenfTown, Montag, 14. September 2020, 17:04 (vor 43 Tagen) @ NGM

Also meine Idee wäre, der DFB schüttet einen Teil der Geld zu gleichen Teilen an die Vereine aus. Von diesen Geldern darf z.B. jeder Verein nur 50 Mio für Transfers ausgeben usw. Fiktive Zahlen hier. Wie er den Kader aufstellt und die Leute bezahlt ist dem Verein überlassen.
Einen Teil der Gelder zahlt der DFB als Erfolgsrpämie aus für Plazierungen.
Ein 8. Platz kriegt mehr als ein 15. Platz. Diese kann der Verein an seine Spieler als Prämien auszahlen.
So hätte man fairere Startbedingungen und eine Motivation um sportlich besser abzuschneiden.

aber dann kann ich dich beruhigen: jeder bekommt ~30mio fest und der Rest wird halt anhand der Erfolge der vergangenen Saisons ausgezahlt
siehe:
fernsehgelder.de/

aber die Prämien nur vom Erfolg einer Saison abhängig zu machen wäre ja schon krass, die Vereine brauchen ja auch Planungssicherheit, dass sie sich die Verträge der Spieler auch leisten können.
Wäre ja bitter wenn Bayern am Ende mit 40mio weniger als erwartet dastehen könnte.
Ich würde lieber unabhängig der Leistungs auch die Anzahl verkaufter Abos berücksichtigen. Wenn der HSV kacke ist aber über 50% der Zuschauer sich wegen dem HSV ein Abo holen, ja dann sollen sie halt auch mehr als die Bayern von den Fernsehgeldern bekommen.
Nicht als einziges Kriterium aber als ein Teil fände ich es fair.
Fairer als dass Bayer, Hoffenheim und RB von Geldern profitieren wo sie selbst nix beitragen. Ja sogar das Produkt Bundesliga immer unattraktiver machen, weil Fans anderer Vereine gar kein Abo mehr brauchen.

Seifert: "Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen"

NGM, Ort, Montag, 14. September 2020, 17:21 (vor 43 Tagen) @ Weltimperator

Also meine Idee wäre, der DFB schüttet einen Teil der Geld zu gleichen Teilen an die Vereine aus. Von diesen Geldern darf z.B. jeder Verein nur 50 Mio für Transfers ausgeben usw. Fiktive Zahlen hier. Wie er den Kader aufstellt und die Leute bezahlt ist dem Verein überlassen.
Einen Teil der Gelder zahlt der DFB als Erfolgsrpämie aus für Plazierungen.
Ein 8. Platz kriegt mehr als ein 15. Platz. Diese kann der Verein an seine Spieler als Prämien auszahlen.
So hätte man fairere Startbedingungen und eine Motivation um sportlich besser abzuschneiden.


aber dann kann ich dich beruhigen: jeder bekommt ~30mio fest und der Rest wird halt anhand der Erfolge der vergangenen Saisons ausgezahlt
siehe:
fernsehgelder.de/

aber die Prämien nur vom Erfolg einer Saison abhängig zu machen wäre ja schon krass, die Vereine brauchen ja auch Planungssicherheit, dass sie sich die Verträge der Spieler auch leisten können.
Wäre ja bitter wenn Bayern am Ende mit 40mio weniger als erwartet dastehen könnte.
Ich würde lieber unabhängig der Leistungs auch die Anzahl verkaufter Abos berücksichtigen. Wenn der HSV kacke ist aber über 50% der Zuschauer sich wegen dem HSV ein Abo holen, ja dann sollen sie halt auch mehr als die Bayern von den Fernsehgeldern bekommen.
Nicht als einziges Kriterium aber als ein Teil fände ich es fair.
Fairer als dass Bayer, Hoffenheim und RB von Geldern profitieren wo sie selbst nix beitragen. Ja sogar das Produkt Bundesliga immer unattraktiver machen, weil Fans anderer Vereine gar kein Abo mehr brauchen.

Wenn der Verein jede Menge Abos abschliesst und dadurch mehr Geld kriegt ist jetzt auch keine Lösung.

Seifert: "Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen"

Weltimperator @, SenfTown, Dienstag, 15. September 2020, 08:49 (vor 43 Tagen) @ NGM

Wenn der Verein jede Menge Abos abschliesst und dadurch mehr Geld kriegt ist jetzt auch keine Lösung.

und wieso?
also ich schließe ja keine sportliche komponente aus, aber warum soll der HSV nicht ein größeres Stück vom Kuchen abbekommen wenn sie x-mal mehr Geld in den Topf werfen als Hoffenheim?

