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Neu auf schwatzgelb.de: Scheiß Arbeitsauffassung statt Mentalitätsscheiß (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Sonntag, 06. Oktober 2019, 16:33 (vor 38 Tagen)

Man solle mit dieser Mentalitätsscheiße aufhören, meinte jüngst Kapitän Reus. Recht hat er. Das Problem ist nämlich bereits, dass es einige Spieler gibt, die schon die Mindestanforderungen an das Berufsbild des Profifußballers nur sehr unzureichend erfüllen und es eklatant an den Grundlagen mangeln lassen. Dass man vielleicht lieber einen anderen Fußball spielen möchte, als es der Übungsleiter vorgibt, ist keine gültige Ausrede.


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Neu auf schwatzgelb.de: Scheiß Arbeitsauffassung statt Mentalitätsscheiß

Poeta_Doctus @, Osnabrück, Montag, 07. Oktober 2019, 10:35 (vor 37 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ich will gar nicht abstreiten, dass der eine oder andere deutlich besser gegen den Ball arbeiten kann und muss. Gerade Brandt ist dabei tatsächlich oft auffällig. Einfach komplett auf die "die wollen nur nicht"-Schiene zu gehen, ist mir aber zu einfach. Denn wir haben genug Spieler, die sich auch die Seele aus dem Leib rennen (ohne, dass sie dehalb jeden Ball erobern würden) wie Delaney, Witsel, auch Hakimi ist immer im Vollsprint dabei, Götze läuft in jedem Spiel etc.
Ich halte den Erklörungsansatz von Spielverlagerung.de für nachvollziehbarer, dass viele Spieler aufgrund der Taktik einfach derzeit schlecht aussehen.
Zitat:

Durch dieses behäbige Ballbesitzspiel ist Dortmund auch zunehmend pressinganfällig, was wenig mit der Qualität der Einzelnen, aber viel mit systemischen Fehlern zu hat. Diese Behäbigkeit am Ball, das oftmalige Abbrechen von Angriffen ganz nach Favres Vorstellungen sowie die gewollte Passivität und tiefe Verteidigung bei eigener Führung zeichnen ein Bild, das dann im größeren Diskurs natürlich die klassischen Fragen nach Mentalität und Einstellung aufwerfen, aber am Ende vor allem mit der strategischen Ausrichtung der Mannschaft zu tun haben.

Man muss dem sicher nicht zustimmen, für mich wirkt das jedenfalls recht schlüssig und erklärt auch einiges.
Dumm nur: Sollte diese Erklärung tatsächlich passen, so wird es auch nicht magisch besser, wenn wir mal Erfolgserlebnisse haben, sondern erst, wenn Favre (oder jemand anderes...) seine Taktik überdenkt.

Neu auf schwatzgelb.de: Scheiß Arbeitsauffassung statt Mentalitätsscheiß

Sascha @, Dortmund, Montag, 07. Oktober 2019, 10:50 (vor 37 Tagen) @ Poeta_Doctus

Das betrifft aber doch zwei unterschiedliche Bereiche. Ich sehr vor allem in der Arbeit gegen den Ball viel zu wenig zielgerichtete Bewegung der Offensivspieler und in diesem Bereich sehe ich es genau umgekehrt. Favres Ansatz kann nicht funktionieren, wenn dieses Arbeit nicht konzentriert verrichtet wird.

Seinen Fußball muss man nicht schön finden, aber das er erfolgreich sein kann, hat er mehrmals bewiesen. Zu diesem Fußball gehören auch die Phasen, in denen man sich zurück zieht und den Gegner kommen lässt. Allerdings nicht passiv. Man will das Spiel in ungefährliche Zonen verlagern, in denen der Gegner keine gute Abschlussposition hat, aber aus denen man mit Balleroberungen heraus mit Umschaltsituationen operieren kann. Aber genau diese Kanalisierung des gegnerischen Ballbesitzes erfordert nunmal eine konsequente und genaue Laufarbeit auch der Offensivspieler. Wird die nicht geleistet, kann sich der Gegner völlig frei und nach eigenen Wünschen in unserer Hälfte verteilen.

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Poeta_Doctus @, Osnabrück, Montag, 07. Oktober 2019, 23:45 (vor 36 Tagen) @ Sascha

Alles möglich. Für mich sind beide Erklärungsansätze eigentlich undenkbar, also sowohl dass ein Fachmann wie Favre so stur an einer nicht funktionierenden Taktik festhält als auch dass so viele Spieler einfach eine Kein-Bock-Mentalität haben sollen.
Aber irgendwo muss es ja dran liegen.

Neu auf schwatzgelb.de: Scheiß Arbeitsauffassung statt Mentalitätsscheiß

bastlke @, Kempten, Montag, 07. Oktober 2019, 08:02 (vor 37 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Inhaltlich bin ich völlig bei dir - guter Text, der so auch mein Empfinden völlig widerspiegelt.

Disziplin

Will Kane @, Saarbrücken, Sonntag, 06. Oktober 2019, 18:40 (vor 38 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Gestern habe ich das Spiel mit einigen Freunden im Stadion miterlebt. Der Trip in den Breisgau ist immer recht lustig, An- und Abreise sind angenehm und dauern auch nicht so sehr lang. Macht auch immer Spaß, mitten unter Freiburganhängern zu sitzen. War auch gestern wieder so, nur dass das Spiel selbst und das Ergebnis weniger prickelnd waren ;-)

Möglicherweise liegt es daran, dass man in einem recht kleinen Stadion mehr mitbekommt als in einem großen oder am TV-Gerät ohnehin. Aber bereits zu Beginn des Spiels hat sich mir ein Eindruck aufgedrängt, der sich im weiteren Verlauf der Begegnung weiter verstärkt hat und auch nach der berühmten Nacht, die man erst einmal nach einem ärgerlichen Ereignis darüber schlafen soll, nicht nachgelassen hat.

Es handelt sich dabei nicht um konkret fassbare Dinge wie individuelle Fehler und auch nicht um taktische Aspekte, die bei genauerem Nachdenken nachvollziehbar werden. Dazu könnte ich einiges anmerken, tue dies vielleicht auch noch. Wobei dieser Eindruck, der sich mir aufdrängt, doch etwas mit taktischer Ausrichtung zu tun hat. Allerdings sehr indirekt und auch und gerade den jeweiligen Gegner miteinbeziehend. Ein Freund der Esotherik bin ich nicht und ich maße mir auch nicht an, in die Köpfe der Spieler hineinzuschauen, aber dieser Eindruck ist eben sehr nachdrücklich. Weshalb ich ihn hier auch wiedergebe.

Die letzten 3 Ligaspiele haben wir nicht verloren, wir haben sie aber auch nicht gewonnen. Es waren unterschiedliche Gegner, mal hatten wir etwas Pech, mal etwas Glück. Gemeinsam war allen dreien (bei graduell unterschiedlicher Ausprägung), dass sie ähnlich gegen uns agiert haben. Tief und kompakt stehen, nicht die Räume für unser Spiel zulassen durch ballorientiertes Verschieben und Zulaufen. Gerne mit einer Fünferkette gegen den Ball. Und auf Konter lauernd. Das alles sehr diszipliniert durchziehend. Weil man weiß, dass nur ein konsequentes und diszipliniertes Anwenden dieser Spielweise den angestrebten Erfolg bringt, nämlich den Punktgewinn. Und wohlwissend, dass man das nächste Spiel (sollte es nicht gegen Bayern sein) wieder mit einer anderen Ausrichtung angehen wird.

Unser Ziel ist es, solche Spiele zu gewinnen. Und man muss davon ausgehen, dass unseren Spielern sehr wohl klar ist, wie sie gegen solche Gegner zu spielen haben. Und genau das scheint sie zu nerven. So jedenfalls mein Eindruck. Dabei meine ich nicht die Vorgaben des Trainers. Jeder dieser (vornehmlich Offensiv-)Spieler weiß, dass es da zwar unterschiedliche Nuancen, aber im Grundsatz keine Alternative gibt. Folgender Gedanke könnte es sein, der einigen (wahrscheinlich zuvielen) Spielern durch den Kopf geht: ‚Oh nein, nicht schon wieder...‘. Klar liegen die Stärken unserer Offensivspieler vornehmlich beim Tempospiel in den freien Raum hinein. Aber diese freien Räume gibt es halt gegen diese Gegner nicht, man muss sie sich (auch wenn das abgedroschen klingen mag) mit Geduld, Konsequenz, Konzentration, Präzision und Disziplin erspielen. Das heißt dann eben auch, es 99 mal zu versuchen, den Raum zu öffnen und damit die eventuelle Torchance zu kreieren - und 99mal damit zu scheitern. Um es dann beim einhundertsten mal zu schaffen.

