schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
Startseite | FAQ | Forumsregeln | Nutzungsbedingungen | schwatzgelb.de unterstützen
Log in | Anmelden

zurück zur Hauptseite
Boardansicht

Notstand für ein Jahr – zunächst (Corona)

Freyr @, Mittwoch, 25. März 2020, 12:04 (vor 67 Tagen)

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-03/corona-krise-infektionsschutz-gesetz-jens-spahn

"Das sind die wichtigsten Punkte, die Spahn ändern will:

Der Gesundheitsminister soll von Gesetz wegen die Möglichkeit erhalten, per Rechtsverordnung weitreichend zu regieren. Er kann dann beispielsweise Angehörige von Gesundheitsberufen zum Kampf gegen die Epidemie verpflichten.
Der Bund soll Arzneimittel und Medizinprodukte beschaffen oder sogar beschlagnahmen dürfen. Er soll ihre Produktion anordnen und Preise festlegen dürfen.
Der Bund soll außerdem anordnen dürfen, dass Reisende an der Grenze medizinisch untersucht werden. Beförderungsunternehmen müssten dann kooperieren. Sie müssten beispielsweise Passagierlisten offenlegen und kranke Gäste melden. "

Die Handydatenauswertung wurde zunächst verworfen

mal was zum Nachdenken von einem eher konservativen Blatt

Zechenkind66 @, Dorrmund, Donnerstag, 26. März 2020, 14:30 (vor 66 Tagen) @ Freyr

mal was zum Nachdenken von einem eher konservativen Blatt

Voomy @, Berlin, Donnerstag, 26. März 2020, 14:39 (vor 66 Tagen) @ Zechenkind66

Dann wird das Gesetz halt vom Bundesverfassungsgericht gekippt. Ich hoffe mal, dass wir zwischen dieser und der nächsten Pandemie ausreichend Zeit haben, damit die Gerichte sich damit beschäftigen können.

Ich habe kein Handy, Herr Spahn!

Franke @, Donnerstag, 26. März 2020, 11:36 (vor 66 Tagen) @ Freyr

Beschaffen Sie mir eines?

Die Handydatenauswertung wurde zunächst verworfen


Gerade wurde sie im Radio wieder genannt.

Ich habe kein Handy, Herr Spahn!

Tigo @, Duisburg, Donnerstag, 26. März 2020, 11:42 (vor 66 Tagen) @ Franke

EIne Auswertung von anonymen Bewegungsdaten wie sie das RKI letzte (?) Woche begonnen hat ist sowieso gesetzlich wohl unproblematisch.
Eine Erweiterung des ganzen in Richtung wie es bspw. in Südkorea gemacht wird wurde aber nicht beschlossen, weil es wohl auch gegen so einige Datenschutzgesetze auch auf EU ebene verstoßen würde.

Ich habe kein Handy, Herr Spahn!

Chappi1991 ⌂ @, Donnerstag, 26. März 2020, 11:42 (vor 66 Tagen) @ Franke

Und wenn schon. Dann macht man es aus, wenn man irgendwo hingeht, wo man nicht sein darf. Viel leichter kann man ein Überwachungssystem ja gar nicht aushebeln.

Notstand für ein Jahr – zunächst

Ulrich @, Mittwoch, 25. März 2020, 13:30 (vor 67 Tagen) @ Freyr

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-03/corona-krise-infektionsschutz-gesetz-jens-spahn

"Das sind die wichtigsten Punkte, die Spahn ändern will:

Der Gesundheitsminister soll von Gesetz wegen die Möglichkeit erhalten, per Rechtsverordnung weitreichend zu regieren. Er kann dann beispielsweise Angehörige von Gesundheitsberufen zum Kampf gegen die Epidemie verpflichten.
Der Bund soll Arzneimittel und Medizinprodukte beschaffen oder sogar beschlagnahmen dürfen. Er soll ihre Produktion anordnen und Preise festlegen dürfen.
Der Bund soll außerdem anordnen dürfen, dass Reisende an der Grenze medizinisch untersucht werden. Beförderungsunternehmen müssten dann kooperieren. Sie müssten beispielsweise Passagierlisten offenlegen und kranke Gäste melden. "

Die Handydatenauswertung wurde zunächst verworfen

Die Perspektive auf ein Jahr ist nachvollziehbar, so lange kein Impfstoff für die breite Bevölkerung vorhanden ist, wird die Krankheit nicht vollständig verschwinden. Und man kann den Bundestag nicht von Woche zu Woche, von Monat zu Monat neu entscheiden lassen.

Das heißt aber nicht, dass es zwölf Monate so weiter gehen wird wie jetzt. Zunächst einmal geht es darum die Dynamik aus dem Geschehen zu nehmen, also den Anstieg der Neuinfektionen zu bremsen und dann zu erreichen, dass die Zahlen zurück gehen. Die Südkoreaner haben das sehr gut hinbekommen. Ein Mittel sind sicherlich schnellere und in größerer Stückzahl verfügbare Tests.

Viele Wissenschaftler gehen davon aus,dass wir demnächst nach dem Prinzip "Stotterbremse" "fahren" werden. Geht die Zahl der Neuinfektionen zurück, dann lockert man einen Teil der Restriktionen. Gleichzeitig soll das Monitoring verstärkt werden. Erhöht sich die Zahl der Neuinfektionen erneut, dann verschärft man die Restriktionen erneut, ggf. auf lokal begrenzt. Hierfür schafft die Gesetzgebung heute die notwendigen Werkzeuge.

Notstand für ein Jahr – zunächst

simie, Krefeld, Mittwoch, 25. März 2020, 14:45 (vor 67 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von simie, Mittwoch, 25. März 2020, 14:49

Die Südkoreaner haben das sehr gut hinbekommen. Ein Mittel sind sicherlich schnellere und in größerer Stückzahl verfügbare Tests.

Wobei hier die Frage ist, ob dass wirklich genügend beachtet wird. Bisher fährt man in Europa teils eine gegenteilige Strategie und testet vergleichsweise wenig. Hier folgt man nicht den Vorschlägen der WHO.
Ob am mangelnden Willen oder ob tatsächlich derzeit gar nicht die Möglichkeiten vorhanden sind und auch nicht kurzfristig ausgebaut werden können, ist wohl nicht ganz klar. Oder auch eine Mischung von beiden.

taz.de/Corona-Strategien-der-EU/!5670671/

Notstand für ein Jahr – zunächst

Sascha @, Dortmund, Mittwoch, 25. März 2020, 13:37 (vor 67 Tagen) @ Ulrich

Viele Wissenschaftler gehen davon aus,dass wir demnächst nach dem Prinzip "Stotterbremse" "fahren" werden. Geht die Zahl der Neuinfektionen zurück, dann lockert man einen Teil der Restriktionen. Gleichzeitig soll das Monitoring verstärkt werden. Erhöht sich die Zahl der Neuinfektionen erneut, dann verschärft man die Restriktionen erneut, ggf. auf lokal begrenzt. Hierfür schafft die Gesetzgebung heute die notwendigen Werkzeuge.

Politisch ist das allerdings nicht die "Stotterbremse", sondern das Gaspedal.

Notstand für ein Jahr – zunächst

FourrierTrans @, Dortmund, Mittwoch, 25. März 2020, 13:44 (vor 67 Tagen) @ Sascha

Viele Wissenschaftler gehen davon aus,dass wir demnächst nach dem Prinzip "Stotterbremse" "fahren" werden. Geht die Zahl der Neuinfektionen zurück, dann lockert man einen Teil der Restriktionen. Gleichzeitig soll das Monitoring verstärkt werden. Erhöht sich die Zahl der Neuinfektionen erneut, dann verschärft man die Restriktionen erneut, ggf. auf lokal begrenzt. Hierfür schafft die Gesetzgebung heute die notwendigen Werkzeuge.


Politisch ist das allerdings nicht die "Stotterbremse", sondern das Gaspedal.

Oder der Rückwärtsgang. Je nach dem, wie man das betrachten möchte.

wie Soll es weiter gehen?

Davja89, Mittwoch, 25. März 2020, 13:06 (vor 67 Tagen) @ Freyr

Aktuell bewegen sich ja die % Raten im mIttel in Europa Richtung 10 % -15%

Das beutetet ja das wir etwa alle 7-10 Tage eine Verdoppelung haben werden.

Runden wir also die offiziellen Zahlen mal auf falls noch was kommt an Nachmeldungen.


