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[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag (Corona)

Thomas, Montag, 23. März 2020, 08:43 (vor 70 Tagen)

Frei nach den Missfits, ich weiss der Spruch geht anders, aber das wäre zu unpassend.

Was bringt die neue Woche? Ich bin sicher, dass es zum Ende der Woche neue Anweisungen gibt, wenn nicht bundesweit, dann punktuell in den Ländern. Das basteln wird kein Ende haben.

Übrigens: Amazon hat quasi die Versendung von "normalen" Artikeln ausgesetzt. Beachtet die Liefertermine, die stehen in vielen Kategorien auf 20.04.

Bleibt gesund und zuhause!

Frankreich: Mehr als 1000 Tote

Will Kane @, Saarbrücken, Dienstag, 24. März 2020, 20:59 (vor 68 Tagen) @ Thomas

- 240 Tote in den letzten 24 Stunden.

- Aktuell somit 1.100 Tote.

- 2.444 neu identifizierte Infizierte in den letzten 24 Stunden.

- Aktuell 22.300 identifizierte 8mdizierte.

- Aktuell 10.176 Patienten in den Kliniken.

- Davon 2.516 auf den Intensivstationen.

- Das sind 434 mehr in den letzten 24 Stunden.


Die Lage in der am schwersten betroffenen Region Grand Est bleibt dramatisch. 30 Patienten sind mit einem umgerüsteten TGV von Mühlhausen und Straßburg in weniger betroffene Regionen verlegt worden. 5 Patienten sind teils per Helikopter von Metz ins Saarland verlegt worden.

Rathaus 4.0 - Nicht in Deutschland

Raducanu @, Sassenberg, Dienstag, 24. März 2020, 20:57 (vor 68 Tagen) @ Thomas

Im Artikel wird das RKI und die Meldeprozesse in Deutschland ganz schön zerrissen.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/coronavirus-wie-belastbar-sind-die-rki-daten-a-13bd06d7-22a1-...
Ich habe es leider Vermutet, dass dort wirklich Teilweise noch mit Fax gearbeitet wird und Werte manuell abgetippt werden..
Da kann man echt nur mit dem Kopf schütteln...

Rathaus 4.0 - Nicht in Deutschland

Matse @, Dienstag, 24. März 2020, 22:26 (vor 68 Tagen) @ Raducanu

Ganz ehrlich, was soll man erwarten? Die Infrastruktur des öffentlichen Dienstes wird seit Jahren auf Sparflamme betrieben. Schau dir so manches Verwaltungsgebäude aus den 1960ern/1970ern an. Da ist teilweise ein Sanierungsstau ohne Ende. Sanitäranlagen, technische Gebäudeausstattung, also natürlich auch die IT-Infrastruktur.

In unserer Verwaltung kann nur eine begrenzte Zahl von Beschäftigten ins Homeoffice. Da reden wir noch nicht einmal von verfügbaren Remotezugängen, sondern bereits von sehr begrenzten Kapazitäten für die Rufumleitung. Unsere Server laufen auf Windows Server 2008 R2, wir arbeiten mit MS Office 2007.

Mich wundert abseits der Bundes- und Landesbehörden deshalb nichts mehr.

Rathaus 4.0 - Nicht in Deutschland

dNL @, Sauerland, Mittwoch, 25. März 2020, 22:17 (vor 67 Tagen) @ Matse

Unsere Server laufen auf Windows Server 2008 R2, wir arbeiten mit MS Office 2007.

Hat Microsoft für 2008 R2 nicht mittlerweile den erweiterten Support beendet? Sprich da laufen Server, auf denen Daten der öffentlichen Verwaltung liegen, mit nem Betriebssystem für das es keine Sicherheitsupdates mehr gibt. Was könnte da schon schief gehen?

Rathaus 4.0 - Nicht in Deutschland

Prorusse, Münster, Mittwoch, 25. März 2020, 22:22 (vor 67 Tagen) @ dNL

Unsere Server laufen auf Windows Server 2008 R2, wir arbeiten mit MS Office 2007.


Hat Microsoft für 2008 R2 nicht mittlerweile den erweiterten Support beendet? Sprich da laufen Server, auf denen Daten der öffentlichen Verwaltung liegen, mit nem Betriebssystem für das es keine Sicherheitsupdates mehr gibt. Was könnte da schon schief gehen?

Microsoft verdient gutes Geld aus der öffentlichen Hand für Supportverlängerungen. Sonst würden sich die Government Konditionen ja auch nicht rechnen.

Rathaus 4.0 - Nicht in Deutschland

Smeller @, Dortmund, Mittwoch, 25. März 2020, 21:52 (vor 67 Tagen) @ Matse

Bei uns sind die Server von den Home Office Leuten völlig überlastet, weil viele anscheinend auch nicht das System verstehen und Citrix-Sitzungen einfach laufen lassen. Sie trennen zwar die Leitung, beenden aber nicht die Sitzung, wodurch das ewig weiterläuft.

Stadt Dortmund ändert die Test-Strategie

NintendoDS ⌂ @, Dortmund, Dienstag, 24. März 2020, 20:42 (vor 68 Tagen) @ Thomas

In den Diagnostikstellen wird ab sofort die Testsstrategie verändert. Im Gesundheitsamt sowie in der Diagnostikstelle Klinikum Nord werden nun nicht mehr nur Rückkehrer aus einem Risikogebiet oder Kontakpersonen von Infizierten, die das Gesundheitsamt ermittelt hat, auf das Coronavirus getestet. Ab sofort werden alle Personen getestet, die Symptome aufweisen, die zu einer Covid19-Erkrankung passen. Menschen, die keinerlei Symptome haben, werden nicht getestet.

https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/nachrichtenportal/alle_nachrichten/nachricht.jsp?nid...

Stadt Dortmund ändert die Test-Strategie

Sebi @, Dülmen / Münster, Dienstag, 24. März 2020, 20:47 (vor 68 Tagen) @ NintendoDS

In den Diagnostikstellen wird ab sofort die Testsstrategie verändert. Im Gesundheitsamt sowie in der Diagnostikstelle Klinikum Nord werden nun nicht mehr nur Rückkehrer aus einem Risikogebiet oder Kontakpersonen von Infizierten, die das Gesundheitsamt ermittelt hat, auf das Coronavirus getestet. Ab sofort werden alle Personen getestet, die Symptome aufweisen, die zu einer Covid19-Erkrankung passen. Menschen, die keinerlei Symptome haben, werden nicht getestet.

https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/nachrichtenportal/alle_nachrichten/nachricht.jsp?nid...

Das klingt doch sehr sinnvoll, wenn man die Kapazitäten hat.
Bei uns (Kreis Coesfeld) ist es - Stand heute - bei den bisherigen und somit deutlich restriktiveren Empfehlungen geblieben.

Sechs Millionen Schutzmasken für Deutschland in Kenia verschwunden

Ingenieur84 @, Kassel, Dienstag, 24. März 2020, 19:46 (vor 68 Tagen) @ Thomas

Laut Bericht vermuten Insider, dass die Lieferung entweder von Kriminellen gestohlen wurde oder der Hersteller womöglich nachträglich anderswo einen besseren Preis für die mittlerweile heiß begehrten Schutzgüter ausgehandelt und stattdessen dorthin geliefert haben könnte.

Science-Fiction

Franke @, Dienstag, 24. März 2020, 19:04 (vor 68 Tagen) @ Thomas

Die Menschen werden einander völlig entfremdet.

Jede Gemeinschaft über die Kleinfamilie hinaus wird abgeschafft.

Arbeitnehmer werden so weit als möglich ins Home Office geschickt. Am Anfang fanden sie das toll.

Da können sie dann nebenbei auch ihre Kinder betreuen, erziehen und unterrichten. Hilfsmittel gibt's online. Studenten studieren online. Bis zum Studienabschluss haben sie Home Office seit rund 20 Jahren eingeübt.

Ein gewisser Fitnesszustand lässt sich problemlos in der Wohnung aufrechterhalten. Hanteln, Laufband, Hometrainer. Scheint sogar Spaß zu machen, siehe die Werbung von One Peloton auf Eurosport.

Alles, was man so braucht, kann online bestellt und nach Hause geliefert werden. Die letzten Geschäfte werden dann auch noch geschlossen, wie zuvor schon auch alles, was aktiv oder passiv Kultur, Sport, etc. ermöglicht hat.

Menschen sind früher regelmäßig "rausgegangen"? Wozu?

Online-Diskussionsforen sind eine Illusion. Wenige Moderatoren schreiben unter zahlreichen Pseudonymen. Jeder "echte" Mensch sieht nur deren Beiträge. Kein "echter" Mensch sieht jemals einen Beitrag eines anderen "echten" Menschen. Potentielle Aufrührer werden durch gezielte Provokationen identifiziert und inhaftiert.

Wer es anderweitig schafft, ein persönliches Gespräch mit einem anderen Menschen zu führen, kann sich nie sicher sein, ob er es nicht mit einem Informanten der Regierung zu tun hat.

Am Sonntag wird in Bayern auf kommunaler Ebene erstmalig ohne jedes Wahllokal gewählt. Vorerst noch per Brief, künftig online. Dann kann um 18.05 Uhr das vorab festgelegte Ergebnis bekanntgegeben werden.

Science-Fiction

The_Rapture, Vice City, Dienstag, 24. März 2020, 20:30 (vor 68 Tagen) @ Franke

Alles richtig, aber diese Entwicklung gab es doch schon vor Corona. Der Virus hat das Ganze einfach jetzt beschleunigt.
Schau mal nach Japan. Da wächst eine "Generation Single" heran. Männer, die ihre Sexfantasien lieber mit irgendwelchen Porno-Avataren ausleben, statt eine richtige Beziehung einzugehen. Und auch Europa (wohl vor allem Skandinavien) hinkt da nicht mehr weit hinterher. Noch nie gab es so viele Single-Haushalte.

In neun Monaten

Rupo @, Saarland, Dienstag, 24. März 2020, 19:57 (vor 68 Tagen) @ Franke

ist der 24.12.2020 und somit Weihnachten!
Vielleicht etwas voran man jetzt Glauben kann!
Ich bin vor über 20 Jahren aus dem Verein ausgetreten. Sonntag beim Spaziergang haben wir eine Kerze entzündet an der Wald Kapelle, Maria ist die heilige Schutz Patronien.

In neun Monaten

Disco Stu @, Dortmund, Dienstag, 24. März 2020, 21:01 (vor 68 Tagen) @ Rupo

Wunderbar! Dann hat die Religion in 2000 Jahren ja vielleicht sein nächstes Christuskind.

Science-Fiction

Thomas, Dienstag, 24. März 2020, 19:10 (vor 68 Tagen) @ Franke

zumindest Dir scheint die aktuelle Situation nicht so gut zu tun.

Niederlande: 63 neue Todesfälle in 24 Stunden

Thomas, Dienstag, 24. März 2020, 18:00 (vor 68 Tagen) @ Thomas

Bitter. Denen fällt gerade das Spiel mit der Herdenimmunität auf die Füße ...

rivm.nl/en/news/current-information-about-novel-coronavirus-covid-19

Italien mehr als 700 Tote

Thomas, Dienstag, 24. März 2020, 19:19 (vor 68 Tagen) @ Thomas

innerhalb eines verdammten Tages ...

Italien mehr als 700 Tote

Rupo @, Saarland, Mittwoch, 25. März 2020, 19:33 (vor 67 Tagen) @ Thomas

Mag zwar blöd klingen aber ich frag mich was das soll das man 2 Patienten aus Italien nach Leipzig ausfliegt...

Italien mehr als 700 Tote

Jens, Dortmund, Mittwoch, 25. März 2020, 21:46 (vor 67 Tagen) @ Rupo

Mag zwar blöd klingen aber

Nein, es mag nicht so klingen. Es ist blöd.

Italien mehr als 700 Tote

Rupo @, Saarland, Freitag, 27. März 2020, 15:39 (vor 65 Tagen) @ Jens

Ich versteh es nicht :
1. Wir sollen die Kapazitäten in Deutschland freihalten für die Welle die da kommt.
2. Es werden 2! Menschen ausgeflogen.

Das ganze macht für mich so keinen Sinn. Die Chinesen fliegen ihr Equipment und Leute vor Ort nach Italien und helfen vor Ort. Das macht für mich total Sinn.

Italien mehr als 700 Tote

Fluegelflitzer @, Göttingen, Dienstag, 24. März 2020, 20:42 (vor 68 Tagen) @ Thomas
bearbeitet von Fluegelflitzer, Dienstag, 24. März 2020, 20:47

innerhalb eines verdammten Tages ...

Keine schönen Nachrichten, aber die Todeszahlen und ein Anstieg der Mortalität um 20-30% sind in diesem Zeitraum in Italien normal und waren zum Beispiel 2017 noch höher als jetzt. Du kannst übrigens aus den Statistiken der italienischen Behörden erkennen, dass nur gut 12% dieser Zahlen offiziell an Covid-19 gestorben sind.

Italien mehr als 700 Tote

Jens, Dortmund, Mittwoch, 25. März 2020, 10:56 (vor 67 Tagen) @ Fluegelflitzer

Stell dich mit deinen Thesen doch mal in Bergamo vor. Die freuen sich zu hören, dass deine Zahlen das, was da passiert, gar nicht hergeben.

Italien mehr als 700 Tote

HoschUn, Ort, Mittwoch, 25. März 2020, 01:08 (vor 68 Tagen) @ Fluegelflitzer

innerhalb eines verdammten Tages ...


Keine schönen Nachrichten, aber die Todeszahlen und ein Anstieg der Mortalität um 20-30% sind in diesem Zeitraum in Italien normal und waren zum Beispiel 2017 noch höher als jetzt. Du kannst übrigens aus den Statistiken der italienischen Behörden erkennen, dass nur gut 12% dieser Zahlen offiziell an Covid-19 gestorben sind.

12% von 700 sind 84 an einem Tag (in wenigen kleinen Regionen des Landes / woher kommt diese Prozentzahl?). In den 2 Monaten von Oktober bis Januar 2019/20 gab es insgesamt 240 Grippe-Tote in ganz Italien. Es braucht kein großes Matheverständnis um zu begreifen wieviel tödlicher Corona als die Grippe ist.

Italien mehr als 700 Tote

Fluegelflitzer @, Göttingen, Mittwoch, 25. März 2020, 10:58 (vor 67 Tagen) @ HoschUn

innerhalb eines verdammten Tages ...


Keine schönen Nachrichten, aber die Todeszahlen und ein Anstieg der Mortalität um 20-30% sind in diesem Zeitraum in Italien normal und waren zum Beispiel 2017 noch höher als jetzt. Du kannst übrigens aus den Statistiken der italienischen Behörden erkennen, dass nur gut 12% dieser Zahlen offiziell an Covid-19 gestorben sind.


12% von 700 sind 84 an einem Tag (in wenigen kleinen Regionen des Landes / woher kommt diese Prozentzahl?). In den 2 Monaten von Oktober bis Januar 2019/20 gab es insgesamt 240 Grippe-Tote in ganz Italien. Es braucht kein großes Matheverständnis um zu begreifen wieviel tödlicher Corona als die Grippe ist.

Diese Zahlen sind Blödsinn und nicht vergleichbar und du weißt auch genau warum, nehme ich an. 2016/17 gab es in Italien 24000 Grippetote, im Jahr davor 15000 und im Jahr davor 20000.

Italien mehr als 700 Tote

HoschUn, Ort, Mittwoch, 25. März 2020, 20:36 (vor 67 Tagen) @ Fluegelflitzer

innerhalb eines verdammten Tages ...


Keine schönen Nachrichten, aber die Todeszahlen und ein Anstieg der Mortalität um 20-30% sind in diesem Zeitraum in Italien normal und waren zum Beispiel 2017 noch höher als jetzt. Du kannst übrigens aus den Statistiken der italienischen Behörden erkennen, dass nur gut 12% dieser Zahlen offiziell an Covid-19 gestorben sind.


12% von 700 sind 84 an einem Tag (in wenigen kleinen Regionen des Landes / woher kommt diese Prozentzahl?). In den 2 Monaten von Oktober bis Januar 2019/20 gab es insgesamt 240 Grippe-Tote in ganz Italien. Es braucht kein großes Matheverständnis um zu begreifen wieviel tödlicher Corona als die Grippe ist.


Diese Zahlen sind Blödsinn und nicht vergleichbar und du weißt auch genau warum, nehme ich an. 2016/17 gab es in Italien 24000 Grippetote, im Jahr davor 15000 und im Jahr davor 20000.

Ja, und das waren die mit Abstand schlimmsten Grippewellen der letzten Jahrzehnte in Italien. Also auch schon Ausnahmen für eine Grippewelle. Dazu verteilen sich diese Zahlen über mehrere Monate und auf das ganze Land. Und nicht auf wenige Tage/Wochen in wenigen Regionen.

Italien mehr als 700 Tote

BukausmTal @, Wuppertal, Mittwoch, 25. März 2020, 01:21 (vor 68 Tagen) @ HoschUn

innerhalb eines verdammten Tages ...


Keine schönen Nachrichten, aber die Todeszahlen und ein Anstieg der Mortalität um 20-30% sind in diesem Zeitraum in Italien normal und waren zum Beispiel 2017 noch höher als jetzt. Du kannst übrigens aus den Statistiken der italienischen Behörden erkennen, dass nur gut 12% dieser Zahlen offiziell an Covid-19 gestorben sind.


12% von 700 sind 84 an einem Tag (in wenigen kleinen Regionen des Landes / woher kommt diese Prozentzahl?). In den 2 Monaten von Oktober bis Januar 2019/20 gab es insgesamt 240 Grippe-Tote in ganz Italien. Es braucht kein großes Matheverständnis um zu begreifen wieviel tödlicher Corona als die Grippe ist.>

Lass es, er will doch nur weiter verharmlosen, wo er auch seine Zahlen immer ausgräbt.
Zunehmend gehen ihm leider die Argumente völlig aus.
Den Blick in seinen Spiegel möchte ich nicht teilen müssen.

Italien mehr als 700 Tote

hardbreak, Ort, Dienstag, 24. März 2020, 23:57 (vor 68 Tagen) @ Fluegelflitzer

Achso und damals sind auch über 50 Priester gestorben?
Und die toten die sterben weil alle Betten voll sind rechnest du auch mit ein?

Italien mehr als 700 Tote

Fluegelflitzer @, Göttingen, Mittwoch, 25. März 2020, 00:26 (vor 68 Tagen) @ hardbreak

Achso und damals sind auch über 50 Priester gestorben?

> Und die toten die sterben weil alle Betten voll sind rechnest du auch mit ein?

Leg mir mal bitte einen Beleg dafür vor. Welche Studie zeigt das? Die Statistiken zeigen, dass bei nur 12% der Leute überhaupt von Corona-Toten gesprochen werden kann und du kannst statistisch belegen, dass die meisten unter anderen Bedingungen überlebt hätten? Warum hat sich die Mortalitätsrate dann immer noch kein Stück gehoben?
Willst du außerdem behaupten, dass es solche Situationen in Norditalien vorher noch nie gegeben hat? Was war 2017/18, als die italienischen ICUs unter der Grippewelle (bei der die Mortalität höher war als jetzt) kollabiert sind, Blut ausgegangen ist und Operationen ewig verschoben werden mussten?

Letzenendes sprechen nur die Zahlen eine klare Sprache und keine davon zeigen im Moment die Katastrophe, die in allen Zeitungen steht.

Italien mehr als 700 Tote

markus @, Dienstag, 24. März 2020, 20:47 (vor 68 Tagen) @ Fluegelflitzer

innerhalb eines verdammten Tages ...


Keine schönen Nachrichten, aber die Todeszahlen und ein Anstieg der Mortalität um 20-30% sind in diesem Zeitraum in Italien normal und waren zum Beispiel 2017 noch höher als jetzt. Du kannst überigens aus den Statistiken der italienischen Behörden erkennen, dass nur gut 12% offiziell an Covid-19 gestorben sind.

Warum relativierst du eigentlich ständig die Anzahl der Toten? Und warum verstehst du nicht den Unterschied? Es sterben jetzt viele Menschen aus einer Mangelsituation heraus, weil nicht genügend Intensivbetten vorhanden sind.

Italien mehr als 700 Tote

Fluegelflitzer @, Göttingen, Dienstag, 24. März 2020, 21:02 (vor 68 Tagen) @ markus
bearbeitet von Fluegelflitzer, Dienstag, 24. März 2020, 21:05

innerhalb eines verdammten Tages ...


Keine schönen Nachrichten, aber die Todeszahlen und ein Anstieg der Mortalität um 20-30% sind in diesem Zeitraum in Italien normal und waren zum Beispiel 2017 noch höher als jetzt. Du kannst überigens aus den Statistiken der italienischen Behörden erkennen, dass nur gut 12% offiziell an Covid-19 gestorben sind.


Warum relativierst du eigentlich ständig die Anzahl der Toten? Und warum verstehst du nicht den Unterschied? Es sterben jetzt viele Menschen aus einer Mangelsituation heraus, weil nicht genügend Intensivbetten vorhanden sind.

Weil die meisten Medien diese Fakten überhaupt nicht erwähnen und eine Relativierung längst überflüssig ist, um die irrsinnigen Maßnahmen zu stoppen. Wenn die Übersterblichkeit jetzt deutlich geringer ist als 2017 oder 2016, wie kann es dann sein, dass heute die Menschen an fehlenden Kapazitäten sterben, es damals aber grundlegend anders gewesen sein soll? Damals waren die Zustände in Italien ähnlich dramatisch, es hat nur keinen interessiert, weil die Grippe nix Neues war.
Die britischen Behören haben Covid-19 bereits von der Liste besonders gefährlicher Infektionskrankheiten genommen, weil es die Kriterien hierfür nach den anfänglichen (nichtssagenden) Zahlen nicht mehr erfüllt und es melden Sich immer mehr Wissenschaftler zu Wort, welche die Maßnahmen als schlimmer als die Krankheit bezeichnen.

https://www.gov.uk/guidance/high-consequence-infectious-diseases-hcid#status-of-covid-19

https://www.tagblatt.ch/leben/ostschweizer-infektiologe-pietro-vernazza-die-zahlen-zu-den-jungen-...

https://en.globes.co.il/en/article-lockdown-lunacy-1001322696

Italien mehr als 700 Tote

Ulrich @, Dienstag, 24. März 2020, 21:01 (vor 68 Tagen) @ markus

innerhalb eines verdammten Tages ...


Keine schönen Nachrichten, aber die Todeszahlen und ein Anstieg der Mortalität um 20-30% sind in diesem Zeitraum in Italien normal und waren zum Beispiel 2017 noch höher als jetzt. Du kannst überigens aus den Statistiken der italienischen Behörden erkennen, dass nur gut 12% offiziell an Covid-19 gestorben sind.


Warum relativierst du eigentlich ständig die Anzahl der Toten? Und warum verstehst du nicht den Unterschied? Es sterben jetzt viele Menschen aus einer Mangelsituation heraus, weil nicht genügend Intensivbetten vorhanden sind.

Er ist ein Troll. Sobald die Italiener die Situation unter Kontrolle bekommen, wird er sich hier hinstellen und triumphierend erklären "Seht her, die ganzen Maßnahmen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens in Italien waren völlig überflüssig!".

Es gibt bei solchen Leuten übrigens eine goldene Regel: Man redet nicht mit ihnen, sondern höchstens über sie.

Italien mehr als 700 Tote

Fluegelflitzer @, Göttingen, Dienstag, 24. März 2020, 21:04 (vor 68 Tagen) @ Ulrich

innerhalb eines verdammten Tages ...


Keine schönen Nachrichten, aber die Todeszahlen und ein Anstieg der Mortalität um 20-30% sind in diesem Zeitraum in Italien normal und waren zum Beispiel 2017 noch höher als jetzt. Du kannst überigens aus den Statistiken der italienischen Behörden erkennen, dass nur gut 12% offiziell an Covid-19 gestorben sind.


Warum relativierst du eigentlich ständig die Anzahl der Toten? Und warum verstehst du nicht den Unterschied? Es sterben jetzt viele Menschen aus einer Mangelsituation heraus, weil nicht genügend Intensivbetten vorhanden sind.


Er ist ein Troll. Sobald die Italiener die Situation unter Kontrolle bekommen, wird er sich hier hinstellen und triumphierend erklären "Seht her, die ganzen Maßnahmen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens in Italien waren völlig überflüssig!".

Es gibt bei solchen Leuten übrigens eine goldene Regel: Man redet nicht mit ihnen, sondern höchstens über sie.

Weise Strategie - jetzt schon mal fadenscheinige Erklärungen bereitstellen, falls die Statistiken am Ende so überhaupt nicht zu den hysterischen Annahmen passen wollen.

Italien mehr als 700 Tote

hardbreak, Ort, Dienstag, 24. März 2020, 23:55 (vor 68 Tagen) @ Fluegelflitzer


Weise Strategie - jetzt schon mal fadenscheinige Erklärungen bereitstellen, falls die Statistiken am Ende so überhaupt nicht zu den hysterischen Annahmen passen wollen.

Ja die Menschen sterben nur so zum Spaß...
Das dumme ist ja wenn die Maßnahmen gewirkt haben kann man wunderbar sagen seht her es ist doch gar nicht so schlimm.

Italien mehr als 700 Tote

Fluegelflitzer @, Göttingen, Mittwoch, 25. März 2020, 00:14 (vor 68 Tagen) @ hardbreak


Weise Strategie - jetzt schon mal fadenscheinige Erklärungen bereitstellen, falls die Statistiken am Ende so überhaupt nicht zu den hysterischen Annahmen passen wollen.


Ja die Menschen sterben nur so zum Spaß...
Das dumme ist ja wenn die Maßnahmen gewirkt haben kann man wunderbar sagen seht her es ist doch gar nicht so schlimm.

Menschen sterben immer, man muss kein Zyniker sein, um das anzuerkennen und im Moment sterben einfach nicht vergleichsweise mehr Menschen als sonst. Es heißt doch immer, die Maßnahmen können die Ausbreitung nur verlangsamen (flatten the curve), es wäre also kein Argument, um sich rauszureden, wenn die Statistiken nicht mal an die Grippetoten jedes Jahr herankommen. Man sollte bei so drastischen Maßnahmen am Ende schon mal evaluieren, ob es wirklich verhältnismäßig war, ohne jede epidemiologische Grundlage unsere Wirtschaft in die schwerste Rezession seit der Finanzkrise 2008 zu stürzen.

Italien mehr als 700 Tote

MDomi, Mittwoch, 25. März 2020, 21:53 (vor 67 Tagen) @ Fluegelflitzer

Komischerweise sehen das Epidemiologen anders. Dass du hier weiter deinen Müll verbreiten darfst, muss niemand verstehen.

Italien mehr als 700 Tote

Basti Van Basten @, Romania, Dienstag, 24. März 2020, 20:53 (vor 68 Tagen) @ markus

innerhalb eines verdammten Tages ...


Keine schönen Nachrichten, aber die Todeszahlen und ein Anstieg der Mortalität um 20-30% sind in diesem Zeitraum in Italien normal und waren zum Beispiel 2017 noch höher als jetzt. Du kannst überigens aus den Statistiken der italienischen Behörden erkennen, dass nur gut 12% offiziell an Covid-19 gestorben sind.


Warum relativierst du eigentlich ständig die Anzahl der Toten?

Weil er ein Troll ist. Ignoriere ihn einfach wie wir anderen auch.

Italien mehr als 700 Tote

Chappi1991 ⌂ @, Mittwoch, 25. März 2020, 00:19 (vor 68 Tagen) @ Basti Van Basten

innerhalb eines verdammten Tages ...


Keine schönen Nachrichten, aber die Todeszahlen und ein Anstieg der Mortalität um 20-30% sind in diesem Zeitraum in Italien normal und waren zum Beispiel 2017 noch höher als jetzt. Du kannst überigens aus den Statistiken der italienischen Behörden erkennen, dass nur gut 12% offiziell an Covid-19 gestorben sind.


Warum relativierst du eigentlich ständig die Anzahl der Toten?


Weil er ein Troll ist. Ignoriere ihn einfach wie wir anderen auch.

Kann man ihn nicht einfach mal rausnehmen aus diesem Forum? Wenn er sowieso nie was beitragen will, muss er auch nicht schreiben hier.

Italien mehr als 700 Tote

hanno29 @, Berlin, Mittwoch, 25. März 2020, 08:10 (vor 68 Tagen) @ Chappi1991

innerhalb eines verdammten Tages ...


Keine schönen Nachrichten, aber die Todeszahlen und ein Anstieg der Mortalität um 20-30% sind in diesem Zeitraum in Italien normal und waren zum Beispiel 2017 noch höher als jetzt. Du kannst überigens aus den Statistiken der italienischen Behörden erkennen, dass nur gut 12% offiziell an Covid-19 gestorben sind.


