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Wie der BVB einen der besten Torjäger Europas vergraulte (Fußball und Sport allgemein)

SebWagn, HH Harvestehude, Dienstag, 20.10.2026, 10:19 (vor 7 Stunden, 50 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

...Da kam ihm gelegen, dass die Wege zu Borussia Dortmund sowohl räumlich als auch persönlich kurz waren. Jan Siewert, in Pavlidis' zweitem A-Jugend-Jahr dessen U19-Coach in Bochum, hatte im Sommer 2017 die zweite Mannschaft des BVB übernommen. Und da er Pavlidis bestens kannte und schätzte, holte er den Stürmer Anfang 2018 kurzerhand per Leihe zur U23 der Borussia.

Dort lief es zu Beginn ziemlich gut, der Grieche war auf Anhieb Stammspieler, kam auf wertvolle Einsatzzeit, machte in den ersten sieben Regionalligaspielen vier Tore. Doch in der darauffolgenden Saison ging es nicht so erfreulich weiter, weil ein heutiger 250-Millionen-Mann erstmals in der Geschichte von Pavlidis' Aufstieg auftauchte: Alexander Isak.

Der Schwede, 2017 als 17-Jähriger mit großen Vorschusslorbeeren zum BVB gekommen, schaffte den Durchbruch in Dortmund bekanntlich nie. Und in der Hinrunde 2018/19 war es so weit, dass Isak sehr viel zweite Mannschaft spielte, um einfach überhaupt zu spielen. Trainer Siewert hätte zwar vermutlich gerne weiter voll auf Pavlidis gebaut, doch Isak wurde diesem schlichtweg vor die Nase gesetzt. So war Pavlidis immer häufiger nur Joker, spielte oft nur wenige Minuten oder gar nicht, hatte keinen Rhythmus mehr. Und kurz bevor Förderer Siewert den BVB II in Richtung Huddersfield verließ, brach im Januar 2019 auch Pavlidis seine Zelte in Dortmund ab.


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