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Das Kovac-Paradoxon (Spieltage)

Pa1n, Mittwoch, 14.10.2026, 23:48 (vor 6 Stunden, 47 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von Pa1n, Mittwoch, 14.10.2026, 23:55

Gefühlt war es der selbe Fußball, den wir seit Amtsantritt Kovac sehen:
Simple Passfolgen, Fokus auf sichere Defensive (klappt nur bedingt), Keep it simple, stupid.

Diese "Spielphilosophie" führte Kovac immerhin zum erfolgreichsten BVB-Trainer nach Punkteschnitt.

Paradoxerweise führte genau diese Herangehensweise sowohl zu eher müßigen Fußball als auch zu durchaus guten Ergebnissen gegen die großenh, zumindest innerhalb der Liga (die Spiele gegen Bayern waren allesamt okay, sogar sehr gut, Leverkusen und RB auf Augenhöhe, Stuttgart gut in die Schranken gewiesen).

Aber gegen die Mannschaften, die wir qua Spielern und Budget klar beherrschen müssten, stoßen wir an Grenzen.

Bodo und Bremen sind da die aktuellsten Beispiele.

Bodo ist, bei allem Respekt, keine Mannschaft, die in der Bundesliga um die europäischen Plätze mitspielen würde.

Bremen war in Dortmund eigentlich auch wirklich schlecht, abstiegswürdig - und wir lassen sie zurück kommen.

Weiteres Beispiel Hoffenheim:
Im Nachgang dient da Spiel als Zeichen der Mentalität und defensiver Stabilität (Auffen Punkt) - aber gerade Hoffenheim war alles andere als defensiv stabil - wenn die Hupen ihre Querpässe im 16er präziser spielen, geht das gut und gerne auch 5:0 aus.

Jetzt wurde mit Kovac verlängert - damit muss jeder wohl oder übel leben müssen, und auch können.
Ja, ich auch. Ich sage auch nicht "Kovac raus!",

Menschlich ist Kovac meiner Meinung nach auf jeden Fall ein großer Gewinn für Borussia, sportlich bin ich skeptischer.

Imho hat man sich durch diese (voreilige) Verlängerungen guter Optionen (Hürzeler? V. Wagner?) beraubt bzw. diese nun verteuert.

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- Anhänger der linksextremen Kampfschrift "Grundgesetz" -


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