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46 Mio in 3 Raten, davon nur 20 sofort (BVB)

jniklast, Langenhagen, Samstag, 15.08.2026, 07:01 (vor 6 Stunden, 31 Minuten) @ markus

Kommt eben drauf an, gleich gut, aber ein Jahr älter und ein Jahr weniger Vertrag, das muss dann nicht unbedingt eine Steigerung sein. Vor allem aber wird es drauf ankommen, ob El Mala grundsätzlich bereit wäre auch zu einem englischen Mittelklasse-Klub zu wechseln. Von da wird sicherlich nochmal solch ein Angebot kommen, keine Frage. Ansonsten aber müsste er entweder sich nochmal deutlich steigern um auch bei Spitzenklubs mit noch mehr Geld interessant zu werden.


Dass er sich deutlich steigern wird, setzt man aber offenbar auch beim BVB voraus. Sonst würde man nicht fast 50 Mio. bieten.


Richtig, in der Summe ist schon eine gewisse Steigerung eingepreist. Damit es noch deutlich mehr wird, muss er also überperformen.


Aber wie soll er das beim BVB schaffen, wenn man ihm das gleichzeitig in Köln nicht zutraut? Darauf will ich ja gerade hinaus. Die Leute hier im Forum sind enttäuscht, dass er nicht zum BVB kommt, gehen aber gleichzeitig davon aus, dass er in Köln schon bald abkacken wird. Das ist doch total widersprüchlich in der Argumention.

In einer ähnlichen Situation mit einem Dortmund Spieler, der zu Real Madrid wechseln möchte, würde man argumentieren, dass der Spieler besser noch ein bis zwei Jahre in Dortmund bleiben sollte, weil in Madrid die Konkurrenz größer ist. Bei El Mala lässt man diese Gedanken nicht zu. Der soll gefälligst jetzt sofort nach Dortmund. Und wenn das nichts wird, ist er doch nicht mehr so gut und wird schon bald mit Köln scheitern.

Darüber habe ich doch gar nichts geschrieben. Natürlich wäre es für El Malas Entwicklung nicht schlechter, wenn er in Köln bleibt. Ich habe nur über seinen Marktwert geredet, der meiner Meinung nach schon nahezu am Limit ist, dafür dass er bei Köln spielt. Ohne absolute Leistungsexplosion und auffälligen Leistungen in der N11 denke ich nicht, dass er noch signifikant steigt. Meistens gibt es da einfach ein Limit ohne CL oder wenigstens EL.

Und es besteht eben die Gefahr, dass die Kölner Saison noch schwächer wird und es dann auch für El Mala noch schwerer wird zu glänzen. Fußball ist eben Teamsport.


Köln ist doch aber gerade erst dank El Mala nicht abgestiegen. Ich würde zumindest stark davon ausgehen, dass so ein Unterschiedsspieler für mehr als drei zusätzliche Punkte verantwortlich ist, ansonsten wäre es fahrlässig vom BVB, so viel Geld zu bieten und zu glauben, er könnte den BVB weiterbringen.


Natürlich, aber gerade deswegen ist das Risiko für Köln ja so groß, wenn man von einem Spieler abhängig ist, um nicht abzusteigen. Da wären Verstärkungen in anderen Mannschaftsteilen vielleicht die bessere Wahl und in der Lage diese fehlenden Punkte mehr als auszugleichen.


Aber es hat doch schon einmal geklappt, mit El Mala nicht abzusteigen. Warum soll man nach der guten Erfahrung das beste Pferd im Stall abgeben und das Risiko eingehen, dass die neuen Spieler nicht zünden und der Abstieg dann erst recht droht?

Kein Verein verkauft ohne Not seine besten Spieler, um dann mit mehreren schlechteren Spielern vermeintlich die Breite zu stärken. Das macht man nur dann, wenn man finanziell dazu gezwungen wird.

Nach der Logik würden gute Spieler vor Vertragsende ja nur wechseln, wenn der Verein kurz vor der Insolvenz steht. Ist aber offensichtlich nicht so. Es ist also immer ein Abwägen. Und bei der Summe ist meine persönliche Einschätzung eben, dass es für Köln ein größeres Risiko ist. Es geht ja nicht darum, dass sie ihn unter Wert verscherbeln sollen.

Am Ende weiß man es natürlich immer erst nachher, aber wie gesagt, bei Köln sehe ich relativ hohes Risiko (keine Verstärkung in der Breite, abhängig von Form und Gesundheit eines Spielers). Meiner Meinung nach ist das Risiko unnötig groß für den möglichen Gewinn.


Die Taktik, die Breite verstärken zu sollen, muss aber nicht unbedingt besser sein. Hat schon beim BVB oft genug nicht geklappt und die Stimmen wurden laut, das man wieder einen Ausnahmespieler benötigen würde.


Das sind aber doch völlig andere Ausgangslagen. Wenn der BVB als CL Dauergast sich einen Ausnahmespieler wünscht, dann um zumindest punktuell mit den besten Teams mithalten zu können. Das geht dann nur, wenn man viel Geld in einen Spieler steckt.
Wenn der Kölner Kader in der letzten Rückrunde aber auch mit El Mala nur magere 15 Punkte sammelt, dann würden mehrere Verstärkungen für die gewonnenen Millionen vielleicht einen deutlich größeren Effekt haben.


Wieso sollte ein Ausnahmespieler nur punktuell einen Vorteil bringen und nicht generell? Bei El Mala würde ich davon ausgehen, dass er in einem Champions League Viertelfinale gegen einen Topklub eher untergeht mangels Erfahrung, aber im Ligaaltag ein paar zusätzliche Punkte einfährt.

Fußball ist und bleibt Teamsport. Wenn der Rest des Teams nicht funktioniert, dann kann auch ein Ausnahmespieler oft nichts ausrichten. Es kann also manchmal auch Sinn machen die Breite auf Kosten der Spitze zu verstärken. Und bei Köln halte ich das für keine schlechte Idee. Das ist alles.


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