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Rückkehr bei Emre noch offen (BVB)

Habakuk, OWL, Mittwoch, 07.10.2026, 13:05 (vor 1 Stunden, 54 Minuten) @ captain_gut

Wichtig finde ich auch den letzten Abschnitt:

"Kreuzbandrisse kommen übrigens nicht wirklich häufig durch Fremdeinwirkung zustande. Nur 16,4 Prozent der untersuchten VKB-Rupturen sind Kontaktverletzungen und sogar bei nur 14,9 Prozent konnte ein gegnerisches Foul in der Verletzungssituation festgestellt werden. Die Schlussfolgerung laut Report: VKB-Rupturen sind zu sehr großen Anteilen auf innere Faktoren des Athleten zurückzuführen wie z.B. Vorverletzungen, athletischer Zustand, Defizite in der Bewegungsqualität etc., die wiederum durch gezielte Prävention eventuell modifizierbar sind."

Das sollte man sich auch immer wieder klarmachen, dass es sich hier nicht immer um einen schweren Unfall mit Schädigung zuvor unversehrter Strukturen handelt. Vielmehr sind die Kreuzbänder (aber auch andere vergleichbare Gewebe) häufig schon vorgeschädigt, da reicht dann eben manchmal die eine weitere Belastung um einen Riss zu verursachen. So sah die Situation, in der sich Konstantelias seine Verletzung zugezogen hat ja eigentlich auch nicht außergewöhnlich dramatisch aus.

Vielleicht könnte man in Zukunft vorbeugend noch mehr tun. Das könnten zum einen Maßnahmen zur Optimierung der Stabilität in gefährdeten Bereichen sein. Zum anderen könnte man womöglich auch diagnostische Methoden entwickeln, um z.B. zu erkennen ob ein Spieler aktuell ein erhöhtes Risiko für einen Kreuzbandriss hat. Dann müsste er das Training anpassen und ggf. die Wettkampfbelastung pausieren, was wohl auch nicht jedem Trainer oder Vereinsoffiziellen gefallen würde.


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