Warum relativierst du eigentlich ständig die Anzahl der Toten?


Weil er ein Troll ist. Ignoriere ihn einfach wie wir anderen auch.


Kann man ihn nicht einfach mal rausnehmen aus diesem Forum? Wenn er sowieso nie was beitragen will, muss er auch nicht schreiben hier.

Als man noch dachte, das mit Favre raus ist nervig... . Wird Zeit, dass die Saison weitergeht, also noch mindestens 2 Monate Covid-19 raus, bis Favre wieder in seinen Fokus rückt

Italien mehr als 700 Tote

CB @, Mittwoch, 25. März 2020, 12:54 (vor 67 Tagen) @ hanno29

Als man noch dachte, das mit Favre raus ist nervig... . Wird Zeit, dass die Saison weitergeht, also noch mindestens 2 Monate Covid-19 raus, bis Favre wieder in seinen Fokus rückt

Fluegelflitzer raus! Fehlt nur noch, dass er gegen seine eigenen Thesen anfängt zu hetzen.

Italien mehr als 700 Tote

Basti Van Basten @, Romania, Mittwoch, 25. März 2020, 00:39 (vor 68 Tagen) @ Chappi1991

innerhalb eines verdammten Tages ...


Keine schönen Nachrichten, aber die Todeszahlen und ein Anstieg der Mortalität um 20-30% sind in diesem Zeitraum in Italien normal und waren zum Beispiel 2017 noch höher als jetzt. Du kannst überigens aus den Statistiken der italienischen Behörden erkennen, dass nur gut 12% offiziell an Covid-19 gestorben sind.


Warum relativierst du eigentlich ständig die Anzahl der Toten?


Weil er ein Troll ist. Ignoriere ihn einfach wie wir anderen auch.


Kann man ihn nicht einfach mal rausnehmen aus diesem Forum? Wenn er sowieso nie was beitragen will, muss er auch nicht schreiben hier.

Dann meldet er sich unter einem anderen Namen an und das Spiel geht von vorne los. Also ist Ignorieren das Mittel der Stunde.

Italien mehr als 700 Tote

MDomi, Mittwoch, 25. März 2020, 21:54 (vor 67 Tagen) @ Basti Van Basten

Da das eine Zeit lang dauert wäre das okay. Diesen Stuss erkennt man sofort.

Italien mehr als 700 Tote

Fluegelflitzer @, Göttingen, Mittwoch, 25. März 2020, 00:34 (vor 68 Tagen) @ Chappi1991

innerhalb eines verdammten Tages ...


Keine schönen Nachrichten, aber die Todeszahlen und ein Anstieg der Mortalität um 20-30% sind in diesem Zeitraum in Italien normal und waren zum Beispiel 2017 noch höher als jetzt. Du kannst überigens aus den Statistiken der italienischen Behörden erkennen, dass nur gut 12% offiziell an Covid-19 gestorben sind.


Warum relativierst du eigentlich ständig die Anzahl der Toten?


Weil er ein Troll ist. Ignoriere ihn einfach wie wir anderen auch.


Kann man ihn nicht einfach mal rausnehmen aus diesem Forum? Wenn er sowieso nie was beitragen will, muss er auch nicht schreiben hier.

Dich scheinen Fakten zu stören, die nicht mit deiner Meinung vereinbar sind. Nur weil jemand in einem Diskurs nicht deine Position vertritt, heißt das nicht, dass er nichts beiträgt. Ich habe in dieser Debatte jede meiner Positionen belegt und ich habe noch nicht gesehen, dass auch nur eine meiner zentralen Behauptungen entkräftet worden wäre.

Italien mehr als 700 Tote

MDomi, Mittwoch, 25. März 2020, 21:54 (vor 67 Tagen) @ Fluegelflitzer

Och kleiner, du hast noch immer nicht verstanden was ein valider Beleg ist.

Bußgeldkatalog

Suppotter @, Arnsberg/Block 12, Dienstag, 24. März 2020, 14:12 (vor 68 Tagen) @ Thomas

Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als 2 Personen, die nicht unter die normierten Ausnahmetatbestände fallen (bei mehr als 10 Personen: Straftat (s.o.)):
Jede/r Beteiligte 200 Euro

Picknicken:
Jede/r Beteiligte 250 Euro

Grillen:
Jede/r Beteiligte 250 Euro

Verstoß gegen eine Anordnung i. S. d. § 12 Abs. 2 S. 2:
Jede/r Beteiligte 500 Euro

Ansammlungen und Zusammenkünfte von mehr als 10 Personen:
Straftat

Q: https://polizei.nrw/artikel/straf-und-bussgeldkatalog-zur-umsetzung-des-kontaktverbots

Bußgeldkatalog

Rupo @, Saarland, Dienstag, 24. März 2020, 20:00 (vor 68 Tagen) @ Suppotter

Was kostet eigentlich eine geöffnete Waschstrasse? Sonntag auf dem Weg in den Wald an Aral vorbei gekommen. Die hatten tatsächlich ihre Waschstrasse und draußen Dampf Strahler auf, dass ist doch auch in nicht Corona Zeiten verboten?
Der Deutsche, stell Dir vor es ist Corona und der Deutsche wäscht erst einmal sein Auto :-)...

Bußgeldkatalog

MDomi, Dienstag, 24. März 2020, 19:41 (vor 68 Tagen) @ Suppotter

Was sollte es (Fußball-)milloinäre jucken? Die treffen sich einfach weiter. Wird Zeit für Tagessätze in unserem Land.

Extra für die

HollyB, Ort, Dienstag, 24. März 2020, 17:33 (vor 68 Tagen) @ Suppotter

4 Wochen erstellt man jetzt einen eigenen Bußgeldkatalog?

Die müssen ja Zeit haben..

Extra für die

Ulrich @, Dienstag, 24. März 2020, 17:40 (vor 68 Tagen) @ HollyB

4 Wochen erstellt man jetzt einen eigenen Bußgeldkatalog?

Die müssen ja Zeit haben..

Vier Wochen?

Das ganze wird uns noch länger beschäftigen. Bis ein Impfstoff für die breite Bevölkerung zur Verfügung steht, wird man "Stotterbremse" fahren. Einschränkungen lockern, wenn die Infektionszahlen zurück gehen. Einschränkungen wieder hoch fahren, falls die Zahlen erneut ansteigen, etc.

Bußgeldkatalog - für NRW

Fisheye @, Dienstag, 24. März 2020, 15:28 (vor 68 Tagen) @ Suppotter

Das ist der Bußgeldkatalog für NRW, sollte man vielleicht dazu sagen. Andere Bundesländer können da abweichen, Bremen z. B. arbeitet noch daran

Guckt sich ja nicht jeder genau den Link an :)

Bußgeldkatalog

Frankonius @, Frankfurt, Dienstag, 24. März 2020, 14:18 (vor 68 Tagen) @ Suppotter

Also eine oder zwei Personen dürfen aber in der Sonne auf der Wiese sitzen und ein Picknick machen.
Grillen ist ja sowieso in den meisten Parks und Grünanlagen nur an ausgewiesenen Stellen erlaubt.
Man kann sich noch glücklich schätzen, dass wir erst Ende März haben und es noch recht kalt ist.
Das wird sobald es wärmer wird (das ist oft schon im ersten Drittel des April) schon Unmut herrufen.

Bußgeldkatalog

Suppotter @, Arnsberg/Block 12, Dienstag, 24. März 2020, 14:50 (vor 68 Tagen) @ Frankonius

Also eine oder zwei Personen dürfen aber in der Sonne auf der Wiese sitzen und ein Picknick machen.

Das ist ja separat aufgeführt. Also denke ich, dass das nun grundsätzlich verboten ist.

Bußgeldkatalog

tobbes @, Dienstag, 24. März 2020, 15:20 (vor 68 Tagen) @ Suppotter

Also eine oder zwei Personen dürfen aber in der Sonne auf der Wiese sitzen und ein Picknick machen.


Das ist ja separat aufgeführt. Also denke ich, dass das nun grundsätzlich verboten ist.

Alles andere wäre ja auch geistiger Dünnschiss.
Anstatt einer 10er Gruppe mit einem Grill, würden dann 5 2er Gruppen mit 5 Grills antanzen und sich mit Abstand auf der Wiese niederlassen.

Bußgeldkatalog

Ulrich @, Dienstag, 24. März 2020, 14:22 (vor 68 Tagen) @ Frankonius

Also eine oder zwei Personen dürfen aber in der Sonne auf der Wiese sitzen und ein Picknick machen.
Grillen ist ja sowieso in den meisten Parks und Grünanlagen nur an ausgewiesenen Stellen erlaubt.
Man kann sich noch glücklich schätzen, dass wir erst Ende März haben und es noch recht kalt ist.
Das wird sobald es wärmer wird (das ist oft schon im ersten Drittel des April) schon Unmut herrufen.

Trotzdem muss man sich an Regeln halten. Und an diese sollte man sich schon deshalb halten, weil sie sinnvoll sind.

Was ich mich gerade frage, wie bekommt man Irre wie den Typen, der in München (?) Geländer, etc. abschleckte,zu fassen?

Bußgeldkatalog

Frankonius @, Frankfurt, Dienstag, 24. März 2020, 15:16 (vor 68 Tagen) @ Ulrich

Trotzdem muss man sich an Regeln halten. Und an diese sollte man sich schon deshalb halten, weil sie sinnvoll sind.

Was ich mich gerade frage, wie bekommt man Irre wie den Typen, der in München (?) Geländer, etc. abschleckte,zu fassen?

Gerade wenn sich jetzt eine Gruppe beim Picknick als "Familie" definiert, wird das für die Ordnungskräfte schon schwieriger.
Wie will man das kontrollieren eigentlich gelten ja nur Verwandte 1. Grades oder?
Befürchte die Leute werden sobald, es etwas über 20 Grad wird, die Sache so auszlegen, dass auch noch der Cousin 3. Grades zur Familie zählt. Das ist dann die Sache des Ordnungsamtes oder der Polizei - wird sicher nicht immer spassig werden.

Leute, die offenbar einen Dachschaden haben, genießen bei uns relativ Freiraum, solange sie nicht andere gefährden (z.B. Fridi Miller ;-)). Abschlecken von Geländern könnte man in Corona-Zeiten natürlich als Fremd-Gefährdung definieren.

Längst aufgehoben

HollyB, Ort, Dienstag, 24. März 2020, 17:32 (vor 68 Tagen) @ Frankonius

Befürchte die Leute werden sobald, es etwas über 20 Grad wird, die Sache so auszlegen, dass auch noch der Cousin 3. Grades zur Familie zählt. Das ist dann die Sache des Ordnungsamtes oder der Polizei - wird sicher nicht immer spassig werden.

Wenn hier überwiegend 17-20 Grad herrschen sind diese Maßnahmen schon wieder gelockert

Bußgeldkatalog

Franke @, Dienstag, 24. März 2020, 16:26 (vor 68 Tagen) @ Frankonius

Gerade wenn sich jetzt eine Gruppe beim Picknick als "Familie" definiert, wird das für die Ordnungskräfte schon schwieriger.
Wie will man das kontrollieren eigentlich gelten ja nur Verwandte 1. Grades oder?

Der Personalausweis enthält Name und Anschrift. Da wird es dann schon schwierig werden.

Wer den Ausweis nicht dabei hat, begleitet die Beamten aufs Revier und kann damit leider nicht weiter an der Party teilnehmen.

Bußgeldkatalog

Fisheye @, Dienstag, 24. März 2020, 15:31 (vor 68 Tagen) @ Frankonius

Trotzdem muss man sich an Regeln halten. Und an diese sollte man sich schon deshalb halten, weil sie sinnvoll sind.

Was ich mich gerade frage, wie bekommt man Irre wie den Typen, der in München (?) Geländer, etc. abschleckte,zu fassen?

Gerade wenn sich jetzt eine Gruppe beim Picknick als "Familie" definiert, wird das für die Ordnungskräfte schon schwieriger.
Wie will man das kontrollieren eigentlich gelten ja nur Verwandte 1. Grades oder?
Befürchte die Leute werden sobald, es etwas über 20 Grad wird, die Sache so auszlegen, dass auch noch der Cousin 3. Grades zur Familie zählt. Das ist dann die Sache des Ordnungsamtes oder der Polizei - wird sicher nicht immer spassig werden.

Wer nicht zusammenwohnt hat Pech würde ich sagen.

[Corona] Donald und der Hamster

Rupo @, Saarland, Dienstag, 24. März 2020, 12:31 (vor 68 Tagen) @ Thomas

https://www.tagesschau.de/ausland/trump-dekret-coronavirus-101.html

ich frag mich wie die das machen wollen. Wenn die dicken, übergewichtigen Amis mit ihren dicken Pick Ups vor dem überdimensionierten Walmarts vorfahren und dann die Familie Size Packungen kaufen oder die 'take four pay two' Angebote wahrnehmen.

Tragen die dann vor Walmart ein Pistolenduell aus wie damals Wyatt Earp?

[Corona] Donald und der Hamster

Franke @, Dienstag, 24. März 2020, 12:46 (vor 68 Tagen) @ Rupo

https://www.tagesschau.de/ausland/trump-dekret-coronavirus-101.html

ich frag mich wie die das machen wollen. Wenn die dicken, übergewichtigen Amis mit ihren dicken Pick Ups vor dem überdimensionierten Walmarts vorfahren und dann die Familie Size Packungen kaufen oder die 'take four pay two' Angebote wahrnehmen.

Tragen die dann vor Walmart ein Pistolenduell aus wie damals Wyatt Earp?


Worum geht es konkret?

"Die US-Regierung will außerdem gegen das Horten und überteuerte Weiterverkaufen von Schutzmasken und Desinfektionsmitteln vorgehen."

Ich habe schon vor einer Woche erlebt, wie einer mit zwei Kartons voll Butter auf Widerstand der Verkäuferin stieß. Er sagte "Ich kaufe für das halbe Dorf ein. Die kommen ja nicht raus, kein Bus . . ."

[Corona] Donald und der Osterhase

Rupo @, Saarland, Mittwoch, 25. März 2020, 19:36 (vor 67 Tagen) @ Franke

haben beschlossen das Ostersonntag alles vorbei ist in den Usa. Donlad gerade in einem Fox 'News' Er möchte das Ostersonntag wieder alle in die Kirche gehen können.. der meint das tatsächlich ernst :-)..

[Corona] Bundeswehr Atmenschutz Masken

Rupo @, Saarland, Dienstag, 24. März 2020, 11:11 (vor 68 Tagen) @ Thomas

sind in Kenia 'verlorenen' gegangen.
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/coronavirus-in-deutschland-sechs-millionen-schutzmaske...

Ich meine wenn es nicht ein im wahrsten Sinne todernstes Thema wäre, könnte man drüber lachen...

[Corona] Bundeswehr Atmenschutz Masken

Ulrich @, Dienstag, 24. März 2020, 12:46 (vor 68 Tagen) @ Rupo

sind in Kenia 'verlorenen' gegangen.
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/coronavirus-in-deutschland-sechs-millionen-schutzmaske...

Ich meine wenn es nicht ein im wahrsten Sinne todernstes Thema wäre, könnte man drüber lachen...

Da dürften Profis am Werk gewesen sein. Sechs Millionen Schutzmasken, die nimmt man nicht einfach so mit. Ich würde mich nicht wundern, wenn da z.B. von dazu berechtigtem Personal die Bezeichnungen an den Containern geändert und / oder die dann mittels gefälschter Papiere mit dem normalen Warenverkehr aus dem Flughafen gegangen wären.

Ich wundere mich zudem, dass die beauftragte Spedition nicht für einen direkten Transport nach Deutschland gesorgt hat.

[Corona] Bundeswehr Atmenschutz Masken

FourrierTrans @, Dortmund, Dienstag, 24. März 2020, 12:33 (vor 68 Tagen) @ Rupo

sind in Kenia 'verlorenen' gegangen.
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/coronavirus-in-deutschland-sechs-millionen-schutzmaske...

Ich meine wenn es nicht ein im wahrsten Sinne todernstes Thema wäre, könnte man drüber lachen...

Naja gut, so ein KLT mit 6 Millionen Schutzmasken, der kann auch schon mal in eine Ecke gestellt worden sein, wo man ihn dann vergessen hat. Wer kennt das nicht?

[Corona] Die chinesische Propaganda-Maschinerie läuft an ...

Ulrich @, Dienstag, 24. März 2020, 06:50 (vor 69 Tagen) @ Thomas

Meldung gestern im Tagesspiegel: "China behauptet, Coronavirus könnte in USA entstanden sein"
tagesspiegel.de/politik/streit-der-weltmaechte-verschaerft-sich-china-behauptet-coronavirus-koennte-in-usa-entstanden-sein/25673224.html

Noch heißt es "könnte", in ein paar Wochen bis Monaten heißt es dann wohl "ist".

[Corona] Die chinesische Propaganda-Maschinerie läuft an ...

Thomas, Dienstag, 24. März 2020, 10:12 (vor 68 Tagen) @ Ulrich

Meldung gestern im Tagesspiegel: "China behauptet, Coronavirus könnte in USA entstanden sein"

und ganz ehrlich, wie sich das Riesenarschloch mit dem goldenen Toupet verhalten und den Begriff "Chinese Virus" salonfähig gemacht hat, kann ich es ihnen nicht verdenken.

[Corona] Die chinesische Propaganda-Maschinerie läuft an ...

Arrigo Sacchi, Ort, Dienstag, 24. März 2020, 11:03 (vor 68 Tagen) @ Thomas

Meldung gestern im Tagesspiegel: "China behauptet, Coronavirus könnte in USA entstanden sein"


und ganz ehrlich, wie sich das Riesenarschloch mit dem goldenen Toupet verhalten und den Begriff "Chinese Virus" salonfähig gemacht hat, kann ich es ihnen nicht verdenken.

ganz ehrlich, wenn die Riesenarschlöcher in China nur einen Hauch von Verantwortungsbewusstsein gehabt hätten, würden viele Menschen jetzt vllt noch leben und Länder wie Italien und Spanien nicht im Chaos versinken. Ganz gleich woher Patient Null kommt.

[Corona] Die chinesische Propaganda-Maschinerie läuft an ...

Frankonius @, Frankfurt, Dienstag, 24. März 2020, 10:47 (vor 68 Tagen) @ Thomas

und ganz ehrlich, wie sich das Riesenarschloch mit dem goldenen Toupet verhalten und den Begriff "Chinese Virus" salonfähig gemacht hat, kann ich es ihnen nicht verdenken.

Fake News: das ist kein Toupet, sondern seine natürliche Haarpracht - genauso wie seine Gesichtsfarbe natürlich ist. Und wenn doch, ist es das beste und großartigste Toupet aller Zeiten #besttoupeeever #awesome.

Ernsthaft: das Versagen der Brüder im Geiste Trump und Johnson ist schon erschreckend, aber auch bezeichnend. Bleibt zu hoffen, dass der Schaden den sie angerichtet haben sich in Grenzen hält.

[Corona] Die chinesische Propaganda-Maschinerie läuft an ...

Voomy @, Berlin, Dienstag, 24. März 2020, 10:16 (vor 68 Tagen) @ Thomas

Sorry aber das Riesenarschloch hat damit angefangen NACHDEM die Chinesen versucht haben das auf andere Länder zu schieben. Dass der Wuhan Virus, Winnie the Flu, Chinese Virus inzwischen immer populärer wird, liegt vor allem daran, dass die Chinesen ihre Troll-Armee rumlaufen lassen und es auf Italien oder die USA geschoben wird, während man in der Heimat mit den Fake-Zahlen über Neu-Ansteckungen arbeitet.

China hat sich mit dem kurzen Zeitfenster der Transparenz verletzbar gezeigt und Xi wurde für den Krisenumgang kritisiert. Zwei Wochen später gibt es keine Neuansteckungen in China und es gibt jede Mühe, die Schuld von sich zu schieben. Und die WHO dient dabei noch als erweitertes Sprachrohr der Chinesen.

[Corona] Die chinesische Propaganda-Maschinerie läuft an ...

Lattenknaller @, Madrid, Dienstag, 24. März 2020, 10:26 (vor 68 Tagen) @ Voomy

Sorry aber das Riesenarschloch hat damit angefangen NACHDEM die Chinesen versucht haben das auf andere Länder zu schieben. Dass der Wuhan Virus, Winnie the Flu, Chinese Virus inzwischen immer populärer wird, liegt vor allem daran, dass die Chinesen ihre Troll-Armee rumlaufen lassen und es auf Italien oder die USA geschoben wird, während man in der Heimat mit den Fake-Zahlen über Neu-Ansteckungen arbeitet.

China hat sich mit dem kurzen Zeitfenster der Transparenz verletzbar gezeigt und Xi wurde für den Krisenumgang kritisiert. Zwei Wochen später gibt es keine Neuansteckungen in China und es gibt jede Mühe, die Schuld von sich zu schieben. Und die WHO dient dabei noch als erweitertes Sprachrohr der Chinesen.

Die Maßnahmen in China sind extrem. Meine Bruder ist seit Wochen in China, in Shanghai.
Das Leben läuft sehr langsam an. Alle laufen mit Masken rum. Im Büro wird mehrmals täglich Fieber gemessen.
Ich bin da auch skeptisch, aber was wir hier treiben ist da Kindergarten dagegen.

[Corona] Die chinesische Propaganda-Maschinerie läuft an ...

Thomas, Dienstag, 24. März 2020, 10:23 (vor 68 Tagen) @ Voomy

und es auf Italien oder die USA geschoben wird, während man in der Heimat mit den Fake-Zahlen über Neu-Ansteckungen arbeitet.

Ich würde die Italiener tatsächlich nicht ganz aus der Verlosung rausnehmen und woher weisst Du, dass die aktuellen Zahlen tatsächlich gefaked sind?

[Corona] Die chinesische Propaganda-Maschinerie läuft an ...

Ulrich @, Dienstag, 24. März 2020, 10:30 (vor 68 Tagen) @ Thomas

und es auf Italien oder die USA geschoben wird, während man in der Heimat mit den Fake-Zahlen über Neu-Ansteckungen arbeitet.


Ich würde die Italiener tatsächlich nicht ganz aus der Verlosung rausnehmen und woher weisst Du, dass die aktuellen Zahlen tatsächlich gefaked sind?

Ob die Zahlen in China echt oder falsch sind, kann ich nicht beurteilen. Aber einem Land, in dem das Posten eines Bildes von Winnie Puuh Hochverrat ist ist nichts unmöglich.

Und dass das Virus in Italien entstanden sein soll, das können wir getrost als Verschwörungstheorie verbuchen.

[Corona] Die chinesische Propaganda-Maschinerie läuft an ...

Voomy @, Berlin, Dienstag, 24. März 2020, 10:29 (vor 68 Tagen) @ Thomas

Selbst die Berichte über Italien als Epizentrum der Pandemie weisen doch auf die Regionen hin, in dem die chinesischen Sweat Shops zu finden sind, die sich die Italiener für die billige Mode-Produktion halten. Die ersten Warnungen, die in China da noch unterdrückt worden sind, waren ein gutes Stück bevor es erste Berichte über 'seltsame Grippen' in Italien gab. Und wenn man sich mal die Regionen anguckt, die am schwerste betroffen sind und sie mit denen abgleicht, in denen die chinesische Migration nach Italien am Stärksten ist, gibt es einige interessante Parallelen.

Weil es keine Plausibilität für diese Zahlen gibt. Es gibt zudem inzwischen ausreichend Berichte die aus China kommen, dass in China teilweise nicht mehr getestet wird, dass in den meisten Regionen nie angefangen wurde zu testen und es der chinesischen Regierung simpel wurscht ist. Die einzig plausiblen Zahlen aus der Region gibt es aus Südkorea und Singapur.

[Corona] Die chinesische Propaganda-Maschinerie läuft an ...

Raducanu @, Sassenberg, Dienstag, 24. März 2020, 10:34 (vor 68 Tagen) @ Voomy

Die Chinesen fahren ihre Wirtschaft wieder hoch und das um jeden Preis.
Ohne Wirtschaftswachstum bekommt die Regierung Probleme.

[Corona] Die chinesische Propaganda-Maschinerie läuft an ...

Micawber @, Sauerland, Dienstag, 24. März 2020, 10:54 (vor 68 Tagen) @ Raducanu

Die Chinesen fahren ihre Wirtschaft wieder hoch und das um jeden Preis.
Ohne Wirtschaftswachstum bekommt die Regierung Probleme.

Kurzfristig mag so eine Stratgie aufgehen. In Ländern wie China oder auch Russland dürfte es in der Bevölkerung auch eine größere "Leidenbereitschaft" geben. Wenn man etwa an die grauenhaften Konsequenzen einiger Entscheidungen unter Mao denkt oder an die Verluste, die Russland im zweiten Weltkrieg erlitten hat, bzw. die Zeiten des Stalin-Terrors, ist die aktuelle Lage immer noch ertragbar.

Dazu kommen dort ja auch die autoritären Strukturen, das Informationsmonopol durch staatliche Medien etc.

Andereseits könnte es aber auch dort zu Unruhen kommen, wenn mittelfristig Wirtschaftswachstum und Wohlstand spürbar sinken. Insofern ist China auch an einem properierenden Westen interessiert, denn ohne die Exporte wird es auch dort erstmal bergab gehen. Und Russland könnte angesichts des Verfalls des Ölpreises und der Preise für andere Rohstoffe ebenfalls Probleme bekommen.

[Corona] Die chinesische Propaganda-Maschinerie läuft an ...

Will Kane @, Saarbrücken, Dienstag, 24. März 2020, 10:02 (vor 68 Tagen) @ Ulrich

Meldung gestern im Tagesspiegel: "China behauptet, Coronavirus könnte in USA entstanden sein"
tagesspiegel.de/politik/streit-der-weltmaechte-verschaerft-sich-china-behauptet-coronavirus-koennte-in-usa-entstanden-sein/25673224.html

Noch heißt es "könnte", in ein paar Wochen bis Monaten heißt es dann wohl "ist".

China vermutet es. Nord-Korea weiß es. Iran hat es schon immer gewusst. Und bald wird der UN-Sicherheitsrat über eine Resolution abstimmen, welche die USA scharf verurteilen und schwere Sanktionen gegen sie verhängen soll. Nur das Veto des US-Vertreters wird dies verhindern. Deutschland enthält sich.

Die "Guten" haben viele schlimme Dinge getan,

Franke @, Dienstag, 24. März 2020, 10:10 (vor 68 Tagen) @ Will Kane

Meldung gestern im Tagesspiegel: "China behauptet, Coronavirus könnte in USA entstanden sein"
tagesspiegel.de/politik/streit-der-weltmaechte-verschaerft-sich-china-behauptet-coronavirus-koennte-in-usa-entstanden-sein/25673224.html

Noch heißt es "könnte", in ein paar Wochen bis Monaten heißt es dann wohl "ist".


China vermutet es. Nord-Korea weiß es. Iran hat es schon immer gewusst. Und bald wird der UN-Sicherheitsrat über eine Resolution abstimmen, welche die USA scharf verurteilen und schwere Sanktionen gegen sie verhängen soll. Nur das Veto des US-Vertreters wird dies verhindern. Deutschland enthält sich.


die zu der Frage führen, was eigentlich noch gut an ihnen ist.


Jeder böse Diktator auf diesem Planeten kann Menschen foltern und ohne Anklage, Verhandlung und Urteil in seinen Kerkern verrotten lassen - und sagen: "Alle meine Untergebenen halten sich an US-amerikanische Standards."

Die "Guten" haben viele schlimme Dinge getan,

Will Kane @, Saarbrücken, Dienstag, 24. März 2020, 10:17 (vor 68 Tagen) @ Franke
bearbeitet von Will Kane, Dienstag, 24. März 2020, 10:26

Meldung gestern im Tagesspiegel: "China behauptet, Coronavirus könnte in USA entstanden sein"
tagesspiegel.de/politik/streit-der-weltmaechte-verschaerft-sich-china-behauptet-coronavirus-koennte-in-usa-entstanden-sein/25673224.html

Noch heißt es "könnte", in ein paar Wochen bis Monaten heißt es dann wohl "ist".


China vermutet es. Nord-Korea weiß es. Iran hat es schon immer gewusst. Und bald wird der UN-Sicherheitsrat über eine Resolution abstimmen, welche die USA scharf verurteilen und schwere Sanktionen gegen sie verhängen soll. Nur das Veto des US-Vertreters wird dies verhindern. Deutschland enthält sich.

die zu der Frage führen, was eigentlich noch gut an ihnen ist.


Jeder böse Diktator auf diesem Planeten kann Menschen foltern und ohne Anklage, Verhandlung und Urteil in seinen Kerkern verrotten lassen - und sagen: "Alle meine Untergebenen halten sich an US-amerikanische Standards."

