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Gibt übrigens auch ein kleines Taschengeld (Spieltage)

burz, Lünen, Montag, 14.09.2026, 18:19 (vor 1 Stunden, 53 Minuten) @ markus
bearbeitet von burz, Montag, 14.09.2026, 18:27

Laut https://ran.joyn.de/sports/tennis/us-open/alexander-zverev-kassiert-rekord-preisgeld-bei-us-open-und-muss-fast-die-haelfte-sofort-abgeben-173862

Von seinen 5,5 Millionen US-Dollar Preisgeld muss Zverev allerdings einiges direkt wieder abgeben. Da das Turnier im Bundestaat New York stattfand, der einen der höchsten Steuersätze des Landes hat, muss er direkt 9,65 Prozent seines Gewinns als State Tax abgeben.

Hinzu kommen dann noch die Bundessteuer, die ab einer Summe von mehr als 609.351 Dollar fällig wird und sich auf 37 Prozent des Gewinns beläuft.

Das bedeutet, dass Zverev sofort 46,95 Prozent seines Preisgelds an Steuern abdrücken muss, was einer Gesamtsumme von mehr als 2,58 Mio. Dollar entspricht.


Aber was will man damit sagen? Ist das zu viel? Soll man mit Millioneneinkommen weniger abgeben müssen als Normalverdiener? Auf deutlich über 40% kommen Normalos doch auch inklusive Sozialversicherungsbeiträge.

Edit: hier stand vorher Quatsch. Wegen des Doppelbesteuerungsabkommens mit den USA müsste Zverev als hypothetischer deutscher Inländer (der er nicht ist), nur noch Steuern in Deutschland zahlen, wenn der in den USA gezahlte Steuersatz unterhalb seines deutschen Steuersatzes liegen würde.

Zu Deiner Frage. Vielleicht hatte diese Info keinen Hintergedanken. Und wenn doch, dann vermutlich nicht, dass es zu viel ist. Höchstens die Erkenntnis, dass Steuern in den USA höher ausfallen können als in Deutschland. In Deutschland wären es für einen ausländischen Turniersieger knapp 15% plus Soli, also erheblich weniger. Bin kein Steuerexperte. Aber womöglich könnten die USA im umgekehrten Fall zu oben über das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und den USA noch eine zusätzliche Steuer von ihrem Inländer abschöpfen. Tolle Sache für die USA...


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