Jetzt = 40.000
1.woche = 80.000
2.woche = 160.000
3.woche = 320.000
Usw


Das heißt wir müssten mind. die aktuelle. Beschränkungen bis zum Impfstoff laufen lassen.
Vorher ist eine Herdenimmunität nicht zu schaffen.

Das beutetet shutdown bis Anfang nächsten Jahres.

Das wäre von den Folgen sicherlich unvergleichbar mit allem was wir kennen.
Das führt zu Millionen Toten weltweit.

Jetzt die Gretchenfrage ...

Wie kommen wir aus der Zwickmühle raus?


Ps. Den Faktor das sich die Menschen niemals für so eine lange Zeit einsperren lassen lass ich sogar mal weg.

wie Soll es weiter gehen?

bers @, Donnerstag, 26. März 2020, 01:20 (vor 67 Tagen) @ Davja89

Aktuell bewegen sich ja die % Raten im mIttel in Europa Richtung 10 % -15%

Das beutetet ja das wir etwa alle 7-10 Tage eine Verdoppelung haben werden.

"Kleine" Korrektur, 10-15% pro Tag bedeuten Verdoppelung alle 5-7 Tage [ln(2)/ln(1.15) und ln(2)/ln(1.1)].

wie Soll es weiter gehen?

Lattenknaller @, Madrid, Mittwoch, 25. März 2020, 14:26 (vor 67 Tagen) @ Davja89

Aktuell bewegen sich ja die % Raten im mIttel in Europa Richtung 10 % -15%

Das beutetet ja das wir etwa alle 7-10 Tage eine Verdoppelung haben werden.

Runden wir also die offiziellen Zahlen mal auf falls noch was kommt an Nachmeldungen.


Jetzt = 40.000
1.woche = 80.000
2.woche = 160.000
3.woche = 320.000
Usw


Das heißt wir müssten mind. die aktuelle. Beschränkungen bis zum Impfstoff laufen lassen.
Vorher ist eine Herdenimmunität nicht zu schaffen.

Das beutetet shutdown bis Anfang nächsten Jahres.

Das wäre von den Folgen sicherlich unvergleichbar mit allem was wir kennen.
Das führt zu Millionen Toten weltweit.

Jetzt die Gretchenfrage ...

Wie kommen wir aus der Zwickmühle raus?


Ps. Den Faktor das sich die Menschen niemals für so eine lange Zeit einsperren lassen lass ich sogar mal weg.

In Spanien rechnet der Leiter des Krisenzentrums mit dem Erreichen der Spitze in den nächsten Tagen.
Danach sollte es abwärts gehen. Relevant sind auch hier v.a. die Zahlen in den Krankenhäusern.
Die momentan kursierten Zahlen an Infizierten sind eh nicht exakt.
Falls das eintrifft - und der Mann ist eher seriöser Faktenmensch - sollte es nächste Woche dann runter gehen.

Er hat auch schon leise angedeutet, dass man jetzt plant, wie man schrittweise die Maßnahmen lockert.
Was vorrangig benötigt wird sind Masken, Masken, Tests, Tests ach so, ja Tests.
In einer Woche sollte man eigentlich bestimme Populationen getestet haben, um zu wissen, was Sache ist.

wie Soll es weiter gehen?

Raducanu @, Sassenberg, Mittwoch, 25. März 2020, 13:22 (vor 67 Tagen) @ Davja89
bearbeitet von Raducanu, Mittwoch, 25. März 2020, 13:40

Deine Rechnung hat einen entscheidenen Fehler.
Du rechnest mit 40.000 Infizierten.
Diese 40.000 ist die Summe aller jemals Infizierten. Je nach Quelle sind aber bereits in Deutschland schon wieder ca 3000-5000 Infizierte geheilt und somit nicht mehr Ansteckend.
Senken wir die Ansteckungsquote pro Tag auf <5-6% werden wir irgendwann am Tag mehr Geheilte als Neuinfizierte haben.

Laut https://www.worldometers.info/coronavirus/country/germany/
hatten wir gestern 3935 Neuinfektionen, aber auch 2837 Recoveries.
Macht Netto ca 1100 Neuinfektionen, was dann nicht mehr 11% sind sondern nur noch 3-4%. Mir ist bekannt, das die Recoverys nicht Meldungspflichtig sind und auch nicht wirklich festgestellt werden. Aber letztenendes kann man in nahezu allen Fällen sagen (so makaber es auch klingt:
Wer nach 3 Wochen nicht Tot ist, ist nicht mehr Ansteckend, da er entweder:
Vollständig geheilt ist, oder weiterhin im Krankenhaus liegt und Behandelt wird. Hier ist die Ansteckungsrate deutlich geringer weil die Menschen nicht durch die Gegend Rennen
Zudem Flacht sich die Kurve auch irgendwann weiterhin ab, weil die potenziell gefährdeten Personen bereits irgendwann "schon mal dran" waren und sich kein zweites Mal infizieren können (z.B. ein Arzt der sich Ende Feb. Infiziert hat, wird wieder arbeiten können, kann sich aber nicht nochmal anstecken.)

Notstand für ein Jahr – zunächst

rajol @, Pulheim, Mittwoch, 25. März 2020, 12:58 (vor 67 Tagen) @ Freyr

Wie wäre es denn mit der Zwangsverpflichtung von CEOs, Bankern und Politikern. Den Arsch von alten Menschen abputzen sollte doch jeder können - und die vielen BWLer hier im Forum doch wohl auch. Es wird Zeit, dass der unsäglichste Begriff des letzten Jahrzehnts nämlich "systemrelevant" endlich durchleuchtet und real neu definiert wird.

Notstand für ein Jahr – zunächst

Weeman @, Hinterm Knauber, Mittwoch, 25. März 2020, 15:28 (vor 67 Tagen) @ rajol

Es wird Zeit, dass der unsäglichste Begriff des letzten Jahrzehnts nämlich "systemrelevant" endlich durchleuchtet und real neu definiert wird.

Damit sich dann die andere Seite darüber aufregen kann...

Wer überhaupt mit und über den Begriff diskutiert, macht meiner Meinung nach schon den ersten Fehler. Ausnahmslos jeder Beruf ist für das private System der ausführenden Arbeitnehmerinnen relevant.

Notstand für ein Jahr – zunächst

hardbreak, Ort, Mittwoch, 25. März 2020, 15:51 (vor 67 Tagen) @ Weeman

Es wird Zeit, dass der unsäglichste Begriff des letzten Jahrzehnts nämlich "systemrelevant" endlich durchleuchtet und real neu definiert wird.


Damit sich dann die andere Seite darüber aufregen kann...

Wer überhaupt mit und über den Begriff diskutiert, macht meiner Meinung nach schon den ersten Fehler. Ausnahmslos jeder Beruf ist für das private System der ausführenden Arbeitnehmerinnen relevant.

Nein und absolut nicht!

Notstand für ein Jahr – zunächst

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Mittwoch, 25. März 2020, 17:53 (vor 67 Tagen) @ hardbreak

Es wird Zeit, dass der unsäglichste Begriff des letzten Jahrzehnts nämlich "systemrelevant" endlich durchleuchtet und real neu definiert wird.


Damit sich dann die andere Seite darüber aufregen kann...

Wer überhaupt mit und über den Begriff diskutiert, macht meiner Meinung nach schon den ersten Fehler. Ausnahmslos jeder Beruf ist für das private System der ausführenden Arbeitnehmerinnen relevant.


Nein und absolut nicht!

Und ob.

Notstand für ein Jahr – zunächst

Talentförderer @, Dortmund, Mittwoch, 25. März 2020, 16:30 (vor 67 Tagen) @ hardbreak

Doch.

Notstand für ein Jahr – zunächst

Weeman @, Hinterm Knauber, Mittwoch, 25. März 2020, 15:58 (vor 67 Tagen) @ hardbreak

Ausnahmslos jeder Beruf ist für das private System der ausführenden Arbeitnehmerinnen relevant.

Nein und absolut nicht!

Klar. Wenn durch die Arbeit die Familie ernährt wird ist für diese Personen auch der Beruf des Schienenputzers systemrelevant. Aber aufgrund deiner Antwort gehe ich einfach mal davon aus, dass du gar nicht verstehst, worauf ich hinaus will.

Notstand für ein Jahr – zunächst

hardbreak, Ort, Mittwoch, 25. März 2020, 16:22 (vor 67 Tagen) @ Weeman

Ausnahmslos jeder Beruf ist für das private System der ausführenden Arbeitnehmerinnen relevant.

Nein und absolut nicht!