Nun, die Frage nach Ethik und Moral war in meiner (zugegebenermaßen nicht als solche gekennzeichneten) ironischen Anmerkung nicht intendiert.

Es ist halt immer das gleiche Schwarze-Peter-Spiel, das von immer den gleichen Spielern gespielt wird. Von allen, in beide Richtungen.

Frankreich: Aktuelle Zahlen / heftigster Tag

Will Kane @, Saarbrücken, Montag, 23. März 2020, 22:28 (vor 69 Tagen) @ Thomas
bearbeitet von Will Kane, Montag, 23. März 2020, 22:36

- 3.167 neu identifizierte Infizierte innerhalb von 24 Stunden.

- Aktuell 19.856 identifizierte Infizierte insgesamt.

- 186 Tote innerhalb von 24 Stunden.

- 860 Tote insgesamt.

- Aktuell 8.875 Patienten in den Kliniken.

- Davon 2.082 auf den Intensivstationen.

-Das sind 335 mehr innerhalb von 24 Stunden.

Die heftigste Entwicklung bisher.

Mittlerweile sind 5 Ärzte Covid-19 zum Opfer gefallen, vor allem in Grand Est. Der Gesundheitsminister kündigte die Auslieferung von 20 Mio Atemschutzmasken für das Klinikpersonal an.

In der Diskussion über den Abbau der zentral bevorrateten Atemschutzmasken von 1,4 Mrd. auf 150 Mio hat der Gesundheitsminister auf den Beschluss von 2013 und die Umsetzung durch die Regierungen in der Präsidentschaftszeit Hollandes verwiesen. Die frühere Gesundheitsministerin ist deshalb in die Kritik geraten. Sie wies die Kritik von sich, doch mittlerweile sind einige brisante Aktennotizen aufgetaucht, die ihre Aussagen konterkarieren. Sie verwies darauf, man habe ja nur die zentrale Bevorratung reduziert, damit dezentral vor Ort hätte bevorratet werden können.

Die Virologen in Frankreich streiten sich über den Einsatz von Chloriquine. Es gibt starke Befürworter, abwartende und anblehnende Stimmen. Die Befürworter verweisen u.a. auf die Wirksamkeit bei SARS und positive Wirksamkeitsergebnisse bei Tests in Marseille. Der Einsatz bei schweren Fällen wird nun ermöglicht.

Tägliche Steigerungsrate

CLM @, Berlin, Dienstag, 24. März 2020, 10:37 (vor 68 Tagen) @ Will Kane

In Frankreich gab es gestern zwar tatsächlich die höchste Zahl an Neuerkrankungen (absolut), aber die Steigerungsrate war nicht außergewöhnlich hoch (22,7%), wenngleich höher als in den letzten Tagen (Durchschnitt letzte 7 Tage: 17,5%). Das sollte man nicht aus dem Blick verlieren. Bei mehr absolut Infizierten müssen sich zwangsläufig auch mehr Menschen anstecken, wenn man die Regeln nicht beachtet.

Trotzdem gibt es vorsichtige Hoffnung aus Italien, wo sich eventuell ganz zaghaft ein Abflachen der Kurve einzustellen scheint. Gestern lag die tägliche Steigerungsrate zum ersten Mal unter 10%. Seit 8 Tagen liegt sie bei unter 15%. Tendenz insgesamt deutlich fallend. Seit 3 Tagen gehen die absoluten Zahlen ebenfalls zurück.
Es wäre verglichen mit China fast deckungsgleich, nur um ca 5 Wochen verschoben. Dort begann der Ausbruch Ende Januar, das Abflachen der Kurve ca. Ende Februar. In Italien Beginn des Ausbruchs (Ansteigen der Kurve) ca. Ende Februar, Beginn der Abflachung nun Ende März.

Und in Deutschland gab es zwar am gestrigen Montag wieder mehr Zahlen als am Wochenende, aber trotzdem mit 16,8% Steigerung deutlich weniger als vor dem Wochenende und ca. 11%-Punkte weniger als im Durchschnitt der letzten Woche (27,9%). Ob das auch in Deutschland ein anhaltender Trend ist, wird man im Laufe der Woche sehen, aber ganz vorsichtig optimistisch kann man schon sein.

Man sieht aber auch an dem französischen Wert von gestern, dass es jederzeit wieder nach oben gehen KANN.

[image]

Tägliche Steigerungsrate

Ulrich @, Dienstag, 24. März 2020, 10:41 (vor 68 Tagen) @ CLM

In Frankreich gab es gestern zwar tatsächlich die höchste Zahl an Neuerkrankungen (absolut), aber die Steigerungsrate war nicht außergewöhnlich hoch (22,7%), wenngleich höher als in den letzten Tagen (Durchschnitt letzte 7 Tage: 17,5%). Das sollte man nicht aus dem Blick verlieren. Bei mehr absolut Infizierten müssen sich zwangsläufig auch mehr Menschen anstecken, wenn man die Regeln nicht beachtet.

Die Frage ist, sind das tatsächlich die Neuerkrankungen nur von gestern? Oder kam es wegen des Wochenendes teilweise zu verzögerten Meldungen?

Tägliche Steigerungsrate

Raducanu @, Sassenberg, Dienstag, 24. März 2020, 10:53 (vor 68 Tagen) @ Ulrich

In Frankreich gab es gestern zwar tatsächlich die höchste Zahl an Neuerkrankungen (absolut), aber die Steigerungsrate war nicht außergewöhnlich hoch (22,7%), wenngleich höher als in den letzten Tagen (Durchschnitt letzte 7 Tage: 17,5%). Das sollte man nicht aus dem Blick verlieren. Bei mehr absolut Infizierten müssen sich zwangsläufig auch mehr Menschen anstecken, wenn man die Regeln nicht beachtet.


Die Frage ist, sind das tatsächlich die Neuerkrankungen nur von gestern? Oder kam es wegen des Wochenendes teilweise zu verzögerten Meldungen?

Das ist auch meine Vermutung. Am Wochenende wurde weniger gemeldet / getestet.
FR: DE +4528 (+29,6%) | NRW +1130 (+26,8%)
SA: DE +2536 (+12,8%) | NRW +548 (+8,7%)
SO: DE +2489 (+11,1%) | NRW +512 (+7,5%)
MO: DE +4183 (+16,8%) | NRW +863 (+11,7%)

Gestern sind definitiv Neuinfektionen eingerechnet, die "eigentlich" zu Sa/So gehören müssten. Grundsätzlich ist der Trend aber vorsichtig Positiv

Tägliche Steigerungsrate

Blarry @, Essen, Dienstag, 24. März 2020, 11:03 (vor 68 Tagen) @ Raducanu

Müsste man eventuell bis Ende der Woche oder Anfang nächster Woche abwarten, um vergleichbare Zeiträume vergleichen zu können.

Tägliche Steigerungsrate

max09 @, Dienstag, 24. März 2020, 10:57 (vor 68 Tagen) @ Raducanu

Da müssten gestern tatsächlich Fälle vom Wochenende mit eingerechnet worden sein. Ich habe nämlich vormittags mal reingeschaut, da stand bei Bayern schon eine Zahl von +1400 o.ä. (die genaue Zahl weiss ich natürlich nicht mehr aber in die Richtung ging es). Da sind also ganz sicher noch Fälle vom Wochenende mit drin gewesen.

Tägliche Steigerungsrate

Will Kane @, Saarbrücken, Dienstag, 24. März 2020, 10:50 (vor 68 Tagen) @ Ulrich

In Frankreich gab es gestern zwar tatsächlich die höchste Zahl an Neuerkrankungen (absolut), aber die Steigerungsrate war nicht außergewöhnlich hoch (22,7%), wenngleich höher als in den letzten Tagen (Durchschnitt letzte 7 Tage: 17,5%). Das sollte man nicht aus dem Blick verlieren. Bei mehr absolut Infizierten müssen sich zwangsläufig auch mehr Menschen anstecken, wenn man die Regeln nicht beachtet.


Die Frage ist, sind das tatsächlich die Neuerkrankungen nur von gestern? Oder kam es wegen des Wochenendes teilweise zu verzögerten Meldungen?

Gemeldet wird jeden Tag zu einer bestimmten Uhrzeit. Das wird wohl auch stringent eingehalten.

Vor ein paar Tagen gab es eine kurze Phase von wenigen Tagen, die keine Steigerungen bei den Todesfällen und sogar rückläufige Zahlen aufwiesen. Das kann diverse Ursachen haben. Die Wochenzahlen sind da vielleicht aussagekräftiger.

Tägliche Steigerungsrate

Raducanu @, Sassenberg, Dienstag, 24. März 2020, 10:57 (vor 68 Tagen) @ Will Kane

Wenn die Labore aber am Wochenende nicht alle Testen (Irgendwann brauchen auch die mal eine Pause) dann gibt es auch weniger zu melden.
Mir kann keiner Erzählen, dass die Kette Arzt/Gesundheitsamt -> Abstrichnahme -> Transport ins Labor -> Codiv-19 Test -> Meldung ans Gesundheitsamt am Wochenende mit der selben Taktung durchläuft wie unter der Woche.

Tägliche Steigerungsrate

Will Kane @, Saarbrücken, Dienstag, 24. März 2020, 10:58 (vor 68 Tagen) @ Raducanu

Wenn die Labore aber am Wochenende nicht alle Testen (Irgendwann brauchen auch die mal eine Pause) dann gibt es auch weniger zu melden.
Mir kann keiner Erzählen, dass die Kette Arzt/Gesundheitsamt -> Abstrichnahme -> Transport ins Labor -> Codiv-19 Test -> Meldung ans Gesundheitsamt am Wochenende mit der selben Taktung durchläuft wie unter der Woche.

Sorry, ich hatte mich auf Frankreich bezogen.

Tägliche Steigerungsrate

Raducanu @, Sassenberg, Dienstag, 24. März 2020, 11:02 (vor 68 Tagen) @ Will Kane

Ah, ok. Missverständnis.

Für Deutschland ist das "Tal" am Sa/So nämlich schon sehr auffällig....
[image]

Tägliche Steigerungsrate

Will Kane @, Saarbrücken, Dienstag, 24. März 2020, 11:15 (vor 68 Tagen) @ Raducanu

Ah, ok. Missverständnis.

Für Deutschland ist das "Tal" am Sa/So nämlich schon sehr auffällig....
[image]

Ja, das ist schon auffällig.

Die einzelnen Behörden vor Ort handeln da wahrscheinlich auch unterschiedlich.

Der Vergleich der Wochenzeiträume scheint mir da sinnvoller zu sein und was die Erkennung von Trends anbelangt auch aussagekräftiger.

Tägliche Steigerungsrate - klarer Trend erkennbar

CLM @, Berlin, Dienstag, 24. März 2020, 12:04 (vor 68 Tagen) @ Will Kane

Nichtsdestotrotz sind die Zahlen zum Beispiel im Vergleich zum vorletzten Wochenende klar niedriger und auch der Einbruch der gemeldeten Zahlen von FR auf SA am 14.3. war nicht so stark (-9%-Punkte) wie am 21.3. (-18%-Punkte). Diese Wochenendzahlen kann man ja auch miteinander vergleichen.

Wenn wir mal 7 Tages-Zeiträume vergleichen, kommen diese durchschnittlichen Werte heraus:

26.02. - 01.03.: 49,2% (meine Datenreihe fängt am 26.2. an, deswegen hier nur 5 Tage, aber inkl. WE)
02.03. - 08.03.: 33,1%
09.03. - 15.03.: 31,8%
16.03. - 22.03.: 23,3%

Für Italien sehen diese so aus:

26.02. - 01.03.: 39,6%
02.03. - 08.03.: 23,4%
09.03. - 15.03.: 19,0%
16.03. - 22.03.: 13,3%


Das das NICHT NUR aufs Wochenende zurückzuführen ist, kann man daran gut sehen und auch daran, dass die Werte von Montag ja wiederum deutlich unter den Werten von Freitag zum Beispiel geblieben sind, OBWOHL ja offensichtlich da noch Nachmeldungen vom Wochenende drunter fallen. In Deutschland 16,8%, Italien 8,1%. Wenn man diese Nachmeldungen rausrechnet, sind die Werte vom Wochenende geringfügig höher und die gestrigen und wahrscheinlich auch die heutigen geringfügig niedriger.

Der Trend ist schon relativ klar.

Frankreich: Aktuelle Zahlen / heftigster Tag

julianbvb @, Montag, 23. März 2020, 23:25 (vor 69 Tagen) @ Will Kane

Ich schätze sehr, dass du uns über die Lage in Frankreich informierst und die Situation ist sehr Besorgnis erregend.

Ich möchte gerne versuchen, die Zahlen mit meinen soliden Mathematikkenntnissen einzuordnen - gut möglich, dass du das auch selbst kannst, aber ich gebe trotzdem mal meinen Senf dazu, wie jeder ordentliche Corona-Internet-Experte ;)

Die Zahl der gemeldeten Infizierten (gerade nach dem Wochenende) hängt von sehr vielen Variablen ab und ist deshalb kein so gutes Maß für die Entwicklung - sinnvoller wäre die Auflistung, wann positive Patienten erste Sympthome hatten. Machen die entsprechenden Institute auch für ihre interne Bewertung, denke ich.

Die Zahl der gemeldeten Infizierten läuft den Maßnahmen ja (wahrscheinlich) so in etwa 12 Tage hinterher. Für die Zahl der Menschen auf den Intensivstationen kommen da noch ein paar Tage drauf und für die Zahl der Toten noch ein paar. Deshalb sind insbesondere diese Zahlen so zu erwarten gewesen. 20% Zuwachs auf der Intensivstation? Entspricht so in etwa der typischen Steigerungsrate der Infektionen vor den Maßnahmen.

Die Zahl der Toten könnte noch ein paar Tage exponentiell ansteigen - so brutal das klingt. Deswegen ist es so wichtig, so früh zu reagieren.

Viele gehen davon aus, dass in einem nicht-vorbereiteten Land jeder Patient 2,5 weitere Patienten ansteckt - in einem Land mit Fußballspielen, vollen Bars, Ubahnen, Schulen und Parks. In einem Land, in dem man auch mit einem Halskratzen und Hüsteln noch mit den Jungs einen Heben geht.
Verglichen damit haben wir die Zahl der Kontaktpersonen so drastisch reduziert und die Vorsicht erhöht. Ist zumindest mein Empfinden, für Detuschland.

Ich sehe keinen vernünftigen Grund, warum die aktuellen Maßnahmen nicht wirken sollten und wir binnen Wochen einen deutlichen Rückgang sehen.

Trotzdem reagieren viele Politker im Panikmodus angesichts der aktuellen Lage - was, wenn die Maßnahmen doch nicht reichen? Das sehen wir dann erst in 14 Tagen, wenn es vielleicht zu spät ist für viele Leben.
Aber wie gesagt, dafür sehe zumindest ich persönlich keinen Grund. Aber ich muss das ja zum Glück auch nicht entscheiden :)

Richtig interessant fand ich übrigens den Artikel "Der Hammer und der Tanz" auf medium.com, der eine mögliche Perspektive aufzeigt, die Lektüre dauert allerdings etwas länger. Erschienen ist er auf englisch mit entsprechender Übersetzung des Titels. Die neueren Aspekte finden sich eher unten.

Frankreich: Aktuelle Zahlen / heftigster Tag

Will Kane @, Saarbrücken, Dienstag, 24. März 2020, 00:02 (vor 69 Tagen) @ julianbvb
bearbeitet von Will Kane, Dienstag, 24. März 2020, 00:05

Ich schätze sehr, dass du uns über die Lage in Frankreich informierst und die Situation ist sehr Besorgnis erregend.

Ich wohne in Sichtweite der französischen Grenze, habe lange Zeit in Frankreich gelebt und gearbeitet, habe französische Freunde und Bekannte und bin sehr oft in Frankreich. Hinzu kommt, dass wir im Saarland dicht an dicht mit Lothringen leben und tausende französischer Grenzgänger täglich hierher zur Arbeit kommen. Zur Zeit natürlich nicht, mit Ausnahme z.B. von Mitarbeitern im Pflegebereich. Wie sind hier unmittelbar von der Situation in Lothringen und dem Elsass betroffen, daher die Infos darüber.


Ich möchte gerne versuchen, die Zahlen mit meinen soliden Mathematikkenntnissen einzuordnen - gut möglich, dass du das auch selbst kannst, aber ich gebe trotzdem mal meinen Senf dazu, wie jeder ordentliche Corona-Internet-Experte ;)

Mathematik war eines meiner beiden Paradefächer in der Schule und eine gute Freundin, die mich in Studium und Beruf begleitet hat. Auch heute noch bin ich ihr zugetan. ;-)

Aber diese Infos hier geben das wider, was abendlich vom Gesundheitsminister oder dem Generaldirektor des Gesundheitswesens bekannt gegeben wird und was in der Presse berichtet wird. Mehr nicht.

Wobei ich mich mit einer Einordnung ohnehin etwas schwer tue, weil die Dunkelziffer für mich eine zu große Unbekannte ist. In der Mathematik sind Gleichungen mit einer Unbekannten nicht unbedingt die größte Hürde. Aber wer weiß, mit wieviel sonstigen Unbekannten wir hier zu tun haben... ;-)


Die Zahl der gemeldeten Infizierten (gerade nach dem Wochenende) hängt von sehr vielen Variablen ab und ist deshalb kein so gutes Maß für die Entwicklung - sinnvoller wäre die Auflistung, wann positive Patienten erste Sympthome hatten. Machen die entsprechenden Institute auch für ihre interne Bewertung, denke ich.

Die Zahl der gemeldeten Infizierten läuft den Maßnahmen ja (wahrscheinlich) so in etwa 12 Tage hinterher. Für die Zahl der Menschen auf den Intensivstationen kommen da noch ein paar Tage drauf und für die Zahl der Toten noch ein paar. Deshalb sind insbesondere diese Zahlen so zu erwarten gewesen. 20% Zuwachs auf der Intensivstation? Entspricht so in etwa der typischen Steigerungsrate der Infektionen vor den Maßnahmen.

Die Zahl der Toten könnte noch ein paar Tage exponentiell ansteigen - so brutal das klingt. Deswegen ist es so wichtig, so früh zu reagieren.

Viele gehen davon aus, dass in einem nicht-vorbereiteten Land jeder Patient 2,5 weitere Patienten ansteckt - in einem Land mit Fußballspielen, vollen Bars, Ubahnen, Schulen und Parks. In einem Land, in dem man auch mit einem Halskratzen und Hüsteln noch mit den Jungs einen Heben geht.
Verglichen damit haben wir die Zahl der Kontaktpersonen so drastisch reduziert und die Vorsicht erhöht. Ist zumindest mein Empfinden, für Detuschland.

Bei diesen Maßnahmen kommt es auch darauf an, wie sie eingehalten werden. Das ist in Frankreich partiell durchaus ein Problem. Eines der wichtigstes aktuellen Ziele ist es, dass die Infektionszahlen in den bis jetzt weniger stark betroffenen Regionen unten gehalten werden. Viele Pariser z.B. sind letzten Montag Hals über Kopf zu Verwandten aufs Land gefahren, weil sie sich dort mehr Freiraum versprechen. Die Bahnhöfe waren überfüllt. Daraufhin wurden sofort die meisten TGV-Verbindungen gestrichen. Und in manchen Vierteln haben immer noch Bars geöffnet.


Ich sehe keinen vernünftigen Grund, warum die aktuellen Maßnahmen nicht wirken sollten und wir binnen Wochen einen deutlichen Rückgang sehen.

Sie werden wirken, die Frage ist halt nur, wie stark. Eine Alternative gibt es mMn auch kaum.


Trotzdem reagieren viele Politker im Panikmodus angesichts der aktuellen Lage - was, wenn die Maßnahmen doch nicht reichen? Das sehen wir dann erst in 14 Tagen, wenn es vielleicht zu spät ist für viele Leben.
Aber wie gesagt, dafür sehe zumindest ich persönlich keinen Grund. Aber ich muss das ja zum Glück auch nicht entscheiden :)

Ich persönlich habe in vielen Dingen die Erfahrung gemacht, dass frühzeitige und konsequent umgesetzt harte Maßnahmen am Ende zu einem früheren Erfolg führen. Das habe ich auch bei Ausbrüchen von Infektionskrankheiten so erlebt. Ich maße mir aber nicht an, hier im Besitz des Steins der Weisen zu sein und die aktuelle Situation ist sicherlich eine besondere.


Richtig interessant fand ich übrigens den Artikel "Der Hammer und der Tanz" auf medium.com, der eine mögliche Perspektive aufzeigt, die Lektüre dauert allerdings etwas länger. Erschienen ist er auf englisch mit entsprechender Übersetzung des Titels. Die neueren Aspekte finden sich eher unten.

Vielen Dank für den Hinweis!

Frankreich: Aktuelle Zahlen / heftigster Tag

Lattenknaller @, Madrid, Dienstag, 24. März 2020, 10:15 (vor 68 Tagen) @ Will Kane


Bei diesen Maßnahmen kommt es auch darauf an, wie sie eingehalten werden. Das ist in Frankreich partiell durchaus ein Problem. Eines der wichtigstes aktuellen Ziele ist es, dass die Infektionszahlen in den bis jetzt weniger stark betroffenen Regionen unten gehalten werden. Viele Pariser z.B. sind letzten Montag Hals über Kopf zu Verwandten aufs Land gefahren, weil sie sich dort mehr Freiraum versprechen. Die Bahnhöfe waren überfüllt. Daraufhin wurden sofort die meisten TGV-Verbindungen gestrichen. Und in manchen Vierteln haben immer noch Bars geöffnet.

Das ist hier in Spanien auch ein Riesenproblem. Nachdem das bis vor mehr als einer Woche weitestgehend ein Problem in Madrid war, gehen die Zahlen in anderen Regionen in die Höhe.
Als es Gerüchte um den Ausnahmezustand gab sind viele Hals über Kopf aus Madrid abgehauen.
Da m.A. die Infiziertenrate zu dem Zeitpunkt schon sehr hoch war, haben die das fleissig verteilt.
Es gibt auch jetzt noch viele, die "fliehen" wollen und immer wieder von der Polizei zurückgeschickt werden.
Jetzt wird aber wieder rumgemosert, dass man das von Regierungsseite hätte früher unterbinden sollen.
Das man auch mal den Bürgern einen Rüffel erteilen sollte und am Ende jeder auch selbst weit ein Stück verantwortlich ist, vergessen dann viele immer gerne.

Frankreich: Aktuelle Zahlen / heftigster Tag

julianbvb @, Dienstag, 24. März 2020, 08:01 (vor 69 Tagen) @ Will Kane

Trotzdem reagieren viele Politker im Panikmodus angesichts der aktuellen Lage - was, wenn die Maßnahmen doch nicht reichen? Das sehen wir dann erst in 14 Tagen, wenn es vielleicht zu spät ist für viele Leben.
Aber wie gesagt, dafür sehe zumindest ich persönlich keinen Grund. Aber ich muss das ja zum Glück auch nicht entscheiden :)


Ich persönlich habe in vielen Dingen die Erfahrung gemacht, dass frühzeitige und konsequent umgesetzt harte Maßnahmen am Ende zu einem früheren Erfolg führen. Das habe ich auch bei Ausbrüchen von Infektionskrankheiten so erlebt. Ich maße mir aber nicht an, hier im Besitz des Steins der Weisen zu sein und die aktuelle Situation ist sicherlich eine besondere.

Ich kann natürlich auch nix mit Sicherheit sagen, ich habe halt auch mehr oder weniger versucht wiederzugeben, wie ich die Modelle verstanden habe.
Ich habe nochmal nachgeschaut, in China lagen zwischen (sehr striktem) Lockdown und dem Höchststand der gemeldeten Infektionen 12 Tage statt 14. Wobei da ja auch wieder viele Unbekannte drin sind - zum Beispiel, dass wsl. viele Chinesen erst im Krankenhaus dann wirklich getestet wurden.....

Daher wurden die Maßnahmen in Frankreich nochmals verschärft

Freyr @, Montag, 23. März 2020, 23:07 (vor 69 Tagen) @ Will Kane

Focus:

"Frankreich verschärft seine strengen Ausgangsbeschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus weiter.
So würden etwa Straßenmärkte weitgehend geschlossen sowie Sport und Spaziergänge mit Kindern weiter eingeschränkt, kündigte Frankreichs Premier Édouard Philippe am Montagabend im französischen Fernsehen an."

Bald ist man auch dort bei der spanischen Variante

Daher wurden die Maßnahmen in Frankreich nochmals verschärft

Sascha @, Dortmund, Dienstag, 24. März 2020, 06:52 (vor 69 Tagen) @ Freyr

Wobei das auch ein tolles Beispiel dafür ist, dass man trotz alledem auch den Sinn von Maßnahmen zu hinterfragen hat.

Aktuell dürfen dann Spaziergänge nur noch eine Stunde und einen Kilometer um den eigenen Wohnort durchgeführt werden. Bei einer gleichlautenden Regelung in Deutschland hieße das für mich, dass ich nur noch innerhalb der umliegenden, dicht bebauten Wohnsiedlung spazieren gehen dürfte, aber nicht mehr in den umliegenden Feldern und im Wald, wo sich alles verläuft. Der Effekt wäre also der, dass sich sogar mehr Menschen bei mir in der Nachbarschaft ballen würden.

Daher wurden die Maßnahmen in Frankreich nochmals verschärft

simie, Krefeld, Dienstag, 24. März 2020, 09:48 (vor 69 Tagen) @ Sascha

Es ist ja auch schwierig zu vermitteln, dass zwischen Erlass einer Maßnahme und den sichtbaren Erfolg dieser so viel Zeit liegt. Da muss man zwischendurch halt zeigen, dass man handlungsfähig ist. Auch wenn dann so etwas eher kontraproduktives raus kommt.

Daher wurden die Maßnahmen in Frankreich nochmals verschärft

Will Kane @, Saarbrücken, Montag, 23. März 2020, 23:21 (vor 69 Tagen) @ Freyr

Focus:

"Frankreich verschärft seine strengen Ausgangsbeschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus weiter.
So würden etwa Straßenmärkte weitgehend geschlossen sowie Sport und Spaziergänge mit Kindern weiter eingeschränkt, kündigte Frankreichs Premier Édouard Philippe am Montagabend im französischen Fernsehen an."

Bald ist man auch dort bei der spanischen Variante

Eines der größten Probleme in Frankreich ist, dass die Einhaltung der Regeln in der Bevölkerung sehr unterschiedlich befolgt wird. Die Polizei hatte gestern über die Schwierigkeiten gesprochen.

Ich schließe nicht aus, dass demnächst das Militär in den Städten patrouillieren wird.

Frankreich: Aktuelle Zahlen / heftigster Tag

CB @, Montag, 23. März 2020, 22:52 (vor 69 Tagen) @ Will Kane

- 3.167 neu identifizierte Infizierte innerhalb von 24 Stunden.

- Aktuell 19.856 identifizierte Infizierte insgesamt.

- 186 Tote innerhalb von 24 Stunden.

- 860 Tote insgesamt.

- Aktuell 8.875 Patienten in den Kliniken.

- Davon 2.082 auf den Intensivstationen.

-Das sind 335 mehr innerhalb von 24 Stunden.

Die heftigste Entwicklung bisher.

Mittlerweile sind 5 Ärzte Covid-19 zum Opfer gefallen, vor allem in Grand Est. Der Gesundheitsminister kündigte die Auslieferung von 20 Mio Atemschutzmasken für das Klinikpersonal an.

In der Diskussion über den Abbau der zentral bevorrateten Atemschutzmasken von 1,4 Mrd. auf 150 Mio hat der Gesundheitsminister auf den Beschluss von 2013 und die Umsetzung durch die Regierungen in der Präsidentschaftszeit Hollandes verwiesen. Die frühere Gesundheitsministerin ist deshalb in die Kritik geraten. Sie wies die Kritik von sich, doch mittlerweile sind einige brisante Aktennotizen aufgetaucht, die ihre Aussage
Die Virologen in Frankreich streiten sich über den Einsatz von Chloriquine. Es gibt starke Befürworter, abwartende und anblehnende Stimmen. Die Befürworter verweisen u.a. auf die Wirksamkeit bei SARS und positive Wirksamkeitsergebnisse bei Tests in Marseille.

Zu der Studie aus Marseille zum Einsatz von Chloroquine hat sich Dr. Drosten in seinem NDR Podcast letzte Woche geäußert. Seiner Meinung hat die Studie keine Aussagekraft. Danach wurde weder die Wirksamkeit von Chloroquine bestätigt noch dass es nicht wirkt.

Du kannst das auch googeln, "Chloroquine Drosten" gibt gute Treffer zu dem was Drosten gesagt hat.

