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Es gibt kein "Transferminus" (Spieltage)

Vielhilftviel, Dienstag, 01.09.2026, 12:36 (vor 49 Minuten) @ Klopfer

Durch wen finanzieren wir denn das durchaus beachtliche Transferminus?

Einnahmen und Ausgaben durch Transfers gegenüberzustellen und zu verrechnen macht keinen Sinn.

Unternehmerisch betrachtet sind Transferausgeben Investitionen, die über die Vertragslaufzeit abgeschrieben werden. Das geschieht in einem gesunden Unternehmen durch Einnahmen aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit. Wenn die Kosten für die Investion durch die diese Einnahmen gedeckt sind, dann entstehen keine Verluste, die man evtl. durch Verkäufe ausgleichen müsste.

Transfereinnahmen sind außerordentliche Erträge, die meist am Ende des Geschäftsjahres als Einnahmen verbucht werden und sorgen - nach Abzug von Steuern und Nebenkosten für eine Erhöhung des Gewinns. Sie werden in der Bilanz von den Transferausgeben völlig isoliert betrachtet.

Die Medien stellen das oft nicht so differenziert dar, aber Sportredakteure sind ja auch keine Unternehmer ;-)

SGG
Klopfer

Einzige Ausnahme sind sogenannte "Konstrukte", bei denen gibt es das Transferminus als unwiderlegbaren Beweis des sogenannten "Geld-Cheats".


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