Klar. Wenn durch die Arbeit die Familie ernährt wird ist für diese Personen auch der Beruf des Schienenputzers systemrelevant. Aber aufgrund deiner Antwort gehe ich einfach mal davon aus, dass du gar nicht verstehst, worauf ich hinaus will.

Ups da habe ich wohl zu schnell drüber gelesen und war automatisch auf der Metaebene von der ich sprach.

Notstand für ein Jahr – zunächst

Weeman @, Hinterm Knauber, Mittwoch, 25. März 2020, 18:16 (vor 67 Tagen) @ hardbreak

Passiert.

Notstand für ein Jahr – zunächst

Donkstereo, Dortmund, Mittwoch, 25. März 2020, 15:10 (vor 67 Tagen) @ rajol

Also der CEO der Firma, in der ich arbeite, sowie der gesamte Vorstand, arbeiten sich zur Zeit Tag und Nacht den Arsch ab, um über 600 Arbeitsplätze zu bewahren.
Wäre auch in meinem Interesse, wenn die dabei blieben.

Notstand für ein Jahr – zunächst

hardbreak, Ort, Mittwoch, 25. März 2020, 16:19 (vor 67 Tagen) @ Donkstereo

Sei mir nicht böse aber genau da ist der Denkfehler.
Wenn die Produkte die Firma X produziert gebraucht werden wird nach der Schließung dieser eine andere die Produktion übernehmen und das wahrscheinlich durch Skalen Effekte effizienter.
Es geht bei der arbeit nur um Umverteilungsmechanismen innerhalb des Systems und nicht um die Schaffung von Mehrwert wie es ein schöner Artikel mal beschrieben hat.
Da wurde wunderbar von US Ökonomen beschrieb das immer mehr Menschen damit beschäftigt sind ihren Anteil innerhalb des Systems zu sichern anstatt eine echten Mehrwert zu schaffen.

Sieht man sehr schön wenn es darum geht wenn man das böse Amazon gegen den Einzelhandel verteidigt (kritik gibt es natürlich mehr als genug) oder effiziente Großkonzerne gegen die kleinen die eben nicht die Maschinen haben.

Notstand für ein Jahr – zunächst

herrNick @, Mittwoch, 25. März 2020, 14:19 (vor 67 Tagen) @ rajol

Wie wäre es denn mit der Zwangsverpflichtung von CEOs, Bankern und Politikern. Den Arsch von alten Menschen abputzen sollte doch jeder können - und die vielen BWLer hier im Forum doch wohl auch. Es wird Zeit, dass der unsäglichste Begriff des letzten Jahrzehnts nämlich "systemrelevant" endlich durchleuchtet und real neu definiert wird.

Das ist natürlich leicht hier populistisch so runtergeschrieben. Aber nur, weil man andere Berufsgruppen nicht in vorderster Front sieht, heißt das nicht, dass sie nicht ebenfalls sehr relevant sind. Was ist mit Ver- und Entsorgung? Nicht wichtig Strom im Krankenhaus zu haben oder Wasser? Vermutlich doch. Muss dann der CEO nicht mit ran? Wir kommen eigentlich die Leute in die Krankenhäuser? Etwa in Autos? Wer baut die eigentlich, damit die fahren können? Und wie wechseln die ihren Besitzer? Achso mit Geld, so ganz ohne Banken ist dann auch schwierig. Wie kommen eigentlich irgendwelche Not- und Überbrückungskredite für die nächste Zeit zum Kunden? Auch durch Banken oder wir das Geld einfach von Herrn Altmeier in die entsprechenden Briefkästen geworfen? Handwerker: wer von denen ist systemrelevant und wer nicht? Was ist mit den Pharmafirmen. Sicher, halte ich auch pauschal eher für böse, aber in der aktuellen Zeit dann schon auch wieder irgendwie wichtig.

Aber bei plastischen Chirurgen oder Luxusartikeln bin ich bei Dir.

Notstand für ein Jahr – zunächst

Kallewupp @, Berlin, Mittwoch, 25. März 2020, 14:53 (vor 67 Tagen) @ herrNick
bearbeitet von Kallewupp, Mittwoch, 25. März 2020, 14:59

Plastische Chirurgie ist aber sehrt viel mehr als Titten machen, insofern wäre ich auch da etwas zurückhaltender. Du meinst sicher die Schönheitschirurgie. Diese wird zwar sehr häufig von plastischen Chirurgen auch gemacht, ist aber keine Facharztbezeichnung.

Notstand für ein Jahr – zunächst

Sascha @, Dortmund, Mittwoch, 25. März 2020, 14:24 (vor 67 Tagen) @ herrNick

Wie wäre es denn mit der Zwangsverpflichtung von CEOs, Bankern und Politikern. Den Arsch von alten Menschen abputzen sollte doch jeder können - und die vielen BWLer hier im Forum doch wohl auch. Es wird Zeit, dass der unsäglichste Begriff des letzten Jahrzehnts nämlich "systemrelevant" endlich durchleuchtet und real neu definiert wird.


Das ist natürlich leicht hier populistisch so runtergeschrieben. Aber nur, weil man andere Berufsgruppen nicht in vorderster Front sieht, heißt das nicht, dass sie nicht ebenfalls sehr relevant sind. Was ist mit Ver- und Entsorgung? Nicht wichtig Strom im Krankenhaus zu haben oder Wasser? Vermutlich doch. Muss dann der CEO nicht mit ran? Wir kommen eigentlich die Leute in die Krankenhäuser? Etwa in Autos? Wer baut die eigentlich, damit die fahren können? Und wie wechseln die ihren Besitzer? Achso mit Geld, so ganz ohne Banken ist dann auch schwierig. Wie kommen eigentlich irgendwelche Not- und Überbrückungskredite für die nächste Zeit zum Kunden? Auch durch Banken oder wir das Geld einfach von Herrn Altmeier in die entsprechenden Briefkästen geworfen? Handwerker: wer von denen ist systemrelevant und wer nicht? Was ist mit den Pharmafirmen. Sicher, halte ich auch pauschal eher für böse, aber in der aktuellen Zeit dann schon auch wieder irgendwie wichtig.

Aber bei plastischen Chirurgen oder Luxusartikeln bin ich bei Dir.

Letztendlich generieren aber auch die Steuereinnamen und Gehälter.

Ich finde den Begriff "systemrelevant" total doof, weil er suggeriert, dass es Menschen gibt, deren Berufe überhaupt keinen Nutzen für die Gesellschaft haben und auf die man folgenlos verzichten kann.

Pflege, medizinische Versorung, Rettungskräfte, Lebensmittelindustrie, Energieversorger z.B. sind einfach Kernfunktionen. Funktionen die zum grundsätzlichen Notfallbetrieb zwingend notwendig sind. Aber das System funktioniert im Normalbetrieb nur als Ganzes.

Im Falle eines Schocks konzentriert sich der Körper auch zuerst auf die Versorgung der Organe, die zum Überleben zwingend notwendig sind. Ich persönlich betrachte Arme und Beine aber auch irgendwie als systemrelevant :-)

Notstand für ein Jahr – zunächst

hardbreak, Ort, Mittwoch, 25. März 2020, 15:55 (vor 67 Tagen) @ Sascha


Letztendlich generieren aber auch die Steuereinnamen und Gehälter.

Was leider immer viel zu eindimensional gedacht wird.
Nur weil ich steuern zahle heißt das nicht das meine Arbeit in irgend einer Art nützlich für die Gesellschaft ist.

Ich finde den Begriff "systemrelevant" total doof, weil er suggeriert, dass es Menschen gibt, deren Berufe überhaupt keinen Nutzen für die Gesellschaft haben und auf die man folgenlos verzichten kann.

Was ja auch nachweislich völlig richtig ist.

Pflege, medizinische Versorung, Rettungskräfte, Lebensmittelindustrie, Energieversorger z.B. sind einfach Kernfunktionen. Funktionen die zum grundsätzlichen Notfallbetrieb zwingend notwendig sind. Aber das System funktioniert im Normalbetrieb nur als Ganzes.

Dazu muss man mal hinterfragen was das System im ganzen ist.
Ganz besonders in Berücksichtigung von Ressourcen und CO2 verbrauch.

Im Falle eines Schocks konzentriert sich der Körper auch zuerst auf die Versorgung der Organe, die zum Überleben zwingend notwendig sind. Ich persönlich betrachte Arme und Beine aber auch irgendwie als systemrelevant :-)

Notstand für ein Jahr – zunächst

pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 25. März 2020, 18:01 (vor 67 Tagen) @ hardbreak

Nur weil ich steuern zahle heißt das nicht das meine Arbeit in irgend einer Art nützlich für die Gesellschaft ist.