Frankreich: Aktuelle Zahlen / heftigster Tag

Will Kane @, Saarbrücken, Montag, 23. März 2020, 23:15 (vor 69 Tagen) @ CB
bearbeitet von Will Kane, Montag, 23. März 2020, 23:22

- 3.167 neu identifizierte Infizierte innerhalb von 24 Stunden.

- Aktuell 19.856 identifizierte Infizierte insgesamt.

- 186 Tote innerhalb von 24 Stunden.

- 860 Tote insgesamt.

- Aktuell 8.875 Patienten in den Kliniken.

- Davon 2.082 auf den Intensivstationen.

-Das sind 335 mehr innerhalb von 24 Stunden.

Die heftigste Entwicklung bisher.

Mittlerweile sind 5 Ärzte Covid-19 zum Opfer gefallen, vor allem in Grand Est. Der Gesundheitsminister kündigte die Auslieferung von 20 Mio Atemschutzmasken für das Klinikpersonal an.

In der Diskussion über den Abbau der zentral bevorrateten Atemschutzmasken von 1,4 Mrd. auf 150 Mio hat der Gesundheitsminister auf den Beschluss von 2013 und die Umsetzung durch die Regierungen in der Präsidentschaftszeit Hollandes verwiesen. Die frühere Gesundheitsministerin ist deshalb in die Kritik geraten. Sie wies die Kritik von sich, doch mittlerweile sind einige brisante Aktennotizen aufgetaucht, die ihre Aussage
Die Virologen in Frankreich streiten sich über den Einsatz von Chloriquine. Es gibt starke Befürworter, abwartende und anblehnende Stimmen. Die Befürworter verweisen u.a. auf die Wirksamkeit bei SARS und positive Wirksamkeitsergebnisse bei Tests in Marseille.


Zu der Studie aus Marseille zum Einsatz von Chloroquine hat sich Dr. Drosten in seinem NDR Podcast letzte Woche geäußert. Seiner Meinung hat die Studie keine Aussagekraft. Danach wurde weder die Wirksamkeit von Chloroquine bestätigt noch dass es nicht wirkt.

Du kannst das auch googeln, "Chloroquine Drosten" gibt gute Treffer zu dem was Drosten gesagt hat.

Ich gebe nur wider, was vom Gesundheitsminister verlautbart wurde und was die Presse berichtet.

Was die Tests in Marseille anbelangt, so hatte ich dazu schon vor einigen Tagen etwas geschrieben. Von einer klinischen Studie kann hier keine Rede sein, nicht nur weil lediglich an 24 Patienten der Einsatz von Cloroquine getestet wurde. Deshalb sollen in Frankreich jetzt tatsächliche klinische Studien nach den üblichen Maßstäben durchgeführt werden, angestrebt ist eine möglichst große Patientenzahl.

Drosten ist sicherlich einer der anerkanntesten Virologen. Allerdings habe ich mir abgewöhnt, den Aussagen oder der Meinung eines einzigen Wissenschaftlers mit absoluter Unbedingtheit zu folgen. Das wäre überdies auch unwissenschaftlich. Wenn etwas in der jeweiligen Fachwelt kontrovers diskutiert wird (wie z.B. aktuell der Einsatz von Cloroquine unter französischen Virologen), wie kann ich dann ausschließen, dass vielleicht nicht doch die ‚andere Seite‘ zumindest zum Teil recht haben könnte? In der jetzigen Situation arbeitet eine sehr große Anzahl von Virologen, die nicht als Berater einer Regierung tätig und nicht in den Medien präsent sind mit Hochdruck in den Laboren. Es ist nicht ausgeschlossen, dass dabei durchaus überraschende Ergebnisse herauskommen. In der jetzigen Situation muss man vielleicht auch ungewöhnliche Wege gehen.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

markus @, Montag, 23. März 2020, 21:56 (vor 69 Tagen) @ Thomas

Die Bundesregierung macht im Moment viel richtig. Nur vergisst man wieder mal die Geringverdiener, die mit 60% Kurzarbeitergeld demnächst Hartz 4 beantragen werden müssen. Verdis Forderung, das Kurzarbeitergeld zu erhöhen, ist abgelehnt worden. Entlastet werden somit nur die Unternehmen. Verdi versucht nun selbst Unternehmen davon zu überzeugen, aufzustocken. Nur wird das allerhöchstens bei tarifgebundenen Unternehmen erfolgreich sein oder dort wo Betriebsräte gebildet worden sind. Für sehr viele kleinere Betriebe ist das bitter.

Interview mit Verdi Chef Werneke

https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/coronavirus-verdi-igmetall-dgb-finanzpaket-100.html

Welchen Beitrag leisten eigentlich Vermieter?

Micawber @, Sauerland, Dienstag, 24. März 2020, 09:37 (vor 69 Tagen) @ markus

Bei allen Diskussionen um Kurzarbeitergeld, Beihilfen für Unternehmen frage ich mich, wieso eigentlich nicht mehr darüber geredet wird, ob und welchen Beitrag in dieser Lage auch Vermieter leisten könnten bzw. sollten.

Die Mieten sind nun mal für sehr viele Prvathaushalte und auch kleinere Betriebe einer bzw. der größte Ausgabenposten. Wieso muss bzw. soll der Staat (und damit letztlich alle Steuerzahler) alle durch diese Krise in Not geratenen Haushalte und Betriebe finanziell soweit unterstützen, damit diese vorrangig die Mieten in voller Höhe weiterzahlen können?

Letztlich sollten auch Vermieter längerfristig daran interessiert sein, z.B. einem gewerblichen Mieter eine zeitlang finanziell entgegen zu kommen, als demnächst dann evtl. gar keine Miete mehr zu bekommen, weil dieser seinen Laden dicht machen muss und Nachmieter auch nicht gerade Schlange stehen.

Und weshalb z.B. große Immobilienunternehmen in dieser Situation Aktionären durch florierende Mieteinnahmen erwirtschaftete Dividenden zahlen sollen, erschließt sich mir auch nicht wirklich.

Welchen Beitrag leisten eigentlich Vermieter? Keinen geringen.

Jurist81, Langenberg, Dienstag, 24. März 2020, 13:41 (vor 68 Tagen) @ Micawber

Die vorgeschlagene Regelung, dass eine Kündigung des Mietverhältnisses auf Grund eines Zahlungsrückstandes in der Zeit vom 1.04 bis zum 30.06.2020 unzulässig sein soll und der Mieter bis zum 30.06.2022 Zeit haben soll, die Mieten zurückzuführen, ist mE aktionistisch und könnte einen größeren Schaden anrichten.

Zunächst ist festzuhalten, dass wir in § 569 Abs. 3 Nr. 2 BGB eine Regelung haben, wonach eine Kündigung ihrer Wirkung verliert, wenn binnen 2 Monaten nach Rechtshängigkeit (d.h. Zustellung der Klage beim in diesem Fall Mieter) der Zahlungsrückstand ausgeglichen wird. Hierauf werden Mieter in Räumungsprozessen von den Gerichten ausdrücklich darauf hingewiesen. Ebenfalls reicht es nach dieser Regelung aus, wenn sich binnen dieser Frist eine öffentliche Stelle zum Ausgleich verpflichtet.

Was bedeutet das? Im absolut schlimmsten Fall kann der Mieter M am 3. April seine Miete nicht bezahlen. Den Rückstand gleicht er in der Folge nicht aus. Am 5. Mai zahlt er wiederum nicht, was den Vermieter zur außerordenlichen Kündigung verleitet. Die Kündigung wird dem Mieter zugestellt. Die kurze vom Vermieter gewährte Räumungsfrist bis zum 31. Mai hielt der Mieter nicht ein, so dass der Vermieter am 1. Juni die Räumungsklage erhebt. Ich unterstelle mal, dass die Gerichte bis dato ihren normalen Betrieb wieder aufgenommen haben. Je nach Gericht zwischen dem 7. und 20 Juni bekommt der Mieter, der nun auch die Miete für den Monat Juni nicht bezahlt hat, die Klage zugestellt. Was macht der Mieter der nicht zahlen kann? Er liest die Verfügung des Amtsgerichts und wendet sich an die Sozialbehörden mit der Bitte, die Miete auszugleichen, da er sonst auf der Straße stünde. Die Behörde prüft den Sachverhalt und sagt zu, den Mietrückstand auszugleichen (ob als Darlehen oder in welcher Form, ist mir nicht bekannt). Die Kündigung ist nun unwirksam und der Vermieter, der zwischenzeitlich bereits drei Monate fehlende Mieteinnahmen überbrücken musste und ggf. Tilgungsstundungen mit seiner Bank vereinbarte, weiß jetzt, dass er das benötigte Geld bekommt und schläft wieder etwas ruhiger.


Jetzt haben wir aber dieses neue Gesetz. Was ändert sich? (Ich unterstelle mal, dass kein Mieter jetzt leichtfertig die Mietzahlungen einstellt, auch wenn ich fürchte, dass genau dies passieren wird.)

Der Mieter zahlt wie oben nicht, der Vermieter erklärt aber nicht die Kündigung. Von seiner Zahlungsschuld ist der Mieter gleichwohl nicht befreit. Seit dem 4. April ist der Mieter im Zahlungsverzug, klingt harmlos, in meinem Beispiel wird das aber gleich das große Problem. Der Mieter zahlt auch Mai und Juni seine Miete nicht. Eine Kündigung erfolgt nicht.

Der Vermieter braucht die Mieteinnahmen aber zur Zahlung des Zinses und zur Tilgung seines Darlehens, das er zum Erwerb der Immobilie aufgenommen hat. Er hat das Geld nicht. Also wird er nervös. Der Anwenungsfall der Stundung greift für ihn nicht, da es sich bei der Finanzierung der Immobilie nicht um ein Verbraucherdarlehen handelt. Also ruft er seine Bank an. Banken haben nicht erst seit der Finanzkrise gelernt, dass Kommunikation mit den Schuldnern das A und O ist. Nichts ist schlimmer als eine Zwangsversteigerung einer notleidenden Immobilie. Ich unterstelle weiter, dass die Bank keinen Colatterals in ihrem Darlehensvertrag hat, oder falls dieser der Fall ist, die Bank clever genug ist, jetzt keinen Breach geltend zu machen und keine weiteren Sicherheiten zu fordern (könnte aber auch sein).

Die Bank sagt dem Vermieter: Das tut uns ja leid für dich, aber sieh mal zu, dass du an deine Kohle kommst, und schickt den Vermieter zum Rechtsanwalt. Der schreibt dem Mieter einen netten Brief, dass die Miete für die Monate April, Mai und Juni bei Fälligkeit nicht bedient wurde und dass der Mieter Verzugszinsen auf die Miete schuldet (5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz p.a., derzeit 4,12% p.a.). Die Tätigkeit des Rechtsanwalts will aber auch vergütet werden. Da der Mieter im Zahlungsverzug ist, hat der Vermieter einen Schadensersatzanspruch hinsichtlich der Kosten der notwendigen Rechtsverfolgung, will heißen, der Mieter hat die Kosten des Rechtsanwalts zu zahlen. Und dann haben wir folgendes Resultat (grob vereinfachtes Beispiel):

Der Mieter schuldete vorher eine Miete von 500,00 EUR, die Monate April, Mai, Juni 2020 hat er vollständig nicht bezahlt. Der Rechtsanwalt fordert ihn also auf, 1.500,00 EUR nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz aus einem Betrag in Höhe von 500.00 EUR seit dem 4. April 2020, aus einem weiteren Betrag in Höhe von 500,00 EUR seit dem 6. Mai 2020 und aus einem weiteren Betrag in Höhe von 500,00 EUR seit dem 4. Juni 2020 zu zahlen. Dazu hat der Mieter den Vermieter von RA-Gebühren in Höhe von 201,71 EUR freizustellen. Am 30. Juni rechnet unser Mieter nach und kommt zu dem Ergebnis: Der ganze Spaß hat ihn bis hierhin Zinsen in Höhe von 9,62 EUR und Rechtsanwaltsgebühren in Höhe von 201,71 EUR gekostet, gesamt mithin 211,33 EUR.

Was macht der Mieter? Er muss die Miete weiter bezahlen, sonst droht ihm jetzt eine Kündigung. Zugleich will er die Zinsfolge der Mietrückstände nicht ansteigen lassen. Wir unterstellen, er bezahlt die Zinsen und den Rechtsanwalt, aber die Miete nur zum Teil. Das Spiel geht von vorne los und wir geraten in ein Hamsterrad. Jetzt kommt der Mieter seiner Mietzahlungsverpflichtung nicht mehr nach. Was soll er auch tun. Er hat ja alles versucht. Es kommt letztlich doch zur Kündigung wegen Zahlungsrückstandes. Dem Mieter ist es egal, er resiniert. Aus der Schuldenfalle kommt er nicht mehr raus. Also wird die Räumungsklage erhoben. Der Mieter wehrt sich nicht einmal, er lässt es über sich ergehen. Nur ausziehen, das tut er nicht. Also ergeht ein Titel gegen ihn. Er zieht noch immer nicht aus. Seine 3,5-Zimmerwohnung wird zwangsgeräumt. Der Gerichtsvollzieher nimmt einen moderaten Räumungskostenvorschuss von 3.500,00 EUR. Dieser Betrag wird auch tatsächlich verbraucht. Der Vermieter hat sein letztes Geld zusammengekratzt, um den Vorschuss zu bezahlen. Hauptsache, die Wohnung ist wieder frei und kann Mieteinnahmen generieren. Der Mieter wird geräumt. Der Vermieter hat mittlerweile durch die Mietrückstände einen knapp 5stelligen Schaden (und das auch nur, wenn die Wohnung nicht verwüstet und beschädigt wurde) und der Mieter sitzt auf der Straße.

Im Gesamtsaldo haben wir also einen Vermieter, der Druck von der Bank bekommt oder sein Erspartes dafür aufwendet, dass ein Mieter in seiner Wohnung bleibt, bis er nicht mehr kann und dann einen erheblichen Schaden erleidet einen Mieter, den die Forderungen überfordern und letztlich alles verliert und einen Staat, der das Ganze begünstigt hat.

Welchen Beitrag leisten eigentlich Vermieter? Keinen geringen.

Zoon, Borussentraumland, Dienstag, 24. März 2020, 22:29 (vor 68 Tagen) @ Jurist81

Der Staat begünstigt mit der Neuregelung gar nichts. Er sorgt lediglich dafür, dass säumigen Mietern während der Corona-Infektionskrise nicht gekündigt werden kann und diese Zeit haben ihren Mietrückstand nach der Krise abzutragen.

Das ist in meinen Augen auch der richtige Weg, weil so dem Mieter Sicherheit gegeben wird, dass sein (krisenbedingter) Einkommensausfall nicht gleich zum Verlust der Wohnung führen wird. Das erhöht die Aussicht, dass sich Mieter krisengerecht verhalten.

Die von Dir favorisierte Mietschuldenübernahme wälzt (soweit sie eingreift) das Ausfallrisiko auf die Allgemeinheit ab. An diese Art der Sozialisierung privater Schulden bzw. Risiken stellt der Gesetzgeber strenge Anforderungen. Insbesondere darf die Wohnung nicht unangemessen teuer sein. Mit dem Kündigungsaufschub wird unbürokratisch allen (krisengeplagten) Mietern geholfen, unabhängig davon, ob es sich um eine billige oder teure Wohnung handelt.

Die von Dir geschilderten Probleme Rechtsanwaltskosten, Kosten einer Räumungsklage, finanzielle Überforderung des Mieters etc. können auch bei einer normalen Mietschuldenübernahme eintreten. Zudem beseitigt die Bezahlung der Mietschulden innerhalb der von Dir genannten Zwei-Monats-Frist nur die Wirksamkeit einer fristlosen Kündigung, nicht aber die Wirksamkeit einer ebenso möglichen ordentlichen Kündigung. Wenn der Vermieter ordentlich gekündigt hat, wird das Amt die Mietschuldenübernahme ablehnen, weil das Mietverhältnis durch die Mietschuldenübernahme nicht gesichert werden kann. Zudem gibt es die Mietschuldenübernahme im Bereich des SGB II (Hartz IV) nur als Darlehen, so dass auch bei Mietschuldenübernahme der finanzielle Spielraum des Mieters eingeschränkt sein wird, woraus sich bei der Mietzahlung neue Probleme ergeben können.

Welchen Beitrag leisten eigentlich Vermieter?

Donkstereo, Dortmund, Dienstag, 24. März 2020, 12:21 (vor 68 Tagen) @ Micawber

Als Teil einer Familie, die Ihren Hauptlebensunterhalt mit dem Vermieten von Wohnungen und Gewerberäumen bezieht, kann ich dir nur teilweise zustimmen.

Die "großen", wie Vonovia, die schon seit Jahren durch ihre Gier und Skandale dafür sorgen, dass kleinere Vermieter in die gleiche Schublade gesteckt werden, sollten in der Pflicht sein.

Für unsereins bedeuten unerwartet hohe Mietausfälle, dass laufende Kredite nicht bezahlt werden können, und die Häuser im schlimmsten Fall an die Gläubiger abgetreten werden müssen.
Dein Ansatz würde das "Sterben" der privaten Vermieter bedeuten, und wir wissen ja, wer schon gierig auf möglicherweise frei werdende günstige Immobilien schaut. (S.o.)

Viele private Vermieter, eingeschlossen uns, sind fair, bezahlen Renovierungen, und helfen unseren Mietern wo auch immer wir können.
Leider bedeutet ein nicht auf Profitgier abgerichtetes Vermieten aber auch, dass wir nicht die Rücklagen haben, um für gewisse Zeit, auf unsere Haupteinnahmequelle teilweise zu verzichten.

Welchen Beitrag leisten eigentlich Vermieter?

tim86, Hamburg, Mittwoch, 25. März 2020, 12:29 (vor 67 Tagen) @ Donkstereo

Sehe ich genauso, wenn die Vermieter gezwungen werden auf ihr Kündigungsrecht zu verzichten, müssen die Vermieter ihrerseits geschützt werden.
Sprich die Vermieter werden gezwungen eine Stundung der Miete zu akzeptieren. Gleichzeitig müssten dann die Banken, Wasserwerke,... gezwungen werden eine Stundung der Vermieter zu akzeptieren, wenn deren Mieter gestundet haben.

Oder statt Kündigungsausschluss springt der Staat mit ein Zinsgünstigen(evtl. Zinsfreien?) Kredit für die säumigen Mieter ein und zahlt für diese die Mieten und holt sich das Geld nach Bewältigung der Krise in Raten zurück.

Man kann diese Maßnahme gerne auch an weitere Bedingungen knüpfen z.B. das sie nur für Vermieter mit weniger als sagen wir 100 Wohnungen gelten(Zahl jetzt nur in den Raum geworfen, über die Tatsächliche müsste man sich die Daten angucken was Sinn macht) oder nur für Vermieter deren Wohnungen nicht über den örtlichen Mietspiegel liegen damit auch günstige Genossenschaften nicht gezwungen werden Wohnungen zu verkaufen.

Den ansonsten kann es im für den Mieter schlimmsten Fall dazu kommen, dass der freundliche kleine Vermieter die Wohnung an ein auf schnellen Gewinn bedachten Vermieter verkaufen muss und Wasser, Strom,... abgestellt werden, da die Rechnung nicht bezahlt wurde.

Welchen Beitrag leisten eigentlich Vermieter?

Micawber @, Sauerland, Dienstag, 24. März 2020, 12:47 (vor 68 Tagen) @ Donkstereo

Wie ich weiter unten schon schrieb, ist mir durchaus bewusst, dass es auch zwischen Vermietern und Vermietern riesige Unterschiede gibt. (Ebenso wie zwischen Arbeitgebern und Arbeitgebern und auch zwischen Arbeitnehmern ud Arbeitnehmern.)

Letztlich müssten die Lasten meiner Meinung nach möglichst gerecht verteilt werden. Vermieter müssten dann entsprechend ihrer Mietausfälle ihrerseits bei Kreditzurückzahlungen entlastet werden.

Welchen Beitrag leisten eigentlich Vermieter?

Lattenknaller @, Madrid, Dienstag, 24. März 2020, 10:20 (vor 68 Tagen) @ Micawber

Bei allen Diskussionen um Kurzarbeitergeld, Beihilfen für Unternehmen frage ich mich, wieso eigentlich nicht mehr darüber geredet wird, ob und welchen Beitrag in dieser Lage auch Vermieter leisten könnten bzw. sollten.

Die Mieten sind nun mal für sehr viele Prvathaushalte und auch kleinere Betriebe einer bzw. der größte Ausgabenposten. Wieso muss bzw. soll der Staat (und damit letztlich alle Steuerzahler) alle durch diese Krise in Not geratenen Haushalte und Betriebe finanziell soweit unterstützen, damit diese vorrangig die Mieten in voller Höhe weiterzahlen können?

Letztlich sollten auch Vermieter längerfristig daran interessiert sein, z.B. einem gewerblichen Mieter eine zeitlang finanziell entgegen zu kommen, als demnächst dann evtl. gar keine Miete mehr zu bekommen, weil dieser seinen Laden dicht machen muss und Nachmieter auch nicht gerade Schlange stehen.

Und weshalb z.B. große Immobilienunternehmen in dieser Situation Aktionären durch florierende Mieteinnahmen erwirtschaftete Dividenden zahlen sollen, erschließt sich mir auch nicht wirklich.

Wie Ulrich schon schrieb, "Vermieter" ist ein heterogener Begriff.
Es gibt auch viele Vermieter, für die ist die Miete der Haupterwerb, gerade ehemalige Selbständige leben im Alter davon. Die haben dann auch ein Problem.
Ich persönlich vermiete auch zwei kleine Wohnungen. Eine hat gerade Probleme, da habe ich gestundet.
Es bringt mir ja nichts, das jetzt versuchen einzutreiben. Und ich bin mir sicher, dass viele private kleine Vermieter das momentan genauso handhaben.

Welchen Beitrag leisten eigentlich Vermieter?

Will Kane @, Saarbrücken, Dienstag, 24. März 2020, 10:44 (vor 68 Tagen) @ Lattenknaller

Bei allen Diskussionen um Kurzarbeitergeld, Beihilfen für Unternehmen frage ich mich, wieso eigentlich nicht mehr darüber geredet wird, ob und welchen Beitrag in dieser Lage auch Vermieter leisten könnten bzw. sollten.

Die Mieten sind nun mal für sehr viele Prvathaushalte und auch kleinere Betriebe einer bzw. der größte Ausgabenposten. Wieso muss bzw. soll der Staat (und damit letztlich alle Steuerzahler) alle durch diese Krise in Not geratenen Haushalte und Betriebe finanziell soweit unterstützen, damit diese vorrangig die Mieten in voller Höhe weiterzahlen können?

Letztlich sollten auch Vermieter längerfristig daran interessiert sein, z.B. einem gewerblichen Mieter eine zeitlang finanziell entgegen zu kommen, als demnächst dann evtl. gar keine Miete mehr zu bekommen, weil dieser seinen Laden dicht machen muss und Nachmieter auch nicht gerade Schlange stehen.

Und weshalb z.B. große Immobilienunternehmen in dieser Situation Aktionären durch florierende Mieteinnahmen erwirtschaftete Dividenden zahlen sollen, erschließt sich mir auch nicht wirklich.


Wie Ulrich schon schrieb, "Vermieter" ist ein heterogener Begriff.
Es gibt auch viele Vermieter, für die ist die Miete der Haupterwerb, gerade ehemalige Selbständige leben im Alter davon. Die haben dann auch ein Problem.
Ich persönlich vermiete auch zwei kleine Wohnungen. Eine hat gerade Probleme, da habe ich gestundet.
Es bringt mir ja nichts, das jetzt versuchen einzutreiben. Und ich bin mir sicher, dass viele private kleine Vermieter das momentan genauso handhaben.

Hatte neulich hier über ein Beispiel aus Saarbrücken berichtet. Ein Vermieter erlässt vier Restaurantbetreibern (alteingesessene, inhabergeführte Betriebe, keine Systemgastronomie) die Miete zunächst für zwei Monate. Keine Stundung, er verzichtet auf die Miete. Danach will er eine mögliche Verlängerung prüfen. Er habe seit Jahrzehnten zuverlässige Mieter, mit denen er nie Probleme hatt. Ein solche Vertrauensverhältnis müsse sich jetzt bewähren. Außerdem will er dazu beitragen, dass sich die Gastronomielandschaft der Stadt durch die Krise nicht weiter in Richtung Restaurantketten entwickele. Er hat andere Vermieter aufgefordert, es ihm (wenn finanzieller Spielraum vorhanden sei) gleichzutun.

Die Resonanz war sehr positiv und es haben sich in der Tat mittlerweile einige andere Vermieter angeschlossen.

Welchen Beitrag leisten eigentlich Vermieter?

Micawber @, Sauerland, Dienstag, 24. März 2020, 10:29 (vor 68 Tagen) @ Lattenknaller

Bei allen Diskussionen um Kurzarbeitergeld, Beihilfen für Unternehmen frage ich mich, wieso eigentlich nicht mehr darüber geredet wird, ob und welchen Beitrag in dieser Lage auch Vermieter leisten könnten bzw. sollten.

Die Mieten sind nun mal für sehr viele Prvathaushalte und auch kleinere Betriebe einer bzw. der größte Ausgabenposten. Wieso muss bzw. soll der Staat (und damit letztlich alle Steuerzahler) alle durch diese Krise in Not geratenen Haushalte und Betriebe finanziell soweit unterstützen, damit diese vorrangig die Mieten in voller Höhe weiterzahlen können?

Letztlich sollten auch Vermieter längerfristig daran interessiert sein, z.B. einem gewerblichen Mieter eine zeitlang finanziell entgegen zu kommen, als demnächst dann evtl. gar keine Miete mehr zu bekommen, weil dieser seinen Laden dicht machen muss und Nachmieter auch nicht gerade Schlange stehen.

Und weshalb z.B. große Immobilienunternehmen in dieser Situation Aktionären durch florierende Mieteinnahmen erwirtschaftete Dividenden zahlen sollen, erschließt sich mir auch nicht wirklich.


Wie Ulrich schon schrieb, "Vermieter" ist ein heterogener Begriff.
Es gibt auch viele Vermieter, für die ist die Miete der Haupterwerb, gerade ehemalige Selbständige leben im Alter davon. Die haben dann auch ein Problem.
Ich persönlich vermiete auch zwei kleine Wohnungen. Eine hat gerade Probleme, da habe ich gestundet.
Es bringt mir ja nichts, das jetzt versuchen einzutreiben. Und ich bin mir sicher, dass viele private kleine Vermieter das momentan genauso handhaben.

Ich wollte ja auch gar nicht alle Vermieter über einen Kamm scheren oder irgendwie generell allen Vermietern eine Haifischmentalität unterstellen.

Meiner Meinung nach müssen wir alle in so einer Notlage, wie sie unsere Gesellschaft in den letzten 75 Jahren nicht erlebt hat, solidarisch sein müssen und dazu gehört, dass alle Gruppen entsprechend beitragen.

Welchen Beitrag leisten eigentlich Vermieter?

Krotzenburger, Ort, Dienstag, 24. März 2020, 10:40 (vor 68 Tagen) @ Micawber

Die Stundung ist für viele Vermieter schon schwer genug, wenn die Kreditraten weiter laufen.

Die ganze Maßnahme ist aber m.E. mit einer sehr heißen Nadel gestrickt. Sehr gut ist dass die Mieter zusätzlich gegen Kündigung geschützt werden. ABER die Not wird da zum guten Teil auf die Vermieter übertragen.

Außerdem bekommt der Mieter nichts geschenkt, er muss die gestundete Miete nachzahlen, innerhalb von 2 Jahren. Lt- "Fragen und Antworten" BMJV vom 23.3. incl. "ca. 4% Verzugszinsen p.a."

Welchen Beitrag leisten eigentlich Vermieter?

el_ayudante @, Dortmund-Süd, Dienstag, 24. März 2020, 10:04 (vor 68 Tagen) @ Micawber

Das sollte auf gar keinen Fall von Oben vorgeschrieben werden!

Zum einen dürfte wohl jeder Gewerbetreibende selber guten Kontakt zu seinem Vermieter haben und wie du schon sagst, hat im Normalfall jeder Vermieter ebenfalls ein Interesse daran seinen Mieter zu behalten (sofern dieser sich vorab ordentlich benommen hat). Btw. habe ich bereits von einigen Stellen von Vereinbarungen mitbekommen (Kürzungen, Stundungen, "Kostenübernahme" durch Vermieter, etc)

Zum anderen sollte man immer bedenken, dass auf Vermieter-Seite auch Menschen stehen und nicht immer nur große Unternehmen oder kommunale Träger.
Es gibt sehr viele Einzelvermieter, sprich Eigentümer eines einzelnen Objektes, welches für diejenigen die einzige Altersvorsorge ist und die jahrzehntelang hierfür gespart und investiert haben. Schneidet man denen auf einmal jegliche Einnahme bei weiterlaufenden Kosten ab, gibt es hier das nächste Problem.
Außerdem kommen wir auch hier auf Punkt 1 zurück: wenn man schon vorher ein ordentliches Verhältnis mit seinem Vermieter aufgebaut hat, ist auch hier Reden die Lösung.