Für Topteams, die das Spiel selbst bestimmen wollen und müssen, ist das keine große Neuigkeit. Aber die Defensivmechanismen sind heute andere als noch vor 10 Jahren und sie werden immer konsequenter angewandt. Da haben es auch Spitzenteams wie Liverpool oder ManCity schwer gegen entsprechend spielende Gegner. Und ab und an lässt man auch Punkte gegen solche Teams. Aber meistens gewinnt man eben doch noch knapp, und wenn es in der Nachspielzeit ist. Weil man eben sein Spiel von Anpfiff bis Abpfiff konzentriert und konsequent durchzieht. Und das tun wir eben nicht.

Gegen ‚mitspielende‘ Gegner, auch gegen Pressingteams, sehen wir immer besser aus. Nicht, dass man gegen solche Teams ohne Disziplin auskäme. Aber es ist schon etwas anderes, wenn ich meine eigenen Stärken in einem Spiel öfters ausspielen kann, als wenn ich wie ein Uhrwerk funktionieren muss, um dies einmal zu erreichen.

Diese Art von Disziplin sehe ich bei uns in unserem Offensivspiel nur unzureichend ausgeprägt. Für mich durchaus ein entscheidender Grund, warum es mit zunehmendem Spielverlauf zu immer mehr Ungenauigkeiten im Passspiel kommt bis hin zu Schlampigkeiten. Die dann eben dazu beitragen, dass nicht die notwendigen Räume geschaffen werden, dafür aber Kontermöglichkeiten für den Gegner.

Wobei unsere Defensivproblematik noch einmal eine andere Baustelle ist und mMn auch andere Ursachen hat. Dafür aber nach meiner Einschätzung ‚leichter‘ zu beheben ist. Aber dazu vielleicht an anderer Stelle mehr.

Disziplin

bobschulz @, MS, Montag, 07. Oktober 2019, 00:20 (vor 37 Tagen) @ Will Kane

Gestern habe ich das Spiel mit einigen Freunden im Stadion miterlebt. Der Trip in den Breisgau ist immer recht lustig, An- und Abreise sind angenehm und dauern auch nicht so sehr lang. Macht auch immer Spaß, mitten unter Freiburganhängern zu sitzen. War auch gestern wieder so, nur dass das Spiel selbst und das Ergebnis weniger prickelnd waren ;-)

Möglicherweise liegt es daran, dass man in einem recht kleinen Stadion mehr mitbekommt als in einem großen oder am TV-Gerät ohnehin. Aber bereits zu Beginn des Spiels hat sich mir ein Eindruck aufgedrängt, der sich im weiteren Verlauf der Begegnung weiter verstärkt hat und auch nach der berühmten Nacht, die man erst einmal nach einem ärgerlichen Ereignis darüber schlafen soll, nicht nachgelassen hat.

Es handelt sich dabei nicht um konkret fassbare Dinge wie individuelle Fehler und auch nicht um taktische Aspekte, die bei genauerem Nachdenken nachvollziehbar werden. Dazu könnte ich einiges anmerken, tue dies vielleicht auch noch. Wobei dieser Eindruck, der sich mir aufdrängt, doch etwas mit taktischer Ausrichtung zu tun hat. Allerdings sehr indirekt und auch und gerade den jeweiligen Gegner miteinbeziehend. Ein Freund der Esotherik bin ich nicht und ich maße mir auch nicht an, in die Köpfe der Spieler hineinzuschauen, aber dieser Eindruck ist eben sehr nachdrücklich. Weshalb ich ihn hier auch wiedergebe.

Die letzten 3 Ligaspiele haben wir nicht verloren, wir haben sie aber auch nicht gewonnen. Es waren unterschiedliche Gegner, mal hatten wir etwas Pech, mal etwas Glück. Gemeinsam war allen dreien (bei graduell unterschiedlicher Ausprägung), dass sie ähnlich gegen uns agiert haben. Tief und kompakt stehen, nicht die Räume für unser Spiel zulassen durch ballorientiertes Verschieben und Zulaufen. Gerne mit einer Fünferkette gegen den Ball. Und auf Konter lauernd. Das alles sehr diszipliniert durchziehend. Weil man weiß, dass nur ein konsequentes und diszipliniertes Anwenden dieser Spielweise den angestrebten Erfolg bringt, nämlich den Punktgewinn. Und wohlwissend, dass man das nächste Spiel (sollte es nicht gegen Bayern sein) wieder mit einer anderen Ausrichtung angehen wird.

Unser Ziel ist es, solche Spiele zu gewinnen. Und man muss davon ausgehen, dass unseren Spielern sehr wohl klar ist, wie sie gegen solche Gegner zu spielen haben. Und genau das scheint sie zu nerven. So jedenfalls mein Eindruck. Dabei meine ich nicht die Vorgaben des Trainers. Jeder dieser (vornehmlich Offensiv-)Spieler weiß, dass es da zwar unterschiedliche Nuancen, aber im Grundsatz keine Alternative gibt. Folgender Gedanke könnte es sein, der einigen (wahrscheinlich zuvielen) Spielern durch den Kopf geht: ‚Oh nein, nicht schon wieder...‘. Klar liegen die Stärken unserer Offensivspieler vornehmlich beim Tempospiel in den freien Raum hinein. Aber diese freien Räume gibt es halt gegen diese Gegner nicht, man muss sie sich (auch wenn das abgedroschen klingen mag) mit Geduld, Konsequenz, Konzentration, Präzision und Disziplin erspielen. Das heißt dann eben auch, es 99 mal zu versuchen, den Raum zu öffnen und damit die eventuelle Torchance zu kreieren - und 99mal damit zu scheitern. Um es dann beim einhundertsten mal zu schaffen.

Für Topteams, die das Spiel selbst bestimmen wollen und müssen, ist das keine große Neuigkeit. Aber die Defensivmechanismen sind heute andere als noch vor 10 Jahren und sie werden immer konsequenter angewandt. Da haben es auch Spitzenteams wie Liverpool oder ManCity schwer gegen entsprechend spielende Gegner. Und ab und an lässt man auch Punkte gegen solche Teams. Aber meistens gewinnt man eben doch noch knapp, und wenn es in der Nachspielzeit ist. Weil man eben sein Spiel von Anpfiff bis Abpfiff konzentriert und konsequent durchzieht. Und das tun wir eben nicht.

Gegen ‚mitspielende‘ Gegner, auch gegen Pressingteams, sehen wir immer besser aus. Nicht, dass man gegen solche Teams ohne Disziplin auskäme. Aber es ist schon etwas anderes, wenn ich meine eigenen Stärken in einem Spiel öfters ausspielen kann, als wenn ich wie ein Uhrwerk funktionieren muss, um dies einmal zu erreichen.

Diese Art von Disziplin sehe ich bei uns in unserem Offensivspiel nur unzureichend ausgeprägt. Für mich durchaus ein entscheidender Grund, warum es mit zunehmendem Spielverlauf zu immer mehr Ungenauigkeiten im Passspiel kommt bis hin zu Schlampigkeiten. Die dann eben dazu beitragen, dass nicht die notwendigen Räume geschaffen werden, dafür aber Kontermöglichkeiten für den Gegner.

Wobei unsere Defensivproblematik noch einmal eine andere Baustelle ist und mMn auch andere Ursachen hat. Dafür aber nach meiner Einschätzung ‚leichter‘ zu beheben ist. Aber dazu vielleicht an anderer Stelle mehr.

Ich finde Disziplin offensiv auch nicht zielführend. Offensiv muss es wild, verrückt und unvorhersehbar für den Gegner zugehen (optimalerweise nicht für den Mitspieler!). Wenn die Gegner aber wissen (Beispiel Heimspiel Bremen) Dahoud schießt freistehend bei freier Schussbahn aus 16 Metern nicht aufs Tor sondern spielt wieder nach außen um sich als Team näher ans Tor zu kombinieren, dann muss man Mo D nicht verteidigen. Das Risiko, dass er abzieht ist gering, quasi minim, wie die Alpenländler sagen. Und 2 Pässe bis zum Abschluss sind derzeit nicht 2 perfekt eingespielte Überraschungsmomente, sondern 2 Fehlerquellen mehr.
Defensiv müssen die vorderen Spieler natürlich diszipliniert mitarbeiten, aber offensiv ist Disziplin der Tod der Kreativität. Ein Mix aus verrückten Einzelaktionen wie Dribblings und Weitschüssen mit Doppelpässen und durch Rotation und eingespielte Laufwege erreichten Mannschaftsergebnissen wäre optimal, da nicht so vorhersehbar wie derzeit. Schnelle Seitenverlagerungen (ohne dass das zentrale MF den Ball berührt!) wären erfolgversprechender als der Abwehr immer 20-25 Sekunden Zeit zur Verlagerung zu geben. Mir fallen offensiv viele Optimierungsansätze ein, aber die mangelnde Hingabe etwa eines Brandt auszumerzen, der 2 Meter vom Ballführenden Gegner stehen bleibt ohne ihn am gezielten Abspiel zu hindern, wird eine Herkulesaufgabe.