Also sind Steuern unnütz für eine Gesellschaft? Ich lerne in diesem Forum tatsächlich nicht aus. Danke für diese Erleuchtung. Von nun an werde ich die FDP wählen. Steuern sind Raub!

Notstand für ein Jahr – zunächst

hardbreak, Ort, Mittwoch, 25. März 2020, 19:22 (vor 67 Tagen) @ pactum Trotmundense

Nur weil ich steuern zahle heißt das nicht das meine Arbeit in irgend einer Art nützlich für die Gesellschaft ist.


Also sind Steuern unnütz für eine Gesellschaft? Ich lerne in diesem Forum tatsächlich nicht aus. Danke für diese Erleuchtung. Von nun an werde ich die FDP wählen. Steuern sind Raub!

Hast du verstanden was ich da geschrieben habe, anscheinend nicht?
Was nützen die Steuern wenn der schaden weit höher ist?

Notstand für ein Jahr – zunächst

pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 25. März 2020, 21:20 (vor 67 Tagen) @ hardbreak

Hast du verstanden was ich da geschrieben habe, anscheinend nicht?

Sorry, ichem, du schreibst viel Blödsinn und ich befürchte, dass man dich semantisch schon versteht. Du denkst halt deine Aussagen nicht zu Ende.

Was nützen die Steuern wenn der schaden weit höher ist?

Ach weißt du, Süßer, wir leben in einer arbeitsteiligen Gesellschaft, die nur funktioniert, weil man ein Tauschäquivalent zur Entlohnung der Arbeitsteile entwickelt hat. Es mag nicht in deine Welt passen, aber welcher Arbeitsschritt nicht gebraucht wird, entfällt, z.B. Pyramidenbauer, Harzer (hat nichts mit hartzen zu tun), Küfner, Schriftsetzer, Telefonist, Pisspage oder Forentroll.

Notstand für ein Jahr – zunächst

hardbreak, Ort, Mittwoch, 25. März 2020, 23:12 (vor 67 Tagen) @ pactum Trotmundense

Hast du verstanden was ich da geschrieben habe, anscheinend nicht?


Sorry, ichem, du schreibst viel Blödsinn und ich befürchte, dass man dich semantisch schon versteht. Du denkst halt deine Aussagen nicht zu Ende.

Im Gegensatz zu dir mache ich das also schleiß doch bitte nicht von dir auf andere.
Also sag mir mal konkret wo ich Blödsinn schreibe?

Was nützen die Steuern wenn der schaden weit höher ist?


Ach weißt du, Süßer, wir leben in einer arbeitsteiligen Gesellschaft, die nur funktioniert, weil man ein Tauschäquivalent zur Entlohnung der Arbeitsteile entwickelt hat. Es mag nicht in deine Welt passen, aber welcher Arbeitsschritt nicht gebraucht wird, entfällt, z.B. Pyramidenbauer, Harzer (hat nichts mit hartzen zu tun), Küfner, Schriftsetzer, Telefonist, Pisspage oder Forentroll.

Erkläre mir mal warum du hier ernsthafte Themen ins lächerliche ziehen muss nur weil du aus ideologischen gründen keine Tatsachen akzeptieren kannst?
Das Paradebeispiel ist der Heizer auf der E Lock und von denen haben wir heute mehr denn je.

Notstand für ein Jahr – zunächst

Prorusse, Münster, Mittwoch, 25. März 2020, 22:16 (vor 67 Tagen) @ pactum Trotmundense

Hast du verstanden was ich da geschrieben habe, anscheinend nicht?


Sorry, ichem, du schreibst viel Blödsinn und ich befürchte, dass man dich semantisch schon versteht. Du denkst halt deine Aussagen nicht zu Ende.

Was nützen die Steuern wenn der schaden weit höher ist?


Ach weißt du, Süßer, wir leben in einer arbeitsteiligen Gesellschaft, die nur funktioniert, weil man ein Tauschäquivalent zur Entlohnung der Arbeitsteile entwickelt hat. Es mag nicht in deine Welt passen, aber welcher Arbeitsschritt nicht gebraucht wird, entfällt, z.B. Pyramidenbauer, Harzer (hat nichts mit hartzen zu tun), Küfner, Schriftsetzer, Telefonist, Pisspage oder Forentroll.

Danke für den Lacher zum Tagesausklang!

Notstand für ein Jahr – zunächst

herrNick @, Mittwoch, 25. März 2020, 14:29 (vor 67 Tagen) @ Sascha

Wie wäre es denn mit der Zwangsverpflichtung von CEOs, Bankern und Politikern. Den Arsch von alten Menschen abputzen sollte doch jeder können - und die vielen BWLer hier im Forum doch wohl auch. Es wird Zeit, dass der unsäglichste Begriff des letzten Jahrzehnts nämlich "systemrelevant" endlich durchleuchtet und real neu definiert wird.


Das ist natürlich leicht hier populistisch so runtergeschrieben. Aber nur, weil man andere Berufsgruppen nicht in vorderster Front sieht, heißt das nicht, dass sie nicht ebenfalls sehr relevant sind. Was ist mit Ver- und Entsorgung? Nicht wichtig Strom im Krankenhaus zu haben oder Wasser? Vermutlich doch. Muss dann der CEO nicht mit ran? Wir kommen eigentlich die Leute in die Krankenhäuser? Etwa in Autos? Wer baut die eigentlich, damit die fahren können? Und wie wechseln die ihren Besitzer? Achso mit Geld, so ganz ohne Banken ist dann auch schwierig. Wie kommen eigentlich irgendwelche Not- und Überbrückungskredite für die nächste Zeit zum Kunden? Auch durch Banken oder wir das Geld einfach von Herrn Altmeier in die entsprechenden Briefkästen geworfen? Handwerker: wer von denen ist systemrelevant und wer nicht? Was ist mit den Pharmafirmen. Sicher, halte ich auch pauschal eher für böse, aber in der aktuellen Zeit dann schon auch wieder irgendwie wichtig.

Aber bei plastischen Chirurgen oder Luxusartikeln bin ich bei Dir.


Letztendlich generieren aber auch die Steuereinnamen und Gehälter.

Ich finde den Begriff "systemrelevant" total doof, weil er suggeriert, dass es Menschen gibt, deren Berufe überhaupt keinen Nutzen für die Gesellschaft haben und auf die man folgenlos verzichten kann.

Pflege, medizinische Versorung, Rettungskräfte, Lebensmittelindustrie, Energieversorger z.B. sind einfach Kernfunktionen. Funktionen die zum grundsätzlichen Notfallbetrieb zwingend notwendig sind. Aber das System funktioniert im Normalbetrieb nur als Ganzes.

Im Falle eines Schocks konzentriert sich der Körper auch zuerst auf die Versorgung der Organe, die zum Überleben zwingend notwendig sind. Ich persönlich betrachte Arme und Beine aber auch irgendwie als systemrelevant :-)

Klar, aber plastische Chirurgen sind dann schon eher auf dem Niveau vom Bilddarm und vermutlich würden mir bei längerem Überlegen noch Berufe als Äquivalent von langen Fingernägeln einfallen.

Notstand für ein Jahr – zunächst

Sascha @, Dortmund, Mittwoch, 25. März 2020, 14:35 (vor 67 Tagen) @ herrNick

Wie wäre es denn mit der Zwangsverpflichtung von CEOs, Bankern und Politikern. Den Arsch von alten Menschen abputzen sollte doch jeder können - und die vielen BWLer hier im Forum doch wohl auch. Es wird Zeit, dass der unsäglichste Begriff des letzten Jahrzehnts nämlich "systemrelevant" endlich durchleuchtet und real neu definiert wird.


Das ist natürlich leicht hier populistisch so runtergeschrieben. Aber nur, weil man andere Berufsgruppen nicht in vorderster Front sieht, heißt das nicht, dass sie nicht ebenfalls sehr relevant sind. Was ist mit Ver- und Entsorgung? Nicht wichtig Strom im Krankenhaus zu haben oder Wasser? Vermutlich doch. Muss dann der CEO nicht mit ran? Wir kommen eigentlich die Leute in die Krankenhäuser? Etwa in Autos? Wer baut die eigentlich, damit die fahren können? Und wie wechseln die ihren Besitzer? Achso mit Geld, so ganz ohne Banken ist dann auch schwierig. Wie kommen eigentlich irgendwelche Not- und Überbrückungskredite für die nächste Zeit zum Kunden? Auch durch Banken oder wir das Geld einfach von Herrn Altmeier in die entsprechenden Briefkästen geworfen? Handwerker: wer von denen ist systemrelevant und wer nicht? Was ist mit den Pharmafirmen. Sicher, halte ich auch pauschal eher für böse, aber in der aktuellen Zeit dann schon auch wieder irgendwie wichtig.