Miteinander reden und Kompromisse schließen ist zielführender, als Verordnungen. Denn diese können nie so differenziert sein wie individuelle Vereinbarungen und somit ungewollt an manchen Stellen mehr Schaden anrichten als Hilfe bieten.

Welchen Beitrag leisten eigentlich Vermieter?

Ulrich @, Dienstag, 24. März 2020, 10:12 (vor 68 Tagen) @ el_ayudante

Das sollte auf gar keinen Fall von Oben vorgeschrieben werden!

Zum einen dürfte wohl jeder Gewerbetreibende selber guten Kontakt zu seinem Vermieter haben und wie du schon sagst, hat im Normalfall jeder Vermieter ebenfalls ein Interesse daran seinen Mieter zu behalten (sofern dieser sich vorab ordentlich benommen hat). Btw. habe ich bereits von einigen Stellen von Vereinbarungen mitbekommen (Kürzungen, Stundungen, "Kostenübernahme" durch Vermieter, etc)

Zum anderen sollte man immer bedenken, dass auf Vermieter-Seite auch Menschen stehen und nicht immer nur große Unternehmen oder kommunale Träger.
Es gibt sehr viele Einzelvermieter, sprich Eigentümer eines einzelnen Objektes, welches für diejenigen die einzige Altersvorsorge ist und die jahrzehntelang hierfür gespart und investiert haben. Schneidet man denen auf einmal jegliche Einnahme bei weiterlaufenden Kosten ab, gibt es hier das nächste Problem.
Außerdem kommen wir auch hier auf Punkt 1 zurück: wenn man schon vorher ein ordentliches Verhältnis mit seinem Vermieter aufgebaut hat, ist auch hier Reden die Lösung.

Miteinander reden und Kompromisse schließen ist zielführender, als Verordnungen. Denn diese können nie so differenziert sein wie individuelle Vereinbarungen und somit ungewollt an manchen Stellen mehr Schaden anrichten als Hilfe bieten.

Die Gruppe der Vermieter ist recht heterogen, das hat z.B. die Diskussion über den Berliner "Mietendeckel" gezeigt. Und bei Gewerbeobjekten dürfte es ähnlich aussehen. Auch her gibt es mit Sicherheit neben denjenigen, die auf den schnellen Euro aus sind diejenigen, die langfristig denken und denen langfristige Verträge und ein gutes Verhältnis zum Mieter mehr wert sind als kurzfristig hohe Gewinne.

Aber trotzdem braucht es jetzt Regelungen, die eine Eskalation der Lage verhindern. Nach den derzeit geltenden Gesetzen können Vermieter bei einer finanziellen Notlage der Mieter recht schnell kündigen, und sie können diese Kündigungen auch wenn die Gerichte wieder arbeiten durchsetzen.

Und wenn sich später Vermieter und Mieter einvernehmlich einigen, dann wäre das um so besser. Falls nicht, dann braucht es aber auch dann ein vom Gesetzgeber aufgespanntes "Sicherheitsnetz".

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

tim86, Hamburg, Montag, 23. März 2020, 23:34 (vor 69 Tagen) @ markus
bearbeitet von tim86, Montag, 23. März 2020, 23:42

Weis nicht wie ich das finden soll.
Einerseits trifft es gerade Geringverdiener sehr hart, die dann eigentlich gleich ALG 2 beantragen können.

Andererseits finde ich es ein wenig unfair, dass Kollegen die viele Überstunden haben, diese Erstmal abbauen müssen, bevor sie Anspruch darauf haben. Womit die Überstunden nur noch 40% des normalen Wertes haben(im Vergleich zu ein Kollegen direkt KUG bekommt, und bei 90% KUG wären sie nur noch 10% dessen Wert).

Aber das liegt auch daran, dass ich in ein Unternehmen arbeite, wo der BR sehr viele Rechte was die Arbeitszeit angeht raus geholt hat.

So gibt es z.B. eine BV wonach alle Überstunden freiwillig sind, d.h. der Arbeitgeber kündigt an, wir haben die nächsten x Woche viel zu tun, wer will kann Täglich bis zu 1,4 Stunden länger arbeiten.
Und dann entscheidet jeder frei ob er will oder nicht und kann auch sagen heute will ich, morgen entscheide ich dann, mir ist das heute zu blöd hier ich geh pünktlich und übermorgen mache ich dann nur 20 Minuten länger,...

Wir Vorgesetzte dürfen auch niemanden direkt ansprechen ob er Überstunden machen will, da einige Vorgesetzte dabei Druck aufgebaut hatten(bzw. wir dürfen es nur, wenn der Kollege über 80 Stunden im Minus ist, bei 120 dürfen wir die dann auch Anordnen).

Das führt aber eben dazu, dass es einige Kollegen gibt, die 120 Überstunden haben und andere die nahezu bei Null sind oder im Minus, da sie eben nie länger arbeiten. In ein Unternehmen wo der Arbeitgeber Überstunden anordnen kann, sind diese wahrscheinlich gleicher Verteielt unter den Mitarbeitern.

Um die Mitarbeiter zu Überstunden zu motivieren, steht in der gleichen BV, dass solange man unter 120 Überstunden ist, die Überstunden nur dann abgebaut werden, wenn es der Mitarbeiter will und der Arbeitgebern nicht bei einer Auftragsflaute ihn zwingen kann diese abzubauen.

Jetzt könnte es bei uns demnächst zum ersten mal seit 50 Jahren zu Kurzarbeit kommenund das Amt interessiert sich dann nicht für diese Klausel. Es wird aber noch die nächsten Wochen abgewartet, wie sich die Lage entwickelt, wenn es dazu kommt ist in Gespräch, dass je nach Lage nur noch 3 oder 4 Tage gearbeitet wird.

Jetzt ist gerade bei den Kollegen mit vielen Stunden extrem schlechte Stimmung, da diese die eigentlich wann anders abbummeln wollten und finden, dass der Arbeitgeber damit eine Abmachung bricht, auch wenn der Arbeitgeber von Gesetzgeber dazu gezwungen wird.

Ich habe noch das Glück, dass ich einer derer bin, die als letztes von der Kurzarbeit betroffen wäre. Einzig wenn sie den Laden ganz auf 0 runter Fahren, wäre ich betroffen. Plan ist aber eine Mannschaft Arbeitet Mo-Do, die andere Di-Fr bzw. Mo-Mi und Mi-Fr je nachdem wie sich die Lage entwickelt.
Ich bin nur der, der sich die Beschwerden der Kollegen anhören darf.

Ideal würde ich finden 90% KUG und Überstunden bleiben unangetastet. Da müssten die Geringverdiener nicht gleich zum Amt und die Kollegen mit Überstunden würden sich nicht verarscht vorkommen.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

markus @, Dienstag, 24. März 2020, 06:51 (vor 69 Tagen) @ tim86

Andererseits finde ich es ein wenig unfair, dass Kollegen die viele Überstunden haben, diese Erstmal abbauen müssen, bevor sie Anspruch darauf haben. Womit die Überstunden nur noch 40% des normalen Wertes haben(im Vergleich zu ein Kollegen direkt KUG bekommt, und bei 90% KUG wären sie nur noch 10% dessen Wert).

Wir haben es etwas anders geregelt. Zunächst haben wir für zwei Wochen eine vorübergehende Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit (nach § 87 Abs. 1 Nr. 3 BetrVG) bzw. Betriebsurlaub für einige Abteilungen. Dort sind alle Mitarbeiter gleichmäßig betroffen. Diejenigen, die nie Überstunden aufgebaut haben, müssen dafür Urlaubstage opfern, während Mitarbeiter mit Plusstunden nur ihre Plusstunden opfern müssen. Danach kommt dann vielleicht Kug, wobei wir mindestens 80% Aufstockung mit dem Arbeitgeber verhandeln werden. So ist das alles halbwegs fair und erträglich.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

bigfoot49 @, Leipzig, Dienstag, 24. März 2020, 06:18 (vor 69 Tagen) @ tim86

Wieso sollen die Überstunden weniger wert sein?
Klar würde man die gerne zu einem schöneren Zeitpunkt abbauen wollen.
Aber mit Überstunden gibt’s 100% Gehalt während die ohne Überstunden auf 60/67% runterfallen.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

Tom Frost @, Dienstag, 24. März 2020, 06:53 (vor 69 Tagen) @ bigfoot49

Wieso sollen die Überstunden weniger wert sein?
Klar würde man die gerne zu einem schöneren Zeitpunkt abbauen wollen.
Aber mit Überstunden gibt’s 100% Gehalt während die ohne Überstunden auf 60/67% runterfallen.

Hab ich auch erst nicht verstanden.

Flapsig formuliert:

Der einen bekommt einem mit 60/67% vom Staat bezahlten „Sonderurlaub“, der andere baut ganz regulär seine Überstunden ab. Iihm wird die staatliche Unterstützung erstmal versagt, weil er vorher fleißiger war und Überstunden gekloppt hat.

Dem zweiten geht es nicht schlechter, ihn stört es, dass der erste Geld fürs Nichtstun bekommt, während es für ihn an die angesparten Überstunden geht. Je nach Teamchemie nicht ohne.


Eine Lösung KÖNNTE sein, die Überstunden in die Urlaubsplanung einfließen zu lassen. Um Weihnachten zwei Wochen Überstundenabbau, fest verplant.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

bigfoot49 @, Leipzig, Dienstag, 24. März 2020, 08:28 (vor 69 Tagen) @ Tom Frost

Hmmm. Ok, muss man halt dann wirklich so sehen, als wenn die Überstunden ein Kredit an den Arbeitgeber bisher waren und der nun zurückfließt.

Allerdings gibt's halt auch die andere Sichtweise, weil wir den Fall gerade in der Familie haben.
Da wird Kurzarbeit kommen und die Verärgerung ist da, dass andere deutlich zuviele Überstunden angesammelt haben (Chef zu locker, kein Grund für die Überstunden, da gibt's auch keinen Betriebsrat oder so) und nun schön 100% ihres Lohnes weiter bekommen werden.


Ist für die Chemie auch nicht unbedingt hilfreich.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

markus @, Dienstag, 24. März 2020, 07:34 (vor 69 Tagen) @ Tom Frost


Eine Lösung KÖNNTE sein, die Überstunden in die Urlaubsplanung einfließen zu lassen. Um Weihnachten zwei Wochen Überstundenabbau, fest verplant.

Nein, das ist leider keine Lösung. Die Arbeitsagentur fordert zunächst den Abbau der Überstunden, bevor sie Kug gewährt. Das was gelockert worden ist, betrifft den Aufbau negativer Zeitkonten. Jetzt müssen die Stundenkonten nur noch auf 0 gefahren werden. Vorher war es so, dass die Konten auch ins Minus gefahren werden mussten und zwar so weit, wie es die Betriebsvereinbarung oder der Tarifvertrag erlaubt.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

Kruemelmonster09 @, Dienstag, 24. März 2020, 09:16 (vor 69 Tagen) @ markus


Eine Lösung KÖNNTE sein, die Überstunden in die Urlaubsplanung einfließen zu lassen. Um Weihnachten zwei Wochen Überstundenabbau, fest verplant.


Nein, das ist leider keine Lösung. Die Arbeitsagentur fordert zunächst den Abbau der Überstunden, bevor sie Kug gewährt. Das was gelockert worden ist, betrifft den Aufbau negativer Zeitkonten. Jetzt müssen die Stundenkonten nur noch auf 0 gefahren werden. Vorher war es so, dass die Konten auch ins Minus gefahren werden mussten und zwar so weit, wie es die Betriebsvereinbarung oder der Tarifvertrag erlaubt.

Weißt du ob das auch für Lebensarbeitszeitkonten gilt?

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

bigfoot49 @, Leipzig, Dienstag, 24. März 2020, 09:24 (vor 69 Tagen) @ Kruemelmonster09

erseiten Zwei Seiten per Google-Suche sagen:
- Urlaub, den man dem Lebensarbeitszeitkonto hinzufügen würde, muss genommen werden (PDF der AfA von 2018)
- Lebensarbeitszeitkonto selber ist geschützt

Es gibt da noch ein Zei/Bewältigungs-Problem

Floatdownstream @, Lünen, Montag, 23. März 2020, 22:54 (vor 69 Tagen) @ markus

Neben rund 2 Mio Kug-Anträgen wird es unendlich viele Aufstockungs-Anträge bei HartzIV geben. Hinzu kommen die Anträge der Selbstständigen, die nichts mehr zu tun haben und selbst kein Kug bekommen können. So ein HartzIV-Antrag ist, selbst bei Wegfall der Vermögens-Prüfung, eine komplizierte Angelegenheit, da neben der Grundsicherung auch die Kosten für Wohnung und Heizung gewährt werden (die erst mal nachgewiesen werden müssen), dafür wird dann das Kindergeld gegengerechnet. Das muss jetzt alles ganz ganz schnell millionenfach umgesetzt werden. Und zwar von den Arbeitsagenturen und JobCentern die selbst überwiegend im Home-Office sind und für diesen Ernstfall auch nicht ausreichend personell vorbereitet. Das wird bestimmt auch noch spannend.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

Blarry @, Essen, Montag, 23. März 2020, 22:22 (vor 69 Tagen) @ markus

Aber in Verbindung mit der einfacheren Beantragung von SGB-Unterstützungsleistungen hat man doch das beste aus beiden Welten: Entlastung der aktuell im Großen und Ganzen genug gef*ickten Unternehmen, und ein Abfangen des Einkommensverlusts der Privathaushalte aus der Staatskasse. Natürlich mag das im Einzelfall ein Minusgeschäft sein. Aber andererseits verstehe und respektiere ich die Priorität, die Arbeitgeber am Leben zu halten, weil Massenarbeitslosigkeit als Option erst recht scheiße ist. Nur muss unbedingt sichergestellt werden, dass dem Arbeitnehmer durch die Kurzarbeit keine sozialen Katastrophen à la Stromabschaltung oder Wohnungskündigung drohen. Da muss der Gesetzgeber definitiv noch aktiv werden.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

Franke @, Montag, 23. März 2020, 22:21 (vor 69 Tagen) @ markus

Die Bundesregierung macht im Moment viel richtig. Nur vergisst man wieder mal die Geringverdiener, die mit 60% Kurzarbeitergeld demnächst Hartz 4 beantragen werden müssen. Verdis Forderung, das Kurzarbeitergeld zu erhöhen, ist abgelehnt worden. Entlastet werden somit nur die Unternehmen. Verdi versucht nun selbst Unternehmen davon zu überzeugen, aufzustocken. Nur wird das allerhöchstens bei tarifgebundenen Unternehmen erfolgreich sein oder dort wo Betriebsräte gebildet worden sind. Für sehr viele kleinere Betriebe ist das bitter.

Interview mit Verdi Chef Werneke

https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/coronavirus-verdi-igmetall-dgb-finanzpaket-100.html

Mieter reichen das Problem erst mal weiter an den Vermieter. ;-)

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

Kaiser23 @, Gevelsberg, Montag, 23. März 2020, 21:59 (vor 69 Tagen) @ markus

Die Bundesregierung macht im Moment viel richtig. Nur vergisst man wieder mal die Geringverdiener, die mit 60% Kurzarbeitergeld demnächst Hartz 4 beantragen werden müssen. Verdis Forderung, das Kurzarbeitergeld zu erhöhen, ist abgelehnt worden. Entlastet werden somit nur die Unternehmen. Verdi versucht nun selbst Unternehmen davon zu überzeugen, aufzustocken. Nur wird das allerhöchstens bei tarifgebundenen Unternehmen erfolgreich sein oder dort wo Betriebsräte gebildet worden sind. Für sehr viele kleinere Betriebe ist das bitter.

Interview mit Verdi Chef Werneke

https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/coronavirus-verdi-igmetall-dgb-finanzpaket-100.html

Na toll-.- Aber was will man von realitätsfremden Politikern erwarten, die überhaupt nicht wissen was es bedeutet nur noch 60 % vom Nettolohn zu bekommen.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

MDomi, Montag, 23. März 2020, 21:58 (vor 69 Tagen) @ markus

Unverantwortlich. Für Arbeiter und Ämter. Reichlich dämlich.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

Kaiser23 @, Gevelsberg, Montag, 23. März 2020, 22:00 (vor 69 Tagen) @ MDomi

Unverantwortlich. Für Arbeiter und Ämter. Reichlich dämlich.

Könnte Kotzen, habe auch Kurzarbeit und hatte gehofft das man das KUG aufstockt auf 90%. Pustekuchen.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

referent @, Krefeld, Montag, 23. März 2020, 22:08 (vor 69 Tagen) @ Kaiser23

Wie wird das jetzt genau berechnet?
Der Arbeitgeber zahlt noch die real geleisteten Stunden und von der Differenz zum normalen Netto Verdienst zahlt das Amt dann 60%?

Das ist dann besonders bitter für die jenigen, die tatsächlich keine Stunden mehr arbeiten gehen können und effektiv nur noch 60% von ihrem Nettogehalt bekommen.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

Kaiser23 @, Gevelsberg, Montag, 23. März 2020, 22:10 (vor 69 Tagen) @ referent

Wie wird das jetzt genau berechnet?
Der Arbeitgeber zahlt noch die real geleisteten Stunden und von der Differenz zum normalen Netto Verdienst zahlt das Amt dann 60%?

Das ist dann besonders bitter für die jenigen, die tatsächlich keine Stunden mehr arbeiten gehen können und effektiv nur noch 60% von ihrem Nettogehalt bekommen.

So genau weiß ich das nicht wie das abläuft, aber Kollegen die schon mal Kurzarbeit hatten sagten das man als Alleinstehender bis zu 500 € weniger bekommt wie vorher.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

Sauerländer Nordlicht @, Oldenburg, Dienstag, 24. März 2020, 05:20 (vor 69 Tagen) @ Kaiser23

Bekannte von mir arbeitet bei Hammer, sie bekommt jetzt 700€ weniger und ist verzweifelt

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

Kaiser23 @, Gevelsberg, Dienstag, 24. März 2020, 05:28 (vor 69 Tagen) @ Sauerländer Nordlicht

Bekannte von mir arbeitet bei Hammer, sie bekommt jetzt 700€ weniger und ist verzweifelt

Das kann ich verstehen, da kriegt man richtig Angst um seine Zukunft. 700 € weniger das ist ein gewaltiger Finanzieller Einbruch, den du kaum bis gar nicht auffangen kannst. Und dann bekommste auch nur noch 60% KUG -.- Der kleine Mann/Frau wird hängengelassen und die Firmen kräftigst unterstützt.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

brummbaer @, Dienstag, 24. März 2020, 07:17 (vor 69 Tagen) @ Kaiser23

Bekannte von mir arbeitet bei Hammer, sie bekommt jetzt 700€ weniger und ist verzweifelt


Das kann ich verstehen, da kriegt man richtig Angst um seine Zukunft. 700 € weniger das ist ein gewaltiger Finanzieller Einbruch, den du kaum bis gar nicht auffangen kannst. Und dann bekommste auch nur noch 60% KUG -.- Der kleine Mann/Frau wird hängengelassen und die Firmen kräftigst unterstützt.

Wieso "und"? Das ist doch gerade die Folge des Kurzarbeitergeldes.
Außerdem bedeutet 700 € weniger, dass sie ca 1050 Euro fürs Nichts-Tun bekommt, natürlich ist sie (und geraten viele andere) völlig unverschuldet in eine wirtschaftlich schlechte Lage. Allerdings muss irgendjemand auch die Messe bezahlen. Wie soll das bei höheren Sätzen geschehen und wie verkaufst du das dem Kassierer im Supermarkt, der gerade mächtig rotiert und trotz Arbeit vllt. auch nur knapp 2000 Euro in der Tasche hat.

Ich finde, wenn man den Gürtel enger schnallt (ja, das muss man in dieser Lage), kann sich eine Einzelperson auch durchaus mit 1000 Euro arrangieren. Wenn noch Kredite fürs Auto o. ä. laufen, wirds natürlich eng, aber außer Miete und Lebensmitteln kann man doch momentan eh kaum Geld ausgeben.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

Kaiser23 @, Gevelsberg, Dienstag, 24. März 2020, 21:29 (vor 68 Tagen) @ brummbaer

Bekannte von mir arbeitet bei Hammer, sie bekommt jetzt 700€ weniger und ist verzweifelt


Das kann ich verstehen, da kriegt man richtig Angst um seine Zukunft. 700 € weniger das ist ein gewaltiger Finanzieller Einbruch, den du kaum bis gar nicht auffangen kannst. Und dann bekommste auch nur noch 60% KUG -.- Der kleine Mann/Frau wird hängengelassen und die Firmen kräftigst unterstützt.


Wieso "und"? Das ist doch gerade die Folge des Kurzarbeitergeldes.
Außerdem bedeutet 700 € weniger, dass sie ca 1050 Euro fürs Nichts-Tun bekommt, natürlich ist sie (und geraten viele andere) völlig unverschuldet in eine wirtschaftlich schlechte Lage. Allerdings muss irgendjemand auch die Messe bezahlen. Wie soll das bei höheren Sätzen geschehen und wie verkaufst du das dem Kassierer im Supermarkt, der gerade mächtig rotiert und trotz Arbeit vllt. auch nur knapp 2000 Euro in der Tasche hat.

Ich finde, wenn man den Gürtel enger schnallt (ja, das muss man in dieser Lage), kann sich eine Einzelperson auch durchaus mit 1000 Euro arrangieren. Wenn noch Kredite fürs Auto o. ä. laufen, wirds natürlich eng, aber außer Miete und Lebensmitteln kann man doch momentan eh kaum Geld ausgeben.

Ja da liegt ja das Problem. Man hat ja meist noch andere Kosten neben der Miete und strom und da sind 1000 € nix.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

Talentförderer @, Dortmund, Dienstag, 24. März 2020, 17:53 (vor 68 Tagen) @ brummbaer

Bei einer Wohnung in guter Lage wirds aber eng mit 1050 Euro im Monat, wenn man noch einige andere Fixkosten hat.

Bezahlen sollte das insgesamt der Verursacher. In dem Fall Bund/Land.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

Tigo @, Duisburg, Dienstag, 24. März 2020, 18:01 (vor 68 Tagen) @ Talentförderer

Der Verursacher wäre in diesem Fall das Corona-Virus wie du das haftbar machen willst, weis ich allerdings nicht.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

Eibaueristmeinfreund @, Dienstag, 24. März 2020, 06:14 (vor 69 Tagen) @ Kaiser23

Bekannte von mir arbeitet bei Hammer, sie bekommt jetzt 700€ weniger und ist verzweifelt


Das kann ich verstehen, da kriegt man richtig Angst um seine Zukunft. 700 € weniger das ist ein gewaltiger Finanzieller Einbruch, den du kaum bis gar nicht auffangen kannst. Und dann bekommste auch nur noch 60% KUG -.- Der kleine Mann/Frau wird hängengelassen und die Firmen kräftigst unterstützt.

Wer ein Rezept zum halbwegs gerechten Ausgleich zwischen Schuldnern und Gläubigern, zwischen Vermietern und Mietern etc. hat, der sollte den Friedensnobelpreis bekommen.
Wir stehen erst am Anfang der Wirtschaftskrise,wenn jetzt schon Panik einsetzt,....sehe ich schwarz.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

Sascha @, Dortmund, Montag, 23. März 2020, 22:15 (vor 69 Tagen) @ Kaiser23

Das kann man doch gar nicht pauschal sagen, weil es darauf ankommt, welchen Umfang die Kurzarbeit hat.

Der AG zahlt Die Zeit, in der du arbeitest, ganz normal. Für Die Zeit, in der du in Kurzarbeit bist, bekommst du von der Arbeitsagentur 60 oder 67 % des Nettolohns.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

Kaiser23 @, Gevelsberg, Montag, 23. März 2020, 22:20 (vor 69 Tagen) @ Sascha

Das kann man doch gar nicht pauschal sagen, weil es darauf ankommt, welchen Umfang die Kurzarbeit hat.

Der AG zahlt Die Zeit, in der du arbeitest, ganz normal. Für Die Zeit, in der du in Kurzarbeit bist, bekommst du von der Arbeitsagentur 60 oder 67 % des Nettolohns.

Ich weiß das wir 15 Tage arbeiten und 7 Tage Pause haben im 2 Schichtsystem.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

FourrierTrans @, Dortmund, Montag, 23. März 2020, 22:17 (vor 69 Tagen) @ Sascha

Das kann man doch gar nicht pauschal sagen, weil es darauf ankommt, welchen Umfang die Kurzarbeit hat.

Der AG zahlt Die Zeit, in der du arbeitest, ganz normal. Für Die Zeit, in der du in Kurzarbeit bist, bekommst du von der Arbeitsagentur 60 oder 67 % des Nettolohns.

Große Teile sind auf 0% runtergefahren, besonders im Automotive.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

Kaiser23 @, Gevelsberg, Montag, 23. März 2020, 22:24 (vor 69 Tagen) @ FourrierTrans

Das kann man doch gar nicht pauschal sagen, weil es darauf ankommt, welchen Umfang die Kurzarbeit hat.

Der AG zahlt Die Zeit, in der du arbeitest, ganz normal. Für Die Zeit, in der du in Kurzarbeit bist, bekommst du von der Arbeitsagentur 60 oder 67 % des Nettolohns.


Große Teile sind auf 0% runtergefahren, besonders im Automotive.

Wir sind auch Abhängig von der Auto Branche und wir haben kaum bis garnix zu tun. Wir schaffen gerade so den 2 Schichtsystem aufrecht zu erhalten und haben 35 Stunden Woche statt 40. Nächsten Monat ist quasi noch weniger zu tun so wie man bei uns hört, also ist fraglich wie man das auf 2 Schichten halten kann. Es sieht echt Düster aus. Aufträge nicht in Sicht.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

Sascha @, Dortmund, Montag, 23. März 2020, 22:21 (vor 69 Tagen) @ FourrierTrans

Ja, da ist es natürlich katastrophal. Aber man kann eben auch nicht pauschal sagen, dass es direkt einige hundert Euro sind.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

ErsterAlles @, Dienstag, 24. März 2020, 07:39 (vor 69 Tagen) @ Sascha

Wenn meine Frau und ich in Kurzarbeit gehen (meine Frau ist quasi schon), sind das mal eben 1500 Euro weniger. Klar funktioniert das auch 3-6 Monate so, aber danach wird’s schon knapp, das gerade fertig gestellte Haus zu behalten.
Und wir haben dann eigentlich noch genug zum Leben und ein luxusproblem, bei sehr vielen Menschen bedeutet 60% vom netto existenzielle sorgen.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

Sascha @, Dortmund, Dienstag, 24. März 2020, 07:47 (vor 69 Tagen) @ ErsterAlles

Absolut. Will da auch überhaupt nichts schönreden.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

referent @, Krefeld, Montag, 23. März 2020, 22:12 (vor 69 Tagen) @ Kaiser23

Das ist meiner Meinung nach für viele nicht umsetzbar.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

Kaiser23 @, Gevelsberg, Montag, 23. März 2020, 22:15 (vor 69 Tagen) @ referent

Das ist meiner Meinung nach für viele nicht umsetzbar.

Ne, für mich wohl auch nicht, obwohl ich nicht zu den Geringverdienern gehöre mit meinen etwa 2000 Netto bei Steuerklasse 1. Aber wenn du mal ebend 500 € weniger hast und es in der Firma kaum Arbeit gibt, dann hat man richtig Angst das man seine Rechnungen nicht mehr zahlen kann und dann bald den Briefkasten voll mit Post hat von Inkasso Anwälten.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

Schaumkrone @, Celle, Montag, 23. März 2020, 22:34 (vor 69 Tagen) @ Kaiser23

Ich wäre momentan mit 67% vom netto „zufrieden“ und würde auch dennoch im homeoffice viele Stunden arbeiten.
Leider sieht mein Chef das alles anders und meint sogar, dass wir als IT Systemhaus von der Krise „profitieren“ weil es natürlich unendlich viele Anfragen zur Einrichtung von Heimarbeitsplätzen gibt.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

Kaiser23 @, Gevelsberg, Montag, 23. März 2020, 22:36 (vor 69 Tagen) @ Schaumkrone

Ich wäre momentan mit 67% vom netto „zufrieden“ und würde auch dennoch im homeoffice viele Stunden arbeiten.
Leider sieht mein Chef das alles anders und meint sogar, dass wir als IT Systemhaus von der Krise „profitieren“ weil es natürlich unendlich viele Anfragen zur Einrichtung von Heimarbeitsplätzen gibt.

Also musst du direkt vor Ort weiter Arbeiten statt Homeoffice?