Disziplin

Will Kane @, Saarbrücken, Montag, 07. Oktober 2019, 00:51 (vor 37 Tagen) @ bobschulz

Mit Disziplin meine ich, das Spiel konsequent durchzuziehen, bis sich die Lücke auftut. Da muss es dann das kreative Moment gefragt. Dass Seitenverlagerungen nach Überladungen eine Möglichkeit sind, ist unbestritten. Aber bei diszipliniert spielenden Gegnern kann dieses taktische Variante auch schnell wirkungslos werden. Pep weiß ein Lied davon zu singen. Zum disziplinierten Offensivspiel gehört es u.a. auch, seinen Defensivaufgaben nachzukommen.

Disziplin

Flankengott ⌂ @, Dortmund, Montag, 07. Oktober 2019, 10:03 (vor 37 Tagen) @ Will Kane

Wir spielen doch oftmals so lange bis sich eine bespielbare Lücke auftut. Dann geht der Ball aber trotzdem sehr oft wieder nach hinten und die gerissene Lücke wird nicht bespielt.
Fällt mir sehr oft leider bei Witsel auf. Selten, dass da mal der Risikopass in die Lücke gespielt wird. Hinten rum erhöht die Passquote.

Disziplin

Will Kane @, Saarbrücken, Montag, 07. Oktober 2019, 11:37 (vor 37 Tagen) @ Flankengott

Dass uns mMn im zentralen Mittelfeld ein Spieler fehlt, der im entscheidenden Moment den Risikopass spielt, habe ich bereits einige Male hier angemerkt. Ein solcher Spieler fehlt uns seit dem Fortgang Gündogans. Theoretisch wäre dies Dahouds Rolle, praktisch hat sich das bis jetzt zumindest nicht bestätigt.

Bei sehr tief stehenden Gegnern müssen solche Pässe (wenn sich denn die Möglichkeit ergibt) aber auch kurz vor dem Strafraum erfolgen. Das geht aber nur, wenn die Vorbereitung durch sauberes Passspiel erfolgt. Da sehe ich Defizite, mit Ausnahme vielleicht von Götze und partiell Sancho.

Disziplin

dozer, Montag, 07. Oktober 2019, 13:33 (vor 37 Tagen) @ Will Kane

Dann ist Götze aber in der Spitze verschenkt und im Mittelfeld beraubt man sich eben dieser Qualität. Das Favre nicht sieht, dass Götze der perfekte 8er ist...argh!

Neu auf schwatzgelb.de: Scheiß Arbeitsauffassung statt Mentalitätsscheiß

Cthulhu @, Essen, Sonntag, 06. Oktober 2019, 18:23 (vor 38 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ich meckere ja selten über Rechtschreibung, Fehler passieren auch immer, aber dem Artikel würde es wirklich gut tun, wenn da nochmal jemand Korrektur liest, teilweise fehlen einzelne Buchstaben oder Wörter sind zusammen gerückt, das liest sich etwas unschön.

Inhaltlich kriegt das ganze meine volle Zustimmung, grade weil sich wieder viel Frust auf der Trainer zu fokussieren scheint - mit Favres Stil nicht klar zu kommen kann ich aus Sicht des Zuschauers nachvollziehen, aber ich glaube auch nicht, dass die Anweisung oder Vorstellung des Trainers ist, in Führung runter zu schalten und pomadig zu werden.

++ Doppel-Plus -kt-

Floatdownstream @, Lünen, Sonntag, 06. Oktober 2019, 17:27 (vor 38 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

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Neu auf schwatzgelb.de: Scheiß Arbeitsauffassung statt Mentalitätsscheiß

Alones @, Budapest, Sonntag, 06. Oktober 2019, 16:53 (vor 38 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Die Einschätzung kann man so unterschreiben. Nur scheinen die Probleme bei uns so grundsätzlicher Natur zu sein, dass ich nicht wüsste, wie man das so auf die Schnelle abstellen könnte. Eine falsche Taktik kann man korrigieren. Aber wie soll man jemanden eine beschissene Berufsauffassung austreiben? Das geht jetzt im Grunde schon seit Jahren so und auch die Verpflichtung von Sammer & Kehl haben da keinerlei Besserung bewirkt. In der Vergangenheit konnte man ja wenigstens noch den Anschlag als Argument gelten lassen, warum es in der Mannschaft nicht stimmt. Mittlerweile gilt das nicht mehr. Es kann doch nicht sein, dass wir hier über so grundsätzliche Fragen wie die mangelnde Einstellung zum eigenen Job diskutieren müssen. Mir fehlen da wirklich die Worte. Ich meine, ein Julian Brandt z.B. kommt zum BVB und meint jetzt hier ein bisschen Larifarifußball spielen zu können. Was soll man dazu sagen? Und wie soll man den Leuten das austreiben? Ich sehe da keine anderen Lösungsansätze mehr, außer einen Trainerwechsel. Ich bin kein Freund davon, aber ein anderer Ansatz kann mitunter zu besseren Ergebnissen führen.

Neu auf schwatzgelb.de: Scheiß Arbeitsauffassung statt Mentalitätsscheiß

Taifun @, Wolnzach, Sonntag, 06. Oktober 2019, 21:08 (vor 38 Tagen) @ Alones

Naja, einen harten und unbequemen Trainer wie TT wollten die Fans hier nicht, Watzke wollte ihn auch nicht. Tuchel hatte an der Linie in einem Spiel mehr Energie als Favre in einer ganzen Saison zeigt.

Es hat seine Gründe, warum wir seit seinem Abgang keinen Titel mehr geholt haben und heute realistisch gesehen nur noch Durchschnitt in der Liga sind.

Ich halte TT weiterhin für den besten BVB-Trainer der 2000er Jahre nach Kloppo. Favre ist bei weitem zu lieb. Lieb ist häßliche Schwester von nett.

Julian Brandt

Blackyellow @, Sonntag, 06. Oktober 2019, 18:17 (vor 38 Tagen) @ Alones

Was erwartet man von Julian Brandt auf dem Flügel?
Das 1vs1 ist bekanntlich nicht seine Stärke. Wenn er nicht fürs Zentrum eigeplant ist, kann ich den Transfer nicht nachvollziehen. Er kann das Spiel nicht schnell machen. Es ist wie immer, die Transfers von U20 Spielern sitzen. Der Rest naja...
Ein Rashica beispielsweise auf der Position hätte so viel mehr Sinn gemacht.

Julian Brandt

Poeta_Doctus @, Osnabrück, Montag, 07. Oktober 2019, 10:25 (vor 37 Tagen) @ Blackyellow

Was erwartet man von Julian Brandt auf dem Flügel?
Das 1vs1 ist bekanntlich nicht seine Stärke. Wenn er nicht fürs Zentrum eigeplant ist, kann ich den Transfer nicht nachvollziehen. Er kann das Spiel nicht schnell machen. Es ist wie immer, die Transfers von U20 Spielern sitzen. Der Rest naja...
Ein Rashica beispielsweise auf der Position hätte so viel mehr Sinn gemacht.

Rashica hat meiner Einschätzung nach ein absolut beschissenes Passspiel und eignet sich für Favres Ballbesitzansatz mal gar nicht.

Julian Brandt - Work-Life-Balance

Thomas ⌂ @, Montag, 07. Oktober 2019, 09:03 (vor 37 Tagen) @ Blackyellow

Julian Brandt sieht auf dem Feld aus, wie Feierabendkick auf den Rheinwiesen mit den Arbeitskollegen. After Work Football quasi. Er macht einfach alles richtig.

Julian Brandt - Work-Life-Balance

Sascha @, Dortmund, Montag, 07. Oktober 2019, 09:22 (vor 37 Tagen) @ Thomas

Ich weiß wirklich nicht, wie dieser Transfer intern abgesprochen warund mit welcher Perspektive man ihn getätigt hat. Ja, Brandt ist technisch wirklich ein richtig guter Spieler und er hat in Leverkusen eine gute Rolle gespielt. Aber sein Stärkenprofil und seine Wunschposition stehen fast gegensätzlich zu den Anforderungen und Vorstellungen von Favre. Selbst die Reusrolle scheint er ihm kaum zuzutrauen, weil seine Arbeit nach hinten dafür noch einmal schwächer ist.

Julian Brandt

Schnippelbohne @, Bauernland, Montag, 07. Oktober 2019, 09:31 (vor 37 Tagen) @ Sascha

Ganz nüchtern und ohne Polemik: Selbst wenn Favre diese Saison erfolgreich ist, wird er maximal noch eine Saison dranhängen - meine These. Er ist nicht mehr der Jüngste, sein Nervenkostüm ist nicht das allerdickste und seiner Frau hat es im französischsprachigen Raum eh besser gefallen. Also unterstelle ich mal, dass der Brandt-Transfer im Zweifel nicht schwerpunktmäßig auf Favre-Fußball abgestimmt ist, sondern langfristig zu sehen ist. Reus-Nachfolger bzw. Reus-Back Up, wenn der verletzt ist. Und ansonsten ist er ja auch auf anderen Positionen einsetzbar. Ich halte seinen Transfer nach wie vor für richtig. Ihn jetzt zum Sündenbock einer Schwächephase der ganzen Mannschaft abzustempeln, wo er bislang kaum mal 90 Minuten spielen durfte, ist zu kurz gesprungen. In Prag hat er gut gespielt.
Die Krise (wenn man das so nennen will) hat viele Ursachen.