Warum sollen die Gelder der HSV-Fans vorwiegend an RB, Bayer und Hoffenheim umverteilt werden?

Seifert: "Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen"

donotrobme @, Münsterland, Montag, 14. September 2020, 15:00 (vor 43 Tagen) @ Weltimperator

Deswegen machen es die us ligen seit jahren so

Seifert: "Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen"

Voomy @, Berlin, Montag, 14. September 2020, 16:00 (vor 43 Tagen) @ donotrobme

Die US Ligen erleben auch genau das von deinem Vorposter beschriebene Problem. Wenn absehbar ist, dass man in dieser Saison keinen Stich mehr sieht, beginnt das tanken. Sieht man im Football, Basketball, Baseball... gute Güte, in der NBA ging es so weit, dass einige Teams überlegt haben drei Jahre in den Rebuild-Modus zu gehen, als die Golden State Warriors wie unbesiegbare Außerirdische wirken. Im Gegenteil, im US-Sport wird mit dem Draft ja sogar sportlicher Misserfolg auf die eine oder andere Weise belohnt.

Das US-System irgendwie auf den europäischen Fußballbetrieb anzuwenden funktioniert aus verschiedensten Gründen nicht.

Seifert: "Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen"

Sascha @, Dortmund, Montag, 14. September 2020, 19:41 (vor 43 Tagen) @ Voomy

Die US Ligen erleben auch genau das von deinem Vorposter beschriebene Problem. Wenn absehbar ist, dass man in dieser Saison keinen Stich mehr sieht, beginnt das tanken. Sieht man im Football, Basketball, Baseball... gute Güte, in der NBA ging es so weit, dass einige Teams überlegt haben drei Jahre in den Rebuild-Modus zu gehen, als die Golden State Warriors wie unbesiegbare Außerirdische wirken. Im Gegenteil, im US-Sport wird mit dem Draft ja sogar sportlicher Misserfolg auf die eine oder andere Weise belohnt.

Das US-System irgendwie auf den europäischen Fußballbetrieb anzuwenden funktioniert aus verschiedensten Gründen nicht.

Ich sehe auch den Sinn darin nicht. Der Fußball bezieht doch seine Faszination auch aus den großen, ruhmreichen Namen wie Real Madrid, Liverpool, Barcelona, oder Juventus Turin. Selbst Vereine wie AC Milan, oder der HSV strahlen mit ihren Namen stärker als die Realität.

Mich würde das alles noch viel kälter lassen, wenn in fünf Jahren auf einmal Getafe, Wolverhampton, Augsburg und Brescia Calcio die Schwergewichte im CL-Halbfinale sind, weil ich emotional mit denen Null verbinde.

Seifert: "Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen"

ooohflupptnicht @, Rüttenscheid - Gute Zeit, Dienstag, 15. September 2020, 09:02 (vor 43 Tagen) @ Sascha

Ist doch nur eine Generationenfrage.

Unsere Väter bzw. Opas können mit den ganzen "Neulingen" nix anfangen und sind emotional nur mit Westf. Herne, Hamborn 07, ETB, SV Sodingen etc. verbunden.

Unsere Kinder werden mit Wattenscheid *g*, Kaiserslautern, Offenbach, 1860 etc. auch nur Sendungen im History-Channel verbinden können.

Seifert: "Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen"

NGM, Ort, Montag, 14. September 2020, 19:45 (vor 43 Tagen) @ Sascha

Die US Ligen erleben auch genau das von deinem Vorposter beschriebene Problem. Wenn absehbar ist, dass man in dieser Saison keinen Stich mehr sieht, beginnt das tanken. Sieht man im Football, Basketball, Baseball... gute Güte, in der NBA ging es so weit, dass einige Teams überlegt haben drei Jahre in den Rebuild-Modus zu gehen, als die Golden State Warriors wie unbesiegbare Außerirdische wirken. Im Gegenteil, im US-Sport wird mit dem Draft ja sogar sportlicher Misserfolg auf die eine oder andere Weise belohnt.

Das US-System irgendwie auf den europäischen Fußballbetrieb anzuwenden funktioniert aus verschiedensten Gründen nicht.


Ich sehe auch den Sinn darin nicht. Der Fußball bezieht doch seine Faszination auch aus den großen, ruhmreichen Namen wie Real Madrid, Liverpool, Barcelona, oder Juventus Turin. Selbst Vereine wie AC Milan, oder der HSV strahlen mit ihren Namen stärker als die Realität.