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

Schaumkrone @, Celle, Montag, 23. März 2020, 22:41 (vor 69 Tagen) @ Kaiser23

Zum Grossteil- ja
Heute war ich bei Kunden in einem Besprechungsraum... wir sind zu zweit gewesen und in getrennten Autos angereist- vor Ort waren es aber keine 1 m Abstand zu den Kunden. Und nach 2,5 Stunden in einem Raum mit 8 Leuten hätte der wohl eh nix gebracht. Nichts, was man nicht auch per mail oder phone hätte besprechen können :(

Bei den Arbeitsbedingungen müsst Ihr Euch auf die Hinterfüsse stellen

Franke @, Montag, 23. März 2020, 22:48 (vor 69 Tagen) @ Schaumkrone

Zum Grossteil- ja
Heute war ich bei Kunden in einem Besprechungsraum... wir sind zu zweit gewesen und in getrennten Autos angereist- vor Ort waren es aber keine 1 m Abstand zu den Kunden. Und nach 2,5 Stunden in einem Raum mit 8 Leuten hätte der wohl eh nix gebracht. Nichts, was man nicht auch per mail oder phone hätte besprechen können :(

Eure Arbeit ist systemrelevant. ;-)

Irgendjemand muss die allgemein gewünschten Arbeitsplätze ja einrichten.

Da will nicht nur Euer Arbeitgeber Geld verdienen. Da freut sich auch die Regierung, wenn das gut läuft bei euch.

Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“

Kaiser23 @, Gevelsberg, Montag, 23. März 2020, 22:44 (vor 69 Tagen) @ Schaumkrone

Zum Grossteil- ja
Heute war ich bei Kunden in einem Besprechungsraum... wir sind zu zweit gewesen und in getrennten Autos angereist- vor Ort waren es aber keine 1 m Abstand zu den Kunden. Und nach 2,5 Stunden in einem Raum mit 8 Leuten hätte der wohl eh nix gebracht. Nichts, was man nicht auch per mail oder phone hätte besprechen können :(

Total Sinnlos, wenn man das auch Zuhause hätte erledigen können. Wir versuchen unseren Chef zu überzeugen die Firma wegen Coronna zu schließen, dann zahlt der schon mal weniger und man spart Kosten. Unsere Konkurrent hat 3 Wochen dicht gemacht und bekommt dann wohl volles Geld vom Staat.

Shutdown in Großbritannien

Ulrich @, Montag, 23. März 2020, 21:55 (vor 69 Tagen) @ Thomas

Britische Regierung verhängt dreiwöchige Ausgangssperre

Jetzt greifen auch die Briten zu rigorosen Maßnahmen. Hoffentlich noch rechtzeitig.

Es wäre generell gut,

Franke @, Montag, 23. März 2020, 22:40 (vor 69 Tagen) @ Ulrich

wenn man für jedes Land auch erfahren würde, wie viele Tests dort durchgeführt werden.

Die Einwohnerzahl hat man in etwa im Kopf oder kann man nachschauen.

Mit diesen Zahlen hätte man eine ungefähre Vorstellung, wie viele Fälle es dort tatsächlich gibt.

Großbritannien nicht mal 7.000 Fälle, nachdem man wochenlang an Infizierung und Immunisierung geglaubt hat?

Es wäre generell gut,

Voomy @, Berlin, Montag, 23. März 2020, 22:43 (vor 69 Tagen) @ Franke

Stand Gestern hatten die Briten rund 80.000 Tests durchgeführt und zu dem Zeitpunkt etwa 5.500 Infizierte.

Und die Niederländer ebenso

Freyr @, Montag, 23. März 2020, 22:25 (vor 69 Tagen) @ Ulrich

Wo es zu beiden Staaten Meldungen gab dass man anderes vorgeht. Irgendwann hat man erkannt dass es nicht so weiter geht.

Shutdown in Großbritannien

Frankonius @, Frankfurt, Montag, 23. März 2020, 22:24 (vor 69 Tagen) @ Ulrich

Befürchte das kommt zu spät. Das hat der Honk in Downing Street ordentlich verbockt.
Erschreckend auch die Todesrate dort. Scheint bei über 5% zu liegen.
Weiß von meinem englischen Kollegen, dass seine betagte Mutter dort schon seit Wochen in freiwilliger Quarantäne ist und von anderen Verwandten versorgt wird.
Soviel Weisheit ist dort aber nicht sehr verbreitet.

okay, ich bin nicht so gut in Mathe

Thomas, Montag, 23. März 2020, 18:23 (vor 69 Tagen) @ Thomas

Nach Angaben der WHO gibt es mehr als 300.000 registrierte Fälle weltweit. Es hat 67 Tage gedauert, bis zu den ersten 100.000, 11 Tage für die zweiten 100.000 und vier Tage für die dritten 100.000.
Wann haben wir die 8 Milliarden voll?

Faktor 10

Rupo @, Saarland, Dienstag, 24. März 2020, 11:21 (vor 68 Tagen) @ Thomas

Laschet meinte heute im NRW Landtag das die Mediziener von einem Faktor 10 ausgehen bei den infizierten Menschen.

okay, ich bin nicht so gut in Mathe

Taifun @, Wolnzach, Montag, 23. März 2020, 19:18 (vor 69 Tagen) @ Thomas

Wenn es so weiter geht? Zu schnell. Alle 5-7 Tage eine Verdopplung, ist aber eine reine Schätzung aufgrund deiner Zeilen. Lust zum rechnen habe ich nicht.

Nehmen wir pessimistisch 5 Tage an:

In 5 tagen -> 600.000
10 -> 1.200.000
15 -> 2.400.000
30 -> ca. 5.000.000
35 -> 10.000.000
40 -> 20.*
45 -> 40.*
50 -> 80.*
55 -> 160.*
60 -> 320.* weiter mit 250 Millionen rechnen.
65 -> 500 Millionen
70 -> 1 Milliarde
75
80 -> 4 Milliarden und das war es.


Aber keine Sorge ... das wird ganz sicher nicht passieren. Es sind ganz stsrk Länder betroffen in denen sehr viel gereist wird. Und das ist in der Fläche von Afrika, Mittel-Südamerika und auch in großen Teilen von Indien/China nicht der Fall. Daher wird die Verbreitung erheblich langsamer werden.

Aber in der Theorie könnten es also 3 Monate sein. Vielleicht auch nur 6 Monate, wenn ich zu pessimistische Annahmen gemacht habe. Aber die Größenordnung sollte passen. Wie gesagt ... reine Theorie.

okay, ich bin nicht so gut in Mathe

Voomy @, Berlin, Montag, 23. März 2020, 19:50 (vor 69 Tagen) @ Taifun

Indien versetzt gerade das gesamte Land in einen Shutdown obwohl man "nur" 450 bestätigte Infektionen hat. Das würde man kaum machen, wenn man nicht glauben würde, dass das Land in breiter Fläche bereits jetzt ein massives unerkanntes Problem hat.

Zudem ist China in nicht wenigen Teilen Afrikas aktiv. Auch wenn die Chinesen die "DAS WAR EIGENTLICH EIN CIA VIRUS ACH NEIN DAS WAREN EIGENTLICH DIE ITALIENER" pushen, um von ihren Fake-News über "Keine Neuinfektionen" abzulenken, haben die das vermutlich unerkannt und durch ihre Geschäftsaktivitäten schon lange umfassend in der Welt und vor allem in allen Teilen der Welt verteilt.

okay, ich bin nicht so gut in Mathe

Taifun @, Wolnzach, Montag, 23. März 2020, 20:01 (vor 69 Tagen) @ Voomy

Wahlweise mal Kenia und Deutschland verglichen: 232 Einwohner pro qkm vs. 82. Kongo nur 14.

Indien ingegen 411, was mich wirklich gewundert hat.

Ich denke aber es macht in der Ausbreitungsgeschwindigkeit einen Unterschied und für meine Rechnung muss man ja auch annehmen, das es aktuell eine gleichmäßige Verteilung über die 8 Milliarden Erdenbürger gibt.

okay, ich bin nicht so gut in Mathe

burz @, Lünen, Montag, 23. März 2020, 19:33 (vor 69 Tagen) @ Taifun

Wenn es so weiter geht? Zu schnell. Alle 5-7 Tage eine Verdopplung, ist aber eine reine Schätzung aufgrund deiner Zeilen. Lust zum rechnen habe ich nicht.

Nehmen wir pessimistisch 5 Tage an:

In 5 tagen -> 600.000
10 -> 1.200.000
15 -> 2.400.000
30 -> ca. 5.000.000
35 -> 10.000.000
40 -> 20.*
45 -> 40.*
50 -> 80.*
55 -> 160.*
60 -> 320.* weiter mit 250 Millionen rechnen.
65 -> 500 Millionen
70 -> 1 Milliarde
75
80 -> 4 Milliarden und das war es.


Aber keine Sorge ... das wird ganz sicher nicht passieren. Es sind ganz stsrk Länder betroffen in denen sehr viel gereist wird. Und das ist in der Fläche von Afrika, Mittel-Südamerika und auch in großen Teilen von Indien/China nicht der Fall. Daher wird die Verbreitung erheblich langsamer werden.

Aber in der Theorie könnten es also 3 Monate sein. Vielleicht auch nur 6 Monate, wenn ich zu pessimistische Annahmen gemacht habe. Aber die Größenordnung sollte passen. Wie gesagt ... reine Theorie.

Allein die fortschreitende Immunisierung würde früher oder später die exponentielle Steigung aufheben.
Aber das ist ja eh eine theoretische Spielerei.

okay, ich bin nicht so gut in Mathe

Burgsmüller84 @, Montag, 23. März 2020, 19:12 (vor 69 Tagen) @ Thomas

Tja, muss man "Geheilte" als infiziert mitzählen?

okay, ich bin nicht so gut in Mathe

Franke @, Montag, 23. März 2020, 19:36 (vor 69 Tagen) @ Burgsmüller84

Tja, muss man "Geheilte" als infiziert mitzählen?

Deutschland: 28865 Fälle. Recovered: 422.

Entsprechend der Fallzahl vom 04./05.03.2020. Zweieinhalb bis drei Wochen, nachdem man weiß, dass man es hat, ist man es im Schnitt wieder los. Außer, man hat Pech . . .

okay, ich bin nicht so gut in Mathe

Raducanu @, Sassenberg, Montag, 23. März 2020, 22:08 (vor 69 Tagen) @ Franke

Recovered / Geheilte Fälle sind nicht Meldepflichtig.
Daher kannst du eigentlich nur grob Rechnen wer nach 3-4 Wochen nach Infektion nicht gestorben ist, hat es wohl geschafft. Aber ob mit Lagzeitfolgen etc ist dann nicht bekannt

okay, ich bin nicht so gut in Mathe

MDomi, Montag, 23. März 2020, 22:00 (vor 69 Tagen) @ Franke

Die Zahl ist nicht korrekt, da nicht erhoben.

okay, ich bin nicht so gut in Mathe

Freyr @, Montag, 23. März 2020, 19:14 (vor 69 Tagen) @ Burgsmüller84

Ja, wenn man eine Statistik für die ersten 100 infizierten macht, spielt geheilt keine Rolle

[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag

Rupo @, Saarland, Montag, 23. März 2020, 17:58 (vor 69 Tagen) @ Thomas

Plant e - Welt der Viren
https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-welt-der-viren-100.html
absolut sehenswert!

Die im Moment herrschende Theorie :
1. Durch die Zerstörung der natürlichen Lebensräume der Wildtiere kommen Arten in Kontakt die sonst so nicht zusammen treffen können und damit auch deren Viren.
2. Diese neuen Viren werden von Wildtiere auf Nutztiere übertragen und somit auch auf den Menschen.

Ein Seitenstrang der Theorie :
3. Durch unsachgemäße Lagerung der toten Wildtiere auf Lebensmittel Märkten kommen diese in Kontakt und neuartige Verbindungen entstehen.

[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag

KalleGrabowski666 @, Noki, Montag, 23. März 2020, 21:25 (vor 69 Tagen) @ Rupo

Das habe ich auch gesehen... Aber da habe ich mich auch gefragt: sind das noch wissenschaftliche Fakten oder ist das supergrüne Politik?
Leider sehr einseitig und extrem.

[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag

Voomy @, Berlin, Montag, 23. März 2020, 21:26 (vor 69 Tagen) @ KalleGrabowski666

Das eigentliche Problem ist, dass die Kritik an der Zerstörung von Lebensräumen als "grüne Politik" angesehen wird.

[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag

Kruemelmonster09 @, Montag, 23. März 2020, 18:09 (vor 69 Tagen) @ Rupo

Verstehe ich das richtig...?

Laut dieser Theorie hätten wir die ganze Scheiße nicht, wenn die Menschheit sich vegan ernähren würde?

Bitte an dieser Stelle keinen Religionskrieg dafür und dagegen ausrichten... Es ist einfach nur meine Erkenntnis hieraus, zu der ich gerne wissen würde ob diese richtig ist, bzw nicht weit genug gedacht ist.

[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag

majae, Dirty Dortmund, Montag, 23. März 2020, 19:09 (vor 69 Tagen) @ Kruemelmonster09

Verstehe ich das richtig...?

Laut dieser Theorie hätten wir die ganze Scheiße nicht, wenn die Menschheit sich vegan ernähren würde?

Infektionskrankheiten stammen überwiegend von Tieren, insbesondere der neu auftretenden. Ohne die massenhafte Nutztierhaltung würde sich die Wahrscheinlichkeit für solche also sicherlich deutlich verringern.

[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag

Basti Van Basten @, Romania, Montag, 23. März 2020, 18:26 (vor 69 Tagen) @ Kruemelmonster09

Verstehe ich das richtig...?

Laut dieser Theorie hätten wir die ganze Scheiße nicht, wenn die Menschheit sich vegan ernähren würde?

Bitte an dieser Stelle keinen Religionskrieg dafür und dagegen ausrichten... Es ist einfach nur meine Erkenntnis hieraus, zu der ich gerne wissen würde ob diese richtig ist, bzw nicht weit genug gedacht ist.

Wir hätten das Problem auch nicht, wenn wir uns alle selbst erschossen hätten.

Oder anders gesagt: dein Schluss ist nicht falsch, geht aber weiter als nötig.

Spiel Null

Schnippelbohne @, Bauernland, Montag, 23. März 2020, 14:51 (vor 69 Tagen) @ Thomas

fussball.news/artikel/coronakrise-in-bergamo-champions-league-spiel-moeglicher-katalysator/

Es wird inzwischen für möglich gehalten, dass für eine Verbreitung des Virus in und um Bergamo das CL-Spiel in Mailand am 19.2. mitverursachend war, da eine große Zahl von Fans hierfür nach Mailand reiste und sich dort in engen Menschenmengen (Bus, Kneipen, Stadion) aufhielt.
Allerdings war heute in der SZ auch ein Bericht über die kleine Gemeinde Nembro bei Bergamo, die bislang mit die meisten Todesopfer zu beklagen hat. Dort sei es schon Anfang des Jahres, vor den offiziellen Meldung von Virusopfern zu zahlreichen Todesfällen durch Lungenentzündung gekommen, welche man im Nachhinein auch dem Virus zuschreibt, allein in einem Alternheim im Januar 20 Tote, wo es im gesamten Vorjahr nur 7 Todesfälle gab.

„Fataler Freudentaumel“

Will Kane @, Saarbrücken, Montag, 23. März 2020, 16:05 (vor 69 Tagen) @ Schnippelbohne

fussball.news/artikel/coronakrise-in-bergamo-champions-league-spiel-moeglicher-katalysator/

Es wird inzwischen für möglich gehalten, dass für eine Verbreitung des Virus in und um Bergamo das CL-Spiel in Mailand am 19.2. mitverursachend war, da eine große Zahl von Fans hierfür nach Mailand reiste und sich dort in engen Menschenmengen (Bus, Kneipen, Stadion) aufhielt.
Allerdings war heute in der SZ auch ein Bericht über die kleine Gemeinde Nembro bei Bergamo, die bislang mit die meisten Todesopfer zu beklagen hat. Dort sei es schon Anfang des Jahres, vor den offiziellen Meldung von Virusopfern zu zahlreichen Todesfällen durch Lungenentzündung gekommen, welche man im Nachhinein auch dem Virus zuschreibt, allein in einem Alternheim im Januar 20 Tote, wo es im gesamten Vorjahr nur 7 Todesfälle gab.

In der SZ ist heute auch ein Artikel (allerdings hinter der Bezahlschranke), der die fatale Auswirkung dieses CL-Spiels auf die Lombardei aufzeigt: „Fataler Freudentaumel“.

44.000 Zuschauer dichtgedrängt, die U-Bahnen proppenvoll. Das wirkt wie ein Ventilator. Eine Virenschleuder.

„Fataler Freudentaumel“

Franke @, Sonntag, 29. März 2020, 17:53 (vor 63 Tagen) @ Will Kane

In der SZ ist heute auch ein Artikel (allerdings hinter der Bezahlschranke), der die fatale Auswirkung dieses CL-Spiels auf die Lombardei aufzeigt: „Fataler Freudentaumel“.

44.000 Zuschauer dichtgedrängt, die U-Bahnen proppenvoll. Das wirkt wie ein Ventilator. Eine Virenschleuder.


Vielleicht könnten sich ja ein paar Leute, die jetzt nichts zu tun haben, daran versuchen, das aufzuklären. Welche Infizierten waren beim Spiel, welche Infizierte hatten danach engen Kontakt zu einem, der beim Spiel war (und vielleicht ja selbst gar nicht getestet wurde).

Eine Homepage erstellen, bekanntmachen und um Mitteilungen Betroffener bitten.

Spiel Null

Ulrich @, Montag, 23. März 2020, 15:16 (vor 69 Tagen) @ Schnippelbohne

fussball.news/artikel/coronakrise-in-bergamo-champions-league-spiel-moeglicher-katalysator/

Es wird inzwischen für möglich gehalten, dass für eine Verbreitung des Virus in und um Bergamo das CL-Spiel in Mailand am 19.2. mitverursachend war, da eine große Zahl von Fans hierfür nach Mailand reiste und sich dort in engen Menschenmengen (Bus, Kneipen, Stadion) aufhielt.
Allerdings war heute in der SZ auch ein Bericht über die kleine Gemeinde Nembro bei Bergamo, die bislang mit die meisten Todesopfer zu beklagen hat. Dort sei es schon Anfang des Jahres, vor den offiziellen Meldung von Virusopfern zu zahlreichen Todesfällen durch Lungenentzündung gekommen, welche man im Nachhinein auch dem Virus zuschreibt, allein in einem Alternheim im Januar 20 Tote, wo es im gesamten Vorjahr nur 7 Todesfälle gab.

Ich vermute, Spiele wie dieses haben eine bedeutende Rolle bei der Weiterverbreitung des Erregers gespielt. Aber damit das geschehen konnte, musste es zuvor schon ausreichend Infizierte gegeben haben.

Spiel Null

Cthulhu @, Essen, Montag, 23. März 2020, 15:38 (vor 69 Tagen) @ Ulrich

Ich vermute, Spiele wie dieses haben eine bedeutende Rolle bei der Weiterverbreitung des Erregers gespielt. Aber damit das geschehen konnte, musste es zuvor schon ausreichend Infizierte gegeben haben.

Würde aber zu der Vermutung passen, dass der Erreger schon deutlich länger unterwegs war - dann hat man zu dem Zeitpunkt schon eine gewisse Zahl Infizierter gehabt und dann die Spiele im Stadion als Multiplikator.

Ein deutlich früherer Ausbruch würde aber die vergleichsweise hohe Letalität in Italien erklären, da dann die Dunkelziffer wohl nochmal um ein vielfaches höher wäre, als man momentan annimmt.

Spiel Null

Philipp54 @, Montag, 23. März 2020, 15:43 (vor 69 Tagen) @ Cthulhu

Mailänder Fashion Week im Februar evt.

Die chinesiche Modewelt lebt in Norditalien.
Es gibt dort seit mehr als 10 Jahren Proteste gegen "Pronto Moda".
Bei Arbeitsbedingungen wie in China mit in der Fabrik übernachten, weil die Italiener keine Wohnungen an sie vermieteten, Stundenlöhne nahe 1 € Jobs.

Geht um zig-tausend Chinesen in Textilfabriken Norditaliens.

Spiel Null

Fisheye @, Montag, 23. März 2020, 16:04 (vor 69 Tagen) @ Philipp54

Mailänder Fashion Week im Februar evt.

Die chinesiche Modewelt lebt in Norditalien.
Es gibt dort seit mehr als 10 Jahren Proteste gegen "Pronto Moda".
Bei Arbeitsbedingungen wie in China mit in der Fabrik übernachten, weil die Italiener keine Wohnungen an sie vermieteten, Stundenlöhne nahe 1 € Jobs.

Geht um zig-tausend Chinesen in Textilfabriken Norditaliens.

Interessant ich hätte jetzt vermutet China hat genug eigene Jobs so das Chinesen nicht gezwungen sind für Sklavenlöhne in italienischen Sweat Shops zu schuften.

Spiel Null

Sascha @, Dortmund, Montag, 23. März 2020, 21:18 (vor 69 Tagen) @ Fisheye

Die Berichte aus chinesischen Restaurants in Deutschland sind teilweise auch nicht besser...

Spiel Null

Franke @, Montag, 23. März 2020, 21:26 (vor 69 Tagen) @ Sascha

Die Berichte aus chinesischen Restaurants in Deutschland sind teilweise auch nicht besser...


Da sollte man sich dann auch mal fragen, wie gesund und sauber die wohl sind, die mit Speisen, Geschirr und Besteck hantieren, wenn es sich dabei teilweise um moderne Sklaven handelt.

Spiel Null

Philipp54 @, Montag, 23. März 2020, 16:39 (vor 69 Tagen) @ Fisheye

Sie haben immer noch das Problem der Transportkosten.
Dazu ist es einfacher, in Italien selbst Besitzer einer Fabrik zu werden.
Landsleute anstellen, weil sie billiger sind und in der "Landessprache" mit ihnen REDET! ist nicht nur ein Phänomen in der Lombardei. Einheimische sind meist als Arbeitnehmer ausgeschlossen.
In Griechenland wurde auf Empfehlung der Troika Staatseigentum verkauft.
Unter anderem Häfen.
https://www.handelsblatt.com/politik/international/neue-seidenstrasse-china-hat-grosse-plaene-mit...

Auch Inseln sollen verkauft werden, Empfehlung der Troika.Allen voran unser damaliger Finanzminister.
Die gingen aber dann bspw. an russische Oligarchen.
Als Geburtstagsgeschenk für seine Tochter.
https://www.ksta.de/panorama/legendaere-privatinsel-onassis-insel-gehoert-jetzt-russin-3980652

Trump hat mit dem Iran-Boykott, Handelssperren, mag sie auch gerechtfertigt sein, neue Märkte für die Chinesen erschlossen, in Syrien versucht den Markt zu erobern und an Russland verloren, die Flieger vor der Ukraine sollen die neuen Grenzen aufzeigen und weder Assam noch Putin lassen sich in die Knie zwingen.
Wo es schief geht, sagt er America first und die Europäer sollen aufrüsten.
Per Vertrag gibt er Afghanistan an die Taliban und das Land auf.

Gefährlicher Weg.

Wenn nach der Krise umdenken kommen sollte, müßte es in D auch darum gehen, nicht mehr so exportabhängig zu sein.

Spiel Null

Will Kane @, Saarbrücken, Montag, 23. März 2020, 16:06 (vor 69 Tagen) @ Fisheye

Mailänder Fashion Week im Februar evt.

Die chinesiche Modewelt lebt in Norditalien.
Es gibt dort seit mehr als 10 Jahren Proteste gegen "Pronto Moda".
Bei Arbeitsbedingungen wie in China mit in der Fabrik übernachten, weil die Italiener keine Wohnungen an sie vermieteten, Stundenlöhne nahe 1 € Jobs.

Geht um zig-tausend Chinesen in Textilfabriken Norditaliens.


Interessant ich hätte jetzt vermutet China hat genug eigene Jobs so das Chinesen nicht gezwungen sind für Sklavenlöhne in italienischen Sweat Shops zu schuften.

In China gibt es nach wie vor ein Heer von Wanderarbeitern, die immer noch unter elenden Bedingungen schuften müssen.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Freyr @, Montag, 23. März 2020, 14:43 (vor 69 Tagen) @ Thomas

npr.org/2020/03/19/817974987/every-single-individual-must-stay-home-italy-s-coronavirus-deaths-pass-china-s

Im Artikel wird beschrieben dass es schon sehr lange vor den dramatischen Zuständen in den Krankenhäusern Auffälligkeiten gab


"Remuzzi says he is now hearing information about it from general practitioners. "They remember having seen very strange pneumonia, very severe, particularly in old people in December and even November," he says. "This means that the virus was circulating, at least in [the northern region of] Lombardy and before we were aware of this outbreak occurring in China.""

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Taifun @, Wolnzach, Montag, 23. März 2020, 19:30 (vor 69 Tagen) @ Freyr

Was dagegen spricht ist, dass es scheinbar eine relativ lange Zeit keine exponentielle Steigerung der Fälle gab. Also scheint die Ansteckungsrate deutlich geringer gewesen zu sein.

Aber ... wäre ich Virologe in Norditalien ... ich würde mal eine Exhumierung durchführen um möglicherweise wichtige Informationen zu bekommen. Und natürlich Antikörperuntersuchung bei wenigstens 100 Menschen, welche behaupten im Dezember einen grippalen Infekt mit starker Beteiligung des Halses gehabt zu haben.

Ich hatte auch gerade einen Infekt und ich hatte bewusst sonst nicht so lange Halsschmerzen. Eigentlich bis über das Abklingen der Nasennebenhöhlenentzündung.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Schaumkrone @, Celle, Montag, 23. März 2020, 21:52 (vor 69 Tagen) @ Taifun

Ich hatte Anfang Februar plötzlich Grippe.
Bin von einem Kundentermin 1,5 Stunden Richtung Heimat gefahren. Während dieser Fahrt bekam ich Fieber, dass ca. 1,5 Tage lang bei 38,5 - 39 lag. Dann von Tag 1 bis 4 trockenen Husten . Nachts bin ich hochgeschreckt weil ich keine Luft bekam und „abhusten“ mussste. Das waren die ersten drei Fehltage in der Firma seit 2004 für mich. Kein Schnupfen oder verstopfte Nase.
In Italien war ich nicht- aber ich hatte „Kontakt“ zu mehreren Leuten, die Ende Januar auf der Spielwarenmesse in Nürnberg waren wo „hunderte“ Chinesen rumliefen. Meine Frau war 3 Woche krank mit Halsschmerzen und Husten. Der HNO hat bei Ihr „Grippe“ festgestellt nach einem Abstrich. (Mitte Februar- da war Corona kein Thema) mein Sohn hat jetzt seit ca. 10 Tagen Husten
Da grassiert bestimmt eine Menge zusätzlich zu Corona.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Ulrich @, Dienstag, 24. März 2020, 06:33 (vor 69 Tagen) @ Schaumkrone

Ich hatte Anfang Februar plötzlich Grippe.
Bin von einem Kundentermin 1,5 Stunden Richtung Heimat gefahren. Während dieser Fahrt bekam ich Fieber, dass ca. 1,5 Tage lang bei 38,5 - 39 lag. Dann von Tag 1 bis 4 trockenen Husten . Nachts bin ich hochgeschreckt weil ich keine Luft bekam und „abhusten“ mussste. Das waren die ersten drei Fehltage in der Firma seit 2004 für mich. Kein Schnupfen oder verstopfte Nase.
In Italien war ich nicht- aber ich hatte „Kontakt“ zu mehreren Leuten, die Ende Januar auf der Spielwarenmesse in Nürnberg waren wo „hunderte“ Chinesen rumliefen. Meine Frau war 3 Woche krank mit Halsschmerzen und Husten. Der HNO hat bei Ihr „Grippe“ festgestellt nach einem Abstrich. (Mitte Februar- da war Corona kein Thema) mein Sohn hat jetzt seit ca. 10 Tagen Husten
Da grassiert bestimmt eine Menge zusätzlich zu Corona.

Dagegen, dass es der neue Corona-Erreger war spricht, dass man in Deutschland lange bei fast jedem Covid-19-Fall nachvollziehen konnte, wo sich die Person jeweils angesteckt hatte. Wäre der Erreger bereits vor gut anderthalb Monaten in der Fläche umgegangen, dann hätte das anders ausgesehen.

Wir haben in Deutschland vor allem im Winterhalbjahr in der Tat eine Vielzahl von Erkrankungen im Bereich Erkältungen, grippaler Infekte und der echten Grippe. Und sowohl Fieber als auch Husten gehören da zu den ganz normalen Symptomen.