Aber bei plastischen Chirurgen oder Luxusartikeln bin ich bei Dir.


Letztendlich generieren aber auch die Steuereinnamen und Gehälter.

Ich finde den Begriff "systemrelevant" total doof, weil er suggeriert, dass es Menschen gibt, deren Berufe überhaupt keinen Nutzen für die Gesellschaft haben und auf die man folgenlos verzichten kann.

Pflege, medizinische Versorung, Rettungskräfte, Lebensmittelindustrie, Energieversorger z.B. sind einfach Kernfunktionen. Funktionen die zum grundsätzlichen Notfallbetrieb zwingend notwendig sind. Aber das System funktioniert im Normalbetrieb nur als Ganzes.

Im Falle eines Schocks konzentriert sich der Körper auch zuerst auf die Versorgung der Organe, die zum Überleben zwingend notwendig sind. Ich persönlich betrachte Arme und Beine aber auch irgendwie als systemrelevant :-)


Klar, aber plastische Chirurgen sind dann schon eher auf dem Niveau vom Bilddarm und vermutlich würden mir bei längerem Überlegen noch Berufe als Äquivalent von langen Fingernägeln einfallen.

Sind es nicht auch plastische Chirurgen, die z.B. bei Menschen mit schweren Verbrennungen die Hautverpflanzungen vornehmen? Sind mit Sicherheit nicht alle nur damit beschäftigt, die Oberweite aufzupumpen oder die Nase zu korrigieren.

Notstand für ein Jahr – zunächst

Foreveralone @, Dortmund, Mittwoch, 25. März 2020, 15:26 (vor 67 Tagen) @ Sascha


Sind es nicht auch plastische Chirurgen, die z.B. bei Menschen mit schweren Verbrennungen die Hautverpflanzungen vornehmen? Sind mit Sicherheit nicht alle nur damit beschäftigt, die Oberweite aufzupumpen oder die Nase zu korrigieren.

Wäre unsere Gesellschaft weniger oberflächlich und abweisend, wären auch kosmetische OPs garnicht nötig.

Ich spreche schon von kosmetischen Optimierungen

Foreveralone @, Dortmund, Mittwoch, 25. März 2020, 18:29 (vor 67 Tagen) @ Foreveralone

Wie krumme Nasen, Haartransplantationen, oder ein fliehendes Kinn.
Nicht von plastischer Chirurgie, die eine medizinische Notwendigkeit hat.

Das war jetzt eigentlich nicht so schwer zu verstehen.

Notstand für ein Jahr – zunächst

pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 25. März 2020, 18:07 (vor 67 Tagen) @ Foreveralone


Sind es nicht auch plastische Chirurgen, die z.B. bei Menschen mit schweren Verbrennungen die Hautverpflanzungen vornehmen? Sind mit Sicherheit nicht alle nur damit beschäftigt, die Oberweite aufzupumpen oder die Nase zu korrigieren.


Wäre unsere Gesellschaft weniger oberflächlich und abweisend, wären auch kosmetische OPs garnicht nötig.

Doch, sind sie. Menschen, die z.B. ihr Gesicht aufgrund Verbrennungen verlieren und sich nicht mehr im Spiegel erkennen, bilden schwerwiegende Krankheiten aus, die rein gar nichts mit einem gesellschaftlichen Schönheitsbild zu tun haben. Die Selbstwahrnehmung eines Menschen ist existenziell. Daran ändert auch keine utopische perfekt soziale Gesellschaft.

Notstand für ein Jahr – zunächst

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Mittwoch, 25. März 2020, 18:00 (vor 67 Tagen) @ Foreveralone


Sind es nicht auch plastische Chirurgen, die z.B. bei Menschen mit schweren Verbrennungen die Hautverpflanzungen vornehmen? Sind mit Sicherheit nicht alle nur damit beschäftigt, die Oberweite aufzupumpen oder die Nase zu korrigieren.


Wäre unsere Gesellschaft weniger oberflächlich und abweisend, wären auch kosmetische OPs garnicht nötig.

Kannst du ja mal Menschen erzählen, die aufgrund eines Schlaganfalls oder eines Hirntumor eine Gesichtslähmung davontragen.

Notstand für ein Jahr – zunächst

Weeman @, Hinterm Knauber, Mittwoch, 25. März 2020, 15:30 (vor 67 Tagen) @ Foreveralone

Wobei solche Operationen nicht nur die Optik verbessern sondern, soweit ich weiß, auch körperliche Schmerzen lindern können.

Notstand für ein Jahr – zunächst

simie, Krefeld, Mittwoch, 25. März 2020, 15:10 (vor 67 Tagen) @ Sascha


Sind es nicht auch plastische Chirurgen, die z.B. bei Menschen mit schweren Verbrennungen die Hautverpflanzungen vornehmen? Sind mit Sicherheit nicht alle nur damit beschäftigt, die Oberweite aufzupumpen oder die Nase zu korrigieren.

Natürlich sind das auch plastische Operationen.
Und die generelle Abwertung der plastischen Chirurgie durch manche Personen ist auch lächerlich.
Selbst so OPs wie Brustoperationen können sehr sinnvoll sein. Zum Beispiel bei sehr ungleichen Brüsten, was durchaus häufiger vorkommt.

Notstand für ein Jahr – zunächst

hardbreak, Ort, Mittwoch, 25. März 2020, 15:58 (vor 67 Tagen) @ simie

Ich sage nur Krebs!

Notstand für ein Jahr – zunächst

herrNick @, Mittwoch, 25. März 2020, 14:39 (vor 67 Tagen) @ Sascha

Ich finde den Begriff "systemrelevant" total doof, weil er suggeriert, dass es Menschen gibt, deren Berufe überhaupt keinen Nutzen für die Gesellschaft haben und auf die man folgenlos verzichten kann.

Pflege, medizinische Versorung, Rettungskräfte, Lebensmittelindustrie, Energieversorger z.B. sind einfach Kernfunktionen. Funktionen die zum grundsätzlichen Notfallbetrieb zwingend notwendig sind. Aber das System funktioniert im Normalbetrieb nur als Ganzes.

Im Falle eines Schocks konzentriert sich der Körper auch zuerst auf die Versorgung der Organe, die zum Überleben zwingend notwendig sind. Ich persönlich betrachte Arme und Beine aber auch irgendwie als systemrelevant :-)


Klar, aber plastische Chirurgen sind dann schon eher auf dem Niveau vom Bilddarm und vermutlich würden mir bei längerem Überlegen noch Berufe als Äquivalent von langen Fingernägeln einfallen.


Sind es nicht auch plastische Chirurgen, die z.B. bei Menschen mit schweren Verbrennungen die Hautverpflanzungen vornehmen? Sind mit Sicherheit nicht alle nur damit beschäftigt, die Oberweite aufzupumpen oder die Nase zu korrigieren.

Hm, das weiß ich nicht und natürlich habe ich ausschließlich die "Lippenaufspritzer" im Sinn gehabt. Auch mag es aus psychologischer Sicht weitere sinnvolle plastische Maßnahmen geben. Dann sind das vielleicht die langen Fingernägel. Im Prinzip gut, aber so lang müssen sie nicht unbedingt sein.

Notstand für ein Jahr – zunächst

NintendoDS ⌂ @, Dortmund, Mittwoch, 25. März 2020, 13:04 (vor 67 Tagen) @ rajol

Wie wäre es denn mit der Zwangsverpflichtung von CEOs, Bankern und Politikern. Den Arsch von alten Menschen abputzen sollte doch jeder können - und die vielen BWLer hier im Forum doch wohl auch. Es wird Zeit, dass der unsäglichste Begriff des letzten Jahrzehnts nämlich "systemrelevant" endlich durchleuchtet und real neu definiert wird.

Vor allen Dingen sollten sie dann mal die systemrelevanten auch mal systemrelevant bezahlen, wenn sie schon ihre Ärsche für die Gesellschaft hinhalten. Die Ärzte und das Pflegepersonal an vorderster "Front" sind doch ohne Schutzausrüstung nichts anderes als Kanonenfutter.