Mich würde das alles noch viel kälter lassen, wenn in fünf Jahren auf einmal Getafe, Wolverhampton, Augsburg und Brescia Calcio die Schwergewichte im CL-Halbfinale sind, weil ich emotional mit denen Null verbinde.

Ja aber künftige Generation haben das Problem nicht wenn sie mit diesen Mannschaften aufwachsen.

Seifert: "Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen"

Blarry @, Essen, Montag, 14. September 2020, 16:35 (vor 43 Tagen) @ Voomy

Die US Ligen erleben auch genau das von deinem Vorposter beschriebene Problem. Wenn absehbar ist, dass man in dieser Saison keinen Stich mehr sieht, beginnt das tanken.

Was aber, außer in den ohnehin nicht besonders gut gefüllten Köpfen von Sportfans, in der Praxis so gut wie nie vorkommt, einfach weil die Leistungsunterschiede eben aufgrund des Draftsystems so gering sind. Da gewinnen selbst die Dolphins am Saisonende noch ein paar Spiele. Ok, die Browns waren jahrelang ein dumpster fire, aber das kommt ab und zu vor. Jeder Sport braucht sein Gelsenkirchen.

Versuch doch mal, Sportlern mit einer kurzen Karriere vorzuschreiben, absichtlich schlecht zu spielen und ihre eigenen Aussichten auf künftige Verträge zu torpedieren. Viel Glück dabei.

Natürlich tradet man gelegentlich seine besten Spieler weg, wenn Verträge auslaufen oder sie sich beruflich neuorientieren möchten. Aber dafür wird man schließlich mit Draftpicks kompensiert, die man in den sportlichen Neuaufbau steckt. Der einzige Unterschied zu "wir verkaufen Dembele für 120 Millionen und holen dafür ein halbes Dutzend anderer Jungs" liegt darin, dass du in der NFL bis zum nächsten Draft warten musst.

Das US-System irgendwie auf den europäischen Fußballbetrieb anzuwenden funktioniert aus verschiedensten Gründen nicht.

Grund #1: wir mögen Monotonie und Monopole.

Seifert: "Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen"

Talentförderer @, Dortmund, Montag, 14. September 2020, 20:13 (vor 43 Tagen) @ Blarry

Wir haben nur nicht soviel Milliardäre die sich gerne Sport Clubs als Spielzeuge halten.

Aber wieso nicht, System ändern und beim Verein der an lautesten schreit erstmal schön einsteigen und das Team ans andere Ende Deutschlands umziehen.

Seifert: "Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen"

Voomy @, Berlin, Montag, 14. September 2020, 16:48 (vor 43 Tagen) @ Blarry

Sehe ich ehrlich gesagt anders. Das Tanken ist kein Sportfan-Phänomen, sondern durchaus eine gängige Praxis. Heißt dann halt einfach nur Rebuild anstatt des anderen Begriffs. Bestes Beispiel sind derzeit in der NBA die Thunder, die ihren einzigen echten Star abgegeben haben und dank ihrer Trading-Policy in den nächsten fünf Jahren freie Auswahl in den Draftklassen haben. Es gehört halt im US-Sport durchaus mal dazu, zwei, drei Jahre nicht die Playoffs anzupeilen. Die Star-Spieler schert es nur wenig, die haben eh ihre garantierten Verträge.

Klar hast du da auch Fälle wo es simples Missmanagement oder Mangel an Kompetenz im Frontoffice ist. Die 76ers haben das vor einigen Jahren aber sogar zur Vereinsphilosophie gemacht und es unter dem Label "Trust the process" verkauft. Die Bulls haben teilweise bewusst gesunde Spieler gar nicht mehr auf den Court gelassen, weil man ohnehin nicht gewinnen wollte. Spätestens wenn es im letzten Saisondrittel um die Frage Lottery oder Lottery nicht geht, lohnt sich das Verlieren. Mal schauen wie sich das langfristig mit der neuen Lottery ändert.

Aber ja, zusammengefasst - Tanken ist kein ausgedachter Prozess, es ist eine spieltaktische Philosophie, die du dir halt eigentlich nur in Systemen ohne Abstieg erlauben kannst. Und das ist der entscheidende Unterschied, nicht das Salary Cap, der Verlieren für US-Teams lukrativ macht. Du hast keine echten Konsequenzen, wenn du beschissen bist.