Julian Brandt

Sascha @, Dortmund, Montag, 07. Oktober 2019, 09:36 (vor 37 Tagen) @ Schnippelbohne

Brandts Arbeit im defensiven Bereich ist unterirdisch und das liegt zu einem deutlichen Teil auch an Brandt selber, der da einfach viel zu wenig mitarbeitet. Aber natürlich ist er da nicht der Alleinschuldige. Seine Nebenleute sind da aktuell auch nur minimal engagierter unterwegs.

Aber darum ging es mir auch nicht. Man wird diesen Transfer ja nicht getätigt haben mit der Perspektive, dass Favre "eh nur noch eine Saison da ist", sondern von einer längerfristigen Zusammenarbeit ausgegangen sein. Und da ist dann eben eine deutliche Lücke zwischen dem, was Favre braucht und dem, was Brandt bietet.

Julian Brandt

Gazelle @, Montag, 07. Oktober 2019, 12:28 (vor 37 Tagen) @ Sascha

Brandts Arbeit im defensiven Bereich ist unterirdisch und das liegt zu einem deutlichen Teil auch an Brandt selber, der da einfach viel zu wenig mitarbeitet. Aber natürlich ist er da nicht der Alleinschuldige. Seine Nebenleute sind da aktuell auch nur minimal engagierter unterwegs.

Das bezieht sich aber nicht nur auf die defensive Arbeit. Der scheint grundsaetzlich keinen Bock aufs Laufen zu haben. Beim Spiel in Prag, wo ihm allgemein eine gute Leistung bescheinigt wurde, ist es mir bei den beiden Kontertoren, die er mit seinen schoenen Paessen klasse eingeleitet hat, aufgefallen, dass er nachdem der Ball seinen Fuss verlassen hat, nahezu stehen bleibt anstatt hinterher zu gehen um sich am Strafraum als Anspielstation anzubieten, falls das noetig werden sollte. Zumal er bei dem Spiel als nomineller Stuermer aufgeboten wurde und damit seine Aufgabe bei Kontern wohl kaum darin liegen kann, diese nach hinten abzusichern.

Julian Brandt

Nietzsche, Montag, 07. Oktober 2019, 12:32 (vor 37 Tagen) @ Gazelle

Beim Spiel in Prag, wo ihm allgemein eine gute Leistung bescheinigt wurde, ist es mir bei den beiden Kontertoren, die er mit seinen schoenen Paessen klasse eingeleitet hat, aufgefallen, dass er nachdem der Ball seinen Fuss verlassen hat, nahezu stehen bleibt anstatt hinterher zu gehen um sich am Strafraum als Anspielstation anzubieten, falls das noetig werden sollte. Zumal er bei dem Spiel als nomineller Stuermer aufgeboten wurde und damit seine Aufgabe bei Kontern wohl kaum darin liegen kann, diese nach hinten abzusichern.

Das beurteile ich anders. Wenn wir kontern bleiben öfter mal sechs Leute sehr weit hinten und traben gaaaaanz gemächlich zur Mittellinie. Es würde mich wundern, wenn das keine Vorgabe wäre.
Man kann den Konter ja auch abbrechen und dann geduldig nach hinten spielen. Das machen wir in ca. 70% der Fälle so.

Julian Brandt

bambam191279 @, Dortmund, Montag, 07. Oktober 2019, 09:41 (vor 37 Tagen) @ Sascha

Brandts Arbeit im defensiven Bereich ist unterirdisch und das liegt zu einem deutlichen Teil auch an Brandt selber, der da einfach viel zu wenig mitarbeitet. Aber natürlich ist er da nicht der Alleinschuldige. Seine Nebenleute sind da aktuell auch nur minimal engagierter unterwegs.

Aber darum ging es mir auch nicht. Man wird diesen Transfer ja nicht getätigt haben mit der Perspektive, dass Favre "eh nur noch eine Saison da ist", sondern von einer längerfristigen Zusammenarbeit ausgegangen sein. Und da ist dann eben eine deutliche Lücke zwischen dem, was Favre braucht und dem, was Brandt bietet.

Aber die Frage ist doch auch, was braucht Favre?
Ich meine, Offensiv sollte Brandt über jeden Zweifel erhaben sein.
Er ist nicht langsam, hat nen guten Abschluss, ist technisch stark und kann den entscheidenden Pass spielen.
Zudem kann er aussen eingesetzt werden oder aber als 10er (8er kann ich nicht bewerten).
Stand jetzt liegt es doch an Brandt zu zeigen dass er den nächsten Schritt machen möchte und sich beim BVB etablieren will.
Chancen sich zu zeigen bekommt er ja und dann kann man nicht Favre die Schuld geben,wenn es am 1x1 des Fussballs bei ihm hapert. Nämlich kämpfen und rennen.

LG
Bambam

Julian Brandt

bastlke @, Kempten, Montag, 07. Oktober 2019, 08:12 (vor 37 Tagen) @ Blackyellow

Ganz klar, Brandt spielt nicht auf seiner bevorzugten Position. Das schützt ihn vor fehlender Einsatzbereitschaft oder miserablem Passsspiel nicht, das kann man von ihm schon erwarten. Auch nach einem verlorenen Pass mal etwas leidenscahftlicher nachzusetzen, sollte in dieser Gehaltsklasse im Preis integriert sein :-)

Julian Brandt

MDomi, Sonntag, 06. Oktober 2019, 21:27 (vor 38 Tagen) @ Blackyellow

Vollen Einsatz, jeder Zeit. Mehr erwarte ich nicht. Es darf immer auch was schief laufen und man darf auch schlechte Form haben.

Aber DAS ist für mich Verweigerung.

Julian Brandt

stfn84 @, Köln, Montag, 07. Oktober 2019, 08:16 (vor 37 Tagen) @ MDomi

Du warst also einer der wenigen Anhänger von André Schürrle?

Julian Brandt

bobschulz @, MS, Montag, 07. Oktober 2019, 08:48 (vor 37 Tagen) @ stfn84

Du warst also einer der wenigen Anhänger von André Schürrle?

Man kann halt aus einem Ackergaul kein Rennpferd machen. :-)
Aber man kann von einem Fußballer- anders als von Pferden!- auch die Rückwärtsbewegung erwarten. Und da sehe ich die massive Kritik an Julian Brandt schon als gerechtfertigt. Natürlich ist Brandt nicht der typische "über den Kampf zum Spiel" kommen Typ, aber ein Misch aus Schürrles Einsatzwillen und Brandts technischen Fertigkeiten wäre vielversprechender als diese Özil-Einstellung.
Wir verlangen ja nichts Unmögliches.

Julian Brandt

stfn84 @, Köln, Montag, 07. Oktober 2019, 09:21 (vor 37 Tagen) @ bobschulz

Man kann und sollte jeden Spieler für eine unzureichende Leistung kritisieren dürfen. Die Art und die Vehemenz gehen mir dann aber doch zu weit. Es gab bisher neun Pflichtspiele, in denen Julian Brandt selten überzeugen konnte. Ihn nun aber in erster Linie an den Pranger zu stellen halte ich dann doch für verfrüht. Zudem habe ich es bisher nicht so empfunden, dass er keine Defensivarbeit verrichten würde. Da gibt es noch andere Kaliber.

Zudem: Schürrle kann man zwar vorhalten, dass er seine fußballerischen Fähigkeiten bei uns nie dauerhaft zeigte. Fehlenden Einsatzwillen, der in der hiesigen Diskussion ja ausreichen würde um von den Fans akzeptiert zu werden, aber nicht. Dennoch wurde er sarkastisch begleitet. Ist mir mitunter einfach zu doof.

Julian Brandt

bambam191279 @, Dortmund, Montag, 07. Oktober 2019, 09:24 (vor 37 Tagen) @ stfn84

Man kann und sollte jeden Spieler für eine unzureichende Leistung kritisieren dürfen. Die Art und die Vehemenz gehen mir dann aber doch zu weit. Es gab bisher neun Pflichtspiele, in denen Julian Brandt selten überzeugen konnte. Ihn nun aber in erster Linie an den Pranger zu stellen halte ich dann doch für verfrüht. Zudem habe ich es bisher nicht so empfunden, dass er keine Defensivarbeit verrichten würde. Da gibt es noch andere Kaliber.

Brandt steht halt gefühlt sinnbildlich für die leeren Auftritte des BVB.
Wenn der auf dem Platz steht, möchte man ihn am liebsten im Arm nehmen.
Und weil ja die Lauf und Kampfbereitschaft derzeit ein großes Manko zu sein scheint, fällt es bei einem Einwechselspieler halt eher auf....
Der kommt in der 65. min (abgesehen von Freiburg) und wird beim zurücklaufen gefühlt von Hazard oder Reus überholt, die schon von Anfang an gespielt haben.

LG
Bambam

Julian Brandt

stfn84 @, Köln, Montag, 07. Oktober 2019, 09:43 (vor 37 Tagen) @ bambam191279

Rein von den Kilometern pro Spiel (bzw. pro Minute) liegt er knapp "vor" Hazard und Sancho.

