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Olympiabewerbung: München macht es (Fußball und Sport allgemein)

Pfostentreffer, Sonntag, 27.09.2026, 14:57 (vor 10 Stunden, 16 Minuten) @ VM
bearbeitet von Pfostentreffer, Sonntag, 27.09.2026, 15:12

Deutschland könnte der Welt zeigen, wie sehr es sich in 100 Jahren zu einer stabilen, weltoffenen und von Vielfalt geprägten Demokratie entwickelt hat.

Dazu müsste Deutschland 2036 aber eine stabile, weltoffen und von Vielfalt geprägte Demokratie sein.

<Eine Austragung im Jahr 2036 ermöglicht es zudem, die Spiele aktiv mit einer kritischen Aufarbeitung der Geschichte von 1936 zu verbinden. Anstatt das Datum totzuschweigen, könnte ein starkes Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und Totalitarismus gesetzt werden.

Du meinst, so wie 1972?

Und das könnte nicht in jedem anderen Jahr gemacht werden als ausgerechnet zum 100 -jährigem Jubiläum von Hitlers Spielen? Oder auf andere Art und Weise? Und dann noch in der Geburtsstadt der NSDAP, die Hitler zur Hauptstadt der Bewegung ernannt hat und aus der das erste KZ in Dachau geplant und aufgebaut wurde?

Und 100 Jahre später aktiv aufarbeiten? Ernsthaft? Der erste Schluss aus dieser Aufarbeitung aus olympischer Sicht muss doch zwangsläufig sein, dass das IOC aufpassen sollte, die Spiele nicht mehr in Länder zu geben, die Gefahr laufen, faschistisch oder totalitär zu werden. Und ganz besonders, den Faschisten noch toööe
Jubiläen zu gewähren 100 Jahre später.


Siehts du irgendeinen Hinweis darauf, dass das IOC diese Lektion gelernt hat in den letzten 100 Jahren? Oder irgendeinen Hinweis, dass das IOC gerne öffentlich breittreten würde, dass ihnen das schnurzpiepe ist, solange die Kassel klingelt?

Falls nicht, liegt die Chance bei nahezu 100 %, dass exakt das Gegenteil passiert, wie 1972 und der Link von Scherben zeigen.

Und von Totschweigen hat auch niemand gesprochen, dass ist eindeutig ein Strohmann und entsprechend schädlich für jede Diskussion. So funktioniert das mit der Aufarbeitung schon mal nicht.

Es geht nur darum, den Nazis die grösstmögliche Bühne für Propaganda nicht noch ein zweites Mal zur Verfügung zu stellen. Aufarbeitung könnte auch über viele andere


Weil das Argument möglicherweise kommen wird: Die AfD könnte auch die Spiele 2040 oder 2044 für ihre Propaganda nutzen.

Schlimm genug das solche Annahmen schon realistisch sind. Zudem könnte sie dann eben genau nicht das 100- jährige Jubiläum von Hitlers Spielen in der Geburtsstadt des Nationalsozialismus feiern, genau darum geht es doch.

Für mich völlig unverständlich, wie die Bewerbung von Deutschland zum Jubiläum von Hitlers Spielen überhaupt abgesendet wird. Allein das zeigt bereits, dass die Aufarbeitung offensichtlich nicht mehr ausreichend ist.


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