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Tuchel: „Ich bereue es, dass ich nach dem Spiel nicht etwas Gras gegessen habe“ (Fußball und Sport allgemein)

Chill-Instructor, Fußball muss bezahlbar sein, Mittwoch, 16.09.2026, 22:21 (vor 2 Stunden, 5 Minuten) @ Ulrich

https://www.t-online.de/sport/fussball/international/id_101437100/thomas-tuchel-bereue-es-kein-gras-gegessen-zu-haben-.html

:-)


"Ganz ungewöhnlich ist die Idee nicht: Tennisstar Novak Djoković hat nach seinen sieben Triumphen in Wimbledon wiederholt ein paar Halme des Rasens auf dem Centre Court gegessen. In der Psychologie ist dieses Bedürfnis als orale Einverleibung bekannt. Momente des sportlichen Triumphs sind mit emotionalen Ausnahmezuständen verbunden. Orale Einverleibung trachtet danach, diesen flüchtigen Moment der Ekstase körperlich festzuhalten. Mit dem Essen des Rasens wird dieses frühkindliche Bedürfnis auf direkte Art und Weise befriedigt."

Ich muss zugeben, das war mir neu. Ich weiß, dass in früheren Jahrhunderten die Sieger bei tödlich endenden Kämpfen in archaischen Kulturen gelegentlich Körperteile der Verlierer verspeist haben. In Ausnahmefällen waren das auch Mitglieder eigentlich als "zivilisiert geltender Kulturen, Beispiel "Liver-Eating Johnson" in den USA des 19. Jahrhunderts. Aber "Gras fressen" im wörtlichen Sinne, man lernt immer wieder hinzu. Und das Gute ist, das geht, ohne dass vorher jemand auf der Strecke bleibt ;-)

Ist zwar kein Gras, aber: Im Film "Der rote Drache" isst der Bösewicht das gleichnamige Gemälde von William Blake. Im gerade erschienenen Buch "Wo die Toten sprechen" gibt es einen Protagonisten, der exzessiv Texte toter Dichter liest. Nach der Lektüre verspeist er immer die Texte.


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