Brandt: 39,63 km in 310 Minuten (0,127 km/Min)
Hazard: 53,27 km in 425 Minuten (0,125 km/Min)
Sancho: 66,16 km in 540 Minuten (0,123 km/Min)

Julian Brandt

FliZZa @, Sersheim, Montag, 07. Oktober 2019, 09:45 (vor 37 Tagen) @ stfn84

Rein von den Kilometern pro Spiel (bzw. pro Minute) liegt er knapp "vor" Hazard und Sancho.

Brandt: 39,63 km in 310 Minuten (0,127 km/Min)
Hazard: 53,27 km in 425 Minuten (0,125 km/Min)
Sancho: 66,16 km in 540 Minuten (0,123 km/Min)

"Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast"
Das ist ja das schöne an Statistiken, man kann damit fast alles belegen wenn man denn will.

Bei Brandt dürfte das Problem sein, dass er eben nur nebenher/hinterher trabt und so auf seine Kilometer kommt. Ob er die richtigen Wege geht und den Gegner entscheident stört wird hier halt 0 ersichtlich.

Julian Brandt

stfn84 @, Köln, Montag, 07. Oktober 2019, 09:46 (vor 37 Tagen) @ FliZZa

Das stimmt natürlich.
Aber das ist doch etwas was man nicht wirklich belegen kann. Es wird auch Szenen geben, in denen er den Gegner gut zustellt/verteidigt.

Wir sind uns sicher einig, dass mehr von ihm kommen muss. Warum man ihn aber jetzt schon so kritisch begleitet verstehe ich nicht.

Julian Brandt

bambam191279 @, Dortmund, Montag, 07. Oktober 2019, 09:51 (vor 37 Tagen) @ stfn84

Das stimmt natürlich.
Aber das ist doch etwas was man nicht wirklich belegen kann. Es wird auch Szenen geben, in denen er den Gegner gut zustellt/verteidigt.

Wir sind uns sicher einig, dass mehr von ihm kommen muss. Warum man ihn aber jetzt schon so kritisch begleitet verstehe ich nicht.

Dass er derzeit definitiv zuviel auf die Fresse bekommt und als Wurzel allen Übels gesehen wird, finde ich auch nicht richtig.
Aber bei ihm stimmt halt derzeit wirklich vieles nicht.
Und wenn man sich natürlich auf ihn fokussiert sieht man eher "falsches" Verhalten als um ihn herum.
Ist nicht ganz fair, aber so läuft es nunmal.
Er agiert derzeit maximal unglücklich und ich behaupte, würde er jetzt abfangen zu grätschen wäre er direkt nen Kandidat für rot.
Seine Zweikampfführung und seine Sprints in der Rückwärtsbewegung sind aber maximal ausbaufähig.
LG
Bambam

Julian Brandt

bobschulz @, MS, Montag, 07. Oktober 2019, 10:34 (vor 37 Tagen) @ bambam191279

Das stimmt natürlich.
Aber das ist doch etwas was man nicht wirklich belegen kann. Es wird auch Szenen geben, in denen er den Gegner gut zustellt/verteidigt.

Wir sind uns sicher einig, dass mehr von ihm kommen muss. Warum man ihn aber jetzt schon so kritisch begleitet verstehe ich nicht.


Dass er derzeit definitiv zuviel auf die Fresse bekommt und als Wurzel allen Übels gesehen wird, finde ich auch nicht richtig.
Aber bei ihm stimmt halt derzeit wirklich vieles nicht.
Und wenn man sich natürlich auf ihn fokussiert sieht man eher "falsches" Verhalten als um ihn herum.
Ist nicht ganz fair, aber so läuft es nunmal.
Er agiert derzeit maximal unglücklich und ich behaupte, würde er jetzt abfangen zu grätschen wäre er direkt nen Kandidat für rot.
Seine Zweikampfführung und seine Sprints in der Rückwärtsbewegung sind aber maximal ausbaufähig.
LG
Bambam

Ich sehe ihn auch sehr kritisch, denke aber dass für ihn wie die ganze Mannschaft auch einfach nur ein großes Erfolgserlebnis fehlt, um das Selbstvertrauen zurück zu bekommen, das noch an der Alten Försterei liegt. Geht Brandts Schuss gegen Barcelona rein und wir gewinnen dadurch (viele Wenns, ich weiß!) wäre sicher etwas mehr Euphorie im Umfeld und der Mannschaft entstanden,
man hätte sich auch etwas besser gefühlt und es wäre nicht so ein
"im Moment läuft Alles Scheiße" Gefühl aufgekommen. Sondern eine breitere Brust. MMn hat das Barca -Spiel so nämlich eher sogar zu Ernüchterung in der Mannschaft geführt(wir können noch so gut spielen, wir siegen nicht!).

Julian Brandt

FliZZa @, Sersheim, Montag, 07. Oktober 2019, 09:49 (vor 37 Tagen) @ stfn84

Das stimmt natürlich.
Aber das ist doch etwas was man nicht wirklich belegen kann. Es wird auch Szenen geben, in denen er den Gegner gut zustellt/verteidigt.

Wir sind uns sicher einig, dass mehr von ihm kommen muss. Warum man ihn aber jetzt schon so kritisch begleitet verstehe ich nicht.

Hohe Erwartungshaltung eben.
Er war der Königstransfer des Sommers.
Und dafür kam dann halt einfach (noch) nicht viel. Eher im Gegenteil.

Julian Brandt

Taifun @, Wolnzach, Sonntag, 06. Oktober 2019, 21:14 (vor 38 Tagen) @ Blackyellow

Was ist denn seine Stärke? Auf dem Spielfeld rumtraben?

Brandt ist für mich als Spieler die größte Enttäuschung der Saison. Ich war von ihm bei seinen Einwechselungen bei der WM in Russland begeistert. Der machte Feuer auf dem Flügel, erzwang Chancen, rannte sich die Seele aus dem Leib. Und heute? Alibi-Jogging auf dem Platz.

Mir wäre Özil lieber, der würde auch trabben, hat aber auch geniale Momente.

Der Artikel ist top.

Julian Brandt

Blackyellow @, Sonntag, 06. Oktober 2019, 21:47 (vor 38 Tagen) @ Taifun

Spieler wie Brandt, brauchen den Rückhalt des Trainers um ihre Leistung zu bringen. D.h. unter anderem auch Spielzeit. Das er Defensiv keine Leuchte ist wußte man vorher.
Wie ich schon des öfteren geschrieben habe, so wie man jetzt von Trainerseite mit ihm umgeht, macht der Transfer keinen Sinn.

Julian Brandt

bambam191279 @, Dortmund, Montag, 07. Oktober 2019, 08:55 (vor 37 Tagen) @ Blackyellow

Spieler wie Brandt, brauchen den Rückhalt des Trainers um ihre Leistung zu bringen. D.h. unter anderem auch Spielzeit. Das er Defensiv keine Leuchte ist wußte man vorher.
Wie ich schon des öfteren geschrieben habe, so wie man jetzt von Trainerseite mit ihm umgeht, macht der Transfer keinen Sinn.

Es ist jetzt aber auch nicht so, dass sich Brandt (von dem ich eigentlich viel halte) bei seinen Einsatzzeiten für höheres empfiehlt als für ne Aushilfsstelle....
Ferner sollte es jedem Spieler klar sein, dass ich keinen Freifahrtsschein habe, wenn ich zu nem Verein wie Borussia Dortmund oder Bayern München Wechsel.
Es wird hier immer nach Verstärkung des Kaders geschrien, Konkurrenzsituation verschärfen usw.
Wenn dann aber die "neuen" Spieler erstmal auf der Bank sitzen weil sie in dem Moment nicht gut genug sind (oder zu sein scheinen) war der Transfer Kacke...

Brandt war sich mit Sicherheit bewusst, dass er als OM mit Reus (Kapitän,Ur-Dortmunder,Fussballer des Jahres,fester Bestandteil der NM usw....) durchaus Konkurrenz auf seiner geliebten 10er Position hat.
Wenn der Konkurrent dann schon schwächelt, dann renne ich mir in meinen Einsatzzeiten die Seele ausm Leib um mich anzubieten.
Wenn ich aber sehe, dass ein Götze in der 80.min sprintet während Brandt joggt, dann sträuben sich mir die Nackenhaare.

Irgendwas läuft da in der Einstellung einiger Profis bei uns durchaus verkehrt.....

LG
Bambam

Julian Brandt

Sascha @, Dortmund, Sonntag, 06. Oktober 2019, 22:13 (vor 38 Tagen) @ Blackyellow

Er sollte sich aber auch ein bisschen informieren, wo er einen Arbeitsvertrag unterschreibt. Dass er bei Favre eben nicht nur munter drauf los pöhlen, sondern auch disziplinierte Defensivwege muss, hätte ihm bewusst sein müssen.

Da liegt es auch absolut an ihm, dem Trainer eine Spielweise anzubieten, mit der er für ihn einen Mehrwert darstellt.