Seifert: "Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen"

Weltimperator @, SenfTown, Montag, 14. September 2020, 16:45 (vor 43 Tagen) @ Blarry

Die US Ligen erleben auch genau das von deinem Vorposter beschriebene Problem. Wenn absehbar ist, dass man in dieser Saison keinen Stich mehr sieht, beginnt das tanken.


Was aber, außer in den ohnehin nicht besonders gut gefüllten Köpfen von Sportfans, in der Praxis so gut wie nie vorkommt, einfach weil die Leistungsunterschiede eben aufgrund des Draftsystems so gering sind. Da gewinnen selbst die Dolphins am Saisonende noch ein paar Spiele. Ok, die Browns waren jahrelang ein dumpster fire, aber das kommt ab und zu vor. Jeder Sport braucht sein Gelsenkirchen.

Versuch doch mal, Sportlern mit einer kurzen Karriere vorzuschreiben, absichtlich schlecht zu spielen und ihre eigenen Aussichten auf künftige Verträge zu torpedieren. Viel Glück dabei.

Natürlich tradet man gelegentlich seine besten Spieler weg, wenn Verträge auslaufen oder sie sich beruflich neuorientieren möchten. Aber dafür wird man schließlich mit Draftpicks kompensiert, die man in den sportlichen Neuaufbau steckt. Der einzige Unterschied zu "wir verkaufen Dembele für 120 Millionen und holen dafür ein halbes Dutzend anderer Jungs" liegt darin, dass du in der NFL bis zum nächsten Draft warten musst.

Das US-System irgendwie auf den europäischen Fußballbetrieb anzuwenden funktioniert aus verschiedensten Gründen nicht.


Grund #1: wir mögen Monotonie und Monopole.

Gerade beim BvB sieht man doch dass man sich langfristig rankämpfen kann und an Barca, dass kein Monopol ewig hält.
In Europa möchte man eben einen sportlichen und wirtschaftlichen Wettkampf.

Wer Chancengleichheit als das Optimum ansieht kann sich sicher für ne Münzwurfweltmeisterschaft begeistern. Warum überhaupt noch mit Leistungsschwankungen von Menschen auseinandersetzen...

Seifert: "Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen"

Blarry @, Essen, Montag, 14. September 2020, 18:00 (vor 43 Tagen) @ Weltimperator

Deine Beiträge in diesem Thread lassen nicht unbedingt darauf schließen, dass Du die Technologie "Grautöne" bereits erforscht hast.

Seifert: "Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen"

Weltimperator @, SenfTown, Dienstag, 15. September 2020, 08:52 (vor 43 Tagen) @ Blarry

Deine Beiträge in diesem Thread lassen nicht unbedingt darauf schließen, dass Du die Technologie "Grautöne" bereits erforscht hast.

Wenn man selbst im schillerndem Weiß des Spzialismus steht dann wirkt jede andere Meinung aus deiner Sicht vielleicht wie ein dunkles Schwarz.
Aber ich fordere ja im Gegensatz zum Großteil hier keine sozialistische Revolution sondern eine minimale Anpassung des bestehenden Systems

Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen

Chappi1991 ⌂ @, Montag, 14. September 2020, 12:09 (vor 44 Tagen) @ CHS

Dann wäre es doch nur zu logisch, Buyern das komplette TV-Geld zu geben. Das würde die Meisterschaft auch nicht langweiliger machen.

Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen

Sascha @, Dortmund, Montag, 14. September 2020, 12:34 (vor 44 Tagen) @ Chappi1991

So ganz Unrecht hat er mit dem Punkt ja nicht. Kürzungen bei den Großen und Umverteilen mit der Gießkanne von drei, oder vier Millionen mehr für alle anderen, wird das Problem nicht fundamental lösen.

Eigentlich würde es nur was bringen, wenn man den Gesamtetat auf einen Betrag deckelt, so dass die Bayern eben nicht 80 Millionen bei einem Königstransfer in den Sand setzen können, ohne dass es sie irgendwie in ihrem Handeln einschränkt.

Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen

Talentförderer @, Dortmund, Montag, 14. September 2020, 20:15 (vor 43 Tagen) @ Sascha

Und Deckeln des Etats heißt letztendlich auch nur Handgelder von 50 Mio bei Wechsel. Blöd für den Verein wenn der Spieler floppt und wieder abgegeben wird, das Geld ist aufjedenfall weg.

Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen

Vati Morgana, Berlin, Montag, 14. September 2020, 17:48 (vor 43 Tagen) @ Sascha

So ganz Unrecht hat er mit dem Punkt ja nicht. Kürzungen bei den Großen und Umverteilen mit der Gießkanne von drei, oder vier Millionen mehr für alle anderen, wird das Problem nicht fundamental lösen.

Fundamental ganz sicher nicht. Aber Auswirkungen hätte das meines Erachtens nach schon...

Wenn ich mich nicht vertan habe liegen die durchschnittlichen TV-Einnahmen der 18 Erstligisten kommende Saison bei 53,0 Mio. EUR.
Das wäre bei völliger Gleichverteilung ein Minus von 18,3 Mio. EUR für Bayern und von 15,9 Mio. EUR für uns.
Bei einer angenommenen Personalkostenquote von 50% wäre das also etwa ein Verlust eines Gnabry bzw. Hazard.

Das macht einen gegen die unmittelbare Konkurrenz - die ebenfalls Verluste hinnehmen muss - nicht direkt in einem einzelnen Spiel zum Außenseiter.
Gleichzeitig steht der unteren Tabellenhälfte aber auch mehr Geld für die Mannschaft zur Verfügung. Die Etats rücken näher zusammen, das solide Mittelfeld der Liga wird breiter. Im Laufe einer Saison wird sich die Substanzverschiebung meiner Meinung nach daher schon in Punkte umrechnen lassen - gerade nach kräftezehrenden Champions League- oder Euro League-Spielen.

Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen

Blarry @, Essen, Montag, 14. September 2020, 16:06 (vor 43 Tagen) @ Sascha

Und ich glaube ja, dass die Chancengleichheit in Richtung Bayern ca. 95% aller deutschen Profiklubs, die nicht "Borussia Dortmund" heißen, am Allerwertesten vorbeigeht. Sie sich aber dennoch nicht gegen zwei oder vier Millionen mehr im Jahr wehren würden, wenn es darum geht, auch in Krisenzeiten ihre Angestellten bezahlen zu können ohne sie in Kurzarbeit zu schicken, oder ihre Verbindlichkeiten aus Krediten, Stadionbau etc. zu bedienen.

Wir haben das Problem, viele Fußballthemen aus einer Sichtweise zu betrachten, die im nationalen Raum überhaupt nur auf eine Handvoll Klubs zutrifft und für die breite Masse der Teilnehmer am Bundesligawettbewerb herzlich irrelevant bis egal ist. Und natürlich kommt da der Bias zum Tragen, dass wir bei einer Glättung der Verteilung in absoluten Zahlen der zweitgrößte Verlierer wären. Möchten wir natürlich vermeiden.

Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen

Weltimperator @, SenfTown, Montag, 14. September 2020, 16:53 (vor 43 Tagen) @ Blarry

Und ich glaube ja, dass die Chancengleichheit in Richtung Bayern ca. 95% aller deutschen Profiklubs, die nicht "Borussia Dortmund" heißen, am Allerwertesten vorbeigeht. Sie sich aber dennoch nicht gegen zwei oder vier Millionen mehr im Jahr wehren würden, wenn es darum geht, auch in Krisenzeiten ihre Angestellten bezahlen zu können ohne sie in Kurzarbeit zu schicken, oder ihre Verbindlichkeiten aus Krediten, Stadionbau etc. zu bedienen.

Wir haben das Problem, viele Fußballthemen aus einer Sichtweise zu betrachten, die im nationalen Raum überhaupt nur auf eine Handvoll Klubs zutrifft und für die breite Masse der Teilnehmer am Bundesligawettbewerb herzlich irrelevant bis egal ist. Und natürlich kommt da der Bias zum Tragen, dass wir bei einer Glättung der Verteilung in absoluten Zahlen der zweitgrößte Verlierer wären. Möchten wir natürlich vermeiden.

aber die 2 bis 4 mio würden die ja nicht für Krisenzeiten aufsparen sondern genauso den Kader aufblähen dass sie jetzt ihre Leute in Kurzarbeit schicken müssten.
Zeitgleich müsste Dortmund und Bayern den Etat mal eben um über 10mio kürzen und eben jenes Personal ganz auf die Straße setzen und ja die haben nix falsch gemacht oder die anderen besser aber Blarry will euch nunmal die Jobs nehmen, also lebt damit.
Man würde einfach Vereinen mehr Geld geben die damit eben schlechter umgehen als andere und genau deshalb da stehen wo sie stehen.