Notstand für ein Jahr – zunächst

hanno29 @, Berlin, Mittwoch, 25. März 2020, 13:06 (vor 67 Tagen) @ NintendoDS

Wie wäre es denn mit der Zwangsverpflichtung von CEOs, Bankern und Politikern. Den Arsch von alten Menschen abputzen sollte doch jeder können - und die vielen BWLer hier im Forum doch wohl auch. Es wird Zeit, dass der unsäglichste Begriff des letzten Jahrzehnts nämlich "systemrelevant" endlich durchleuchtet und real neu definiert wird.


Vor allen Dingen sollten sie dann mal die systemrelevanten auch mal systemrelevant bezahlen, wenn sie schon ihre Ärsche für die Gesellschaft hinhalten. Die Ärzte und das Pflegepersonal an vorderster "Front" sind doch ohne Schutzausrüstung nichts anderes als Kanonenfutter.

Wenn nicht (nach alle dem) jetzt, dann nie mehr. Aber wie das immer so ist, ist "alles" überstanden, gucken die, die viel geleistet haben weiterhin in die Röhre.

Notstand für ein Jahr – zunächst

el_ayudante @, Dortmund-Süd, Mittwoch, 25. März 2020, 12:28 (vor 67 Tagen) @ Freyr

Das macht mich dann doch inzwischen nachdenklich...

Erstmal tief durchatmen.

Notstand für ein Jahr – zunächst

Carpzov @, Dormagen, Mittwoch, 25. März 2020, 12:20 (vor 67 Tagen) @ Freyr

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-03/corona-krise-infektionsschutz-gesetz-jens-spahn

"Das sind die wichtigsten Punkte, die Spahn ändern will:

Der Gesundheitsminister soll von Gesetz wegen die Möglichkeit erhalten, per Rechtsverordnung weitreichend zu regieren. Er kann dann beispielsweise Angehörige von Gesundheitsberufen zum Kampf gegen die Epidemie verpflichten.

Sorry aber mehr als arbeiten kann meine Freundin auch nicht. Ich hoffe für ihn nicht das es abzielt das jeder ein Jahr auf Urlaub verzichten soll.

Ansonsten drohen ihm ganz andere Dinge als "nur" Covid-19.

Notstand für ein Jahr – zunächst

pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 25. März 2020, 12:34 (vor 67 Tagen) @ Carpzov

Sorry aber mehr als arbeiten kann meine Freundin auch nicht. Ich hoffe für ihn nicht das es abzielt das jeder ein Jahr auf Urlaub verzichten soll.

Zielt eher darauf ab, dass Menschen, die in Rente und Ruhestand sind, zurückgeholt werden können. Ebenso zielt es auf die ehemaligen Wehrdienstleistenden ab, die mal bei den Sanitötern gedient haben. Aber klar, Urlaubsversagungen sind bestimmt auch möglich. Eine gezielte Krankmeldung ist immer eine Möglichkeit der eigenen Gesundheitsfürsorge dienlich zu sein.

Ansonsten drohen ihm ganz andere Dinge als "nur" Covid-19.

Ich befürchte, dass der Vollversager eher gestärkt aus der ganzen Situation hervor geht. In Zeiten von Hysterie, die wir zweifellos haben (schau nur auf die Reaktionen hier im Forum, weil eine Mutter ihr Kind zu ihrem Vater bringt), wollen die Menschen "Macher" sehen. Selbst wenn da viel Bullshit passiert.

Notstand für ein Jahr – zunächst

Blarry @, Essen, Mittwoch, 25. März 2020, 15:11 (vor 67 Tagen) @ pactum Trotmundense

Zielt eher darauf ab, dass Menschen, die in Rente und Ruhestand sind, zurückgeholt werden können. Ebenso zielt es auf die ehemaligen Wehrdienstleistenden ab, die mal bei den Sanitötern gedient haben.

Halt die Frage, was es bringt. Die relevanten Kräfte sind ja die RettSans, RettAssis, MFAs und Dr. meds., die zur Zeit selber genug zu tun haben dürften. Nutzlose Ausschussware wie mich, der seine zwei Jahre Bundeswehrkrankenhaus Kaffee schlürfend im Stab abgesessen hat, werden die derzeit kaum brauchen. :o

Notstand für ein Jahr – zunächst

hardbreak, Ort, Mittwoch, 25. März 2020, 16:01 (vor 67 Tagen) @ Blarry

Es gibt aber auch 10 Tausende wenn nicht 100 Tausende die nach ein paar Jahren den Beruf gewechselt haben oder Lust auf ein Studium außerhalb der Medizin hatte nachdem sie als Krankenpfleger oder Schwester gearbeitet haben.

Notstand für ein Jahr – zunächst

hardbreak, Ort, Mittwoch, 25. März 2020, 16:24 (vor 67 Tagen) @ hardbreak

Wir haben auch viel gekaut die frage ist wann es da ist und wann wirklich funktionsfähig.

Notstand für ein Jahr – zunächst

Voomy @, Berlin, Mittwoch, 25. März 2020, 15:25 (vor 67 Tagen) @ Blarry

Das klingt bei dir so als gäbe es Leute im Stab des BwKrhs die tatsächlich arbeiten.

Notstand für ein Jahr – zunächst

simie, Krefeld, Mittwoch, 25. März 2020, 15:01 (vor 67 Tagen) @ pactum Trotmundense


Ich befürchte, dass der Vollversager eher gestärkt aus der ganzen Situation hervor geht. In Zeiten von Hysterie, die wir zweifellos haben (schau nur auf die Reaktionen hier im Forum, weil eine Mutter ihr Kind zu ihrem Vater bringt), wollen die Menschen "Macher" sehen. Selbst wenn da viel Bullshit passiert.

Leider ist diese von dir kritisierte Haltung derzeit selbst unter Journalisten weit verbreitet und Kritik wird dann direkt als problematisch eingestuft.
Wohlgemerkt, mit Kritik meine ich jetzt nicht solche Idioten wie den Worgard.
Dennoch vermisse ich derzeit angesichts der doch sehr weitgehenden Maßnahmen zumindest zum Teil kritische Artikel.

Notstand für ein Jahr – zunächst

Sascha @, Dortmund, Mittwoch, 25. März 2020, 12:07 (vor 67 Tagen) @ Freyr

Puh....

Egal wie sinnhaft die Vorschläge sein mögen, halte ich es für verdammt fragwürdig, so eine Maßnahme für ein Jahr zu beschließen, wenn man noch nicht einmal abschätzen kann, ob nicht die bereits getroffenen Maßnahmen schon ausreichen.

Notstand für ein Jahr – zunächst

chief wiggum @, Mittwoch, 25. März 2020, 12:50 (vor 67 Tagen) @ Sascha

Dann soll er die Verordnung auch als "Verordnung zum Schutz von Volk und Staat" benennen. Gerade in einer Zeit, in der im Vorbeigehen und mit einem freundlichen Lächeln reihenweise Freiheiten des GG außer Kraft gesetzt werden, habe ich ein komisches Gefühl, wenn ein Minister, der in meinen Augen auch relativ lange verharmlost hat, sich plötzlich mit weitreichenden Vollmachten ausstatten lassen will, vor allem wenn man bedenkt, dass noch nicht einmal die Auswirkungen von z.B. Schulschließungen auf die Entwicklung des Virus berücksichtigt sind. Ich fände es sowieso mal interessant, wenn ich von den Verantwortlichen einen Exit-Plan aus den derzeitigen Einschränkungen hören würde. Ein Jahr, wie es Kretschmann gefordert hat? Nach den Osterferien, wie es Teile der Wirtschaft fordern? Wie lange kann man beispielsweise noch sinnvoll homeschooling machen? Hat es nicht manchmal doch Sinn, dass Lehrer und Erzieher vor unseren Kindern stehen und denen einige Sachen und Zusammenhänge erklären, die man nicht aus Lernvideos ziehen kann. Sorry, jetzt weich ich vom Thema ab.

Notstand für ein Jahr – zunächst

pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 25. März 2020, 12:55 (vor 67 Tagen) @ chief wiggum

Dann soll er die Verordnung auch als "Verordnung zum Schutz von Volk und Staat" benennen.

Aber sonst alles okay?

Notstand für ein Jahr – zunächst

chief wiggum @, Mittwoch, 25. März 2020, 12:58 (vor 67 Tagen) @ pactum Trotmundense

Aber sonst alles okay?

Danke, kann nicht klagen. Mich macht so ein weitgehender Eingriff in die Grundrechte halt ein wenig misstrauisch, auch wenn es überspitzt formuliert ist.