Julian Brandt

Taifun @, Wolnzach, Sonntag, 06. Oktober 2019, 21:49 (vor 38 Tagen) @ Blackyellow

Er muss keine defensive Leuchte sein, er muss einfach aufhören mit Alibi-Fußball. Einsatz kann man auf dem Niveau von jedem erwarten, aber bei Brandt sitzt nach dem Spiel die Frisur definitiv noch.

Julian Brandt

Blackyellow @, Sonntag, 06. Oktober 2019, 22:01 (vor 38 Tagen) @ Taifun

Das war in Leverkusen nicht viel anders. Mit dem Unterschied das er bei Bayer offensiv Akzente setzte. Mag sein das es bei einigen an Einsatz mangelt. Wenn sich der BVB allerdings auf "Dreckspiele" einlässt wird man den kürzeren ziehen. Dafür hat man nicht den Kader. Dortmund muß die Spiele durch spielerische Überlegenheit gewinnen. Gerade die 1.HZ gegen Freiburg war aus dem Gesichtspunkt sehr schwach. Man schafft es ohne einen formstarken Sancho, überhaupt nicht Chancen zu kreieren.

Julian Brandt

hanno29 @, Berlin, Sonntag, 06. Oktober 2019, 23:27 (vor 37 Tagen) @ Blackyellow

Das war in Leverkusen nicht viel anders. Mit dem Unterschied das er bei Bayer offensiv Akzente setzte. Mag sein das es bei einigen an Einsatz mangelt. Wenn sich der BVB allerdings auf "Dreckspiele" einlässt wird man den kürzeren ziehen. Dafür hat man nicht den Kader. Dortmund muß die Spiele durch spielerische Überlegenheit gewinnen. Gerade die 1.HZ gegen Freiburg war aus dem Gesichtspunkt sehr schwach. Man schafft es ohne einen formstarken Sancho, überhaupt nicht Chancen zu kreieren.

Seiler (Freiburg), den man hier erwähnen kann, weil er das Spiel live gesehen hat, fragte sich in/nach der 1. HZ, wo zur Hölle ist die Krise beim BVB, so überlegen wir waren und Freiburg keinen Zugriff hatte.
So verwundert war er dann über die 2. HZ, sie merkten, dass der BVB die Kontrolle verliert dass heute was drin ist.
Er meinte zwar, dass die Emotionen im Stadion dazu geführt haben könnten, glaube ich nicht, so oft wie wir da schon gespielt haben und wir meistens gewinnen konnten. Freiburg fand ich gestern auch nicht besser als sonst, nur waren wir in der 2 HZ nicht richtig schlecht und konnten selbst durch die erneute Führung nicht an Zuversicht gewinnen

Julian Brandt

Taifun @, Wolnzach, Sonntag, 06. Oktober 2019, 22:22 (vor 38 Tagen) @ Blackyellow

Du solltest den Gegner auch noch sagen, dass der BVB sich nicht schmutzig machen möchte. Die Spieler können dann in Zukunft gleich ihre Rolex am Arm lassen.

Bayern hat spielerisch sicher nicht weniger zu bieten, aber wenn die die 90 Minuten nicht voll durchspielen, dann werden die in der Luft zerrissen.

Auf dem Niveau ist es die Kunst vollen körperlichen Einsatz mit Spielwitz zu kombinieren.

Julian Brandt

hanno29 @, Berlin, Sonntag, 06. Oktober 2019, 19:10 (vor 38 Tagen) @ Blackyellow

Was erwartet man von Julian Brandt auf dem Flügel?
Das 1vs1 ist bekanntlich nicht seine Stärke. Wenn er nicht fürs Zentrum eigeplant ist, kann ich den Transfer nicht nachvollziehen. Er kann das Spiel nicht schnell machen. Es ist wie immer, die Transfers von U20 Spielern sitzen. Der Rest naja...
Ein Rashica beispielsweise auf der Position hätte so viel mehr Sinn gemacht.

Sitzen die wirklich noch? Sancho hat noch gesessen, da war aber Mislintat noch da. Unter seiner "Führung" kam aber auch schon Isak, der nie wirklich einen Fuß auf den Boden bekommen hat. Bin mal gespannt, wer von den dazugeholten ausländischen Spielern in unserer U17/U19 den Sprung schafft. Reina macht einen guten Eindruck, Pherai ist so ein Kandidat, dem ich zwar sportlich einiges zutraue, der sich aber abseits des Platzes mit seinen Fehlverhalten selber im Weg stehen kann.

Julian Brandt

Alones @, Budapest, Sonntag, 06. Oktober 2019, 18:35 (vor 38 Tagen) @ Blackyellow

Was erwartet man von Julian Brandt auf dem Flügel?
Das 1vs1 ist bekanntlich nicht seine Stärke. Wenn er nicht fürs Zentrum eigeplant ist, kann ich den Transfer nicht nachvollziehen. Er kann das Spiel nicht schnell machen. Es ist wie immer, die Transfers von U20 Spielern sitzen. Der Rest naja...

Nur weil Brandt vermehrt auf dem Flügel eingesetzt wird, ist das doch kein Grund dafür, so einen Larifarifußball zu spielen. Ich finde, dass man zumindest erwarten kann, dass alle Spieler, die da auf dem Platz stehen, sich voll reinhängen. Ich habe Brandt in den letzten Spielen jetzt bewusst beobachtet. Der schleicht fast ausschließlich im Schritttempo über den Platz oder steht teilnahmslos in der Gegend rum. Zweikämpfe werden sowieso verweigert und Defensivarbeit macht er auch nicht. Sowas geht einfach nicht. Da hilft es auch nicht viel, wenn er ab und zu mal einen guten Pass spielt, aber ansonsten konsequent das eigene Spiel sabotiert. Ins Zentrum kann man ihn mit so einer Einstellung ohnehin nicht stellen, weil auf der Position zumindest ab und zu mal der Gegner angelaufen werden sollte. Auf dem Flügel richtet er mit seiner Art Fußball zu spielen noch am wenigsten Schaden an.

Julian Brandt

Blackyellow @, Sonntag, 06. Oktober 2019, 18:41 (vor 38 Tagen) @ Alones

Das Gegenteil ist der Fall. Auf dem Flügel hat er nur noch den LV der seine Fehler ausbügeln kann. In der Zentrale sind Witsel/Delaney und die IV hinter ihm.

Julian Brandt

Taifun @, Wolnzach, Sonntag, 06. Oktober 2019, 21:20 (vor 38 Tagen) @ Blackyellow

Sorry, aber so genial wie Messi ist er nicht, dass man ihm einen Freifahrtschein ausstellen kann, keine Defensivarbeit verrichten zu brauchen.

In Anlehnung an die TdF vor gefühlt Ewigkeiten "Quäl dich du Sau".

Julian Brandt

Alones @, Budapest, Sonntag, 06. Oktober 2019, 18:45 (vor 38 Tagen) @ Blackyellow

Das Gegenteil ist der Fall. Auf dem Flügel hat er nur noch den LV der seine Fehler ausbügeln kann. In der Zentrale sind Witsel/Delaney und die IV hinter ihm.

Kommt darauf an, wer hinter ihm spielt. Wenn es sich dabei um Hakimi oder Gurreiro handelt, ist die Flanke natürlich komplett offen. Defensive Stabilität bekommt man so natürlich nicht rein.

Julian Brandt

Floatdownstream @, Lünen, Sonntag, 06. Oktober 2019, 18:21 (vor 38 Tagen) @ Blackyellow

Ein Brandt-Transfer macht Sinn, als Back-Up für Ausfallzeiten unseres Captain, wenn die kommen, wird man den Wert noch erkennen. Bisher braucht man den hat noch nicht wirklich.

Julian Brandt

Blackyellow @, Sonntag, 06. Oktober 2019, 18:26 (vor 38 Tagen) @ Floatdownstream

Dafür hat man Götze. Für die Bank, oder als Flügelspieler bringt Brandt zu wenig. Er wird auch nicht besser und das Selbstvertrauen leidet.

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Litze @, 440km Luftlinie entfernt, Sonntag, 06. Oktober 2019, 17:13 (vor 38 Tagen) @ Alones

Und wenn jetzt statt Favre da ein Stöger 2.0 steht, glaubst Du, dass ein Brandt nicht mehr „zocken“ sondern grätschen will?

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Alones @, Budapest, Sonntag, 06. Oktober 2019, 17:33 (vor 38 Tagen) @ Litze

Und wenn jetzt statt Favre da ein Stöger 2.0 steht, glaubst Du, dass ein Brandt nicht mehr „zocken“ sondern grätschen will?

Ich weiß nur, dass es Brandt anscheinend nicht unter Favre möchte. Warum das so ist, weiß ich nicht. Ob es unter einem neuen Trainer besser wird, weiß ich auch nicht. Aber welche Optionen bleiben sonst noch übrig? Irgendwie muss man ja reagieren. Einfach nichts zu tun, kann ja nun auch nicht die Lösung sein.