Wollen wir dann als nächsten die Anzahl der Einwohner in Bundesligastädten zwangsumsiedeln? Wo hat die ewige Gleichmacherei denn mal ein Ende?

Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen

HoschUn, Ort, Montag, 14. September 2020, 13:49 (vor 43 Tagen) @ Sascha

So ganz Unrecht hat er mit dem Punkt ja nicht. Kürzungen bei den Großen und Umverteilen mit der Gießkanne von drei, oder vier Millionen mehr für alle anderen, wird das Problem nicht fundamental lösen.

Realistisch betrachtet bringt die Gießkanne tatsächlich überhaupt nichts. Man müsste den Bayern 50 Millionen weg nehmen und dem BVB geben, dann hätte man schon mal eine bessere Chance auf einen echten Zweikampf um die Meisterschaft.

Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen

Weeman @, Hinterm Knauber, Montag, 14. September 2020, 12:45 (vor 44 Tagen) @ Sascha

So ganz Unrecht hat er mit dem Punkt ja nicht. Kürzungen bei den Großen und Umverteilen mit der Gießkanne von drei, oder vier Millionen mehr für alle anderen, wird das Problem nicht fundamental lösen.

Man hat viel zu lange gewartet. Ganz prinzipiell würde eine gleichmäßigere Verteilung sich natürlich positiv auf die Spannung auswirken. Auch jetzt noch.

Eigentlich würde es nur was bringen, wenn man den Gesamtetat auf einen Betrag deckelt, so dass die Bayern eben nicht 80 Millionen bei einem Königstransfer in den Sand setzen können, ohne dass es sie irgendwie in ihrem Handeln einschränkt.

Jo. Wird aber nicht passieren. Für die BL ist ein Abschied vom BVB und FCB die einzige Hoffnung. Aber selbst dann würde man wahrscheinlich nichts machen, weil man ja einen dritten Verein auch noch eventuell vielleicht in die Superleague katapultieren könnte.

Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen

Talentförderer @, Dortmund, Montag, 14. September 2020, 20:18 (vor 43 Tagen) @ Weeman

Bei einem Abschied von Bayern und Dortmund kann man sich gleich direkt von der Bundesliga verabschieden, da sich noch kaum jemand den Gurkenfußball mit Leipzig als Dauersieger anschauen würde.

Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen

Kayldall, Luxemburg, Montag, 14. September 2020, 12:40 (vor 44 Tagen) @ Sascha

Stimmt was du schreibst, aber ich glaube es ging Chappi eher darum, dass hier die Argumentation vertreten wird von Seifert, was nicht fundamental hilft kann man auch bleiben lassen. Zumindest würde es ein wenig helfen, die Fernsehgelder umzuverteilen und den kleineren Klubs mehr abzugeben, statt Bayern noch mehr Geld zu geben. Ist so als wenn Seifert sagen würde, wenn ich keinen Plastik in den Ozean werfe, dann rettet das auch nicht die Gesamtsituation, also munter rein damit!

Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen

Jos, Ort, Montag, 14. September 2020, 13:05 (vor 43 Tagen) @ Kayldall

Natürlich würde eine Umverteilung bzw. Gleichverteilung der Gelder in der DFL auf Dauer zu einer größeren Chancengleichheit führen. Dies würde allerdings auf Kosten der internationalen Wettbewerbsfähigkeit gehen, denn ich gehe nicht davon aus, dass es in allen Ligen dann so gehändelt würde.
Auch wenn wir und die Bayern die Liga verlassen würde, wäre das Ungleichgewicht nicht aufgehoben, ee verschiebt sich dann halt ein bißchen. Das Durchschnittsgehalt bei Union liegt bei 600.000, bei Leverkusen bei 2,8 Millionen.

Gleichverteilung würde Meisterschaft nicht spannender machen

Kayldall, Luxemburg, Montag, 14. September 2020, 17:09 (vor 43 Tagen) @ Jos

Das mit dem Schwächen im internationalen Vergleich ist ein Argument, was ich immer von Bayern höre und die denken ja nur an sich. Dennoch stehen sie als CL Sieger da und der BVB kommt in letzter Zeit meist nur bis ins Achtelfinale, wo dann Schluss ist. Keine Ahnung ob das RB Leipzig schwächen würde, aber wohl eher auch nicht, genau wie der BVB nicht wesentlich schlechter wäre dadurch im internationalen Abschneiden. Alle anderen deutschen Teams schneiden doch jetzt schon bescheiden ab, vielleicht noch mit Ausnahme von Frankfurt.

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