schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
A- A+
schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
Startseite | FAQ | schwatzgelb.de unterstützen
Login | Registrieren

Wenn man 12 Milliarden Dollar übrig hätte... (Fußball und Sport allgemein)

VM ⌂, Lüdinghausen, Mittwoch, 12.08.2026, 18:21 (vor 8 Stunden, 32 Minuten) @ donotrobme

Die Knappheit ist der eigentliche Preistreiber, nicht der Gewinn. In den US-Ligen gibt es strukturell nur 30-32 Teams. Wer einen Klub kaufen will, kauft von den wenigen, die verkaufen wollen, und das treibt den Preis unabhängig davon, was der Klub tatsächlich erwirtschaftet.

Dazu kommt, dass Live-Sport das letzte große Zugpferd des linearen Fernsehens ist. Streamer wie Amazon, Netflix und Apple bieten Milliarden für Übertragungsrechte, weil Sport fast das Einzige ist, das noch live geschaut wird. Die Sender selbst verdienen daran oft kaum etwas – die Liga aber schon, weil sie die Rechte unabhängig vom Erfolg der Sender verkauft.

Für viele Käufer ist ein Top-Klub ohnehin kein Investment mit Renditeziel, sondern ein Statussymbol. Milliardäre und Staatsfonds erwerben damit Netzwerk, politischen Einfluss und einen Inflationsschutz – ähnlich wie bei Kunst oder Luxusimmobilien in Toplage. Der Kaufpreis muss sich nicht "auszahlen", weil er nie als klassisches Investment gedacht war.

Schließlich hängt an vielen dieser Klubs auch Immobilien- und Standortentwicklung. Bei den Cowboys rechnen z.B. Forbes und Sportico Projekte wie The Star in Frisco (deren Headquarter) explizit mit ein, bei Real Madrid oder den Spurs das neue Stadion. Der Klub ist damit auch ein Teil eines größeren Immobilien- und Markengeschäfts.


Antworten auf diesen Eintrag:



gesamter Thread:


1605548 Einträge in 17181 Threads, 14409 registrierte Benutzer Forumszeit: 13.08.2026, 02:53
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Forumsregeln