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Taifun @, Wolnzach, Sonntag, 06. Oktober 2019, 21:24 (vor 38 Tagen) @ Alones

Fristlose Kündigung wegen Arbeitsverweigerung. In Fußballersprache -> Tribüne. Da können Reus und Brandt ohne Anstrengung "Eier schaukeln" spielen. Für die typischen Sätze kann Reus dann ans Mikrofon sprinten.

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gilgenburg @, hagen, Sonntag, 06. Oktober 2019, 18:06 (vor 38 Tagen) @ Alones

einfach mal über drei spieltage leute wie raschel, bruun larsen oder sogar auch schmelzer bringen. das einzige was brandt und co zum laufen bringt ist ein platz auf der tribüne.

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Litze @, 440km Luftlinie entfernt, Sonntag, 06. Oktober 2019, 18:23 (vor 38 Tagen) @ gilgenburg

einfach mal über drei spieltage leute wie raschel, bruun larsen oder sogar auch schmelzer bringen. das einzige was brandt und co zum laufen bringt ist ein platz auf der tribüne.

Mhhh. Ich verstehe den Wunsch, aber ob das zu einem besseren Mannschaftsklima führt? Zudem hat Bruun Larsen jetzt auch nicht die Sterne vom Himmel gespielt. Und Schmelzer hat mich in seinem Kurzeinsatz nicht überzeugt. Vor dem 2:2 kommt er nicht in den Zweikampf und kann die Flanke nicht verhindern.

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Foreveralone @, Dortmund, Sonntag, 06. Oktober 2019, 20:50 (vor 38 Tagen) @ Litze

einfach mal über drei spieltage leute wie raschel, bruun larsen oder sogar auch schmelzer bringen. das einzige was brandt und co zum laufen bringt ist ein platz auf der tribüne.


Mhhh. Ich verstehe den Wunsch, aber ob das zu einem besseren Mannschaftsklima führt?

Lernen durch Schmerzen. Es müssen Spieler auch mal zu spüren bekommen, dass man nicht alles durchgehen lässt.

Diese Verhätschelungen sind ein Todesurteil.

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bambam191279 @, Dortmund, Montag, 07. Oktober 2019, 08:58 (vor 37 Tagen) @ Foreveralone

einfach mal über drei spieltage leute wie raschel, bruun larsen oder sogar auch schmelzer bringen. das einzige was brandt und co zum laufen bringt ist ein platz auf der tribüne.


Mhhh. Ich verstehe den Wunsch, aber ob das zu einem besseren Mannschaftsklima führt?


Lernen durch Schmerzen. Es müssen Spieler auch mal zu spüren bekommen, dass man nicht alles durchgehen lässt.

Diese Verhätschelungen sind ein Todesurteil.

Ich will es nicht ganz so drastisch ausdrücken wie du, aber so in der Richtung muss es wohl laufen....
Spieler wie Akanji,Reus,Brandt oder auch Hakimi (wegen seinen leichtsinnigen Aktionen, auch wenn er uns jetzt 2 mal den Arsch gerettet hat) müsste mal für ein oder 2 Spieltage ne Pause gegönnt werden.
Haben ja den breitesten Kader ever.....

LG
Bambam

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bobschulz @, MS, Montag, 07. Oktober 2019, 09:11 (vor 37 Tagen) @ bambam191279

einfach mal über drei spieltage leute wie raschel, bruun larsen oder sogar auch schmelzer bringen. das einzige was brandt und co zum laufen bringt ist ein platz auf der tribüne.


Mhhh. Ich verstehe den Wunsch, aber ob das zu einem besseren Mannschaftsklima führt?


Lernen durch Schmerzen. Es müssen Spieler auch mal zu spüren bekommen, dass man nicht alles durchgehen lässt.

Diese Verhätschelungen sind ein Todesurteil.


Ich will es nicht ganz so drastisch ausdrücken wie du, aber so in der Richtung muss es wohl laufen....
Spieler wie Akanji,Reus,Brandt oder auch Hakimi (wegen seinen leichtsinnigen Aktionen, auch wenn er uns jetzt 2 mal den Arsch gerettet hat) müsste mal für ein oder 2 Spieltage ne Pause gegönnt werden.
Haben ja den breitesten Kader ever.....

LG
Bambam


Ich finde die Frage nach dem besseren Mannschaftsklima komisch.
Evtl ist es ja gerade das Kuschelklima ohne fühlbare Konkurrenz für die Stammspieler, welches nicht zu optimalen Ergebnissen fühlt
Das Klima lebt von Erfolgen und wenn nur 11 Spieler immer spielen und diese 11 dann die angestrebten 3 Punkte doch oft verfehlen muss es sich für die anderen Spieler doch total deprimierend anfühlen. Und man kann den Stammspielern auch erklären, warum man auf sie baut und sie eben deshalb nicht immer einsetzt. Klar braucht man ein Gerüst, aber wenn die unterste Basis- die Abwehr- ein "Sicherheitsrisiko" (RN/MZ) in Akanji beinhaltet, muss man halt auch mal das Fundament umbauen. Auch wenn man Akanji dadurch evtl zusätzlich verunsichert, aber eigentlich kann man kaum weniger Sicherheit ausstrahlen, als Akanji das derzeit tut. Favre hat es jetzt sehr lange mit Vertrauen versucht, aber irgendwas ist bei Akanji seit Jahresbeginn abhanden gekommen.

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bambam191279 @, Dortmund, Montag, 07. Oktober 2019, 09:22 (vor 37 Tagen) @ bobschulz

einfach mal über drei spieltage leute wie raschel, bruun larsen oder sogar auch schmelzer bringen. das einzige was brandt und co zum laufen bringt ist ein platz auf der tribüne.


Mhhh. Ich verstehe den Wunsch, aber ob das zu einem besseren Mannschaftsklima führt?


Lernen durch Schmerzen. Es müssen Spieler auch mal zu spüren bekommen, dass man nicht alles durchgehen lässt.

Diese Verhätschelungen sind ein Todesurteil.


Ich will es nicht ganz so drastisch ausdrücken wie du, aber so in der Richtung muss es wohl laufen....
Spieler wie Akanji,Reus,Brandt oder auch Hakimi (wegen seinen leichtsinnigen Aktionen, auch wenn er uns jetzt 2 mal den Arsch gerettet hat) müsste mal für ein oder 2 Spieltage ne Pause gegönnt werden.
Haben ja den breitesten Kader ever.....

LG
Bambam

Ich finde die Frage nach dem besseren Mannschaftsklima komisch.
Evtl ist es ja gerade das Kuschelklima ohne fühlbare Konkurrenz für die Stammspieler, welches nicht zu optimalen Ergebnissen fühlt
Das Klima lebt von Erfolgen und wenn nur 11 Spieler immer spielen und diese 11 dann die angestrebten 3 Punkte doch oft verfehlen muss es sich für die anderen Spieler doch total deprimierend anfühlen. Und man kann den Stammspielern auch erklären, warum man auf sie baut und sie eben deshalb nicht immer einsetzt. Klar braucht man ein Gerüst, aber wenn die unterste Basis- die Abwehr- ein "Sicherheitsrisiko" (RN/MZ) in Akanji beinhaltet, muss man halt auch mal das Fundament umbauen. Auch wenn man Akanji dadurch evtl zusätzlich verunsichert, aber eigentlich kann man kaum weniger Sicherheit ausstrahlen, als Akanji das derzeit tut. Favre hat es jetzt sehr lange mit Vertrauen versucht, aber irgendwas ist bei Akanji seit Jahresbeginn abhanden gekommen.


So sehe ich das auch.
Es kann mir ja niemand erzählen, dass das Klima bei den Bajuffen in den letzten Jahren immer berauschend war, da ist immer der ein oder andere Hintenrüber gefallen, bzw. wurde aussortiert.
Aber da zählt ann halt das Leistungsprinzip.

Ich habe es schon öfter geschrieben, Prinzipiell sehe ich die Achse beim BVB so:

Bürki - Hummels - Witsel - Reus - Alcacer
Natürlich nur, wenn die Leistung stimmt, dementsprechend wäre dann wohl noch Sancho mehr oder minder gesetzt.
Bei Piszu bin ich unschlüssig, leider fällt er mir immer öfter durch Fehlpässe auf, oder dass er seinem Gegner hinterher rennt.
Auf jeden Fall wäre dies meine Achse und um die herum würde ich mir die Mannschaft bauen.
Stand jetzt würde ich allerdings auch Marco mal ne Pause gönnen....

Von Akanji habe ich zuletzt gelesen, er sei sauer weil er durch die Hummels Verpflichtung degradiert sei....Wenn man die Leistung Akanjis sieht, hat man seitens des BVB leider alles richtig gemacht.

Ich bin auch dafür dass jetzt mal etwas rotiert wird.
Wenn die Ergebnisse dann nicht passen ok,aber ich denke ein Zagadou oder Balerdi machen nciht weniger Böcke als ein Akanji, Morey dürfte taktisch auch nicht naiver sein als Hakimi usw.