Es gibt bei Covid-19 übrigens ein weiteres, erst spät bekannt gewordenes Symptom, von dem fast alle Erkrankten betroffen waren. Es kam zeitweise zu einem kompletten Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Schaumkrone @, Celle, Dienstag, 24. März 2020, 07:32 (vor 69 Tagen) @ Ulrich

Ich hatte Anfang Februar plötzlich Grippe.
Bin von einem Kundentermin 1,5 Stunden Richtung Heimat gefahren. Während dieser Fahrt bekam ich Fieber, dass ca. 1,5 Tage lang bei 38,5 - 39 lag. Dann von Tag 1 bis 4 trockenen Husten . Nachts bin ich hochgeschreckt weil ich keine Luft bekam und „abhusten“ mussste. Das waren die ersten drei Fehltage in der Firma seit 2004 für mich. Kein Schnupfen oder verstopfte Nase.
In Italien war ich nicht- aber ich hatte „Kontakt“ zu mehreren Leuten, die Ende Januar auf der Spielwarenmesse in Nürnberg waren wo „hunderte“ Chinesen rumliefen. Meine Frau war 3 Woche krank mit Halsschmerzen und Husten. Der HNO hat bei Ihr „Grippe“ festgestellt nach einem Abstrich. (Mitte Februar- da war Corona kein Thema) mein Sohn hat jetzt seit ca. 10 Tagen Husten
Da grassiert bestimmt eine Menge zusätzlich zu Corona.


Dagegen, dass es der neue Corona-Erreger war spricht, dass man in Deutschland lange bei fast jedem Covid-19-Fall nachvollziehen konnte, wo sich die Person jeweils angesteckt hatte. Wäre der Erreger bereits vor gut anderthalb Monaten in der Fläche umgegangen, dann hätte das anders ausgesehen.

Wir haben in Deutschland vor allem im Winterhalbjahr in der Tat eine Vielzahl von Erkrankungen im Bereich Erkältungen, grippaler Infekte und der echten Grippe. Und sowohl Fieber als auch Husten gehören da zu den ganz normalen Symptomen.

Es gibt bei Covid-19 übrigens ein weiteres, erst spät bekannt gewordenes Symptom, von dem fast alle Erkrankten betroffen waren. Es kam zeitweise zu einem kompletten Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns.


Ja damit wollte ich auch eher sagen, dass nicht alles Corona ist was die Symptome zeigt.
Wobei- den Geruchs- und Geschmackssinn habe ich schon länger zum Grossteil eingebüsst,)

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

MDomi, Montag, 23. März 2020, 15:41 (vor 69 Tagen) @ Freyr

Hm, wir haben das auch gemutmaßt. Man kommt sich sehr dumm dabei vor.

Wir hatten das auf meiner Arbeit, wo einer nach dem anderen 1:1 die Symptome von Covid19 hatte im November bis Mitte-Ende Dezember. Das ging so schnell rum, wie ich es bisher noch bei nix gesehen habe. Erhöhte Temperaturen, Husten, Hals, keiner hatte Schnupfen. Natürlich ware wir alle dumm und sind arbeiten gekommen - sonst wäre der Laden wohl schon dicht gewesen. Ich war der letzte in der Kette. Zu Hause steckte ich dann meine schwangere Freundin an, die sich 4 Wochen bis zum Nabelbruch kaputt hustete und sonst nix hatte. Ich kenne auch Angina/Tonsillitis, Grippe und den grippalen Infekt. So war es diesmal nicht.

Wir sind alle keine Ärzte, haben aber schon Mutmaßungen angestellt, dass es gar nicht zum genannten Zeitpunkt in Wuhan zuerst aufgetreten sein muss.

Ich behaupte auch nicht, dass es das war, will nur die Auffälligkeit berichten. Da wir alle nachts arbeiten und meine Freundin nun Beschäftigungsverbot hat hatten wir wenig soziale Kontakte zum Anstecken. Eigentlich wäre ich sehr scharf auf einen Antikörpertest. Und wenn er mich nur widerlegt.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Franke @, Montag, 23. März 2020, 16:34 (vor 69 Tagen) @ MDomi

Wie war und ist es seitdem in Eurem Umfeld? Hätte ja dann weitergehen müssen. Es gab keinen Grund, auf irgendwas aufzupassen.

Ich behaupte auch nicht, dass es das war, will nur die Auffälligkeit berichten. Da wir alle nachts arbeiten und meine Freundin nun Beschäftigungsverbot hat hatten wir wenig soziale Kontakte zum Anstecken. Eigentlich wäre ich sehr scharf auf einen Antikörpertest. Und wenn er mich nur widerlegt.


Da solltet Ihr mal schauen, ob Interesse besteht, das so genau zu erforschen.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

simie, Krefeld, Montag, 23. März 2020, 19:47 (vor 69 Tagen) @ Franke

Wie war und ist es seitdem in Eurem Umfeld? Hätte ja dann weitergehen müssen. Es gab keinen Grund, auf irgendwas aufzupassen.


Nicht unbedingt. Es ist jetzt auch nicht so, dass sich jeder Kontakt automatisch infiziert.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

MDomi, Montag, 23. März 2020, 17:40 (vor 69 Tagen) @ Franke

Da war wegen der wenigen Kontakte da Ende. Kinder hatten keine Anzeichen...

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Ulrich @, Dienstag, 24. März 2020, 06:36 (vor 69 Tagen) @ MDomi

Da war wegen der wenigen Kontakte da Ende. Kinder hatten keine Anzeichen...

Oder aber es war ein Feld-, Wald- und Wieseninfekt, wie er in jedenm Winter vorkommt.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Talentförderer @, Dortmund, Montag, 23. März 2020, 16:27 (vor 69 Tagen) @ MDomi

Kurioserweise ging es mir Mitte Dezember ähnlich. Hielt es für eine ordentliche Grippe. Nur der Husten war unüblich.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

DrRock @, Montag, 23. März 2020, 17:31 (vor 69 Tagen) @ Talentförderer

Jetzt wo ihr hier darüber diskutiert fällt mir das auch auf. Das muss so Anfang Januar gewesen sein. Sehr starker und komisch trockener Husten bei mir und meiner Frau. Haben wir uns aber auch nichts bei gedacht.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Talentförderer @, Dortmund, Montag, 23. März 2020, 18:56 (vor 69 Tagen) @ DrRock

Jo, meine Frau hatte es dann auch, Kinder nicht. Soviel gehustet, dass ich Muskelkater im Bauch hatte.

Aber wie gesagt, Hausarzt meinte lapidar Grippe und das war ja auch meine Einschätzung. Komisch ist es schon. Wobei ich mich auch immer gefragt habe, woher die wisse wollen, dass der auf einem Markt in China ausgebrochen sein soll.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

simie, Krefeld, Montag, 23. März 2020, 17:42 (vor 69 Tagen) @ DrRock

Dann hatte ja jetzt das halbe Forum Covid19.;)
Man darf jetzt nicht den Fehler machen, jeden etwas stärkeren Infekt im Rückblick für Covid19 zu halten.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

DrRock @, Montag, 23. März 2020, 17:47 (vor 69 Tagen) @ simie

Da gebe ich dir völlig recht. Dennoch hatte ich mich seinerzeit über die Art des Husten gewundert, weil er nicht so war wie bei einem "normalen" Infekt. Wie oben schon geschrieben hatten auch unsere Kinder nichts.
Wird wahrscheinlich Zufall sein, finde ich im Gesamtkontext trotzdem komisch.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

simie, Krefeld, Montag, 23. März 2020, 18:19 (vor 69 Tagen) @ DrRock

Ja. Ich hatte im Januar auch das erste mal seit Jahren einen etwas stärkeren Infekt. Auch mit Husten, etwas Halsschmerzen, ebenfalls ohne Schnupfen.
Dennoch wäre es schon ein ziemlicher Zufall, wenn wir jetzt alle Covid19 gehabt hätten.
Aber wer weiß.
Eventuell kommt ja später tatsächlich raus, dass der Coronavirus schon lange auch hierzulande rumgeschwirrt ist.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Ulrich @, Dienstag, 24. März 2020, 06:40 (vor 69 Tagen) @ simie

Ja. Ich hatte im Januar auch das erste mal seit Jahren einen etwas stärkeren Infekt. Auch mit Husten, etwas Halsschmerzen, ebenfalls ohne Schnupfen.
Dennoch wäre es schon ein ziemlicher Zufall, wenn wir jetzt alle Covid19 gehabt hätten.
Aber wer weiß.
Eventuell kommt ja später tatsächlich raus, dass der Coronavirus schon lange auch hierzulande rumgeschwirrt ist.

Dagegen spräche aber, dass man lange bei fast jeder diagnostizierten erkrankten Person zurückverfolgen konnte, wo sich diese infiziert hat. Das spricht dagegen, dass das ganze bei uns schon länger geschwelt hätte.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

MDomi, Montag, 23. März 2020, 18:01 (vor 69 Tagen) @ DrRock

Im Gesamtkontext passt es doch. Dass Kinder es teils nicht einmal merken. Wurde immer gesagt.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

simie, Krefeld, Montag, 23. März 2020, 15:53 (vor 69 Tagen) @ MDomi


Eigentlich wäre ich sehr scharf auf einen Antikörpertest. Und wenn er mich nur widerlegt.

Ein solcher Test könnte tatsächlich einige Fragen beantworten. Jetzt ganz unabhängig von deiner Situation.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

MDomi, Montag, 23. März 2020, 16:17 (vor 69 Tagen) @ simie

Wäre eine nette Frage an Drosten. Da die DNA eines Virus ja ständig mutiert (aber nicht unbedingt wirklich was entscheidendes verändert) und wir nun schon viele dutzend verschiedene DNA-Typen des Virus haben, anhand deren sogar die Ursprünge zurück verfolgt werden können auf z.B. Italien, Iran, China... (so zu hören im Podcast).

...bringt so ein Antikörpertest bei jeder Variante die bisher gefunden wurde was?

P.S. Meine fitte Schwester hat's wohl nun wahrscheinlich auch (Düsseldorf). Wird selbstredend nicht getestet. Mein Schwager darf weiter arbeiten, wird es versuchen zu verhindern.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

simie, Krefeld, Montag, 23. März 2020, 16:45 (vor 69 Tagen) @ MDomi
bearbeitet von simie, Montag, 23. März 2020, 16:49

Die letzte Info zu Antikörpertests, die ich gelesen habe, war der, dass die noch zu ungenau sind. Also wohl zu häufig anschlagen, auch bei Leuten, die vorher eine Infektion mit anderen Coronaviren hatten, demnach nur bedingt tauglich sind.

Wobei sich da die Situation wohl langsam verbessert:

aerzteblatt.de/nachrichten/111226/Erster-Antikoerpertest-fuer-SARS-CoV-2-vorgestellt

Originalquelle:

medrxiv.org/content/10.1101/2020.03.17.20037713v1

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

ComediaColonia @, ebenda, Montag, 23. März 2020, 15:03 (vor 69 Tagen) @ Freyr

Ich hoffe, das fällt jetzt nicht unter Fake News:
Es gab doch eine Reihe von Berichten über große, illegale chinesische Populationen in Norditalien, hauptsächlich zur „Unterstützung“ der dortigen Textilindustrie. Könnte den beinahe gleichzeitigen Ausbruch doch erklären.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

simie, Krefeld, Montag, 23. März 2020, 15:06 (vor 69 Tagen) @ ComediaColonia

Ich hoffe, das fällt jetzt nicht unter Fake News:
Es gab doch eine Reihe von Berichten über große, illegale chinesische Populationen in Norditalien, hauptsächlich zur „Unterstützung“ der dortigen Textilindustrie. Könnte den beinahe gleichzeitigen Ausbruch doch erklären.

In dieser Form ist das Fake News.
Richtig ist, dass die Textilindustrie in Norditalien eng mit China verknüpft ist.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

ComediaColonia @, ebenda, Montag, 23. März 2020, 15:16 (vor 69 Tagen) @ simie

Hab dann doch mal schnell gegoogelt: Mehrere Seiten schreiben übereinstimmend von „... mehreren zehntausend Illegalen...“ oder (wahlweise) „15.000 bzw. 25.000 [legalen] Chinesen, wobei die Dunkelziffer ein Mehrfaches höher sei...“, bezogen auf die Region um Prato. Natürlich kann ich die Quellen nicht überprüfen, aber Fake scheinen sie nicht zu sein.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

simie, Krefeld, Montag, 23. März 2020, 15:22 (vor 69 Tagen) @ ComediaColonia

Hast tatsächlich Recht. Hätte ich jetzt nicht so vermutet. Auch wenn die meisten Berichte von 2014 sind.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Thomas, Montag, 23. März 2020, 15:25 (vor 69 Tagen) @ simie

Hast tatsächlich Recht. Hätte ich jetzt nicht so vermutet. Auch wenn die meisten Berichte von 2014 sind.

wer Zeit (haha) und Lust hat

youtube.com/watch?v=TkFR42mblKU
youtube.com/watch?v=PiMOyAhvnyk

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Thomas, Montag, 23. März 2020, 15:05 (vor 69 Tagen) @ ComediaColonia

Ich hoffe, das fällt jetzt nicht unter Fake News:
Es gab doch eine Reihe von Berichten über große, illegale chinesische Populationen in Norditalien, hauptsächlich zur „Unterstützung“ der dortigen Textilindustrie. Könnte den beinahe gleichzeitigen Ausbruch doch erklären.

Der Schlüssel könnte tatsächlich Prato <-> Wuhan sein. Das wäre dann aber wie die Henne und das Ei. Was war zuerst?

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

simie, Krefeld, Montag, 23. März 2020, 14:57 (vor 69 Tagen) @ Freyr

Sollte das stimmen wäre es schon überraschend. Dann wäre der Virus ja im Grunde parallel zu China aufgetreten.
Andererseits würde es natürlich erklären, wieso Italien so stark betroffen ist.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Ulrich @, Montag, 23. März 2020, 15:09 (vor 69 Tagen) @ simie

Sollte das stimmen wäre es schon überraschend. Dann wäre der Virus ja im Grunde parallel zu China aufgetreten.
Andererseits würde es natürlich erklären, wieso Italien so stark betroffen ist.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Krankheit in China schon sehr lange unter der Oberfläche schwelte. Nehmen wir mal an, eine Person wurde infiziert. Und dann ist das ganze langsam weiter gelaufen, bevor es auffiel. Und in der Zeit dürfte der Erreger es nach Italien geschafft haben.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Händehoch, Süden, Montag, 23. März 2020, 15:47 (vor 69 Tagen) @ Ulrich

Was ich persönlich interessant finde das china die ersten waren die es stark betrifft, danach kam der Iran und südtirol. Das sind die Epizentren des virus. Uber die Verbindung china und Norditalien wusste ich nicht. Aber warum der iran?

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Will Kane @, Saarbrücken, Montag, 23. März 2020, 15:51 (vor 69 Tagen) @ Händehoch

Was ich persönlich interessant finde das china die ersten waren die es stark betrifft, danach kam der Iran und südtirol. Das sind die Epizentren des virus. Uber die Verbindung china und Norditalien wusste ich nicht. Aber warum der iran?

Die Erklärung findest Du hier:

https://www.dw.com/de/iran-china-und-das-corona-virus/a-52664748

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

bigfoot49 @, Leipzig, Montag, 23. März 2020, 16:10 (vor 69 Tagen) @ Will Kane

Dann müsste/dürfte es aber noch in mehreren Teilen der Welt vorkommen?
Afrikanische Staaten, Malediven zB pflegen ja auch alle sehr enge Geschäftsbeziehungen zu China.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Nolte, Montag, 23. März 2020, 20:16 (vor 69 Tagen) @ bigfoot49

Dann müsste/dürfte es aber noch in mehreren Teilen der Welt vorkommen?
Afrikanische Staaten, Malediven zB pflegen ja auch alle sehr enge Geschäftsbeziehungen zu China.

Seit wann gehören die Malediven denn bitte zu Afrika?

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

bigfoot49 @, Leipzig, Montag, 23. März 2020, 20:50 (vor 69 Tagen) @ Nolte

Malediven sollte da nicht als Aufzählung von afrikanischen Staaten gelten, sondern als ein Staat, der, wie auch einige afrikanische und andere Staaten, sehr enge Beziehungen zu China hat.
;-)

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Franke @, Montag, 23. März 2020, 20:55 (vor 69 Tagen) @ bigfoot49

Malediven sollte da nicht als Aufzählung von afrikanischen Staaten gelten, sondern als ein Staat, der, wie auch einige afrikanische und andere Staaten, sehr enge Beziehungen zu China hat.
;-)


Jeder kennt den Schlager "Wir lagen 3.000 Kilometer vor Madagaskar und hatten Corona an Bord."

Afrika

Freyr @, Montag, 23. März 2020, 20:09 (vor 69 Tagen) @ bigfoot49

Dann müsste/dürfte es aber noch in mehreren Teilen der Welt vorkommen?
Afrikanische Staaten, Malediven zB pflegen ja auch alle sehr enge Geschäftsbeziehungen zu China.

Nicht unbedingt. Afrika hatte schon erstaunlich wenig Sars und anderen Viren-Fälle, weshalb das jetzt nicht so überraschend ist.

Habe vor einigen Tagen einen plausiblen Artikel gelesen, dass in Afrika tatsachlich weniger Corona-Fälle gibt. Trotz unserer globalisierten Welt ist Afrika erstaunlich abgeschnitten. Nur 5 % des globalen Tourismus entfällt auf Afrika. (Chinesen noch weniger) Nur 16 % der chinesischen Arbeiter im Ausland sind in Afrika. (Davon ein großer Teil in Algerien)
Auch wenn man den medialen Eindruck hat dass halb Afrika China "gehört".

Durch diese Abseitigkeit hatten viele afrikanische Staaten eine großen zeitlichen Vorsprung. Man konnte also durch Handeln gleich weitere Fälle verhindern.

Afrika

Will Kane @, Saarbrücken, Dienstag, 24. März 2020, 11:38 (vor 68 Tagen) @ Freyr

Dann müsste/dürfte es aber noch in mehreren Teilen der Welt vorkommen?
Afrikanische Staaten, Malediven zB pflegen ja auch alle sehr enge Geschäftsbeziehungen zu China.


Nicht unbedingt. Afrika hatte schon erstaunlich wenig Sars und anderen Viren-Fälle, weshalb das jetzt nicht so überraschend ist.

Habe vor einigen Tagen einen plausiblen Artikel gelesen, dass in Afrika tatsachlich weniger Corona-Fälle gibt. Trotz unserer globalisierten Welt ist Afrika erstaunlich abgeschnitten. Nur 5 % des globalen Tourismus entfällt auf Afrika. (Chinesen noch weniger) Nur 16 % der chinesischen Arbeiter im Ausland sind in Afrika. (Davon ein großer Teil in Algerien)
Auch wenn man den medialen Eindruck hat dass halb Afrika China "gehört".

Durch diese Abseitigkeit hatten viele afrikanische Staaten eine großen zeitlichen Vorsprung. Man konnte also durch Handeln gleich weitere Fälle verhindern.

Heute Abend kommt auf arte um 22.40 h ein interessanter Bericht über afrikanische Migranten in China („Black China - Afrika träumt den chinesischen Traum“). In Ghuangzhou leben in der größten afrikanischen Gemeinde in China ca. 100.000 Afrikaner, sie auch zwischen ihrer Heimat und China mit dem Flugzeug pendeln.

Afrika

Thomas, Dienstag, 24. März 2020, 11:46 (vor 68 Tagen) @ Will Kane

Heute Abend kommt auf arte um 22.40 h ein interessanter Bericht über afrikanische Migranten in China („Black China - Afrika träumt den chinesischen Traum“).

Klingt ein wenig bekloppt - Steht auch schon in den Mediatheken und bei Youtube

Afrika

Will Kane @, Saarbrücken, Dienstag, 24. März 2020, 12:15 (vor 68 Tagen) @ Thomas

Heute Abend kommt auf arte um 22.40 h ein interessanter Bericht über afrikanische Migranten in China („Black China - Afrika träumt den chinesischen Traum“).


Klingt ein wenig bekloppt - Steht auch schon in den Mediatheken und bei Youtube

Danke für die Info. Werde ich mir aber wahrscheinlich heute Abend am TV anschauen., kann ich mich besser konzentrieren.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Will Kane @, Saarbrücken, Montag, 23. März 2020, 16:44 (vor 69 Tagen) @ bigfoot49

Dann müsste/dürfte es aber noch in mehreren Teilen der Welt vorkommen?
Afrikanische Staaten, Malediven zB pflegen ja auch alle sehr enge Geschäftsbeziehungen zu China.

Das Thema hatte ich hier vor einiger Zeit bereits erwähnt. Ich mache ich mir schon seit langem Sorgen, da ich nach wie vor enge Kontakte in einige afrikanische Länder habe und eigentlich geplant hatte, Ende August/Anfang September eine entsprechende Reise zu unternehmen. Was momentan obsolet ist.

Nun, ‚enge Geschäftsbeziehungen‘ ist schon etwas sehr freundlich ausgedrückt. Was China und den afrikanischen Kontinent anbelangt, so spricht man auch von einer Art Neokolonialismus. China braucht Rohstoffe und China braucht Land, auf dem landwirtschaftliche Produkte für die Ernährung der chinesischen Bevölkerung angebaut werden. Afrika bietet beides. Die Regierungen vieler Länder lassen sich gerne auf eine Deal mit den Chinesen ein, weil dies die benötigte Infrastruktur (z.B. Bau von Fernstraßen) erstellen, von der dann auch zugegebenermaßen die stark wachsende eigene Bevölkerung profitiert. In diesen Ländern sind immer sehr viele Chinesen, die zwar auf die Arbeit bezogen keine Probleme in der Zusammenarbeit mit den Einheimischen haben und deshalb auch akzeptiert sind, privat allerdings kaum Kontakte zu den Einheimischen haben.

Wenn man sich die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung in vielen Ländern Afrikas anschaut, möchte man sich eine Epidemie dort nicht vorstellen. Es gibt positive Ausnahmen wie Botswana, Ruanda oder einzige andere, aber mehrheitlich ist es kritisch. Nicht ausgeschlossen, das das Virus längst in Afrika war, bevor die ersten Fälle in Südafrika registriert wurden. Wir wissen es schlicht nicht.

Viele Länder haben die Grenzen für Einreisende aus Risikogebieten (zu denen auch Südafrika gezählt wird) geschlossen bzw. mit einer 14tägigen Quarantäneauflage versehen.

Afrika ist eine große Unbekannte in der Verbreitung des Virus.

+1

Philipp54 @, Montag, 23. März 2020, 16:53 (vor 69 Tagen) @ Will Kane

k

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Thomas, Montag, 23. März 2020, 15:48 (vor 69 Tagen) @ Händehoch

Was ich persönlich interessant finde das china die ersten waren die es stark betrifft, danach kam der Iran und südtirol. Das sind die Epizentren des virus. Uber die Verbindung china und Norditalien wusste ich nicht. Aber warum der iran?

und warum Heinsberg

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Micawber @, Sauerland, Montag, 23. März 2020, 16:09 (vor 69 Tagen) @ Thomas

Was ich persönlich interessant finde das china die ersten waren die es stark betrifft, danach kam der Iran und südtirol. Das sind die Epizentren des virus. Uber die Verbindung china und Norditalien wusste ich nicht. Aber warum der iran?


und warum Heinsberg


Der Fall Heinsberg ist doch recht bekannt. Die Karnevalssitzung, an der ein infiziertes Ehepaar teilgenommen hatte und auf der sich direkt wahrscheinlich dutzende weitere Personen ansteckten, die den Virus wiederum im Freundes- und Familienkreis weitergegeben haben etc. Gewissermaßen also das niederrheinische Pendant zu Ischgl, nur dass die Besucher hier aus der Nähe stammten und es kein internationales Publikum war.

Noch erfolgreicher bei der Ansteckung war die ominöse Patientin Nr. 31 in Südkorea, auf die ein großer Teil aller Infektionen des Landes zurückgeführt werden konnte.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Thomas, Montag, 23. März 2020, 16:27 (vor 69 Tagen) @ Micawber

Der Fall Heinsberg ist doch recht bekannt. Die Karnevalssitzung, an der ein infiziertes Ehepaar teilgenommen hatte

und wo haben die sich infiziert?

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Freyr @, Montag, 23. März 2020, 16:37 (vor 69 Tagen) @ Thomas

Der Fall Heinsberg ist doch recht bekannt. Die Karnevalssitzung, an der ein infiziertes Ehepaar teilgenommen hatte


und wo haben die sich infiziert?

Das ist meine ich unklar wo sich der Ehemann des Paares angesteckt hat bzw. Irgendwann musste auch die Suche abgebrochen werden nachh all den Kontakten und dem Ursprung

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

simie, Krefeld, Montag, 23. März 2020, 15:15 (vor 69 Tagen) @ Ulrich

Es ist dann trotzdem ganz schön viel Pech, dass er es ziemlich direkt rüber nach Italien geschafft hat.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

FourrierTrans @, Dortmund, Montag, 23. März 2020, 15:18 (vor 69 Tagen) @ simie

Es ist dann trotzdem ganz schön viel Pech, dass er es ziemlich direkt rüber nach Italien geschafft hat.

In der norditalienischen Region müssen wohl extrem viele Chinesen arbeiten und leben. Wusste ich auch nicht bis dato.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

TomFFM @, Frankfurt/München, Montag, 23. März 2020, 16:15 (vor 69 Tagen) @ FourrierTrans

Google mal Pronto Moda. Gerade in der Lombardei arbeiten 1000e Chinesen, die für China Mode "made in Italy" herstellen. Meist zu chinesischen Bedingungen, zumal viele Betriebe mittlerweile in chinesische Hände übergegangen sind

"Pronto Moda" - chinesische Nähindustrie in Italien - inklusive Ausbeutung

Zoon, Borussentraumland, Montag, 23. März 2020, 21:52 (vor 69 Tagen) @ TomFFM

Im Artikel bei https://zackzack.at/2020/02/26/corona-und-die-italienische-modeindustrie-wie-die-ausbeutung-chine... gibt es zwei interessante Grafiken: eine zu den Provinzen mit den bestätigten Covid-19-Fällen und eine zu den Provinzen mit chinesischen Zuwanderern. Die Grafiken sind fast identisch.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

burz @, Lünen, Montag, 23. März 2020, 14:57 (vor 69 Tagen) @ Freyr

npr.org/2020/03/19/817974987/every-single-individual-must-stay-home-italy-s-coronavirus-deaths-pass-china-s

Im Artikel wird beschrieben dass es schon sehr lange vor den dramatischen Zuständen in den Krankenhäusern Auffälligkeiten gab


"Remuzzi says he is now hearing information about it from general practitioners. "They remember having seen very strange pneumonia, very severe, particularly in old people in December and even November," he says. "This means that the virus was circulating, at least in [the northern region of] Lombardy and before we were aware of this outbreak occurring in China.""

S.auch den Bericht von Will Kane weiter unten,der auch in diese Richtung geht.
Die wahrscheinlichste Konsequenz wäre wohl,dass auch Patient 0 in Wuhan weitaus früher betroffen war. Unwahrscheinlich, dass das Virus,wie von einigen chinesischen Demagogen behauptet,gar nicht aus China stammt. Demnach hätte das Virus dann aber auch länger für seine derzeitige Ausbreitung benötigt,was für eine weniger aggressive Verbreitung sprechen würde. Aus dieser Perspektive wäre es durchaus wünschenswert,wenn diese Vermutungen korrekt wären.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

simie, Krefeld, Montag, 23. März 2020, 15:02 (vor 69 Tagen) @ burz


S.auch den Bericht von Will Kane weiter unten,der auch in diese Richtung geht.
Die wahrscheinlichste Konsequenz wäre wohl,dass auch Patient 0 in Wuhan weitaus früher betroffen war. Unwahrscheinlich, dass das Virus,wie von einigen chinesischen Demagogen behauptet,gar nicht aus China stammt. Demnach hätte das Virus dann aber auch länger für seine derzeitige Ausbreitung benötigt,was für eine weniger aggressive Verbreitung sprechen würde. Aus dieser Perspektive wäre es durchaus wünschenswert,wenn diese Vermutungen korrekt wären.

Dazu gab es am Freitag einen Bericht über eine Studie aus Wuhan, in der die Autoren die Übertragungsrate des Virus mit 1,97 bezifferten. Was deutlich niedriger wäre, als zuvor befürchtet wurde.
Neben den ganzen negativen Meldungen gibt es daher auch durchaus positive Meldungen.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

burz @, Lünen, Montag, 23. März 2020, 15:22 (vor 69 Tagen) @ simie


S.auch den Bericht von Will Kane weiter unten,der auch in diese Richtung geht.
Die wahrscheinlichste Konsequenz wäre wohl,dass auch Patient 0 in Wuhan weitaus früher betroffen war. Unwahrscheinlich, dass das Virus,wie von einigen chinesischen Demagogen behauptet,gar nicht aus China stammt. Demnach hätte das Virus dann aber auch länger für seine derzeitige Ausbreitung benötigt,was für eine weniger aggressive Verbreitung sprechen würde. Aus dieser Perspektive wäre es durchaus wünschenswert,wenn diese Vermutungen korrekt wären.