Notstand für ein Jahr – zunächst

pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 25. März 2020, 14:36 (vor 67 Tagen) @ chief wiggum

Aber sonst alles okay?

Danke, kann nicht klagen. Mich macht so ein weitgehender Eingriff in die Grundrechte halt ein wenig misstrauisch, auch wenn es überspitzt formuliert ist.

Ich kann nicht sagen, dass ich begeistert bin. Jedoch finde ich, dass solche Formulierungen wie du sie gewählt hast, nicht auf diesen Fall angewendet werden kann. Der Subtext lautete, dass die Demokratie abgeschafft wurde. Das ist genau das, womit momentan insbesondere die AfD versucht das Vertrauen in die Demokratie auszuhöhlen und Misstrauen zu säen. Das schadet der Demokratie deutlich mehr als diese zeitlich begrenzten, auch in meinen Augen überzogenen Maßnahmen.

Notstand für ein Jahr – zunächst

pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 25. März 2020, 12:20 (vor 67 Tagen) @ Sascha

Das ist jetzt purer Aktionismus, weil Spahn, der Vollversager, ganze zwei Monate verpennt hat. Jetzt muss die Regierung mit dem Knüppel grob rumhauen, um zu retten, was zu retten ist. Bei der Bevölkerung kommt das ganz gut an, wie man an den Beliebtheitswerten sieht. Über die Sinnhaftigkeit kann man streiten. Neben dem medizinischen Aspekt, gibt es auch eine wirtschaftliche, soziale und vor allen Dingen für die Menschen auch psychosoziale Komponente zu betrachten. Ich habe die schwere Befürchtung, dass dieser Aktionismus uns noch kräftig auf die Füße fallen wird. Darüber werden wir dann aber wohl erst in zwei bis drei Wochen debattieren.

Notstand für ein Jahr – zunächst

hardbreak, Ort, Mittwoch, 25. März 2020, 13:43 (vor 67 Tagen) @ pactum Trotmundense

Wenn zeit da ist.. was hätte man 2 Monate früher machen können außer das beschaffen von Ausrüstung und das hochfahren der Krankenhäusern?
Den Karneval hätte man doch schlecht verbieten können genau wie auch die Bundesliga.

Notstand für ein Jahr – zunächst

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Mittwoch, 25. März 2020, 18:25 (vor 67 Tagen) @ hardbreak

Wenn zeit da ist.. was hätte man 2 Monate früher machen können außer das beschaffen von Ausrüstung und das hochfahren der Krankenhäusern?
Den Karneval hätte man doch schlecht verbieten können genau wie auch die Bundesliga.

Das wären sinnvolle, weise und richtige Entscheidungen gewesen.

Notstand für ein Jahr – zunächst

CB @, Mittwoch, 25. März 2020, 12:44 (vor 67 Tagen) @ pactum Trotmundense

Das ist jetzt purer Aktionismus, weil Spahn, der Vollversager, ganze zwei Monate verpennt hat. Jetzt muss die Regierung mit dem Knüppel grob rumhauen, um zu retten, was zu retten ist. Bei der Bevölkerung kommt das ganz gut an, wie man an den Beliebtheitswerten sieht.

Warte einfach ab, wie sich die Beliebtheit von Spahn entwickelt. Hat er tatsächlich 2 Monate verpennt wie du es sagst, dann wird das auch noch ein Thema werden. Bei den massiven Einschränkungen, die wir alle im Moment hinnehmen müssen, wird die Rolle von Spahn noch genau unter die Lupe genommen werden. Aber dafür ist heute keine Zeit. Und bisher hat Spahn in den letzten Wochen kompetent, konsequent und dennoch ruhig gewirkt. Das hilft ungemein damit keine Unruhe in der Bevölkerung ausbricht, aber dennoch alle mitziehen.

Notstand für ein Jahr – zunächst

Vaper, Mittwoch, 25. März 2020, 14:14 (vor 67 Tagen) @ CB

Es sollte mal lieber jeder Bürger seine Rolle in der aktuellen Situation beleuchten.
Damit wäre uns weitaus mehr geholfen.

Notstand für ein Jahr – zunächst

pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 25. März 2020, 12:50 (vor 67 Tagen) @ CB

Das ist jetzt purer Aktionismus, weil Spahn, der Vollversager, ganze zwei Monate verpennt hat. Jetzt muss die Regierung mit dem Knüppel grob rumhauen, um zu retten, was zu retten ist. Bei der Bevölkerung kommt das ganz gut an, wie man an den Beliebtheitswerten sieht.


Warte einfach ab, wie sich die Beliebtheit von Spahn entwickelt. Hat er tatsächlich 2 Monate verpennt wie du es sagst, dann wird das auch noch ein Thema werden. Bei den massiven Einschränkungen, die wir alle im Moment hinnehmen müssen, wird die Rolle von Spahn noch genau unter die Lupe genommen werden. Aber dafür ist heute keine Zeit. Und bisher hat Spahn in den letzten Wochen kompetent, konsequent und dennoch ruhig gewirkt. Das hilft ungemein damit keine Unruhe in der Bevölkerung ausbricht, aber dennoch alle mitziehen.

Für Fachfremde mag er kompetent, konsequent und ruhig gewirkt haben. Tatsächlich verfiel er in Aktionismus nachdem ihm klar wurde, dass er im Januar nicht hätte unsere Notreserven nach China schicken sollen oder nicht den Karneval als ungefährlich darstellen sollen. Wenigstens hat er dann doch irgendwann angefangen auf die Experten zu hören. Da waren andere Länder, z.B. Österreich, UK, Brasilien, USA und viele andere deutlich langsamer. Ändert nichts an der Tatsache, dass er zwei Monate verpennt hat.

Notstand für ein Jahr – zunächst

Guido @, Mittwoch, 25. März 2020, 14:06 (vor 67 Tagen) @ pactum Trotmundense

Viel wichtiger wäre doch gewesen bereits im Januar den Flugverkehr nach China deutlich zu verringern und nach Aufkommen der ersten Fälle im Iran Flugverkehr dorthin vollständig zu unterbinden. Das größte Problem dürfte aber der Skiurlaub in AT und IT gewesen sein. Sind aber alles keine Sachen, die Spahn hätte einschränken können, sondern EU-weite Fehleinschätzungen.

Notstand für ein Jahr – zunächst

hanno29 @, Berlin, Mittwoch, 25. März 2020, 12:47 (vor 67 Tagen) @ CB

Das ist jetzt purer Aktionismus, weil Spahn, der Vollversager, ganze zwei Monate verpennt hat. Jetzt muss die Regierung mit dem Knüppel grob rumhauen, um zu retten, was zu retten ist. Bei der Bevölkerung kommt das ganz gut an, wie man an den Beliebtheitswerten sieht.


Warte einfach ab, wie sich die Beliebtheit von Spahn entwickelt. Hat er tatsächlich 2 Monate verpennt wie du es sagst, dann wird das auch noch ein Thema werden. Bei den massiven Einschränkungen, die wir alle im Moment hinnehmen müssen, wird die Rolle von Spahn noch genau unter die Lupe genommen werden. Aber dafür ist heute keine Zeit. Und bisher hat Spahn in den letzten Wochen kompetent, konsequent und dennoch ruhig gewirkt. Das hilft ungemein damit keine Unruhe in der Bevölkerung ausbricht, aber dennoch alle mitziehen.

Wenn es Spahn verpennt hat, dann haben es weltweit alle verpennt, denn nirgendwo, ob China, USA, FRA, ESP, SUI, AUT................... wurde umgehend reagiert, sondern erst mal abgewartet, ja selbst der Typ vom RKI , der jeden Tag vor die Presse tritt, und man aufgrund seines Tonfalls schon Angst kriegen kann, hat im Januar noch beschwichtigt

Notstand für ein Jahr – zunächst

pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 25. März 2020, 12:53 (vor 67 Tagen) @ hanno29

Wenn es Spahn verpennt hat, dann haben es weltweit alle verpennt, denn nirgendwo, ob China, USA, FRA, ESP, SUI, AUT................... wurde umgehend reagiert, sondern erst mal abgewartet, ja selbst der Typ vom RKI , der jeden Tag vor die Presse tritt, und man aufgrund seines Tonfalls schon Angst kriegen kann, hat im Januar noch beschwichtigt

Nein, hat er nicht. Das RKI hat damals schon Maßnahmen gefordert. Allerdings vergleichsweise harmlose Maßnahmen. Klar, wenn früher man eingreift, muss man auch nicht so harte Maßnahmen ergreifen. Im Rückblick sieht das dann natürlich harmlos aus. Härteres war zu dem Zeitpunkt eben auch nicht nötig.