Aber wahrscheinlich gibts da nicht viele Änderungen im nächsten Spiel....

LG
Bambam

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bobschulz @, MS, Montag, 07. Oktober 2019, 09:31 (vor 37 Tagen) @ bambam191279

einfach mal über drei spieltage leute wie raschel, bruun larsen oder sogar auch schmelzer bringen. das einzige was brandt und co zum laufen bringt ist ein platz auf der tribüne.


Mhhh. Ich verstehe den Wunsch, aber ob das zu einem besseren Mannschaftsklima führt?


Lernen durch Schmerzen. Es müssen Spieler auch mal zu spüren bekommen, dass man nicht alles durchgehen lässt.

Diese Verhätschelungen sind ein Todesurteil.


Ich will es nicht ganz so drastisch ausdrücken wie du, aber so in der Richtung muss es wohl laufen....
Spieler wie Akanji,Reus,Brandt oder auch Hakimi (wegen seinen leichtsinnigen Aktionen, auch wenn er uns jetzt 2 mal den Arsch gerettet hat) müsste mal für ein oder 2 Spieltage ne Pause gegönnt werden.
Haben ja den breitesten Kader ever.....

LG
Bambam

Ich finde die Frage nach dem besseren Mannschaftsklima komisch.
Evtl ist es ja gerade das Kuschelklima ohne fühlbare Konkurrenz für die Stammspieler, welches nicht zu optimalen Ergebnissen fühlt
Das Klima lebt von Erfolgen und wenn nur 11 Spieler immer spielen und diese 11 dann die angestrebten 3 Punkte doch oft verfehlen muss es sich für die anderen Spieler doch total deprimierend anfühlen. Und man kann den Stammspielern auch erklären, warum man auf sie baut und sie eben deshalb nicht immer einsetzt. Klar braucht man ein Gerüst, aber wenn die unterste Basis- die Abwehr- ein "Sicherheitsrisiko" (RN/MZ) in Akanji beinhaltet, muss man halt auch mal das Fundament umbauen. Auch wenn man Akanji dadurch evtl zusätzlich verunsichert, aber eigentlich kann man kaum weniger Sicherheit ausstrahlen, als Akanji das derzeit tut. Favre hat es jetzt sehr lange mit Vertrauen versucht, aber irgendwas ist bei Akanji seit Jahresbeginn abhanden gekommen.

So sehe ich das auch.
Es kann mir ja niemand erzählen, dass das Klima bei den Bajuffen in den letzten Jahren immer berauschend war, da ist immer der ein oder andere Hintenrüber gefallen, bzw. wurde aussortiert.
Aber da zählt ann halt das Leistungsprinzip.

Ich habe es schon öfter geschrieben, Prinzipiell sehe ich die Achse beim BVB so:

Bürki - Hummels - Witsel - Reus - Alcacer
Natürlich nur, wenn die Leistung stimmt, dementsprechend wäre dann wohl noch Sancho mehr oder minder gesetzt.
Bei Piszu bin ich unschlüssig, leider fällt er mir immer öfter durch Fehlpässe auf, oder dass er seinem Gegner hinterher rennt.
Auf jeden Fall wäre dies meine Achse und um die herum würde ich mir die Mannschaft bauen.
Stand jetzt würde ich allerdings auch Marco mal ne Pause gönnen....

Von Akanji habe ich zuletzt gelesen, er sei sauer weil er durch die Hummels Verpflichtung degradiert sei....Wenn man die Leistung Akanjis sieht, hat man seitens des BVB leider alles richtig gemacht.

Ich bin auch dafür dass jetzt mal etwas rotiert wird.
Wenn die Ergebnisse dann nicht passen ok,aber ich denke ein Zagadou oder Balerdi machen nciht weniger Böcke als ein Akanji, Morey dürfte taktisch auch nicht naiver sein als Hakimi usw.

Aber wahrscheinlich gibts da nicht viele Änderungen im nächsten Spiel....

LG
Bambam


Ich klopf jetzt 3 Mal auf Holz und sage mal ganz frech:
Zagadou und Balerdi könnten fast nicht MEHR Böcke als Akanji derzeit schießen. :-) Wahrscheinlich widerlegen sie mich demnächst, aber gut: Versuch macht kluch!
Und die Akanji-Geschichte habe ich auch gehört, aber als Mimöschen Abwehrchef sein wollen passt auch nicht, von daher sollte er sich- so die Story denn stimmt!- diesbezüglich mal hinterfragen. Als Meister hätte ihm keiner einen anderen Nebenmann präsentiert.:-)

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bambam191279 @, Dortmund, Montag, 07. Oktober 2019, 09:38 (vor 37 Tagen) @ bobschulz

Hehe...aber so ist es doch meistens.
Wird ein Spieler ersetzt und der andere patzt heisst es eh: der ist ja noch schlechter.

Ich meine, ich kann Favre ja sogar ein bisschen verstehen.
Will man in einer augenscheinlich verunsicherten Mannschaft nen jungen Burschen rein werfen, der dann quasi "alleine" da steht.
Andersherum, vielleicht braucht es ja gerade diese jugendliche Frische, so nach dem Motto :"Dies ist meine Chance, jetzt nutze ich sie".

Alles Spekulatius, aber persönlich bin ich für eine vermeintlich radikale Lösung und ich würde mal 2 oder 3 Spieler zuschauen lassen, die nicht zwingend damit rechnen.

LG
Bambam

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Litze @, 440km Luftlinie entfernt, Sonntag, 06. Oktober 2019, 17:44 (vor 38 Tagen) @ Alones
bearbeitet von Litze, Sonntag, 06. Oktober 2019, 17:51

Ich denke schon, dass man intern einiges machen kann. Hier müssen Gespräche mit den Spielern geführt werden, bei denen Ihnen genau die Inhalte, die Sascha in seinem Text aufzeigt, vorgehalten werden. Vor allem Kehl ist meiner Meinung nach gefragt, denn er wurde ja gerade für solche Situationen geholt.

Ich bin übrigens nicht gegen einen Trainerwechsel, weil ich Favre so toll finde, sondern nur, weil ich mir davon im Moment keinen Nutzen verspreche. Solange die CL Quali nicht in Gefahr ist, sollte man die Saison mit Favre zu Ende bringen.

Sollte Favre noch die Wende schaffen und einen Titel holen, kann man mit ihm weitermachen. Schafft er mit Mühe Platz 4 muss man sich rechtzeitig nach einem neuen Übungsleiter umschauen. Da ergeben sich aber dann im Sommer ganz andere Möglichkeiten als in der jetzigen Situation.

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Taifun @, Wolnzach, Sonntag, 06. Oktober 2019, 21:34 (vor 38 Tagen) @ Litze

Die CL-Quali ist derzeit definitiv in Gefahr. Nicht von den Punkten, aber von der Einstellung und der Spieleinschätzung von Favre. Hat mich schockiert, der schafft keine klaren Worte.

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ergo @, Magdeburg, Sonntag, 06. Oktober 2019, 17:01 (vor 38 Tagen) @ Alones
bearbeitet von ergo, Sonntag, 06. Oktober 2019, 17:06

Ganz ehrlich? Ich glaube die Spieler verdienen einfach Zuviel für das, was sie leisten müssen und das geht schon ewig so. Man muss sich nur mal reinziehen was ein Schürrle, Brandt und Co. verdient haben bzw. verdienen. Diese Wohlfühloase Borussia Dortmund kommt ja nicht von irgendwo her zumal ich weder Zorc oder Watzke mal richtig auf dem Tisch hauen gesehen habe. Am Ende ist immer der Trainer schuld was auch irgendwo nicht sein kann, wenn man mehrmals den Kader durchgetauscht hat, seit Jahren sieht man immer wieder das gleiche muster in den spielen nämlich pure Lustlosigkeit.

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Taifun @, Wolnzach, Sonntag, 06. Oktober 2019, 21:26 (vor 38 Tagen) @ ergo

Ronaldo, Lewadowski, Messi, Kimmich und noch viele andere Spieler von vielen Bundesligisten verdienen teilweise ein vielfaches oder nur einen Bruchteil und haben eine andere Auffassung von ihrem Beruf und quälen ihren Körper tagein tagaus in anderer Form.

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Litze @, 440km Luftlinie entfernt, Sonntag, 06. Oktober 2019, 17:09 (vor 38 Tagen) @ ergo

Diese Wohlfühloase Borussia Dortmund kommt ja nicht von irgendwo her zumal ich weder Zorc oder Watzke mal richtig auf dem Tisch hauen gesehen habe.

Ich habe meine Zweifel, dass Dich Zorc oder Watzke einladen werden, wenn sie auf den Tisch hauen. Und ich glaube, es ist auch nicht zielführend, wenn sie dies öffentlich machen.

Von daher wirst Du ihnen weiterhin dabei nicht zusehen können, es sei denn Amazon bekommt die Rechte dafür

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ergo @, Magdeburg, Sonntag, 06. Oktober 2019, 17:11 (vor 38 Tagen) @ Litze

Schade! Im Süden klappt das immer auch wenn es peinlich ist.

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