Dazu gab es am Freitag einen Bericht über eine Studie aus Wuhan, in der die Autoren die Übertragungsrate des Virus mit 1,97 bezifferten. Was deutlich niedriger wäre, als zuvor befürchtet wurde.
Neben den ganzen negativen Meldungen gibt es daher auch durchaus positive Meldungen.

[/b]

Wenn Sie sich bestätigen sollten,auf jeden Fall.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

simie, Krefeld, Montag, 23. März 2020, 15:25 (vor 69 Tagen) @ burz

Zumindest erhöht das die Aussichten, nach dem aktuellen Ansturm, den Virus in den nächsten Monaten einigermaßen unter Kontrolle zu halten ziemlich stark.
Wenn es sich denn dann bestätigt. Hoffen wir das mal.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Jurist81, Langenberg, Montag, 23. März 2020, 14:54 (vor 69 Tagen) @ Freyr

Würde nur allzu gut in das chinesische Narrative passen, dass der Virus nicht aus China stammt. Wenn man sich die herrschenden Theorien zum Auftreten des Virus (Übertragung von Tieren auf Menschen) anschaut, dann könnte die Meldung zutreffen und der Ursprung gleichwohl China sein. Es wurde ja bereits mehrfach verdeutlicht, dass China das Aufkommen des Virus versuchte unter den Teppich zu kehren. Vielleicht ist der Virus also schon im vergangenen Jahr ausgebrochen und nach Italien gelangt.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Ulrich @, Montag, 23. März 2020, 15:11 (vor 69 Tagen) @ Jurist81

Würde nur allzu gut in das chinesische Narrative passen, dass der Virus nicht aus China stammt. Wenn man sich die herrschenden Theorien zum Auftreten des Virus (Übertragung von Tieren auf Menschen) anschaut, dann könnte die Meldung zutreffen und der Ursprung gleichwohl China sein. Es wurde ja bereits mehrfach verdeutlicht, dass China das Aufkommen des Virus versuchte unter den Teppich zu kehren. Vielleicht ist der Virus also schon im vergangenen Jahr ausgebrochen und nach Italien gelangt.

Eher nicht. Sehr wahrscheinlich war es zunächst nur ein Mensch, der sich bei einem Gürteltier oder einer Fledermaus ansteckte. Und dann waren es ein paar Wochen später zwei oder drei Personen, dann acht bis zehn, etc. Ich wäre nicht verwundert, wenn der Erreger bereits seit dem letzten Frühjahr oder Sommer in China umgehen würde.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Jurist81, Langenberg, Montag, 23. März 2020, 15:22 (vor 69 Tagen) @ Ulrich

Vielleicht habe ich mich unpräzise ausgedrückt. Aber meine These besagt ebenfalls, dass der Virus in China schon sehr viel früher aufgetreten ist - und von da nach Italien gelangte.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

frei13 @, Montag, 23. März 2020, 15:00 (vor 69 Tagen) @ Jurist81

Würde nur allzu gut in das chinesische Narrative passen, dass der Virus nicht aus China stammt. Wenn man sich die herrschenden Theorien zum Auftreten des Virus (Übertragung von Tieren auf Menschen) anschaut, dann könnte die Meldung zutreffen und der Ursprung gleichwohl China sein. Es wurde ja bereits mehrfach verdeutlicht, dass China das Aufkommen des Virus versuchte unter den Teppich zu kehren. Vielleicht ist der Virus also schon im vergangenen Jahr ausgebrochen und nach Italien gelangt.

Hoffentlich machen die Chinesen jetzt mal diese dreckigen Märkte dicht. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, kamen viele der Viren (auch andere) von so viehmärkten.
Druck ausüben geht bei China nicht, aber die „Parteifreunde“ dort können ja richtig Druck auf die Bevölkerung ausüben und „keiner nimmt es Ihnen übel“.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Schnippelbohne @, Bauernland, Montag, 23. März 2020, 16:31 (vor 69 Tagen) @ frei13

Am Ende kann eine Übertragung von einem Wildtier auf den Menschen aber überall auf der Welt passieren, unabhängig von den chinesischen Essgewohnheiten. Die US-Amerikaner z.b. sind ja auch ein sehr jagdbegeistertes Volk und essen so ziemlich alles, was ihnen vor die Flinte kommt. Google mal Armadillo-recipes (Gürteltier) - ein Leckerbissen der Südstaatenküche.
Und auch wir haben ja durchaus mal einen Wildschweinbraten oder einen Fasan auf dem Tisch.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

frei13 @, Montag, 23. März 2020, 17:40 (vor 69 Tagen) @ Schnippelbohne

Am Ende kann eine Übertragung von einem Wildtier auf den Menschen aber überall auf der Welt passieren, unabhängig von den chinesischen Essgewohnheiten. Die US-Amerikaner z.b. sind ja auch ein sehr jagdbegeistertes Volk und essen so ziemlich alles, was ihnen vor die Flinte kommt. Google mal Armadillo-recipes (Gürteltier) - ein Leckerbissen der Südstaatenküche.
Und auch wir haben ja durchaus mal einen Wildschweinbraten oder einen Fasan auf dem Tisch.

Naja. Aber die sind gebraten/gekocht und liegen nicht zu tausenden neben Skorpionen und Fledermäusen und was sonst noch. Man kann ja essen was man will, aber diese Lebendmärkte sind doch bestimmt Virenschleudern. Aber das ist nur eine Vermutung. Ich hab ja auch gesagt, dass ich mich erinnere, dass Chin. Märkte häufig bei sowas genannt wurden.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Raducanu @, Sassenberg, Montag, 23. März 2020, 18:22 (vor 69 Tagen) @ frei13

Diese Reportage https://www.youtube.com/watch?v=TPpoJGYlW54 zeigt dass das Virus wohl offentsichtlich auf den Chinesischen Wetmärkten von Tier-zu-Tier-zu-Mensch springt.

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Freyr @, Montag, 23. März 2020, 15:05 (vor 69 Tagen) @ frei13

Würde nur allzu gut in das chinesische Narrative passen, dass der Virus nicht aus China stammt. Wenn man sich die herrschenden Theorien zum Auftreten des Virus (Übertragung von Tieren auf Menschen) anschaut, dann könnte die Meldung zutreffen und der Ursprung gleichwohl China sein. Es wurde ja bereits mehrfach verdeutlicht, dass China das Aufkommen des Virus versuchte unter den Teppich zu kehren. Vielleicht ist der Virus also schon im vergangenen Jahr ausgebrochen und nach Italien gelangt.


Hoffentlich machen die Chinesen jetzt mal diese dreckigen Märkte dicht. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, kamen viele der Viren (auch andere) von so viehmärkten.
Druck ausüben geht bei China nicht, aber die „Parteifreunde“ dort können ja richtig Druck auf die Bevölkerung ausüben und „keiner nimmt es Ihnen übel“.

Wenn man die Bilder des Marktes in Wuhan sieht, mit Tieren eingesperrt auf kleine Käfige, übereinander gestapelt, in zweifelhaften Haltungsbedingungen ist es auch abseits des Virus ganz gut wenn das zumindest reguliert wird oder am besten ganz verbannt wird.

(Und ja, ich weiß auch dass viele Schlachttierhaltungen und Transporte in Deutschland einen nur wütend machen können, die ab und zu aufgedeckt werden)

Auffälligkeiten in Italien im November und Dezember?

Raducanu @, Sassenberg, Montag, 23. März 2020, 15:05 (vor 69 Tagen) @ frei13

Eigentlich gibt es die Märkte hauptsächlich wegen "Den Parteifreunden" und den Reichen.
Diese Doku ist recht interessant zur Entstehung des Virus

youtube.com/watch?v=TPpoJGYlW54

[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag

simie, Krefeld, Montag, 23. März 2020, 14:40 (vor 69 Tagen) @ Thomas

Mal ein Problem, was viele, wenn sie nicht betroffen sind, wohl vergessen:

taz.de/Schwangerschaftsabbrueche-und-Corona/!5673197/

Hier wäre es zumindest sinnvoll, die Beratungspflicht erst einmal auszusetzen, um unnötige Kontakte zu vermeiden.

Nembro

Will Kane @, Saarbrücken, Montag, 23. März 2020, 14:27 (vor 69 Tagen) @ Thomas

MMn interessanter, wenn auch bedrückender Artikel aus der SZ über einen besonders schwer betroffenen Ort in Italien.

Man muss sicherlich vorsichtig sein, wenn es um geschilderte Eindrücke geht. Aber so ganz abwegig scheint mir die Vermutung nicht, dass es sich bei den geschilderten Fällen um die Weihnachtszeit herum bereits um Corona-Infektionen gehandelt haben könnte.

https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-italien-nembro-1.4854246

Nembro

dNL @, Sauerland, Montag, 23. März 2020, 15:03 (vor 69 Tagen) @ Will Kane

Ich erinnere mich, dass wir, während wir diskutierten, ob wir die Feierlichkeiten und die Parade mit den Kindern abhalten sollten, den 'Hausaufgabenraum' schließen mussten. Denn die meisten Freiwilligen, die die Kinder beaufsichtigten, waren krank. Aber vom Coronavirus war damals in Italien keine Rede. Wer weiß, wie viele von uns schon krank waren und dann wieder gesund wurden."

Könnte man die Leute nicht u.U auf Antikörper prüfen um die Theorie zu prüfen?

Nembro

Will Kane @, Saarbrücken, Montag, 23. März 2020, 15:41 (vor 69 Tagen) @ dNL

Ich erinnere mich, dass wir, während wir diskutierten, ob wir die Feierlichkeiten und die Parade mit den Kindern abhalten sollten, den 'Hausaufgabenraum' schließen mussten. Denn die meisten Freiwilligen, die die Kinder beaufsichtigten, waren krank. Aber vom Coronavirus war damals in Italien keine Rede. Wer weiß, wie viele von uns schon krank waren und dann wieder gesund wurden."


Könnte man die Leute nicht u.U auf Antikörper prüfen um die Theorie zu prüfen?

Ich schätze, das ist in dieser Region aktuell eine Frage der Kapazitäten.

Außerdem handelt es sich um die Aussagen des örtlichen Pfarrers gegenüber einem Journalisten. Inwieweit die Behörden vor Ort oder in den Zentralen sich mit dieser Möglichkeit befassen oder ob sie dies für sinnvoll halten, wird aus dem Artikel nicht deutlich. Vor Ort zumindest ist da momentan ‚Land unter‘ und das System kollabiert.

[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag

Bastinho @, Hannover, Montag, 23. März 2020, 11:24 (vor 69 Tagen) @ Thomas

Übrigens: Amazon hat quasi die Versendung von "normalen" Artikeln ausgesetzt. Beachtet die Liefertermine, die stehen in vielen Kategorien auf 20.04.


Habe gestern etwas bestellt, das auf 20.4. stand. kommt morgen an.

[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag

Tsubi @, Solingen, Montag, 23. März 2020, 13:41 (vor 69 Tagen) @ Bastinho

Das mit der Einschränkung der Artikel betrifft doch "nur" Italien und Frankreich, oder nicht?

Aktuell ist bei fast allen Artikeln ein Hinweis, dass es zu verspäteten Lieferungen kommen kann. In der Praxis kann ich das aktuell nicht bestätigen.

Mir wurde letztens auch ein Artikel mit einer Lieferzeit von 7 Tagen angezeigt. Ware kam am nächsten Tag an.

Hoffnungsträger Südkorea und Corona Info-Tipp

Micawber @, Sauerland, Montag, 23. März 2020, 08:58 (vor 70 Tagen) @ Thomas

In Südkorea sieht es angesichts der sonst finsteren Lage immer noch ausgesprochen gut aus.

Die Zahl der Neuinfektionen pendelt jetzt schon seit einer Woche auf sehr niedrigem Niveau zwischen ca. 200 und unter 100. Also absolut kein Problem im Verhgleich zu anderen Ländern. Inwieweit es dort schon erste Lockerungen der Einschränkungen gab, weiß ich allerdings nicht.

Ein sehr gutes Infoaangebot zu den aktuellen Zahlen und Entwicklungen der Corona-Fälle gibt es übrigens auf Kachelmannwetter. Dort kann man sich zu jedem Land nicht nur die aktuellen Zahlen anschauen, sondern auch den absoluten und prozentualen Zuwachs sowie die Verdoppelungszeit anzeigen lassen.

kachelmannwetter.com/de/corona-virus/europa-afrika/covid19-faelle/20200317-2000z.html

Im Menü kann man andere Kartenausschnitte und weitere Parameter aussuchen. Evtl. muss man allerdings die Seiten mit F5 aktualisieren, bei mir werden im Browser zuächst immer ältere Daten eingeblendet und erst nach F5 gibt es die neuesten Zahlen, die zudem auch immer recht aktuell sind (Zeitpunkt der letzten Aktualisierung werden angezeigt.)

BBC-Bericht zu Südkorea

Micawber @, Sauerland, Montag, 23. März 2020, 13:18 (vor 69 Tagen) @ Micawber

Aktueller Bericht der BBC über die Lage in Südkorea:

bbc.com/news/world-asia-52001837

Hoffnungsträger Südkorea und Corona Info-Tipp

Thomas, Montag, 23. März 2020, 09:08 (vor 70 Tagen) @ Micawber

Evtl. muss man allerdings die Seiten mit F5 aktualisieren, bei mir werden im Browser zuächst immer ältere Daten eingeblendet und erst nach F5 gibt es die neuesten Zahlen

Das liegt am abgespeicherten Link, da ist der Zeitpunkt mit angegeben (20200317). Ist immer schwer deshalb bei Kachelmann Lsezeichen zu hinterlegen. Der neueste Link wäre
kachelmannwetter.com/de/corona-virus/europa-afrika/covid19-faelle/20200323-0800z.html

Hoffnungsträger Südkorea und Corona Info-Tipp

Maja @, Wiesbaden, Montag, 23. März 2020, 11:36 (vor 69 Tagen) @ Thomas

Evtl. muss man allerdings die Seiten mit F5 aktualisieren, bei mir werden im Browser zuächst immer ältere Daten eingeblendet und erst nach F5 gibt es die neuesten Zahlen


Das liegt am abgespeicherten Link, da ist der Zeitpunkt mit angegeben (20200317). Ist immer schwer deshalb bei Kachelmann Lsezeichen zu hinterlegen. Der neueste Link wäre
kachelmannwetter.com/de/corona-virus/europa-afrika/covid19-faelle/20200323-0800z.html

Das liegt leider auch daran, dass dort (und andernorts) nicht so viel getestet wird, wie bei uns.

Am besten ist es, die offiziellen Stellen aufzurufen. Bei Robert-Koch-Institut findet man die Links auf:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

Hoffnungsträger Südkorea und Corona Info-Tipp

Micawber @, Sauerland, Montag, 23. März 2020, 09:13 (vor 70 Tagen) @ Thomas

Evtl. muss man allerdings die Seiten mit F5 aktualisieren, bei mir werden im Browser zuächst immer ältere Daten eingeblendet und erst nach F5 gibt es die neuesten Zahlen


Das liegt am abgespeicherten Link, da ist der Zeitpunkt mit angegeben (20200317). Ist immer schwer deshalb bei Kachelmann Lsezeichen zu hinterlegen. Der neueste Link wäre
kachelmannwetter.com/de/corona-virus/europa-afrika/covid19-faelle/20200323-0800z.html


Danke für den Hinweis.

Hoffnungsträger Südkorea und Corona Info-Tipp

GipsyKing @, Hanoi, Montag, 23. März 2020, 10:02 (vor 69 Tagen) @ Micawber

Für die Twitter-User lohnt sich sonst auch "Risklayer"

https://twitter.com/risklayer?lang=de

[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag

Daniel09 @, Montag, 23. März 2020, 08:46 (vor 70 Tagen) @ Thomas

Frei nach den Missfits, ich weiss der Spruch geht anders, aber das wäre zu unpassend.

Was bringt die neue Woche? Ich bin sicher, dass es zum Ende der Woche neue Anweisungen gibt, wenn nicht bundesweit, dann punktuell in den Ländern. Das basteln wird kein Ende haben.

Übrigens: Amazon hat quasi die Versendung von "normalen" Artikeln ausgesetzt. Beachtet die Liefertermine, die stehen in vielen Kategorien auf 20.04.

Bleibt gesund und zuhause!

Diese Woche wird noch hart und auch wenn es anshceinend laut unserer Tageszeitung in unserem Rgierungsbezirk die Zahlen leicht zurück gehen, glaube, dass es diese Woche insgesamt nochmal weiter hoch geht und erst ab Mitte nächste Woche es wirklich besser wird.

[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag

MDomi, Montag, 23. März 2020, 14:03 (vor 69 Tagen) @ Daniel09

Zahlen gehen zurück? Werden bei euch auch Genesene gemeldet oder war das eine Aussage, die man nicht aus den öffentlichen Zahlen lesen kann? Oder meinte er nur, die Kurve wird weniger steil?

[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag

Raducanu @, Sassenberg, Montag, 23. März 2020, 15:20 (vor 69 Tagen) @ MDomi

Die Zahlen der Neuinfektionen geht (Stand Montag Nachmittag) zurück.
Die letzten beiden Tagen (Sa / So) waren die Neuinfektionen <10% des Vortages (Laut JHU).
Allerdings würde ich noch bis Mi. abwarten, bis alle Zahlen vorliegen und ggf. Nachmeldungen vom Wochenende vorliegen...

[image]

[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag

fussballmuster @, Konstanz, Montag, 23. März 2020, 10:03 (vor 69 Tagen) @ Daniel09

Diese Woche wird noch hart und auch wenn es anshceinend laut unserer Tageszeitung in unserem Rgierungsbezirk die Zahlen leicht zurück gehen, glaube, dass es diese Woche insgesamt nochmal weiter hoch geht und erst ab Mitte nächste Woche es wirklich besser wird.

Mit besser meinst du, dass wir dann einfach so tun als gäbe es den wirtschaftlichen Schaden, der angerichtet wurde, nicht mehr gibt?

Ich glaube, dass noch so einige ihren Job verlieren werden. Für die ist es dann erst so in zwei Jahren wieder "besser".

[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag

BVBMenden ⌂ @, Menden (Sauerland), Montag, 23. März 2020, 14:01 (vor 69 Tagen) @ fussballmuster

Diese Woche wird noch hart und auch wenn es anshceinend laut unserer Tageszeitung in unserem Rgierungsbezirk die Zahlen leicht zurück gehen, glaube, dass es diese Woche insgesamt nochmal weiter hoch geht und erst ab Mitte nächste Woche es wirklich besser wird.


Mit besser meinst du, dass wir dann einfach so tun als gäbe es den wirtschaftlichen Schaden, der angerichtet wurde, nicht mehr gibt?

Ich glaube, dass noch so einige ihren Job verlieren werden. Für die ist es dann erst so in zwei Jahren wieder "besser".

Einige haben aber gerade auch einen extrem kurzen Abzug, oder? ;-)

[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag

Daniel09 @, Montag, 23. März 2020, 11:02 (vor 69 Tagen) @ fussballmuster

Diese Woche wird noch hart und auch wenn es anshceinend laut unserer Tageszeitung in unserem Rgierungsbezirk die Zahlen leicht zurück gehen, glaube, dass es diese Woche insgesamt nochmal weiter hoch geht und erst ab Mitte nächste Woche es wirklich besser wird.


Mit besser meinst du, dass wir dann einfach so tun als gäbe es den wirtschaftlichen Schaden, der angerichtet wurde, nicht mehr gibt?

Ich glaube, dass noch so einige ihren Job verlieren werden. Für die ist es dann erst so in zwei Jahren wieder "besser".

Nein mit besser meine ich, dass es vielleicht eine Lockerung der aktuellen Regeln gibt.

[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag

Raducanu @, Sassenberg, Montag, 23. März 2020, 15:57 (vor 69 Tagen) @ Daniel09

Die wird es frühestens zum Ende der Osterferien geben. Aktuell ist die Situation noch viel zu kritisch. Die Maßnahmen vom Ende der Woche (Kontaktverbot / Ausgangsperren) lassen sich sowieso frühestens Anfang nächster Woche in den Zahlen ablesen.

Wenn sich der Trend bestätigt, dass die Zahl der Neuinfektionen Rückläufig ist, wird man versuchen die Kapazitäten im Gesundheitssystem (Betten, Material, Personal, Testmöglichkeiten) aufzustocken und dann ab Ende April nach und nach die Maßnahmen zurückfahren. Schulen / KiTas als erstes und dann im zwei Wochenrhytmus weitere Maßnahmen

[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag

DB146, Lokschuppen, Montag, 23. März 2020, 19:30 (vor 69 Tagen) @ Raducanu

Die wird es frühestens zum Ende der Osterferien geben. Aktuell ist die Situation noch viel zu kritisch. Die Maßnahmen vom Ende der Woche (Kontaktverbot / Ausgangsperren) lassen sich sowieso frühestens Anfang nächster Woche in den Zahlen ablesen.

Wenn sich der Trend bestätigt, dass die Zahl der Neuinfektionen Rückläufig ist, wird man versuchen die Kapazitäten im Gesundheitssystem (Betten, Material, Personal, Testmöglichkeiten) aufzustocken und dann ab Ende April nach und nach die Maßnahmen zurückfahren. Schulen / KiTas als erstes und dann im zwei Wochenrhytmus weitere Maßnahmen

Das halte ich für sehr realistisch, aber:
- Rücknahme von Maßnahmen sehe ich erst deutlich später (Mitte Mai bis Juni).
- Erst alle Geschäfte, dann Schulen, dann Kitas

[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag

Taifun @, Wolnzach, Montag, 23. März 2020, 20:28 (vor 69 Tagen) @ DB146

Ganz sicher erst Schulen und erst später die Restaurants und Geschäfte.

[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag

Raducanu @, Sassenberg, Montag, 23. März 2020, 20:35 (vor 69 Tagen) @ Taifun

1. Schulen / KiTas
2. Einzelhandelsgeschäfte
3. Restaurants, Kinos, Fitnesstudios (vermutlich auch hier mit Auflagen bzgl. max Kunden/m²)
4. Je nach Entwicklung dann irgendwann mal Großveranstaltungen / Konzerte etc. (hier glaub ich nicht vor Frühherbst, Sep./Okt)

[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag

Franke @, Montag, 23. März 2020, 20:42 (vor 69 Tagen) @ Raducanu

1. Schulen / KiTas
2. Einzelhandelsgeschäfte
3. Restaurants, Kinos, Fitnesstudios (vermutlich auch hier mit Auflagen bzgl. max Kunden/m²)
4. Je nach Entwicklung dann irgendwann mal Großveranstaltungen / Konzerte etc. (hier glaub ich nicht vor Frühherbst, Sep./Okt)


Die ja normal auch ordentlich Vorlauf brauchen und dann die Saison dafür rum ist. Wenn dann Wohltätigkeit/ein Zeichen setzen/Fuck off Corona . . .

Aber es wär dann an der Zeit, die Schneekanonen anzuwerfen, auf zum Winter-Ballermann. ;-)

[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag

Franke @, Montag, 23. März 2020, 19:42 (vor 69 Tagen) @ DB146

Die wird es frühestens zum Ende der Osterferien geben. Aktuell ist die Situation noch viel zu kritisch. Die Maßnahmen vom Ende der Woche (Kontaktverbot / Ausgangsperren) lassen sich sowieso frühestens Anfang nächster Woche in den Zahlen ablesen.

Wenn sich der Trend bestätigt, dass die Zahl der Neuinfektionen Rückläufig ist, wird man versuchen die Kapazitäten im Gesundheitssystem (Betten, Material, Personal, Testmöglichkeiten) aufzustocken und dann ab Ende April nach und nach die Maßnahmen zurückfahren. Schulen / KiTas als erstes und dann im zwei Wochenrhytmus weitere Maßnahmen


Das halte ich für sehr realistisch, aber:
- Rücknahme von Maßnahmen sehe ich erst deutlich später (Mitte Mai bis Juni).
- Erst alle Geschäfte, dann Schulen, dann Kitas


Wie soll sich das Arbeitsleben normalisieren, wenn die Leute ihre Kinder betreuen müssen? Aber alles ist möglich und auch das Gegenteil davon.

Die Erfahrung ist neu, wir fahren auf Sicht, Lernkurven sind steil. ;-)

[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag

FourrierTrans @, Dortmund, Montag, 23. März 2020, 10:31 (vor 69 Tagen) @ fussballmuster

Diese Woche wird noch hart und auch wenn es anshceinend laut unserer Tageszeitung in unserem Rgierungsbezirk die Zahlen leicht zurück gehen, glaube, dass es diese Woche insgesamt nochmal weiter hoch geht und erst ab Mitte nächste Woche es wirklich besser wird.


Mit besser meinst du, dass wir dann einfach so tun als gäbe es den wirtschaftlichen Schaden, der angerichtet wurde, nicht mehr gibt?

Ich glaube, dass noch so einige ihren Job verlieren werden. Für die ist es dann erst so in zwei Jahren wieder "besser".

Das wichtigste ist, die Thematik medizinisch in den Griff zu bekommen. Da machen wir Fortschritte. Dann kommt die wirtschaftliche Frage. Natürlich werden da 2-3 harte Jahre auf uns zukommen, aber das ist alles zu stemmen. Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, viele Branchen brauchten eh eine Frischkur. ;-)

[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag

Ulrich @, Montag, 23. März 2020, 10:37 (vor 69 Tagen) @ FourrierTrans

Diese Woche wird noch hart und auch wenn es anshceinend laut unserer Tageszeitung in unserem Rgierungsbezirk die Zahlen leicht zurück gehen, glaube, dass es diese Woche insgesamt nochmal weiter hoch geht und erst ab Mitte nächste Woche es wirklich besser wird.


Mit besser meinst du, dass wir dann einfach so tun als gäbe es den wirtschaftlichen Schaden, der angerichtet wurde, nicht mehr gibt?

Ich glaube, dass noch so einige ihren Job verlieren werden. Für die ist es dann erst so in zwei Jahren wieder "besser".


Das wichtigste ist, die Thematik medizinisch in den Griff zu bekommen. Da machen wir Fortschritte. Dann kommt die wirtschaftliche Frage. Natürlich werden da 2-3 harte Jahre auf uns zukommen, aber das ist alles zu stemmen. Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, viele Branchen brauchten eh eine Frischkur. ;-)

Gleichzeitig muss man aber vermeiden, dass Unternehmen in die Pleite laufen, Menschen ihre Wohnungen verlieren, etc. Diese Schäden würden auch mittelfristig kaum zu beheben sein.

[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag

Guido @, Montag, 23. März 2020, 11:45 (vor 69 Tagen) @ Ulrich

Gleichzeitig muss man aber vermeiden, dass Unternehmen in die Pleite laufen, Menschen ihre Wohnungen verlieren, etc. Diese Schäden würden auch mittelfristig kaum zu beheben sein.

Ich sehe da auch mehr Licht als Dunkel. Wir halten seit Jahren viele angeschlagene Unternehmen mit Nullzins-Politik am Leben, die sich in Sicherheit wähnten und jetzt urplötzlich weitere Kredite zur Stützung benötigen, weil sie keine Reserven hatten. Da reden wir ja nicht nur von systemrelevanten Unternehmen, sondern von Unternehmen in der kompletten Breite, die einfach ohne die Politik der letzten Jahre nicht bestehen würden und auch nichts unternommen haben resp. denn unternehmen konnten, dass sich dies ändert. Der Status Quo der deutschen Wirtschaft wirkt ergo besser, als er wirklich ist. Die Kredite müssen dann irgendwann zurückgezahlt werden. Verschenkt wird nichts - maximal schnell (siehe Commerzbank) verstaatlicht, wenn es die Unternehmen dann noch gibt und der Staat daran überhaupt Interesse hätte. Die Börsen gehen weiterhin nach unten in Europa. Wir haben in Europa - vor allem auch in Deutschland - ohnehin sehr niedrige Marktkapitalisierungen. China mit seinen enormen Devisenvorräten wird bei den profitableren Unternehmen dann zuschlagen. Alles in allem eine sehr schwierige Situation, die sich hier auch mit viel Geld und Zuspruch nur lösen lässt, wenn die aktuelle Phase nicht zu lang dauert.

[Corona] Hast Du das Wochenende hinter Dir, ist es Montag

Thomas, Montag, 23. März 2020, 10:12 (vor 69 Tagen) @ fussballmuster

Mit besser meinst du,

nein

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