Notstand für ein Jahr – zunächst

hanno29 @, Berlin, Mittwoch, 25. März 2020, 13:01 (vor 67 Tagen) @ pactum Trotmundense

Wenn es Spahn verpennt hat, dann haben es weltweit alle verpennt, denn nirgendwo, ob China, USA, FRA, ESP, SUI, AUT................... wurde umgehend reagiert, sondern erst mal abgewartet, ja selbst der Typ vom RKI , der jeden Tag vor die Presse tritt, und man aufgrund seines Tonfalls schon Angst kriegen kann, hat im Januar noch beschwichtigt


Nein, hat er nicht. Das RKI hat damals schon Maßnahmen gefordert. Allerdings vergleichsweise harmlose Maßnahmen. Klar, wenn früher man eingreift, muss man auch nicht so harte Maßnahmen ergreifen. Im Rückblick sieht das dann natürlich harmlos aus. Härteres war zu dem Zeitpunkt eben auch nicht nötig.

Es gab halt kein ähnliches Szenario in den letzten 20,30,40,50 Jahren (es gab zwar Sars, aber daran kann sich auch keiner mehr erinnern, weil es eben nicht so präsent war), woran man sich hätte orientieren können. Da es nicht das letzte Virus ist, was uns (oder denen nach uns) begegnen wird, hat man nun eine Blaupause. Man kann ja noch froh sein, dass die bei uns nicht so durchgeknallt wie der Olle und seinen Entourage in den Staaten sid, da war es doch gut, dass der die Grenzen geschlossen hat und wir nachziehen konnten

Notstand für ein Jahr – zunächst

Sascha @, Dortmund, Mittwoch, 25. März 2020, 13:52 (vor 67 Tagen) @ hanno29

Bei uns war SARS nicht so präsent. Warum die asiatischen Länder alle Schilde hoch und Millionenstädte abgeriegelt haben, als die offizielle Zahl der Infizierten in Wuhan nicht einmal die 1.000 überschritten hatte, dürfte jetzt klar sein.

Ansonsten hatte MERS 2012 - 2016 noch Potential.

Für die Zukunft wird die Welt aber gelernt haben und schon bei einer regiionalen Schnupfenwelle, deren Ursprung man nicht eindeutig zuordnen kann, schonmal den Alarmknopf drücken.

Notstand für ein Jahr – zunächst

Schleicheisen @, Anner Rur ohne "h", Mittwoch, 25. März 2020, 16:25 (vor 67 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von Schleicheisen, Mittwoch, 25. März 2020, 16:28

Für die Zukunft wird die Welt aber gelernt haben und schon bei einer regiionalen Schnupfenwelle, deren Ursprung man nicht eindeutig zuordnen kann, schonmal den Alarmknopf drücken.

Naja, vielleicht wird man ja auch den Chinesen gelegentlich höflich darum bitten seine Seuchenprävention etwas zu professionalisieren und ggfs. etwas früher und auch transparent (hihi) zu agieren...

Das SARS Virus, das heutige Virus (und auch der 2003er Ausbruch von H5N1) und die dadurch verursachten Schwierigkeiten hatten ihren Ursprung bzw ihre Keimzelle im Reich der Mitte.

Natürlich ist es bei der Bevölkerungsdichte und Struktur des Landes schwierig das zukünftig zu verhindern, wenn man aber wie gesagt wenigstens den Umgang damit zielorientierter gestalten würde hätte man schon viel gewonnen...

Notstand für ein Jahr – zunächst

hanno29 @, Berlin, Mittwoch, 25. März 2020, 14:52 (vor 67 Tagen) @ Sascha

Bei uns war SARS nicht so präsent. Warum die asiatischen Länder alle Schilde hoch und Millionenstädte abgeriegelt haben, als die offizielle Zahl der Infizierten in Wuhan nicht einmal die 1.000 überschritten hatte, dürfte jetzt klar sein.

Hab das gar nicht mehr auf dem Schirm, nur die Vogelgrippe von 2005/06, wo darüber geredet wurde, dass die WM abgesagt werden könnte (und weil wir unsere Federvieh einsperren mussten)

Ansonsten hatte MERS 2012 - 2016 noch Potential.

An mir komplett vorbeigegangen

Für die Zukunft wird die Welt aber gelernt haben und schon bei einer regiionalen Schnupfenwelle, deren Ursprung man nicht eindeutig zuordnen kann, schonmal den Alarmknopf drücken.

Man wird sensibler reagieren und selbst bei der nächsten normalen Grippewelle die Fallzahlen in den Medien öfters auftauchen.

Notstand für ein Jahr – zunächst

Ingo @, Mittwoch, 25. März 2020, 12:12 (vor 67 Tagen) @ Sascha

Puh....

Egal wie sinnhaft die Vorschläge sein mögen, halte ich es für verdammt fragwürdig, so eine Maßnahme für ein Jahr zu beschließen, wenn man noch nicht einmal abschätzen kann, ob nicht die bereits getroffenen Maßnahmen schon ausreichen.

Angesichts der Tatsache, dass CDU/CSU auch noch die Fraktionssitzung im Vorlauf zu den geplanten Beschlussfassungen dieser Woche abgesagt haben, ist das schon ein sehr drastisches Vorgehen.
Dieses Hauruck-Verfahren wird hoffentlich - sollte alles so durchgewunken werden - in der kommenden Zeit bei Anwendung penibel beobachtet. Das ist zwischen föderaler Struktur und Bundesgesetzgebung jetzt auch eine kritische Prüfung für unseren Rechtsstaat und die Gewaltenteilung.

Konnten Journalisten, Opposition etc die Gesetze vorab lesen?

hardbreak, Ort, Mittwoch, 25. März 2020, 13:52 (vor 67 Tagen) @ Ingo

Wer hatte in den letzten Wochen überhaupt die Zeit all die Gesetze zu lesen und auch mal kritisch zu hinterfragen?
Die meisten Minister und Abgeordneten haben doch mit Sicherheit selber nicht gelesen was sie da abgenickt haben sondern sich aufgrund der Zeit Knappheit nur die Zusammenfassung angehört.

Konnten Journalisten, Opposition etc die Gesetze vorab lesen?

donotrobme @, Essen, Mittwoch, 25. März 2020, 14:10 (vor 67 Tagen) @ hardbreak

Ketzerisch gefragt ... hätten sie es vor Corona getan?

Für das Ausarbeiten und Prüfen von Gesetzen gibt es schließlich Ausschüsse

Konnten Journalisten, Opposition etc die Gesetze vorab lesen?

Sascha @, Dortmund, Mittwoch, 25. März 2020, 13:54 (vor 67 Tagen) @ hardbreak

Viele Journalisten betätigen sich allerdings aktuell auch eher als Herolde, denn als notwendiges Korrektiv.

Konnten Journalisten, Opposition etc die Gesetze vorab lesen?

pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 25. März 2020, 14:44 (vor 67 Tagen) @ Sascha

Viele Journalisten betätigen sich allerdings aktuell auch eher als Herolde, denn als notwendiges Korrektiv.

Gut formuliert. Ich habe lange nach einem Begriff gesucht wie ich die "Arbeit" der Presse momentan beschreiben kann. Das Wort "Herold" trifft es wirklich sehr gut. Das werde ich übernehmen. Danke!

P.S.: Auch Danke für den gepinnten Thread mit den Hilfe-Möglichkeiten.

Notstand für ein Jahr – zunächst

FourrierTrans @, Dortmund, Mittwoch, 25. März 2020, 12:08 (vor 67 Tagen) @ Sascha

Puh....

Egal wie sinnhaft die Vorschläge sein mögen, halte ich es für verdammt fragwürdig, so eine Maßnahme für ein Jahr zu beschließen, wenn man noch nicht einmal abschätzen kann, ob nicht die bereits getroffenen Maßnahmen schon ausreichen.

Geht mir auch irgendwie zu weit. Permanent von "auf Sicht fahren" reden, aber dann direkt einmal für ein Jahr gültige Rechtsverordnungen erlassen. Na hoffentlich geht das nicht alles in eine falsche Richtung...

RSS-Feed dieser Diskussion

zurück zur Hauptseite
Boardansicht
586912 Einträge in 6885 Threads, 12128 angemeldete Benutzer Forums-Zeit: 01.06.2020, 00:08
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung
powered by my little forum