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2:0 Mordor - jetzt lieber Dart schauen (Spieltage)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 26.10.2026, 11:15 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 38 Min.) @ markus

Freiburg ist nicht unser Maßstab, bevor ich anfange, auf Punktverluste von denen zu hoffen, werde ich lieber Bayernfan. Und es wäre schon ganz geil gewesen mit zwei oder drei Punkten Vorsprung nach München zu fahren. Denn ich wäre so gerne mal wieder Meister. Und das geht am besten mit mehr Punkten als die.


Um am Ende mehr Punkte als Bayern zu haben wäre es eine Möglichkeit aus den direkten Duellen mit ihnen mindestens vier Punkte zu holen. Sechs wären natürlich noch besser.

Nächstes Wochenende können wir damit schon einmal anfangen. Fände ich geil.


"Von der Meisterschaft träumen ist Unsinn", meinte jedenfalls ein Forist hier und heute an anderer Stelle. Natürlich ist das Unsinn, ebenso wie es für Dänen und Griechen seit jeher Unsinn war, von der Europameisterschft zu träumen. So etwas ist noch nie geschehen und wird auch nie geschehen.


Dieses Wochenende habe ich einmal mehr sehr viel Unsinn gemacht.

Zum einen hatte sich unsere Tochter kurzfristig entschieden, das Wochenende bei uns zu verbringen, da ihr Mann in Berlin zu tun hatte. Und hat natürlich ihre beiden Söhne (4 und 1,5 Jahre) mitgebracht. Und die beiden Jungs und ihr Opa sind ein absolutes Dreamteam im Unsinn machen :-)

Am Samstagnachmittag ging das leider nicht, weil Opa mit seinem Altherrenclub schon seit langem einen Trip zum Bundesligaspiel Mainz vs Werder geplant hatte. Das macht deshalb immer besonders viel Spaß, weil wir halt auch jede Menge Unsinn (wenn auch anderer Art) machen. Wie sagt einer von uns immer so schön? Wichtig ist nicht, wer gewinnt oder verliert. Wichtig ist, dass wir den Rest der uns verbleibenden Lebenszeit gemeinsam etwas Positives erleben. Und Unsinn machen macht halt auch im Alter noch Spaß!


Das ist das Entscheidende beim Unsinnmachen. Das Positive fehlt halt, wenn man seit Jahren Bayern-Spiele schaut, in der Hoffnung, dass der BVB an ihnen vorbeikommt. Das macht keinen Spaß und ist nicht positiv. Das ist aktive Selbstschädigung aus lauter Frust.

Da denke ich halt anders. Liegt vielleicht auch an einer anderen Lebensperspektive. Das Gros meines Lebens liegt hinter mir und wieviel an selbständigem Leben noch vor mir liegt, weiß ich nicht. Das Positive an einem gemeinsamen Fußballschauen, ob nun im Stadion oder am TV, ist das Gemeinschaftserlebnis. Natürlich ist ein Sieg der ‚eigenen‘ Mannschaft immer ein Highlight, meine Frage. Reicht es nicht zum Sieg oder setzt es sogar eine Niederlage, ist das zwar ärgerlich, aber auch kein Grund zur Frustration.

Gelegenheit zum Herumfrotzeln gibt es immer und irgendetwas an optimistischer Perspektive kann man immer herausziehen. Und da der DFB via Schiedsrichter, die Bayern allein durch die Existenz von Uli Hoeneß und Trump und Putin sowieso an allem Schuld sind und der BVB, Werder, Freiburg und ansonsten ohnehin fast alle aufs Übelste verschoben werden, sorgt der Sündenbockmechanismus für sozialen Frieden. ;-)


Wie unten schon geschrieben: Wenn wir zehn Punkte Vorsprung haben, mache ich gerne mit. Dann ist es immer noch schwer genug, den Vorsprung bis zum 34. Spieltag zu halten, aber nicht gänzlich unrealistisch.

Kann man so machen, käme für mich allerdings nicht in Frage.


Die Tordifferenz zeigt ja auch das Kräfteverhältnis, das sich irgendwann auch in Punkten widerspiegeln wird: +8 beim BVB, +19 bei Bayern.

Die Bayern sind halt gegen uns und in der Meisterschaft fast immer Favorit in den letzten mehr als zehn Jahren. Schaun mer einfach mal.

Wenn es dann knapp wird und es reicht dennoch nicht für uns, dann werden dann die Bläck Fööss angestimmt: „Beinah, beinah, beinah, beinah, beinah hätt ich sie jebütz… „ ;-)


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